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Fernstudium Personal- und Business-Coach an der Hamburger Akademie

  1. #13
    GNeuthinger ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von KanzlerCoaching Beitrag anzeigen
    Jede seriöse Ausbildung für einen Beratungsberuf hat einen Selbsterfahrungsanteil oder erwartet den Nachweis, dass dieser irgendwo anders durchgestanden und durchlebt wurde. Und das ist auch richtig und gut so!

    Das ist doch aber erst der Grundstein für eine Ausbildung. Anschließend geht es dann doch um die reflektierte Gestaltung von Beratungsprozessen - und dabei habe ich gewaltige Probleme, wie das per Fernstudium gehen soll. Ebenso wie die Selbsterfahrung.
    Ich bleibe dabei: Es gibt Ausbildungs-und Studiengänge, die eignen sich nicht fürs Fernstudium.
    Das geht auch per Ferstudium, allerdings in den für das Zertifikat vorgeschriebene 2- maligen Praxisseminaren. Die Teilnahme ist Pflicht, ansonsten keinen Abschluss.

    Für die, die es interessiert, habe ich ein PDF angehängt und hoffe, dass verstösst hier nicht gegen die Foren- Regeln (ansonsten bitte löschen). Danke
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  2. #14
    Avatar von Tinka
    Tinka ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von GNeuthinger Beitrag anzeigen
    DAS kann ich genau so unterschreiben. Gerade die ehemaligen Baustellen - wenn erkannt - bringen die für diese Arbeit so wichtige Empathiefähigkeit
    Vorsicht, dass ist nicht immer so. Ich würde es sogar eher als Ausnahme betrachten, zumindest in meinem Berufsfeld. Ich war neulich erst auf einer Veranstaltung und da wurde das von der Mehrheit der Klienten sehr kritisch gesehen. Neben der Empathie ist auch ein gesundes Abgrenzen und eine professionelle Haltung sehr wichtig.

    LG Tinka
    KanzlerCoaching gefällt das.
    B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)
    Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

  3. #15
    Avatar von KanzlerCoaching
    KanzlerCoaching ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Wer nicht lernt, sich abzugrenzen, dem fehlt die nötige innere Distanz, die es braucht, Beratungs- und Therapieprozesse aller Art professionell zu begleiten. Und man muss nicht Cholera und Pest gehabt haben, um sie erfolgreich zu behandeln.

    Mitfühlen allein hat noch niemandem wirkliche Lösungen und/oder psychische Gesundheit gebracht. Und fürs Mitfühlen wird der Coach ja auch nicht bezahlt, sondern dafür, dass er mit dem Coachee neue Handlungsansätze findet.

  4. #16
    GNeuthinger ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Tinka Beitrag anzeigen
    Vorsicht, dass ist nicht immer so. Ich würde es sogar eher als Ausnahme betrachten, zumindest in meinem Berufsfeld. Ich war neulich erst auf einer Veranstaltung und da wurde das von der Mehrheit der Klienten sehr kritisch gesehen. Neben der Empathie ist auch ein gesundes Abgrenzen und eine professionelle Haltung sehr wichtig.

    LG Tinka


    Selbstverständlich ist eine Abgrenzung und eine professionelle Haltung mehr als wichtig - mitleiden hat noch niemand geholfen. Das, gerade das, sind ja die unbewussten / vorbewussten Emotionen, die in der Theorie zu lernen sind. Wie sich das in der Realität anfühlt, dafür sind dann die Praxis- Seminare da.

    Warum ich auf dieses Thema hier eingehe, ist begründet in der Coaching- Branche (Internetauftritt, Fachartikel usw.), die ich in den letzten Monaten aus eigenen Interessen beobachte und hinterfrage. Viele Internetauftritte und Artikel zum Thema Coaching sind mir persönlich einfach zu weit weg vom Menschen, der Unterstützung benötigt. "Hochglanz" poliert und oft auf großer Distanz.

    Was ich damit meine, es ist doch unwichtig, wo und bei wem ein Coach sein Handwerk gelernt hat - was allein zählt, ist die fachliche Hilfe, die er seinen Klienten bieten kann?! Das Ziel des Klienten erreicht zu haben ist ein Zeichen für die Qualität - und ob sein Ziel erreicht wird, das entscheidet nur einer: der Klient selbst.

    Das ist aber nur meine persönliche Meinung zum Thema, nicht zuletzt entstanden aus meinen 15- jährigen beruflichen Erfahrungen im Vertrieb bei Banken, bei denen ich meinen Kunden sehr oft im menschlichen helfen konnte, ohne die Loyalität zu meinem Arbeitgeber zu verlieren - Banken haben gemein hin auch nichts zu verschenken. Empathie mit der Abgrenzung zur Realität eben.

    Und ob mich das noch fehlende Praxis- Seminar in meinen Erkenntnissen weiter bringt, das muss ich abwarten. In jedem Fall wird es mich für die Praxisarbeit sicherer machen. Meine Glaubenssätze und Emotionen werden aber nahezu unangetastet bleiben, da ich vor Jahren auf eigenen Wunsch eine 3- jährige Psychoanalyse hinter mich gebracht habe und dadurch in meiner Mitte ruhe. Viele die den Coach im Fernstudium machen haben keine Psychoanalyse, dafür aber andere fundierte Kenntnisse. Andere haben keinerlei Kenntnisse und absolvieren eine solche Weiterbildung aus Lust oder weil es im Moment schick ist.

    Diesen Beitrag von meiner Seite für die, die mit einem Fernstudium ihre Coach- Ausbildung absolvieren wollen. Der Erfolg oder Misserfolg dafür liegt wie oft im Detail. Oder wie Probst / Gomez es in ihren 7 Denkfehlern aufführen:

    Probleme sind objektiv ??? gegeben und müssen nur noch klar formuliert werden?!
    Jedes Problem ist die direkte ??? Konsequenz einer Ursache?!
    Verhalten ist vorhersehbar ???, es sind nur genügend Informationen notwendig?!
    Probleme lassen sich beherrschen ???, dies ist nur eine Frage des Aufwandes?!
    Ein Macher kann jede Problemlösung auch in die Praxis umsetzen

    usw..... mich hat die provokante Fragestellung der beiden Herren fasziniert und zum Denken und Erkennen angeregt.

    So, nun weiterhin viele nützliche Erkenntnisse und gutes Gelingen

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