Mit dem neuen Ausbildungsjahr starten im August 2011 insgesamt 18 Hamburger Azubis von Speditionen und Logistikunternehmen parallel ins Studium: Sie absolvieren das Programm „Hamburger Logistik-Bachelor“, das die duale Ausbildung mit einem betriebswirtschaftlichen Studium mit dem Schwerpunkt Unternehmenslogistik an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) kombiniert.
Viele Hamburger Ausbildungsbetriebe, darunter a. hartrodt (GmbH & Co) KG, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, DHL Global Forwarding GmbH und die Helm AG, beteiligen sich an diesem Programm.
„Neben Transport und Lagerung sind in der Branche auch komplexe betriebswirtschaft*liche und technische Analyse-, Planungs- und Steuerungsaufgaben zu bewältigen“, sagt HFH-Professor Claus Muchna. Für den Nachwuchs sei die Verknüpfung von Ausbildung und Studium daher ideal. Einige Studieninhalte sind dabei in den Berufsschulunterricht an der Staatlichen Handelsschule Holstenwall (H 14) integriert. So können die jungen Erwachsenen das theoretisch erarbeitete Wissen direkt in der betrieblichen Praxis anwenden.
Hans Brandenburg, Abteilungsleiter an der H 14, erläutert das Konzept: „Generell steht den Auszubildenden im Vergleich zu anderen Azubis innerhalb von 14 Tagen ein zusätzlicher Studientag zur Verfügung.“ Außerdem würden sie für das Studium im Studienzentrum Holstenwall/Berufsschule und zu Hause in Kleingruppen und im Selbststudium lernen. Ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung erlangen die erfolgreich Studierenden den Bachelor of Arts (B.A.) in Betriebswirtschaft.
Das Ausbildungsprogramm „Hamburger Logistik-Bachelor“ wurde 2008 vom Verein Hamburger Spediteure, der Akademie Hamburger Verkehrswirtschaft, der Staatlichen Handelsschule Holstenwall und der Hamburger Fern-Hochschule entwickelt.
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung der HFH.


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