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HFH vs HS Anhalt

  1. #13
    kh1905 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo hotknife, hallo Chillie,

    eigentlich habt Ihr meine Frage schon beantwortet bevor ich meinen Beitrag abgeschickt hatte.

    Zitat Zitat von hotknife Beitrag anzeigen
    Aber wie will man jemals den Wirtschaftsing. gebacken bekommen, wenn einem die
    Mathe nicht liegt. Klar lernen kann man alles lernen, doch wenn man wenig Begeisterung
    in die Mathe legt, dann klappt das wohl kaum.hotknife
    So... im Prinzip hat sich damit ein WiIng-Studium für mich schon erledigt und da ich wenn ich ehrlich bin weiß, dass ich keine Begeisterung für Mathe aufbringen kann dann stellt sich die Frage nach dem WiIng-Studium nicht mehr. Ich glaube hier ist viel mehr der Wunsch der Vater des Gedanken da sich ein WiIng-Studium in meinem Lebenslauf evtl. "besser" machen/passen würde oder auch weil es gerade ziemlich im Trend ist, da die gesamte Wirtschaft nach Ingenieuren schreit - evtl. läßt man sich hierdurch wenn usch unbewußt doch irgendwie beinflussen?!

    Zitat Zitat von hotknife Beitrag anzeigen
    Beim Wirtschaftsing. hat man die ganze Zeit das Pipi in den Augen wenn einem Mathe
    nicht liegt, denn welches Fach ist gänzlich ohne Mathe.hotknife
    Eine grauenhafte Vorstellung für mich...

    Zitat Zitat von hotknife Beitrag anzeigen
    Ach stimme ich zu, dass reine BWL im Vergleich zum Wirtschaftsing. ein Kindergeburstag
    ist. Doch lieber ein guter BWL ér, als ein schlechter Wirtschaftsing..
    hotknife
    Dem kann ich nur uneingschränkt zustimmen, und das sollte ich mir wohl auch zum Motto machen.

    Auch deiner Meinung chillie kann ich nur zustimmen, ich denke jeder - egal ob BWLer, WiIng, oder reiner Ing hat seine Vor- und Nachteile und für alle Bereiche gibt es Jobs. Scheint momentan ein wenig ein Hype zu sein... Hauptsache es steht ein Ing dabei. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe Respekt vor jedem der so ein Ingenieurs-Studium durchzieht nur durch das derzeitige Geschrei der Industrie nach fehlenden Ingenieuren lassen sich mE ob der tollen Berufsaussichten (massig Jobs und gute Bezahlung) auch viele zu solch einem Studium hinreißen, obwohl Ihnen das vorher (z.B. aufrund einer Mathe-Allergie) nie in den Sinn gekommen wäre. Und da erscheint vielen das WiIng-Studium vermutlich recht sinnvoll (was es auch auch ist und sein soll) da es eben nicht ganz so "schlimm" ist wie ein reines Ingenieursstudium. Wer weiß was bis dorthin ist wen ich mein Studium abgeschlossen habe... evtl. sieht dann er Arbeistmarkt schon wieder ganz anders aus... im Endeffekt denke ich jeder sollte sich auf das konzentrieren was er am bestem kann, denn nur einen Job den man wirklich beherrscht und der einem Spaß macht führt auf lange Sicht zum Erfolg.

    Im Falle des Fernstudiums ist das sicher auch eine sinnvolle Alternative mit dem WiIng-Studium, da man ja bereits im Berufsleben steht evtl. auch schon ein Studium hinter sich hat, sprich man weiß genau zu welchem Zwecke man genau dieses Studium macht. Aber bei einem Präsenzstudenten der direkt von der FH/Uni kommt wird es gerade in Zeiten des Bachelor m.E. der "Generalist" WiIng nicht einfacher haben einen guten Job zu finden als der spezialisierte BWLer oder reine Ingenieur.

    Gruß Katja

  2. #14
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Aha, habe ich mir doch gedacht, dass meine Provokation einschlägt

    Das kann ich Dir sagen, eine ganzheitliche Betrachtung von Sachverhalten, Problemen und Prozessen.
    Du vermisst also die generalistischen Fähigkeiten eines WI-Ings Im Ernst, ich kann Dein Argument nachvollziehen, verstehe nur nicht, warum man das am Studiengang festmachen sollte. Achtung, nächste Provokation: Nur weil ein BWL-er mal irgendwas über Prozessmanagement auswendiggelernt hat, heisst es doch noch lange nicht, dass er zu einer "ganzheitlichen" Betrachtungsweise fähig ist.

    Zu generalistisch möchte ich pers. noch hinzufügen das ich die Erfahrung gemacht habe, das generalistisch oft profillos heißt. [...] aber das ist nur mein "Einzelschicksal"
    Keineswegs. Geht mit aber ganz exakt genauso ! Und ich schiebe das auf das generalistische BWL-Studium.

    Im übrigen besteht Deutschland nicht nur aus Industrie - Dienstleistung und/oder Handel
    Aha, was fehlt denn noch ? Landwirtschaft ?

    Und genau hier setzt mein Problem an... Physik beispielsweise war in der Schule schon immer ein Grauß für mich
    Für mich war es ebenfalls eine absolute Katastrophe. Aber zu Schulzeiten war alles was mit Büchern zu tun hatte für mich eine Katastrophe. Aber wie ich schon zuvor geschrieben habe, ein gewisses Grundinteresse sollte vorhanden sein und wer mit Mathe vollkommen auf em Kriegsfuß steht, der sollte das lieber lassen.

    Pure Neugier... weshalb dann das BWL-Studium???
    Weil nach dem Abi dachte, dass ich mit Mathe und Physik vollkommen auf Kriegsfuß stehe. Erst in meinem recht mathelastigen BWL-Studium habe ich festgestellt, dass mit viel Aufwand und Fleiß zu packen ist. Leider hatte ich nicht den Mut, mein Studium abzubrechen.

    Ich möchte hier das BWL-Studium nicht schlecht machen. Wenn man das Richtige draus macht, ist es sehr sehr sinnvoll und kann einen weit bringen. "Leider" habe ich persönlich das nicht rechtzeitig erkannt und bin in einem technischen Beruf untergekommen. Allerdings waren die generalistischen () Ausrichtungsmöglichkeiten des BWL-Studiums auch hierfür sinnvoll: ohne akad. Studium hätte ich meinen Job niemals bekommen.

    Also, lasst Euch von meinen Kommentaren nicht abhalten oder entmutigen, ist alles meines persönliche Sichtweise, die durch meinen Weg geprägt sind. Ich habe viele Freunde , die ebenfalls BWL studiert haben und es damit schon ziemlich weit gebracht haben.

    Viel Erfolg Euch allen,

    Michael

  3. #15
    Avatar von hotknife
    hotknife ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Lieber Michael Knight,

    würdest Du denn aus Deiner Sicht sagen, dass man die Mathe, Physik & Co. schaffen kann sich richtig einarbeitet? Habe leider nie das Abi gemacht u. so fehlt mir ordentlich was. Mathe bei meinem Meister war eher praktisch u. BWL-Mathe war mit ordentlich Statistik u. Finanzmathe.

    Du mit Deinem Uni-Abschluss hast natürlich hinsichtlich der Mathe auch bessere Voraussetzungen als z.B. meine Wenigkeit, da ich nur den Dipl.-Betriebswirt FH habe.

    Beruflich würde mich in meinem aktuellen Job eben "nur" der Ing. weiterbringen, da ich im Maschinenbau tätig bin. Mit einem anderen Aufbaustudium müßte ich zwangsläufig den Job wechseln, wenn ich denn einen Nutzen ziehen wollte.

    Bringt Dich das Ing.-Studium in Deinem aktuellen Job denn weiter oder einfach nur "just for fun" (glaube ich wohl eher weniger).

    Gruss hotknife

  4. #16
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    würdest Du denn aus Deiner Sicht sagen, dass man die Mathe, Physik & Co. schaffen kann sich richtig einarbeitet?
    Ich stehe erst am Anfang des Studiums und kann über die richtig harten Brocken wie Technische Mechanik, Elektrotechnik, Automationstechnik, Konstruktion etc. noch nicht viel sagen. Meine bisherigen Klausuren (Werkstofftechnik, Fertigungstechnik) waren zwar sehr technisch, aber nicht mathematisch. Es muss zu packen sein ! In fast allen Ing-Fächern gibt es oftmals schlechte Noten und zum Teil sehr hohe Durchfallquoten. Aber strebe kein Einser-Abschluß an und würde das mit noch so viel Aufwand vermutlich niemals schaffen. Dazu fehlt mir die mathematische Begabung. Ich kann das nur durch viel Fleiß schaffen.

    Habe leider nie das Abi gemacht
    Ich habe zwar Abi, aber glaub mir bitte, davon weiß ich nix mehr und es hatte schon für mein Erststudium wenig nutzen ausser der Zulassungvoraussetzung !

    Du mit Deinem Uni-Abschluss hast natürlich hinsichtlich der Mathe auch bessere Voraussetzungen als z.B. meine Wenigkeit, da ich nur den Dipl.-Betriebswirt FH habe
    Ich würde die Mathe-Anforderungen an einer FH zwar niedriger einstufen, aber Welten liegen da nun auch nicht zwischen,


    Beruflich würde mich in meinem aktuellen Job eben "nur" der Ing. weiterbringen, da ich im Maschinenbau tätig bin.
    Mir würde der Ing auch mehr bringen, andererseits bin ich für meinen Job nicht zwingend auf das Studium angewiesen. Aber ich sehe das nicht so eng, ich möchte eine ingenieurwissenschaftliche Grundlagenausbildung, um mein wikipedia-Halbwissen zu erweitern, Diesen Zweck erfüllt das HFH-Studium mehr als genug.

    Bringt Dich das Ing.-Studium in Deinem aktuellen Job denn weiter oder einfach nur "just for fun"
    Sagen wir mal so, ich hoffe dadurch meinen Aufgabenhorizont erweitern zu können und möchte mein Jobchancen in technischen Bereichen für die Zukunft auf eine etwas abgesichtere Basis stellen.

    Gruß,

    Michael

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