Minimal ZTD

  1. chillie
    chillie
    Nachdem ich mir selbst ja vorerst nicht das Ziel gesetzt habe ZTD in voller breite Einzuführen habe ich mir ein paar Teile ausgesucht, welche im eBook fast deckungsgleich als Minimal ZTD zu finden sind.

    Reduzierung der Zielstellung ist zwar nicht immer sinnvoll, aber in diesem Fall bin ich doch ganz zuversichtlich meinen Zielkorridor sauber und ordentlich einzuhalten.

    Bei dem System geht es um
    • Sammeln
    • Durcharbeiten
    • Planen
    • Handeln


    Wenn ich nun meine eigene Zielerreichung angeben müssten läge diese wohl bei 80% / 85% / 60% / 40%
    Das finde ich persönlich eigentlich für den Zeitraum wirklich OK. Zum einen habe ich insgesamt bei meinen Bemühungen den 6-Wochen-Totpunkt ziemlich gut überwunden und ich profitiere auch inzwischen spürbar von meinem Vorhaben.

    An dieser Stelle einfach auch ein Danke an die IG hier - mit etwas Unterstützung von aussen geht es, wie beim Studium, doch etwas leichter.
  2. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    An dieser Stelle einfach auch ein Danke an die IG hier - mit etwas Unterstützung von aussen geht es, wie beim Studium, doch etwas leichter.
    Kann ich mich nur anschließen, das macht ganz schön viel aus, sich mit anderen austauschen zu können und irgendwo will man es ja dann noch ein bißchen mehr schaffen, wenn andere von den eigenen Vorhaben wissen.

    Ich habe bei mir auch ein bißchen reduziert und umgestellt und fahre im Moment ganz gut damit : )
  3. Markus Jung
    Markus Jung
    Dem "Danke" schließe ich mich gerne an. So recht zufrieden mit meiner Umsetzung bin ich noch nicht, bleibe aber am Ball.
  4. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    Ich hab gerade erst wieder ein bichen was umgestellt und hoffe, dass ich bald einfach nur umsetze, und nicht ständig drüber nachdenke und dadurch andere Dinge vernachlässige!
  5. chillie
    chillie
    Das ist auch was mich an GTD so wundert.
    Wie kommen die Leute mit diesen vielen Regeln und Prozessen usw usw klar?

    Aktuell zeigt sich bei mir, wie bei euch witzigerweise auch, das die simplen Lösungen zum besseren Ergebnis führen.
    Aber vllt. sind ja Fernstudenten auch ein besonderer Schlag Menschen die eben mit den simplen Systemen besser klar kommen?

    Am System selbst feile ich schon noch etwas - allerdings nur noch marginal.

    Ich habe nun daheim eine Inbox, ein Notizbuch und eine Ablage die ich sauber angelegt habe und die schnell erreichbar sind.
    Immer dabei ist RTM, weil es so simpel ist (mit nur 3 Listen, ganz ohne Tags, ohne Dauer, ohne Ortsangaben, ohne Notizen).

    In der Arbeit ist es ähnlich 1 Inbox, 1 to-do Kästchen, Notizblock und RTM.

    Für die Ziele die ich aktuell erreichen möchte brauche ich nicht mehr als das und einen Stift sowie die Fähigkeit strukturiert zu arbeiten und konsequent zu handeln.

    Manchmal glaube ich ja das diese komplexen Systeme eine Art Aberglauben darstellen. Irgendjemand war irgendwannmal motiviert und hat dabei XY gemacht, nachdem er damit erfolgreich war bringt er XY und Erfolg in Zusammenhang. Das tun immer mehr Leute und am Ende hat man ein System aus Regeln und "Verpflichtungen" die teilweise wichtiger sind als das Endergebnis

    Schlußendlich sind die ganzen Spielereien nur Werkzeuge - die benötigt man sicher um sein Ziel zu erreichen, wenn das Werkzeug aber wichtiger als das Werk wird läuft was schief.
  6. Markus Jung
    Markus Jung
    Ich denke auch, dass die einfachen Systeme diejenigen sind, die auf Dauer Erfolg versprechen. Denn nur diese sparen Zeit, weil man nicht zu viel Zeit mit der Verwaltung verbringt.

    Auch ich nutze RTM mit nur wenigen zusätzlichen Tabs (fällig und neu) sowie ganz wenigen Tags (Antwort abwarten und Papier).

    Ich habe mir ja auch die Blogs von Imgriff und ZTD bestellt - aber mir fällt auf, dass davon nur ein Bruchteil hilfreich ist und vieles nur Randgebiete betrifft. Ich würde mir da viel mehr Praxisbeispiele zur Anwendung der Konzepte wünschen.
  7. chillie
    chillie
    Vor kurzem hat sich ein Kommentator auf Imgriff erst beschwert das zu wenig handfestes und zu viel psychologisches behandelt wird.

    Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich die Menschen sind. Ich persönlich sehe die soften Faktoren auch gewichtiger an. Seit Ende letzten Jahres abonniere ich die Zeitschrift (ja richtiges Papier! ) Gehirn&Geist - zum einen sehr interessant das ich auch so sehr an den Strukturen menschlichen Denkens und Handelns interessiert bin. Andererseits gibt es dort aber auch einige Anregungen über Motivationsgründe, Lernfähigkeiten, Zielgerichtetes denken usw.

    Hierfür empfehle ich auch den Podcast "Braincast" - alles sehr interessant, auch wenn es nur teilweise zum Thema Selbstmanagement passt, es gibt eben doch einige Teilbereiche in denen die Erkenntnis warum der Mensch etwas macht hilft das wie "Menschengerechter" zu gestalten.
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