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AW: HFH vs HS Anhalt
Hi Nickimäusle,
 Zitat von NickiMäusle
Bei technischer BWL liegt der Schwerpunkt meist in der Produktion/Logistik. Man hat anders als bei der normalen BWL noch ein paar technische Fächer (Produktionstechnik usw.) und um einiges mehr Informatik. Controlling, Marketing oder Personalwesen werden dementsprechend reduziert. Aber es reicht noch nicht ganz zum Wirtschaftsingenieur. Mein ehemaliger Studiengang wurde inzwischen auf den Wirschaftsingenieur umgestellt (Bachelor; FH-Reutlingen). Ich habe noch den Diplom-Betriebswirt.
Danke für die Info, klingt ja sehr interessant. Ich bin derzeit nämlich auch noch am überlegen, ob für mich ein WiIng oder BWL-Fernstudium die sinnvollere alternative sind. Bin zwar im technischen Einkauf tätig, aber die Tätigkeite an sich ist ja vorwiegend kaufmännisch. Zwar habe ich auch einen technischen Lehrberuf, aber mein Fachabi habe ich wiederum in der Fachrichtung Wirtschaft gemacht. Darüber hinaus waren Mathe, Physik usw. noch nie meine Stärken und auch nicht meine Interessengebiete. Also wäre die logische Schlußfolgerung m.E. ein BWL-Studium.
Andererseits könnte ich durch meine Ausbildung und langjährige Tätigkeit im technischen Bereich evtl. später auch noch in einen Tätigkeitsbereich an der Schnittstelle WIrtschaft / Entwicklung / Produnktion vorstellen, da wäre sicher ein WiIng von Vorteil. Evtl. ist halt der WiIng sinnvoller weil aus beiden Bereichen etwas dabei ist, sozusagen generalitischer?!
Jedenfalls denke ich bei deiner Vorbildung wäre der Sonderstudiengang Technik an der HFH schon ideal, evtl. bekommst ja noch was anerkannt. Warum möchtest du unbedingt noch den WiIng machen rein in deiner Tätigkeit begründet oder eher um einfach im technsichen Bereich mitreden zu können und mit den Ings auf Augenhöhe kommunizieren zu können?
Gruß Katja
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AW: HFH vs HS Anhalt
Ich schweife mal ein wenig vom Thema ab ...
Evtl. ist halt der WiIng sinnvoller weil aus beiden Bereichen etwas dabei ist, sozusagen generalitischer?!
Da stimme ich Dir vollkommen zu, Ich provoziere bewusst: was kann ein BWLer was ein WiIng nicht kann ? Oder sich nicht zumindest in kurzer Zeit aneignen könnte ? Warum sitzen so viele WiIng (und sogar Ing, Physiker und Mathematiker) in Positionen, in denen man eigentlich ein BWLer erwartet hätte ?
Unabhängig von der derzeitigigen Arbeitsmarktsituation wird man als WiIng meiner Meinung nach deutlich leichter einen Job finden, da man sich aus dem IngBereich eine vollkommen andere Denkweise angeignet hat. In den meisten Ing-Fächern ist mit Auswendiglernen nicht viel zu erreichen.
Die Entscheidung für ein technisches Studium setzt natürlich ein solides Grundinteresse an Technik voraus, sonst wird dat nix. Hingegen kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass man ein BWL-Studium auch schaffen kann, wenn man sich nicht die Bohne für die Themen interessiert.
So, genug der Abschweifungen, einen schönen Montag morgen Euch allen,
Michael
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AW: HFH vs HS Anhalt
Aber wie will man jemals den Wirtschaftsing. gebacken bekommen, wenn einem die
Mathe nicht liegt. Klar lernen kann man alles lernen, doch wenn man wenig Begeisterung
in die Mathe legt, dann klappt das wohl kaum.
Klar bei reiner BWL gibt es immer ein Fach wie Recht, Bilanzierung usw. welches einem
nicht liegt. Doch nach wenigen Monaten hat man den Schein u. die Sache ist durch.
Beim Wirtschaftsing. hat man die ganze Zeit das Pipi in den Augen wenn einem Mathe
nicht liegt, denn welches Fach ist gänzlich ohne Mathe.
Ach stimme ich zu, dass reine BWL im Vergleich zum Wirtschaftsing. ein Kindergeburstag
ist. Doch lieber ein guter BWL ér, als ein schlechter Wirtschaftsing..
hotknife
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AW: HFH vs HS Anhalt
 Zitat von Michael Knight
D...was kann ein BWLer was ein WiIng nicht kann ? Oder sich nicht zumindest in kurzer Zeit aneignen könnte ? Warum sitzen so viele WiIng (und sogar Ing, Physiker und Mathematiker) in Positionen, in denen man eigentlich ein BWLer erwartet hätte ?
Das kann ich Dir sagen, eine ganzheitliche Betrachtung von Sachverhalten, Problemen und Prozessen.
Ich arbeite mit Ing. und Wirtsch.Ing. auf verschiedenen Ebenen zusammen - und alle haben eines gemeinsam, sie verlieren sehr schnell das Gesamtbild aus den Augen und verschwenden Zeit (Ressourcen) für Detaillösungen.
Im übrigen besteht Deutschland nicht nur aus Industrie - Dienstleistung und/oder Handel wird bei weitem nicht so von Wirtsch.Ing. "dominiert" wie Du es darstellst.
Zu generalistisch möchte ich pers. noch hinzufügen das ich die Erfahrung gemacht habe, das generalistisch oft profillos heißt. Ich bin selbst einer der solchen - ich habe eine generalistische Ausbildung mit passender Weiterbildung und Erfahrungen in vielen Bereichen ... und ich habe es schwer ein Profil zu bilden und jemanden zu überzeugen das ich "alles kann" oder das ich in einem bestimmten Feld besser bin, als jemand der bereits spezialisiert ist. Darum ging meine Strategie mich sehr breit aufzustellen nach hinten los - aber das ist nur mein "Einzelschicksal"
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AW: HFH vs HS Anhalt
Hallo Michael,
muß auch nochmal abschweifen... sorry @nicki eigentlich dein Thread und ne ganz andere Fragestellung.
 Zitat von Michael Knight
Die Entscheidung für ein technisches Studium setzt natürlich ein solides Grundinteresse an Technik voraus, sonst wird dat nix.Michael
Und genau hier setzt mein Problem an... Physik beispielsweise war in der Schule schon immer ein Grauß für mich (weiß aber nicht ob es an generellem Desinteresse meinerseits an Technik lag, oder ob es anders laufen würde wenn ich mich mal richtig mit der Materie befassen und diese auch verstehen würde). Auch Mathe ist / war nie mein stärkstes Fach... (im Klartext: Mathe, Physik, Chemie schlechteste Fächer - Deutsch, Englisch, Wirtschaft, Rechtskunde usw. beste Fächer... am Auswendiglernen kanns aber nicht gelegen haben, war damals zu Schulzeiten sehr faul, scheint mir einfach besser zu liegen).
Ist hier die Frage was unter solidem Grundinteresse für Technik zu verstehen ist... also für z.B. Autos und Ihre Leistung interessiere ich mich schon... aber wie genau der Motor warum funktioniert muß ich jetzt nicht unbedingt wissen... und ich glaube hier könnte mein Problem liegen.
Dagegen an wirtschaftlichen Themen bin ich eigentlich immer interessiert... doch da auch ein Fernstudium BWL kein Zuckerschlecken ist (auch hier habe ich die größten Bedenken wg. Mathe sprcih ich müßte in dem Fach sowieso reinkrachen) bin ich eben am überlegen, da sich aufgrund meines technischen Ausbildungsberufs und der jetzigen kaufmännischen Tätigkeiten ein Wiing-Studium anbieten würde und ich mich wenn ich schon den "Aufwand" Fernstudium betreibe nicht auch gleich durch ein WiIng-Studium durchbeißen könnte?!
Sollte ich jedoch im Bereich Einkauf bleiben und mich hier weiterentwickeln wollen (würde sagen meine Tätigkeit geht Richtung der BWL-Fachbereiche Supply Chain Management, Produktionswirtschaft/Logistik und Controlling) wäre evtl. doch ein BWL-Studium mit entsprechender Spezialisierung sinnvoller?! Und da ich mir mit Mathe so schwer tue dachte ich evtl noch an die Variante zuerst mal das BWL-Studium zu absolvieren und dann bei Bedarf, Lust usw. den Sonderstudiengang Technik zu absolvieren, denn dann kann ich sicher einschätzen ob ich mit noch mehr und schwierigerem Mathe zurechtkomme.
 Zitat von Michael Knight
Hingegen kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass man ein BWL-Studium auch schaffen kann, wenn man sich nicht die Bohne für die Themen interessiert.
Michael
Pure Neugier... weshalb dann das BWL-Studium???
Gruß Katja
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AW: HFH vs HS Anhalt
Was ist denn mit BWL + Sprachen?
Englisch verhandlungss. ist Standart. Wenn man sich dann noch in 1-2 weiteren Sprachen gegenüber den anderen abgrenzen kann, dann ist das ja wohl Gold wert.
Selbst wenn man nicht mehr in seinem angestammten "studierten" Spezialbereich verbleiben sollte, sind die Fremdsprachenkentnisse noch da. Und wenn es in diesem unserm Land mit der Arbeit (so ab Anfang 50) nicht mehr klappt, dann kann man noch ins Ausland gehen.
hotknife
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