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1. Semester, 6. Woche und noch etliche offene Fragen

  1. #7
    Avatar von Motti
    Motti ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Mella,

    ich hinke leider schon im 2. Monat des Studiums etwas hinterher. Das hat eigentlich drei Hauptgründe: mangelnde Disziplin, die Prio auf das Studium zu legen gegenüber Job und Familie; geänderter Studienablaufplan, mit genau meinen "Null-Ahnung"-Fächern auf den ersten Präsenzterminen; und meine aufwändige Arbeitsweise bei der Erarbeitung der Studienbriefe.

    In der Einführungsveranstaltung habe ich Mitstudis kennengelernt, die die SBs erarbeiten, indem sie sie auf der Couch lesen und sich die wichtigsten Sachen anstreichen. Also wenig Aufwand zur Erarbeitung, viel Büffelleistung später. Aus meiner früheren Fortbildung (auch schon sozusagen im Fernlehrgang) habe ich für mich die beste Strategie darin gefunden, die Unterlagen sehr ausführlich mit Mindmaps zu erarbeiten, danach ist nur noch eher wenig Aufwand für die "Auffrischung" vor der Prüfung nötig.

    Ich habe deshalb für mich akzeptiert, dass ich in einigen Fällen wohl einfach nicht mit den SBs durch sein werde, wenn ich zur Präsenz gehe. Hauptsache, ich bin mit dem Stoff quitt wenn die Prüfung ansteht. Und falls es dann wirklich nach der Präsenz bei der Erarbeitung mal am Verständnis hapert, gibt es ja auch noch Mitstudis und viele andere Quellen, bei denen man Hilfe bekommen kann, oder?

    Dieses Semester bekomme ich Englisch angerechnet (wenn ich nur endlich mal die Bestätigung bekommen würde ...), das gibt mit hintenraus auch noch bisschen "Luft".

    Ich bin also einfach mal "zwangsoptimistisch" .

    Liebe Grüße

    Motti

  2. #8
    Avatar von Natalie
    Natalie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Mella,

    das ist völlig normal, dass man am Anfang noch etwas orientierungslos ist. Das wird sich legen.
    Ich kann mich nur noch wage an mein 1. Semster erinnern, aber ich weiß, dass ich mich total verrückt gemacht habe (gerade was die Werkstofftechnik anging).
    Es ist aber nicht nötig, denn wenn man sich gut vorbereitet, dann besteht man auch erfahrungsgemäß die Prüfung. Das heißt aber nicht, dass man zu den Präsenzen alles durch haben muss, wobei gerade im 1. Semester in Mathe und Werkstofftechnik dies zu empfehlen ist.

    Ich kann mich Swen anschließen, was die Empfehlung angeht, im Grundstudium keine Zeit zu vertrödeln, die Note ist ziemlich unwichtig. Ich habe mein Vordiplom mit 1,7 gemacht, und wer will es wissen? Ich denke, dass wenn ich eine 2,0 gehabt hätte, wäre auch egal gewesen, ich hätte aber mehr Zeit mit meiner Familie verbringen können. Also, alles ist immer relativ.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg, du schaffst es schon!

    Liebe Grüße

    Natalie
    Natalie Schnack
    Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

    Business-Coaching mit Profil
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  3. #9
    Avatar von proggie68
    proggie68 ist offline Moderator
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    Hi Mella,

    den Ausführungen von Natalie betr. der Orientierungslosigkeit am Anfang kann ich mich nur anschliessen, war bei mir auch so, hat sich aber schnell gelegt. Und wenn die ersten Klausuren bestanden sind, gibt das schon einen Motivationsschub fürs 2. Semester

    Für mich persönlich ist das Lernen en-block vor Klausuren nichts, da ich beruflich so eingespannt bin, dass ich meist nicht vor den Klausuren so einfach Urlaub nehmen / früher gehen kann nur um zu lernen. Von daher kuck ich, dass ich zum einen vor den Präsenzen die Studienbriefe gelesen habe und rechtzeitig vor den Klausuren meine Zusammenfassungen (Mindmaps) erstellt hab und ausreichend Zeit habe, mich mit Altklausuren / Übungsaufgaben vorzubereiten. Damit bin ich gut gefahren bislang. Kurz vor der Klausur lerne ich dann noch ggf. "Wissensfragen" auswendig. Das muss dann reichen. Ausserdem fühle ich mich besser, wenn ich rechtzeitig vor der Klausur das wesentliche draufhabe.

    Analog meiner Vorredner kommt es mir im Grundstudium aber ebenfalls nicht auf die Noten an.

    Betr. Präsenzen: Diese haben mich zwar z.T. bei der Klausurvorbereitung nicht immer weitergebracht, aber ich gehe so oft als möglich hin, da ich den Kontakt zu den Kommilitonen meiner Studiengruppe geniesse, wir sind eine nette Truppe und das finde ich halt am Konzept der HFH so genial. Man fühlt sich eben nicht allein mit den Studienbriefen. Wir sind auch zwischen den Präsenzen in Kontakt. Und offene Fragen mit den Dozenten klären zu können ist auch wichtig.

    Schlussendlich muss jeder auf seine persönliche Lebens/Lernsituation seinen eigenen Rhythmus finden. Viele Tipps dafür habe ich hier im Forum bekommen und umsetzen können.

    Liebe Grüsse
    und viel Erfolg,
    Dani
    BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

    Crushed like a rose, in the river flow, I am I know...(Steven Wilson)

  4. #10
    Avatar von Lutzbutz
    Lutzbutz ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Die Sache mit den Präsenzen hört man von allen Seiten anders. Auf der Einführungsveranstaltung wurde z.B. gesagt, dass man egtl gleich zu Hause bleiben kann, wenn man den Stoff noch nicht gemacht hat.
    Kann ich nicht bestätigen und halte es auch für falsch.
    Selbst wenn ich in die entspr. SBs noch nicht reingesehen habe, so erhalte ich dort auf jedenfall schonmal einen guten Ein- und Überblick über das Thema. Mir hilft das bei der Einschätzung über den Umfang. Außerdem kann ich mich evtl. noch an das ein oder andere Beispiel erinnern, wenn ich das entspr. Kapitel im SB lese.

    Hängt aber vielleicht auch an den Dozenten und wie sie die Verantaltung leiten. Ich hatte bisher immer das Glück, dass wir die SBs stets durchgesprochen haben.

    Oftmals ist es von der Planung auch so, dass es nicht mit den chronologischem Prüfungsverlauf abgestimmt ist.
    Beispielsweise habe ich heute abend VWT (Volkswirtschaft) als erste Präsenzveranstaltung im 4. Semester. Jedoch schreibe ich die Prüfung erst Anfang Dezember. D.h. ich hab mich mit VWT noch nicht wirklich beschäftigt, da zunächst Recht und Unternehmensführung auf der Agenda stehen. Dennoch gehe ich hin, weil ich so zu 4 lockeren Stunden VWT komme, wozu ich zu Hause wohl 4-5 Tage benötigt hätte

    Gruß und viel Spaß heute abend
    Lutz
    Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
    (8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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