Was genau bin ich jetzt eigentlich? Studentin? Auszubildende?
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Hallo,
habe nun mittlerweile meine Unterlagen von der ILS erhalten und auch schon fleißig angefangen. Mache nun Fremdsprachenkorrespondent in Englisch und Wirtschaftskorrespondent in Französisch.
Aber was genau bin ich jetzt? Studentin? Auszubildende? Schülerin? Gar nix?
Manchmal steht nämlich "der Studierende" und manchmal steht auch nur Fern"lehrgang" und nicht Fern"studium".
Vielleicht könnt ihr ein bisschen Licht ins Dunkel bringen
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ILS hat mit Studium soviel zu tun wie Weihnachten mit Ostern, Du bist daher nicht Studentin. Auszubildende auch nicht, da es sich nicht um eine Berufsausbildung im Sinne des BBiG handelt. Korrekt wäre Schülerin, genauer Teilzeitschülerin, noch genauer Teilzeitfernschülerin.
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Die möglichen Betitelungen in der Beantwortung Deiner Frage für die Teilnehmer von Fernstudiengängen sind durchaus fantasievoll – es zeigt kurz die ganze Breite der möglichen Gedanken. Hierbei kann ich allerdings nicht weiterhelfen. Und ob eine schulische Ausbildung mit einem privaten Fernstudium, mit seinen ganz speziellen Anforderungen an den Teilnehmer, gleichzustellen ist, möchte ich ebenfalls dahingestellt lassen. Eine gesetzlich definierte Bezeichnung gibt es jedoch nicht – was für den einzelnen Teilnehmer die Freiheit bedeutet, sich selbst ganz nach seinen im Fernstudium erlebten, individuellen Erfahrungen entsprechend zu bezeichnen und so aufzutreten. Das Schöne dabei ist, dass keine der Betitelungen mehr- oder minderwertiger ist als die Übrigen Bezeichnungen. Also die Bezeichnungen für den Teilnehmer durch jene, die keine oder schlechte Erfahrungen mit einem Fernstudium gemacht haben, nicht von vornherein als höherwertiger anzusehen sind. D. h., eine Denkweise, die eine Vorgabe in Form einer wie auch immer gearteten Kategorisierung benötigt, stets nach der richtigen Richtlinie für die Positionierung sucht und mit dem Ergebnis die Welt bereichert, ist genau gleichwertig mit einem individuellen, auf Erfahrung basierendem Auftreten. Das dürfte es dem Interessenten erleichtern, nach der Sondierung des Angebotes, eine Entscheidung zu treffen.
Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011
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Du bist das was du im "echten" Leben bist: Schülerin, Hausfrau, Arbeitslose, Angestellte...
Was du machst in eine Weiterbildung (kein Studium!). Dafür fällt mir nun kein Begriff ein, Schülerin finde ich jedoch nicht passend, da Weiterbildung ungleich Schule.
HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL 7. Semester
Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.
(Edita Gruberova)
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Hallo Lisaaa,
wie auch schon richtig gesagt wurde, ändert sich an Deinem Status nichts.
Studieren kommt aus dem lateinischen "studere" (nach etwas) streben, sich (um etwas) bemühen). Dieses muss ja nicht zwangsläufig nur ein Hochschulstudium sein, sondern geschieht ja auch beim Fernlernen.
Ich denke viel entscheidener ist, wie bestimmte Institute die Fernschüler einstufen, die z.B. für Kindergeld, Schüler-BAföG, Krankenkassen etc. zuständig sind. In der Regel reicht da ein Teilzeitlehrgang nicht aus. Kindergeldstellen fordern da häufig ca. 20 Stunden, BAföG-Stellen 25-30 Stunden Arbeitseinsatz in der Woche. Die tatsächliche Arbeitsintensität kann der Fernlehrer anhand der eingegangenen Einsendeaufgaben errechnen und bescheinigen. Aber dazu muss man sich bei den entsprechenden Stellen erkundigen, da dieses auch immer unterschiedlich beurteilt werden kann.
Mit einem Schüler-/Studentenausweis hat man eventuell gute Möglichkeiten Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen zu bekommen.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Erfolg beim Fernlernen!
Daniel Mesch
Mitarbeiter der Studienberatung des ILS
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 Zitat von Daniel Mesch (ILS)
Studieren kommt aus dem lateinischen "studere" (nach etwas) streben, sich (um etwas) bemühen). Dieses muss ja nicht zwangsläufig nur ein Hochschulstudium sein, sondern geschieht ja auch beim Fernlernen.
Naja. "Auto" kommt von Automobil, was wohl selbstbeweglich heißt. Bekanntermassen ist auch ein Mofa selbstbeweglich, also könnte man es auch Auto nennen. Trotzdem tut man es nicht, und wer seine Vespa Auto nennt, macht sich höchstens lächerlich. Solche Begriffe sollte man gemäß der allgemeinen Konvention benutzen. Wenn das Kind eingeschult wird, reden die Eltern ja auch nicht davon, dass der Steppke jetzt studiert. Obwohl man sich sicher auch in der Grundschule "um etwas bemüht".
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