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Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Was die Seminare des ILS betrifft, sind die vertraglichen Regelungen aufschlussreich für die Verfahrensweise des ILS. Mir geht es nicht um Rechtsberatung, sondern lediglich um die Bewusstmachung der AGB’en, mit denen das ILS auch wirbt. Um Klarheit zu bekommen, solltest Du Deinen Vertrag näher ansehen.
Allgemein werden die Leistungen des ILS auf der Rückseite des Anmeldeformulars ausformuliert. Diese Bestimmungen dürften AGB’en darstellen, auch wenn sie als solche zulässigerweise nicht bezeichnet werden müssen. Unter dem Punkt Seminare werden diese als Zusatzangebot (ggü. den Bestimmungen des FernUSG) bezeichnet. Die Ausnahme von Pflichtseminaren besteht nur für die dort aufgeführten Lehrgänge. Die Teilnahme an Deinem Seminar ist als freiwillig vorgesehen. Sowohl die Bestimmung des Seminarorts, als auch des Termins erfolgt demnach durch das ILS. Weiterhin ist demnach vereinbart, dass Dein freiwilliges Seminar nicht stattfindet, wenn sich nicht genügend Teilnehmer zum angesetzten Termin melden.
Richtlinien für den Abbruch der begonnenen Prüfungssituation (wenn auch entschuldigt durch Attest) gehen aus den AGB nicht hervor.
Schon ärgerlich, der Vorgang. Es sollte dabei jedoch nur noch darum gehen, wie es möglich sein kann, dass Du ein Seminar absolvierst, um das qualifizierte Zertifikat zu erhalten. Dafür sind schon sehr gute Beiträge im Thema enthalten, die Ansatzpunkte dafür liefern, wie Du mit dem ILS gemeinsam eine Lösung hinbekommen könntest. Außerdem steht das Angebot des ILS im Raum, ein weiteres Seminar in Hamburg zu besuchen. Du wirst jedenfalls einen Leistungsnachweis erbringen müssen, um das qualifizierte Zertifikat zu erhalten. Ob allerdings eine über den bloßen Eindruck hinausgehende Diskriminierung vorliegt, kann von hier aus sicher nicht abschließend entschieden werden.
Was ich damit sagen möchte ist, dass das ILS generell die Leute dorthin bestellen wird, wo es die Räumlichkeiten hat, und das Organisatorische des Seminars und der Abnahme von Prüfungen leisten kann. Dieses Recht des ILS dürfte gemäß des Leistungskatalogs Vertragsbestandteil geworden sein. Wenn schon im Seminar Prüfungsleistungen erbracht werden, wirst Du die 2. Prüfung kaum in Köln antreten können.
Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
 Zitat von Omi
Leider hatten wir das Pech eine Teilnehmerin zu haben, die bereits in der ersten Stunden anfing große Unruhe durch lautstarkes Mitteilungsbedürfnis -im Verlauf sogar von Wutausbrüchen begleitet – und durch ihr fehlendes Benehmen alle Seminarteilnehmer stark belastete.Vom Seminarleiter geduldet und nicht unverzüglich unterbunden mussten die Kursteilnehmer diese Störungen hinnehmen, was mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Lernerfolgs zur Folge hatte.
Ich verstehe immer noch nicht, wie es 2 oder 3 Tage hingenommen wurde, dass dieser Störenfried das Geschehen so beeinflussen konnte. Wenn schon der Seminarleiter nichts von sich aus unternahm, dann doch wenigstens die Gruppe! Warum gab es keinen Ausschluss für die Person aus dem Seminar, nach vorheriger evtl. wiederholter Abmahnung, wenn keine Besserung eintrat? Hätte hier nicht der Druck der Gruppe (immerhin noch 11 Leute! - ohne den Seminarleiter) gewirkt? Hattet ihr mit dem Seminarleiter gesprochen und wie reagierte dieser?
Ihr seid ja schliesslich keine Kinder, die auf den Lehrer hören müssen und dieser hat das Sagen, sondern allesamt Erwachsene.
 Zitat von Omi
Es geht nicht um den Krach.Unerwartete Probleme treten nun mal auf.Es geht um das Verhalten der ILS damit umzugehen.Konsequenzen zu ziehen und bei Problemen zu handeln.Besonders wenn behinderte Studenten daraus einen Nachteil ziehen.
Das war ja kein behinderten-spezifisches Problem, wenigstens zu Beginn nicht. Es hat doch alle betroffen und war ein Haus-gemachtes.
Hast Du zwischenzeitlich mit den anderen Kursteilnehmern Kontakt aufgenommen und gefragt, wie es denen ergangen ist? Haben diese ihre Prüfungen abgeschlossen? Vielleicht könntet ihr geschlossen an das ILS herantreten?
Das ILS kann dann nur seine Seminarleiter besser schulen, damit diese bei Konflikten angemessen (oder überhaupt) reagieren.
Viele Grüsse
Zippy
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hi,
Ich denke das groesste Problem besteh darin dass, Omi keinen Kontakt zu den entsprechenden Personen bekommt, denn wie sie schon geschrieben hat, wird sie abgeblockt, und sie braeuchte jemanden der gezielt auf die Beduerfnisse eingeht , was fuer jeden behinderten Kursteilnehmer sein sollte !!! Die Frage ist also wie bekommt sie den ensprechenden Konakt zu den richtigen Leuten her, die sie auch ernst nehmen und ihr nicht *nullachtfuftzig* mails oder Briefe schicken.
Also weiss vielleicht jemand, wie man an die richtigen Kontakte kommt???
Lg. Zahara
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hallo Zahara,
mag es sein, dass Du identisch mit Omi bist?
Wie auch immer. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass hier konkrete Lösungsvorschläge von Omi fehlen und sich zu sehr auf die Vergangenheit konzentriert wird.
Wenn es konkrete Lösungsvorschläge gebe, wäre es sicherlich auch möglich, ggf. auch von unserer Seite, dabei behilflich zu sein, dass diese auch Gehör bzw. eine Reaktion finden würden.
Viele Grüße
Markus
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hi ment1,
Deine Hinweise haben mich sehr weitergebracht. Du hast völlig recht was die freiwillige Teilnahme an den Seminaren betrifft. Danke schön Ich habe mir die Vertragsdaten nochmal durchgelesen. Schätze deswegen wird auch eine zusätzliche Seminar Gebühr fällig. Bei anderen Kursen sind die Prüfungsgebühren wohl bereits im Gesamtpaket enthalten.
Ich versuche durchaus eine gemeinsame Lösung mit der Ils zu finden. Ich benötige einen normal lauten Seminarraum mit normaler Arbeitslautstärke. Hier decken sich glaube ich die Voraussetzungen mit den normalen Bedürfnissen jedes anderen Teilnehmers. Allgemeine Störungen oder ähnliches kann ich auffangen. Aber über einen so langen Zeitraum? Um diese Voraussetzung zu erfüllen, hätte in unseren Fall schätze ich , der Seminarleiter oder die Seminarleitung einschreiten müssen.
In einem ersten Brief habe ich, unter anderem auf diesen Umstand hingewiesen. Ebenfalls habe ich Möglichkeiten beschrieben die mir helfen könnten-ein Seminarleiter der frühzeitiger einschreitet-eine Seminarleitung die mich besser unterstützt (ich habe ja mit der Seminarleitung gesprochen, damit ich den letzten Nachmittag frei bekomme)- meine Schwierigkeiten waren ja bekannt und durch meine gestörte Motorik auch sichtbar. Ich habe vor Ort um Hilfe gebeten und nach Möglichkeiten gefragt die mir helfen könnten diese Prüfung machen kann. Außer dem Hinweis, dass wenn ich nach Hause(Hotel) gehe keine Gewährleistung übernommen wird, wenn ich in der Prüfung nicht vorbereitet wäre, wurde mir nicht weitergeholfen. Die beste Unterstützung haben mir quasi wildfremde Menschen (andere nikotinsüchtige Studenten *g ) zuteil werden lassen. Denn von ihnen bin ich mehrfach angesprochen worden, ob sie mir irgendwie helfen können.
Ebenso wie dieses Vorgänge waren Vorschläge in diesem Brief beschrieben die hilfreich sein könnten, und selbstverständlich habe ich niedergeschrieben was ich noch besser machen könnte oder wie ich mich besser auf die Situation vorbereiten könnte.
Was ich sagen möchte, ich bin nicht einfach mal eben auf die Ils los und habe Forderungen gestellt .So frei nach dem Motto, borrrr je was seit ihr alle sch* und ihr habt 1. 2. 3. alles falsch gemacht.
Auf diesen Brief habe ich nie eine Antwort erhalten. Und auch auf weitere nicht. Meine persönliche Studienberaterin kann sich jetzt nicht daran erinnern, dass ich schwerbehindert bin und mein Kursleiter antwortet nicht auf meine E-Mails.
So gestaltet sich eine Zusammenarbeit als sehr schwierig
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hi Zippy 
Doch klar, es waren ja alle involviert. Genau genommen war das fast unser einziges Thema in den Pausen. 
Vielleicht war es deswegen so schwierig weil sich die Sache über Tage aufgetürmt hat. ?Am 1. Tag lag wohl mehr oder weniger die Hoffnung in der Luft, das sich das von alleine regelt? Alle standen unter Spannung was im Kurs auf sie zu kommt. Und keiner kannte den anderen. Am 2. Tag wurden die Proteste schon lauter. Aber es lief noch mehr in kleinen Grüppchen. Und wir hatten Teamarbeit in festen Zeiträumen abzuliefern. Und am 3.Tag habe ich dann morgens den Seminarleiter abgefangen. Das hat auch was bewirkt. Die Unruhe war zwar nicht völlig weg aber immerhin was besser. Zu spät allerdings für mich. Ich habe mich nicht mehr abfangen können.
Das Seminar liegt ja nun in der Vergangenheit. Ich werde versuchen meine Erfahrung die ich gemacht habe im nächsten Seminar zu nutzen. Was mich runter zieht, ist die Tatsache das die ILS mit bloßem Nichtstun reagiert.
AAAAAAber Soll ich was sagen?“ Ich könnt dich knutschen“ *lach
für den Begriff Haus-gemacht
Ich überlege seit Wochen wie ich diesem Kind einen Namen geben kann! Und Haus-gemacht trifft es zu 100%.Vielen vielen Dank.
Nein leider erwische ich niemanden. Ich habe die Ils gefragt ob denn alle gut durch die Prüfung gekommen sind. Keine Antwort. So wie bisher. Ich hatte mit 2 Studenten schon vor dem Seminar Kontakt gehabt. Über das Onlinezentrum. Ich habe dort auch Nachrichten hinterlassen und über das interne Forum nachgefragt. Sieht so aus als ob diese beiden durch die Prüfung gekommen sind .Denn sie kommen nicht mehr on. Legt den Schluss nahe, dass sie fertig sind und das Onlinezentrum nicht mehr benötigen.
Vielleicht kommt doch mal eine von den Beiden irgendwann mal on und kann mir berichten ob alle bestanden haben.
Omi
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