Besuch einer Infoveranstaltung der HFH am Studienzentrum Essen
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Am 21. Juli diesen Jahres habe ich mich mit reichlich Ausrüstung im Gepäck auf den Weg ins Essener Studienzentrum der HFH Hamburger Fern-Hochschule gemacht, um eine dort stattfindende Infoveranstaltung zu filmen. Zwar war die HFH nachträglich mit der Veröffentlichung des Videomaterials nicht mehr einverstanden, aber zumindest möchte ich euch meine Eindrücke von dem Infoabend schildern. Außerdem hat die HFH mir zur Illustration einige freigegebene Fotos zur Verfügung gestellt.
Zunächst einmal war es am Freitagnachmittag gar nicht so einfach, mit dem Auto von Köln nach Essen zu kommen. Trotz reichlich eingeplantem Puffer kam ich letztlich erst kurz vor Veranstaltungsbeginn im Studienzentrum an und wurde dort sehr freundlich von Klaus Teltrop, dem Leiter des Studienzentrums, sowie Katrin Meyer aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit der HFH, begrüßt. Schnell wurde die Videoanlage aufgebaut und dann ging es auch schon los.
Herr Teltrop hat anhand von Folien und Tafelbildern sowie Papierunterlagen sehr ausführlich und anschaulich über das Fernstudium an der Hamburger Fern-Hochschule informiert und ist auf alle Fragen der Teilnehmer eingegangen.
Zu Beginn wurde die HFH vorgestellt. Es wurde auf die Strukturen eingegangen, auf die Geschichte und insbesondere auf die Akkreditierung und ZFU-Zulassung der Studiengänge.
Viel Zeit wurde dann auch darauf verwandt, das Studienkonzept der Hochschule mit festen Studiengruppen (meist zwischen 10 und 15 Teilnehmer) vorzustellen. Im Unterschied zu manchen anderen Fernstudium-Anbietern gibt die HFH durch Präsenz- und Prüfungstermine eine feste Semestertaktung vor. Auch wenn die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen empfohlen wird, bilden doch die Studienbriefe den Schwerpunkt der Lehre. In der Infoveranstaltung wurden Auszüge aus den Studienheften verteilt, welche die Teilnehmer mitnehmen konnten. Auch elektronische Medien kommen an der HFH zum Einsatz, machen aber noch keinen großen Anteil aus.
Es war Herrn Teltrop auch ein wichtiges Anliegen, die Belastung durch ein Fernstudium nicht zu beschönigen. Er hat deutlich darauf hingewiesen, dass pro Woche 12-15 Stunden aufgewendet werden müssen, um voran zu kommen und die durchschnittlich vier Prüfungen pro Semester erfolgreich absolvieren zu können.
Auch auf die verschiedenen Arten der Lernerfolgskontrollen und Prüfungen sowie die Semesterplanung wurde noch genauer eingegangen, bevor die Studiengänge, zu denen Interessenten anwesend waren, näher vorgestellt wurden (Betriebswirtschaft, Facility Management, Wirtschaftsingenieurwesen sowie der Sonderstudiengang Technik).
Anschließend wurden noch zwei Bereiche behandelt, die den Studierenden immer wieder Probleme bereiten. Zum einen wurde das Thema Zeitmanagement erneut aufgegriffen und zum anderen die Schwierigkeiten erläutert, die es immer wieder im Bereich Mathematik gibt. Am Studienzentrum Essen gibt es zum Beispiel spezielle Vorkurse im Bereich der Mathematik, die für das Studium fit machen sollen.
Zum Schluss wurde noch auf die Kosten des Studiums eingegangen und Möglichkeiten der Finanzierung bzw. die Anrechnung bei der Einkommensteuererklärung zur Reduzierung des zu versteuernden Einkommens und damit der Steuerlast.
Nach circa 1,5 Stunden war die Veranstaltung zu Ende und die Teilnehmer haben das Studienzentrum mit umfangreichen Informationen verlassen.
Ich kann Interessenten nur empfehlen, mal eine solche Infoveranstaltung zu besuchen, die für die verschiedenen Fachbereiche der Hochschule an den einzelnen Studienzentren angeboten wird (Link zur Übersichtsseite der HFH). Herr Teltrop ist von "seiner" Hochschule sehr überzeugt, dennoch habe ich den Infoabend nicht in erster Linie als Werbeveranstaltung empfunden, sondern es wurden durchaus auch die Punkte angesprochen, die gegen ein Studium sprechen können.
Bleibt zum Schluss nur noch anzumerken, dass die Rückfahrt nach Köln staufrei und deutlich entspannter als die Hinreise verlaufen ist.
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 Zitat von Markus Jung
Viel Zeit wurde dann auch darauf verwandt, das Studienkonzept der Hochschule mit festen Studiengruppen (meist zwischen 10 und 15 Teilnehmer) vorzustellen.
Hmm, das ist doch sehr verwunderlich. Allein durch das unterschiedliche Studientempo und Nichtbestehen von Prüfungen ergeben sich soviele Verschiebungen. Dazu kommen die Sonderstudiengänge, welche im Schnelldurchlauf an den regulären Studenten "vorbeiziehen". Feste Studiengruppen bilden sich also maximal pro Prüfungsfach, aber dies als Konzept zu verkaufen empfinde ich als fragwürdig.
Schade, dass eine erteilte Dreherlaubnis widerrufen wurde. Das wirft einen fragwürdigen Schatten auf die HFH, den sie eigentlich nicht nötig hat.
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 Zitat von wasserfall
Feste Studiengruppen bilden sich also maximal pro Prüfungsfach, aber dies als Konzept zu verkaufen empfinde ich als fragwürdig.
So wie ich es verstanden habe, gibt es doch für die Sonderstudiengänge eine eigene Gruppe, da diese eh schneller sind. Und dass es durch Wiederholer etc. zu Verschiebungen kommt, ist ja auch im Präsenzstudium normal. Also ich denke schon, dass dies ein besonderes Merkmal der HFH ist, wenn man es zum Beispiel mit der Wilhelm Büchner Hochschule vergleicht, wo man eher selten jemanden ein zweites Mal auf einer Präsenzveranstaltung trifft.
Schade, dass eine erteilte Dreherlaubnis widerrufen wurde.
Ja, das bedauere ich auch.
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 Zitat von wasserfall
Hmm, das ist doch sehr verwunderlich. Allein durch das unterschiedliche Studientempo und Nichtbestehen von Prüfungen ergeben sich soviele Verschiebungen. Dazu kommen die Sonderstudiengänge, welche im Schnelldurchlauf an den regulären Studenten "vorbeiziehen". Feste Studiengruppen bilden sich also maximal pro Prüfungsfach, aber dies als Konzept zu verkaufen empfinde ich als fragwürdig.
Ich finde es überhaupt nicht fragwürdig. An unserem Studienzentrum haben sich insgesamt feste Studiengruppen nach Semestern ergeben. Allerdings befinden wir uns überwiegend in der Regelstudienzeit. Sicher wird die ein oder andere Klausur verschoben, vorgezogen oder nachgeholt. Trotzdem haben wir einen "harten Kern", der bei den Präsenzen anwesend ist. Von daher trifft das Konzept voll und ganz zu, wenn auch nicht auf jeden einzelnen Studenten. Herr Teltrop spricht ja auch von 10 bis 15 Personen. Sicherlich sind im Semester mehr Studenten immatrikuliert.
Es gibt natürlich Studenten, die sich bewusst länger Zeit lassen oder auch nie zu Präsenzphasen kommen.
Manche Studenten planen sich ihr Studium und die Anordnung der Klausuren selbst. Aber das sind doch eher Ausnahmen, meiner bisherigen Erfahrung nach. Ich kann natürlich nicht für jeden Studiengang und jedes Studienzentrum sprechen.
5. Semester Pflegemanagement - HFH
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 Zitat von Nevis
Trotzdem haben wir einen "harten Kern", der bei den Präsenzen anwesend ist. Von daher trifft das Konzept voll und ganz zu, wenn auch nicht auf jeden einzelnen Studenten.
Ja, das sich sowas ergibt ist wohl klar. Aber hier von einem KONZEPT zu reden finde ich überzogen, dann müßte die HFH doch eine spezielle Unterstützung oder Ausrichtung für Studiengruppen haben. Dies sehe ich im Bereich Wirtschaft am SZ Hamburg nicht so, aber vielleicht gibt es das ja in irgendeiner Form in Essen oder sonstwo.
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Ich denke, dass vor allem in den Gesundheists- und Pflegestudiengängen ist der Zusammenhalt und die Präsenzwahrnehmung deutlich höher.
Wenn man hier und im WebCampus liest, ist das von der HFH auch deutlich so gewollt und man bestärkt die Studenten auch dazu.
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