gerade Abi gemacht
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Hallo,
ich denke, der Vorteil eines Fernstudiums liegt vor allem im Nebeneinander von Studium und Beruf (was zugegeben gleichzeitig auch ein Nachteil ist... ). Dieser Vorteil fällt bei deinem Vorschlag weg - "nebenbei jobben" zählt wohl eher wenig.
Du schreibst, du möchtest weniger an Termine gebunden sein. Meiner Erfahrung nach, spricht dies eher für das Präsenzstudium - Thema Prüfungstermine als Beispiel, an der HFH je Fach nur einmal pro Semester. Außerdem fordert das Fenstudium ein hohes Maß an Motivation und Selbstdisziplin. Verglichen mit der Schulzeit/dem Präsenzstudium hast du keine Mitschüler/-studenten mehr, die das selbe Ziel vor Augen haben. Ich kann für meine Person ganz klar sagen, dass ich nach dem Abi nie im Leben für das Fernstudium getaugt hätte...
Meine Empfehlung: Nimm erstmal eine kfm. Ausbildung in Angriff und finde dich bei deinem Arbeitgeber zurecht. Wenn es läuft, fang mit dem Studium an. Die ersten zwei Semester sind m.E. wirklich gut zu schaffen. In dieser Phase lässt sich auch die Vorbereitung zur Kaufmannsgehilfenprüfung "nebenbei" bewerkstelligen. Wenn alles gut läuft bist du pünktlich zum Hautpstudium irgendwo angestellt, und kannst dann oben genannten Vorteil nutzen.
Viel Erfolg, Sven
Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH
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Hallo,
warum machst du keine Lehre und studierst nebenbei? Dann kannst du auch problemlos das Studium bezahlen und hast berufliche Einblicke und gewinnst ein Interessengebiet für später. Damit ebnest du dir den Einstieg nach dem Studium.
Du erschwerst dir generell Jobchancen, wenn du noch kein Unternehmen von innen gesehen hast. Und was willst du einem Personaler erzählen, warum du ein Fernstudium gemacht hast,obwohl du tagsüber eigentlich Zeit hast?
Wenn keine Lehre: Definitiv Präsenzstudium!
Viel Spaß bei deiner Entscheidung!
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Hallo Gina,
aus meiner jetzigen Perspektive (39 Jahre alt, davon 17 Jahre im Job) würde ich mich im Nachhinein immer für dieses berufsbegleitende Fernstudium entscheiden. Habe nach dem Abi kurzzeitig an einer Präsenzuni "herumstudiert" und fand es damals ziemlich unkoordiniert, abgesehen davon, daß BWL sowieso von jeher total überfüllt war.
Hier an der HFH wird Dir der Rahmen genau vorgegeben, und Du brauchst eigentlich nur das Pensum abarbeiten. Durch die Präsenzphasen hast Du ja ein wenig Kontakt zu anderen Studenten, und gfs. kannst Du Dich einer Lerngruppe o.ä. anschließen (auch im Präsenzstudium ist man oft Einzelkämpfer).
Allerdings kann ich mich den anderen nur anschließen, was die berufliche Seite betrifft. Ein Fernstudium wird von den Firmen am ehesten mit einer äquivalenten beruflichen Praxis anerkannt. Ich würde Dir also ebenfalls empfehlen, durch eine Lehre oder sonstwie in einer Firma erstmal Fuß zu fassen. Dann hast Du auch einigermaßen die finanzielle Unabhängigkeit, um dieses Studium zu bezahlen. Oder Du gehst alternativ ins Ausland zum Arbeiten und machst das als echtes "Fern-"Studium. Auslandspraxis ist gerade bei BWL ein wichtiger Punkt.
Übrigens sehe ich gerade, daß Dein erster Post schon eine Weile zurückliegt, also hast Du Dich inzwischen sicherlich schon entschieden?
Schöne Grüße
Gabriel
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