Als Ingenieur ist man mit Mitte vierzig schon auf dem absteigenden Ast in der Berufswelt. Deswegen erhoffe ich mir von einem wirtschaftlichen Zusatzstudium zwei Dinge: Beweis meiner Eigeninitiative, Lernbereitschaft und meines Durchhaltevermögensfundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse Ich habe aber auch ein starkes privates Interesse an der Thematik. Mein Arbeitgeber erwartet und fordert nichts in der Richtung. Von daher ist das Studium in erster Linie für mich
Da kann ich ja noch mal 10 Jahre drauf legen :-) Ich bin jetzt 54 Jahre alt und habe mich entschlossen, den Lehrgang "Stadtmarketing-Fachkraft" zu absolvieren. Hintergrund war und ist mein ehrenamtliches Engagement im Stadtmarketing meiner Heimatstadt Deggendorf. 30.000 Einwohner, aufstrebend. Nach ca. 4 Jahren Praxis dachte ich mir, kannst du die Erfahrungen auch mit wissenschaftlicher Theorie unterfüttern. Gefordert hat das auch niemand von mir, aber es passt zu meiner hauptberuflichen Tätigkeit - Veranstaltungen organisieren. Es liegt also an mir, die Ausbildung beruflich zu nutzen. Von meinen Lehrheften der Fernstudien-Akademie (www.fernstudienakademie.de) bin ich total begeistert. Der Stoff bildet die Wirklichkeit perfekt ab und ergänzt das Ganze um fundierte wissenschaftliche Komponenten. Ich bin also sehr froh, dass ich den Lehrgang begonnen habe, denn ich hätte nicht gedacht, dass man zu dem Thema noch so viel lernen kann.
Ok ich bin 46, arbeite als Leitender Pfleger und Ausbilder in der Anästhesie. Mein Ziel ist es nach erfolgreichem Studium der Bildungswissenschaft an der FernUni Hagen in die Berufsausbildung zu wechseln. Bin nun im 3. Semester und habe noch 7 Semester vor mir. Gut das es die FernUni gibt, sonst hätte ich das Studium nicht aufnehmen Können.
Ich bin inzwischen 45 und bin nun Geschäftsführer eines Unternehmens für Personalfragen, Arbeitssicherheit und Schulungen. Vieles habe ich im Laufe meines Berufslebens zwar angeeignet, dennoch fehlt mir die Qualifikation auf dem Papier. Bei uns propagiere ich das "lebenslange Lernen"; dazu kommt das ich bestimmt noch 22 Jahre arbeiten muss und daher nicht den Anschluß verlieren will. Darum habe ich mich entschlossen, wieder zu lernen. Und ich muß sagen, ich freue mich richtig drauf...
*Räusper* dann bin ich mit meinen 39 ja wohl das "Küken" hier Meine Motivation war eine Mischung aus Langeweile und verletztem Stolz. Ein Headhunter hatte mich wegen einer sehr interessanten Stelle im IT-Schulungsmanagement angesprochen. Soweit war auch alles bestens, nur dass man mir am Ende aufgrund meiner fehlenden kaufmännischen Ausbildung nicht zutraute diesen Bereich des Jobs zu erledigen. Denen fehlte einfach das entsprechende Stück Papier. Das ich alle relevanten Aufgaben in meinem jetzigen Job bereits erledige spielte keine Rolle. OK, das Papier kann ich "besorgen", nur das dann halt eine andere Firma davon "profitiert". Es machte sich aber auch noch eine innere Unruhe in mir breit. Zwei bis drei Bücher gleichzeitig und auf der Arbeit alle mögliche und unmögliche Arbeit an mich heranziehen. Dann wird es bei mir immer Zeit für irgendeine Weiterbildung. Vor sechs Jahren war es der Techniker per Abendschule. Aber wirkliche berufliche oder finanzielle Ziele stecken bei mir eigentlich gar nicht dahinter.
Eine klare Ansage meiner Firma das es dann aufwärts geht
Ich bin (noch 39) und wollte bereits 1994 und 2000 an der Uni Dortmund Informatik studieren. Irgendwann hatte ich einen Nebenjob, und dieser ist dann zum Hauptjob geworden, dann war es aus mit dem Studieren. Das war in den neuzigern so, ich habe dann bis 2000 gearbeitet, dann keine Lust mehr auf den Job und im Jahr 2000 wieder ein Studium angefangen. Auch da brauchte ich einen Nebenjob, der dann 2002 mein Hauptberuf geworden ist. Seit 2004 bin ich im Backoffice-Bereich eines großen Verkehrsunternehmens tätig (DB-Autozug) und studiere jetzt Informatik an der FernUni Hagen. Das Studium betreibe ich "Hobbymäßig", wobei ich nicht ausschließen will, das ich das ein oder andere im jetzigen Job gebrauchen kann und es mich vorwärts bringen kann.
Ich bin 40, leitender Disponent bei einem sehr großen Verkehrsdienstleister in Bayern. Aus verschiedenen Gründen gehts von meiner Stelle nicht mehr weiter. Somit versuche ich mir mit dem Studium ein zweites Standbein zu schaffen (falls es mit dem Schichtdienst mal nicht mehr geht) Dann habe ich immer noch eine Menge unbeantwortete Fragen wie zum Beispiel was ist ein Halbaddierer, und wie funktioniert so ein dummes CAD Programm...... Letzendlich habe ich zwei Töchter die irgendwann vielleicht mal nen Nachhilfelehrer brauchen. Lange Rede kurzer Sinn ich würde sagen ein netter Weg mit der Midlifecrisis umzugehen, zu 90 % mache ich das Studium für mich. Anstelle dickem Auto, Motorrad, Flugschein etc.....
Ich bin inzwischen 46 und möchte gerne noch als Übersetzerin arbeiten. Ausserdem lerne ich sehr gerne Neues. Deswegen war diesmal die Entscheidung, nochmal etwas "Richtiges", das "Hand und Fuß" hat, zu machen - also einen akademischen Abschluß. Ich kann bisher nur eines sagen: Für ist es immer noch eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Meine Motivation ist die berufliche Unterforderung bzw der Wunsch den Horizont zu erweitern. Einfach nur Fortb. absolvieren oder ein Buch lesen reichen mir nicht mehr aus. Zudem möchte ich das berufliche WIE verändern...