Frage zum Sonderstudiengang Technik
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Hallo,
ich bin gerade dabei mich über verschiende berufsbegleitende Studiengänge zu informieren und der Sonderstudiengang Technik an der HFH hat's mir sehr angetan.
Zum Thema Zeitaufwand, Kosten, Ablauf etc. finde ich sehr viele Informationen, die mir auch schon weiter geholfen haben 
Ich frage mich im Moment noch und hoffe, dass ihr mir evtl. weiterhelfen könnt, inwiefern technische Vorkenntnisse nötig sind?! Schafft man den Einstieg in's Studium mit "normalem Allgemeinwissen" oder sind zum Beisiel bzgl. Physik, Mathe o.ä. besondere Fähigkeiten und Kenntnisse notwendig?
Dass man nicht gerade die größte Matheniete sein sollte, kann ich mir schon denken. Ich kam mit dem Mathe-LK während der Schulzeit und den Mathemodulen während des Studiums gut zurecht, aber reicht das für den Studiengang Technik?
Freue mich auf Antworten und bedanke mich vorab
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Hi Shojo,
ich habe Mathe LK in der Schule gehabt und habe jetzt zum WS11 mit dem Sonderstudiengang angefangen.
Mathe habe ich "überlebt" (2. Beste vom Kurs) und ich muss sagen, dass es gut machbar ist / war. Ich habe das Prinzip "üben, üben und nochmals üben" befolgt.
Jetzt bin ich grad bei Technischer Mechanik. Manchmal verzweifle ich, aber ich muss sagen, dass es machbar ist. Wie gut, wird sich zeigen.
Ich komme bisher ganz gut mit den Heften zurecht, wobei ich sagen muss, dass ich diese nicht sonderlich gelungen finde. Vieles erklärt sich mir erst mit "Tante Google" und rechnen.
Bei ELT sehe ich nicht so ein Problem. Was mir halt immer wieder bewußt wird ist, dass man es kapieren muss, vielleicht mehr wie BWL Fächer. Es ist mehr ein "was passiert wenn ich hier drehe". Dafür sind halt Mathekenntnisse erforderlich (z.B. wenn ich ein Bruch habe, und der Nenner größer wird, wird das Ergebnis kleiner).
Die anderen Fächer waren bisher für mich ebenfalls gut machbar (Werkstofftechnik und AWS). Aber was ich halt merke ist, dass ich üben, üben und üben muss. Das eigentlich lernen macht bei mir 1/3 aus und das üben in intensiven Fächern 2/3 (Die Papierindustrie hat mir schon ein Dankeschreiben gesendet aufgrund des Blockverbrauchs... )
Gruß
Rita
Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)
Sonderstudium Technik HFH
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Danke Rita für die schnelle Antwort!
Schon mal beruhigend zu hören, dass es mit Üben machbar ist ;-) Bin eher der Mensch für Übungen und Anwendungen als für's Auswendiglernen.
Wie sieht es dann mit Vorkenntnissen aus z.B. in Physik? Ich habe bei einer Infoveranstaltung ein Heft "Gestaltungsmuster für Studienbriefe" bekommen, da sind Auszüge aus Elektrotechnik drin. Und direkt nach dem zweiten Absatz nach der Einleitung erscheinen bei mir schon einige Fragezeichen über dem Kopf.
Ich bekomm von technischen Kollegen immer nur zu hören "Du als Kauffrau willst was technisches studieren?? Das können Kaufleute??" - irgendwie herrscht die Meinung, dass Ingenieure locker einen MBA o.ä. schaffen können - aber BWL'er etwas Technisches? - niemals. 
Daher meine Frage, ob man neben Allgemeinbildung, gutem Matheverständnis und Interesse an der Materie noch zwingend irgendwelche anderen "mentalen Voraussetzungen" braucht ;-)
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Hi Shojo,
naja, dann geht es dir ähnlich wie mir. Bin auch weiblich und ich glaube da hat man t.w. mit noch mehr Vorurteilen zu kämpfen.
Ich hatte bis zum Abi Physik als GK. Gängie Regeln sagen mir noch (Hand Regel bei Magnetfeld z.B.). Mehr Kentnisse habe ich nicht. M.E. ist es schwierig aus Auszügen zu sagen, ob es einem liegt. Es ist für mich aber definitiv anders wie mein BWL Studium (was auch ein Fernstudium war).
Was ich brauche ist ein Partner mit Verständnis, meinen Willen und ganz viel Geduld mit mir selber. Was gerade es in deiner Situation u.U. schwierig machen kann ist, wenn du z.B. verzweifelst weil du einen Tiefpunkt hast und dann noch gegen das Vorurteil (Kauffrau und Technik klappt doch nie!).
Bisher klappt es bei mir gut mit üben. Aber das ist manchmal auch ganz schön anstrengend. Anstrengender wie "normales" lernen... Wobei ich auch sagen muss. Wir waren zu Beginn 13 Personen. Eine hat das Studienzentrum gewechselt und wir sind noch zu 5 oder 6 (von einem weiß ich nicht so genau, ob der noch mitmacht. Manchmal sieht man ihn).
Was mir noch gefallen hätte wäre der Master of Engineering an der AKAD. Leider hatte ich schon alles unterschrieben als der Studiengang kam (Wechsel ist jetzt berufstechnisch nicht mehr möglich). Hast du den schon gesehen? (http://www.akad.de/Wirtschaftsingeni...7f5d4dc.0.html)
Gruß
Rita
Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)
Sonderstudium Technik HFH
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Wenn Du den Mathe-LK überstanden hast, dann würde ich mir über Mathe hier nicht so den Kopf machen - so viel mehr kommt da nicht. Der Tipp "üben, üben, üben" gilt uneingeschränkt - es geht darum, Geschwindigkeit anzutrainieren, nachdem man das Prinzip verinnerlicht hat.
Den Auszug aus dem ELT-SB habe ich auch noch in guter Erinnerung, als ich das Beispielheft das erste Mal in den Händen hielt. Da dachte ich auch, dass ich das wohl nie verstehen könnte (und das, obwohl ich einen technischen Hintergrund habe und mich viel mit Elektrotechnik beschäftigt habe). So aus dem Zusammenhang gerissen ist das völlig unverständlich, aber es geht ja in Mathe auch nicht mit Integralen los, sondern mit Plus und Minus... also nicht abschrecken lassen.
Was vielleicht schwerer sein könnte ist, wenn es um Fächer wie Fertigungstechnik oder Werkstoffkunde oder auch Konstruktion geht - wenn man da absolut keinen Bezug zu der Materie hat (in dem Sinne, dass man vielleicht schonmal einen Stück Metall bearbeitet hat durch Bohren, Drehen, Fräsen, Feilen oder was weiss ich), dann macht das die Sache nicht wirklich leichter - hier wäre es durchaus empfehlenswert, mal einen Besuch oder ein Kurzpraktikum beim netten Metallbauer um die Ecke zu machen.
Das heisst aber keinesfalls, dass es nicht machbar ist - es kann halt nur in Teilbereichen etwas schwieriger sein als für jemand, der z.B. schon während einer Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden Beruf die Grundfertigkeiten erlernt hat. Also nur Mut!
10. Semester Wirtschaftsingenieurwesen (Dipl.-Konzept)
HFH / Studienzentrum Hannover (0/1/1)
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Mit Mathe solltest Du keine Probleme haben. Ich hatte keinen LK und nichtmal gute Noten in Mathe und habe es dennoch gut bestanden (allerdings im 2. Anlauf). Selbiges gilt für Physik und Chemie. Fertigungstechnik und Werkstofftechnik fand ich persönlich auch nicht sooo schwer und war bei mir mit relativ geringem Aufwand verbunden. Elektrotechnik empfand ich persönlich als nicht ganz so leicht bzw. für mich ist es die schwierigste aller Prüfungen.
Von daher würde ich sagen Du solltest Dir da mal keinen Kopf machen, das ist alles machbar. Jedoch umso mehr relevantes Wissen man einbringt umso zeitunintensiver ist die Vorbereitung für einige Fächer
Ab 01.07.09: Sonderstudiengang Technik SZ - HH
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