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1. Semester, 6. Woche und noch etliche offene Fragen

  1. #1
    Avatar von m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Nachdem ich jetzt seit Juli mittendrin statt nur dabei bin, wollte ich meine bisherige Einschätzung mal loswerden. Möglicherweise geht es anderen ja genauso oder aber ganz anders...

    Zuerst einmal möchte ich das Studienmaterial der HFH loben. Ich habe mich sofort zurechtgefunden und hatte nie das Gefühl, nicht durchzublicken in der Material-Flut. Außerdem möchte ich Lutz für seine "Anleitung" danken Schadet wirklich nicht, sich daran zu halten.

    Ich hab nach Ankunft des Pakets ziemlich schnell einen Lernplan erstellt (mit Bezug auf die angegebenen Präsenztermine) und war auch richtig stolz, dass ich das auf Anhieb zu meiner Zufriedenheit hinbekommen habe. Fast zwei Wochen später kam dann eine schöne Überraschung, als ich den Ablaufplan meines Studienzentrums in der Post hatte. Plötzlich war mein toller Lernplan völlig hinfällig, da außer den Prüfungsterminen fast gar nichts mehr mit dem ursprünglichen HFH-Rahmenterminplan übereingestimmt hat. Damit hatte ich echt nicht gerechnet und hab mich dann wenig begeistert nochmal hingesetzt, um einen neuen Lernplan zu erstellen.

    Die zweite tolle Nachricht war der Termin der Einführungsveranstaltung, genau an dem Wochenende, an dem nicht konnte. Auch wenn ich dort glaube ich nicht soviel wichtiges verpasst habe, fehlt mir auf jeden Fall der erste Kontakt zu den anderen an meinem SZ. So fühl ich mich im Moment doch noch ziemlich allein. Ich hoffe, dieses Gefühl ändert sich nach der ersten Präsenzveranstaltung in zwei Wochen.

    Was mir noch völlig fehlt, ist die Einschätzung, wie genau ich mich mit den einzelnen SBs auseinandersetzen sollte. Ich habe das im Moment so eingeplant, dass ich nach dem Durcharbeiten aller SBs pro Fach anhand der Übungsklausuren das Wichtige herausfiltern will und das dann gezielt für die Prüfung lernen werde. Mein Problem ist aber, dass ich keine Ahnung habe, wieviel Zeit ich dafür dann brauche und mir das dann alles zu knapp wird. Wie sind eure Einschätzungen und Erfahrungen dazu?

    Insgesamt hoffe ich im Moment darauf, dass das alles im 2. Semester einfacher wird, wenn ich das erste komplett hinter mir habe. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig...

    Würde mich über ein paar Reaktionen freuen. Hm, irgendwie ist dieser "Bericht" jetzt ganz anders ausgefallen als egtl gedacht...

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Mella
    WiIng an der HFH seit 2007

  2. #2
    Avatar von Lutzbutz
    Lutzbutz ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Hi Mella,

    gleich zu Beginn: Immer locker bleiben und ruuuuhig werden....

    Das sieht doch in Summe gut aus? Deine Unsicherheiten über deine eigene Leistungsfähigkeit, und wie du an die Sache rangehen musst, ist ganz normal. Doch deine Vorgehensweise ist definitiv richtig, denn:
    1. setzt du dich intensiv und diszipliniert mit den gesetzten Zielen auseinander
    2. du überlegst deine Vorgehensweise und erstellst einen Plan
    3. du bist selbstkritisch

    Aber, dieser Anfangsstress wird sich mit den kommenden Semestern legen und du wirst einfach routinierter. Im 2. Semester weißt du bereits wie der grobe Hase läuft und wieviel du selbst pro Woche stemmen kannst. Das hilft für die Planung. Außerdem wirst du sicherlich im 2. Semester anders lernen, als du´s jetzt machst. Das hat was mit Selbstfindung, Selbsterkenntnis und Selbstorganisation zu tun. Am Anfang holperts und läuft von Zeit zu Zeit runder und runder.

    Meine Empfehlung:
    Baue deinen Semesterplan primär auf den fixen Prüfungsterminen auf. Planungen für Präsenzphasen und Einsendeaufgabe etc. sind wichtig, können aber frühesten mit Erscheinen durch´s SZ eingebettet werden. Von daher hat das etwas Zeit.
    Versuche, dass du über das Semester eine relativ gleiche Belastung hast. Es bringt nix jetzt in allen 4 Fächern Vollgas zu geben und pro Woche 80-100 Seiten zu lesen/lernen.
    Wenn du mit dem ersten Fach durch bist, werden Ressorcen frei. Beachte dies bei der Semesterplanung. Du könntest bspw. für das erste Fach, in dem du Prüfung hast 100% gehen und die anderen 3 Fächer jeweils zu 70%. Wenn das 1. Fach dann vorbei ist, erhöhst du das nächste Fach auf 100% und verteilst die freien Kapazitäten entspr. Somit ergibt sich auf Wochensicht ein relativ gleichbleibender Aufwand.
    Man muss ein wenig rumspielen und ausprobieren, damit es passt. Aber dadurch vermeidest du Zeiten des Hochdrucks und der Langeweile

    Hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.
    Gruß Lutz

    PS: Du hast ne PN
    Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
    (8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

  3. #3
    Avatar von m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Lutzbutz Beitrag anzeigen

    Hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.
    Gruß Lutz
    Konntest du : )
    Tut gut zu hören und lässt die Zweifel wieder kleiner werden!

    GRuß
    Mella

    PS: Bin meinem Ziel schon 20 Seiten weitergekommen in den letzten Stunden
    : )
    WiIng an der HFH seit 2007

  4. #4
    Avatar von stiwi100
    stiwi100 ist offline Neuer Benutzer
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    Ich kann Lutz nur zustimmen . eine gewisse Fixierung auf das nächste Prüfungsfach wird sich einstellen 8Prüfungen sind wichtiger als Präsenzen).
    Ich war schon bei Veranstaltungen bei denen ich mich gar nicht vorbereitet habe. Bsp, BUJ im letzten Semester 1.Präsenz im Feb . Prüfung am 30.06. Da waren mir dann andere SB's wichtiger . Hatte dann später nachdem die ersten Fächer weg waren noch genügend Zeit.

    Von wegen der Lerntiefe: Genug lernen kann mann/frau ja nie. Ein Guter gradmesser sind da Klausuren aus den Vorsemestern . Arbeite sie unter Prüfungsbedingungen nach. Dabei wirst du dann festellen wo noch Lücken sind.

    Und wie Lutz sagt mit der Zeit kommt die Routine

    Weiterhin viel Spaß
    Stefan
    8. Semester Wirtschaftsingenieurwesen - B.Eng an der HFH / Studienzentrum Essen

  5. #5
    Sven OWL ist offline Benutzer
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    Hallo Mella,

    und nochwas wirst du feststellen:

    spätestens ab dem zweiten Sem. haben rd. 2/3 der Mitstreiter die zu den Präsenzterminen fälligen SBs bestenfalls mal überflogen. In diesem Falle werden die Inhalte dann, na sagen wir mal: "gemeinsam durchgearbeitet".

    Das liegt zum einen daran, dass man feststellt besser klarzukommen, wenn man konzentriert kurz vor der Klausur lernt (sicherlich eigentlich nicht optimal aber praxisrelevant, denn z.T. ist stumpfes Auswendiglernen gefragt!), oder weil man vielleicht auch mal eine Klausur wiederholen muss, was dann wirklich einiges durcheinanderbringt.

    Ich habe im gesamten Studium übrigens zwei (!) Einsendeaufgaben bearbeitet. Im übrigen möchte ich behaupten, dass ich auch ohne Präsenzen (von denen ich bestimmt 80% besucht habe) locker durchgekommen wäre. Gerlent haben wir da so gut wie nichts (bestenfalls Tips, was bislang für Klausuren irrelevant war). Dennoch waren die Veranstaltungen gut für das Selbstbewusstsein i.S.v. "Gott sei Dank, die anderen sind auch noch nicht weiter!". Bei den SSP sieht die Sache allerdings etwas anders aus, dort ist auch der Kontakt zu Dozenten (DA + HA) wichtig.

    Obwohl ich alle Klausuren im 1. Anlauf bestanden habe, habe ich zwei Semester länger gebraucht als geplant. Dies lag sicher daran, dass ich im 3. Sem. mal zwei Prüfungen geschoben habe, was die Planung der Folgesemester beeinflusst hat (2 Prüfungen in 2 oder 3 Wochen sind ausgesprochen blöd). Also möglichst NICHTS schieben. Außerdem kann ich nur davon abraten, im Grundstudium allzu sehr auf Note zu lernen. Ich glaube, bestehen reicht hier. Ich habe vor dem Vordiplom definitiv Zeit verschenkt.

    In jedem Fall wünsche ich Dir VIEL ERFOLG und ein wenig Glück!

    Liebe Grüße, Sven
    Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

  6. #6
    Avatar von m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Hallo Sven,

    danke für deine Worte.
    Mein Ziel ist es jetzt im 1. Semester erstmal alle Prüfungen auf Anhieb zu packen. Ich denke, dass ich aus diesem 1. Semester viele Erfahrungen mitnehmen kann, die mir das alles ab dem 2. viel einfacher machen. Dann weiß ich, ob meine Prüfungsvorbereitung gepasst hat, was ich ändern bzw verbessern kann usw. Im Moment bin ich egtl ganz guter Dinge.
    Die Sache mit den Präsenzen hört man von allen Seiten anders. Auf der Einführungsveranstaltung wurde z.B. gesagt, dass man egtl gleich zu Hause bleiben kann, wenn man den Stoff noch nicht gemacht hat. Aber ich denke auch hier kann man das nach ein paar Präsenzveranstalung für sich selbst einschätzen, wieviel man durchgearbeitet haben sollte, damit es sinnvoll ist, hinzugehen.
    Nächsten Freitag hab ich die erste Präsenz. Da werd ich ja dann einen Eindruck von der ganzen Sache bekommen...

    Viele Grüße
    Mella
    WiIng an der HFH seit 2007

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