Hallo zusammen,
gestern war ich auf der Infoveranstaltung der HFH für WiIng und Sonderstudiengang Technik in München und wollte euch einfach kurz davon berichten.
Die Veranstaltung fand in München im alten DAA Gebäude statt - dieses ist mir aus einer früheren Fortbildung schon als ameisenbevölkertes saunatemperiertes Haus bekannt.
Pünktlich hat Hr. Plafky, der in einer Person Leiter der DAA in München und Leiter des HFH-Studienzentrums München ist, das Ganze eröffnet. Wir waren insgesamt gut 20 Leute, davon 4 Frauen. Auf jedem Platz lagen schon Unterlagen und Schreibzeug bereit, das hat natürlich einen guten Eindruck gemacht. Flott wurde per Overhead-Präsentation durch die grundlegenden Infos zum Studium gegangen und Fragen beantwortet. Dabei kam auch gleich eine gute Nachricht - die DAA zieht im Juni in ein neues Gebäude in München, man muss sich also nicht an den Gedanken einer Lerngemeinschaft mit Ameisen gewöhnen!
Da ich mich im Vorfeld schon ausführlich informiert hatte, kam auf der Veranstaltung offen gesagt nicht viel Neues für mich und die Leute waren insgesamt auch sehr zurückhaltend, so dass ich auch nicht behaupten kann, hier schon erste Kontakte zu Studienkollegen geknüpft zu haben.
Mir hat gut gefallen, dass ganz deutlich gesagt wurde, wie hoch die Beanspruchung duch das Studium neben dem Beruf ist. Also kein Studentenwerben um jeden Preis.
Die Teilnehmergruppe bestand für mein Empfinden zum großen Teil aus Interessenten für den Wirtschaftsingenieur, aber es waren auch Leute für den Sonderstudiengang Technik da. Dementsprechend war das Alter auch unterschiedlich. Aus den Fragen und den Angaben von Hr. Plafky, dass ca. 50% der Studenten durch den Zugang über eine Fortbildungsprüfung (Meister, Techniker usw.) ins Studium kommen, habe ich den Eindruck gewonnen, dass hier vor allem technisch/handwerklich versierte Leute das Studium zum WiIng anstreben. Mit meinem rein kaufmännischen Hintergrund war ich da anscheinend fast allein.
Insgesamt hat sich mein Bild der HFH jetzt abgerundet, das Auftreten ist sehr professionell und dezent (habe hier immer das (für mich) Negativ-Beispiel der Klett-Gruppe im Kopf). Und auch, dass ich als Frau und Kauffrau die absolute Minderheit war, kann mich nicht wirklich abschrecken.
Hoffe, das war für euch einigermaßen informativ. Falls jemand auch da war und mich korrigieren oder ergänzen will - nur zu!
Liebe Grüße
Motti