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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hi Zahara
Ja, da liegst du richtig. Ich weiß nicht wirklich wen ich noch fragen kann. Darum schreibe ich ja hier im Forum. Aber das betrifft ja auch, wie Zippy geschrieben hat, alle Teilnehmer.
Jeder Teilnehmer muss doch vernünftige Prüfungsverhältnisse vorfinden.
Aber ich habe ja schon super viele Hilfen ,Tipps und Anregungen erhalten.*freu
Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich hier angemeldet habe. Dank an alle 
Omi
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hallo Marcus,
nein mich gibt es nur einmal.
Warum du so hartnäckig darauf bestehst, dass hier konkrete Lösungsvorschläge von mir fehlen, kann ich nicht nachvollziehen
Bitte sage mir was für dich Lösungsvorschläge sind.
Für mich sind : ein andere Standort, eine Einzelprüfung, andere Räumlichkeiten, die Fragestellung hätte o. müsste der Seminarleiter nicht früher eingreifen müssen/können oder die Bereitwilligkeit zu signalisieren -auch ich werde neue Wege suchen um besser vorbereitet zu sein – oder diese Fragestellung „was hätte ich besser machen können“ schriftlich vorzulegen, konkrete Lösungsvorschläge.
Mein Ziel ist diese Prüfung. Und um dorthin zu gelangen suche ich nach Möglichkeiten. Selbstverständlich beziehe ich meine Erfahrungen aus dem Kurs in der Vergangenheit mit ein. Ich will ja nicht denselben Fehler zweimal machen und versuche daraus zu lernen. Also schaue ich mir an was ich besser machen kann und was die ILS besser machen könnte.
Und suche nette Menschen, die ich mir ja schon sehr weiter geholfen haben *freu hier im Forum
Omi
*borrr und nun fall ich mit wunden Fingern ist Bett *lach
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hallo Omi,
nun muss ich aber doch mal genauer bezüglich Deiner Behinderung nachfragen. Du schreibst, Du wärest bipolar. Kommen noch weitere Behinderungen dazu oder ist die Behinderung "nur" psychisch begründet? Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte dies mit meiner Frage nicht abwerten. Es ist nur so, dass ich mir vorstellen kann, dass eine rein psychische Erkrankung, die ja nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, nun mal nicht das Maß an Verständnis hervorruft, wie Du es für Deine Prüfung sicherlich gebraucht hättest. Es wäre da an der Stelle, also direkt vor Ort, sicher besser gewesen, dies dann noch mal klar hervorzuheben. Ich kann zumindest Deinen Postings entnehmen, dass dies wohl nicht passiert ist.
Zur rechtlichen Situation kann ich leider nichts beisteuern. Ich weiß nur nicht so recht, ob die von Dir beschriebene Situation als nicht behindertengerecht bezeichnet werden kann. Wirbt die ILS denn damit oder ist das allgemein für solche Situationen vorgeschrieben? Ich frage dies wirklich mal aus einer Unwissenheit heraus. Und wenn es wirklich um eine rein psychische Erkrankung geht, so vermute ich, dass es woanders nicht unbedingt besser sein wird. Das Verständnis für psychische Erkrankungen (auch nicht bei Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises) ist nun mal leider in freier Wirtschaft nicht unbedingt gegeben.
Viele Grüße
Lanja
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Hallo Omi,
vielen Dank für Deine umfangreichen Infos.
 Zitat von Omi
Warum du so hartnäckig darauf bestehst, dass hier konkrete Lösungsvorschläge von mir fehlen, kann ich nicht nachvollziehen 
Weil ich denke, dass das ILS nur dann etwas für Dich tun kann, wenn es auch weiß, was es tun soll.
Aber hier ist ja schon was gekommen. Du wünscht Dir also:
- einen anderen (näheren) Standort
- eine Einzelprüfung
- andere Räumlichkeiten
- einen anderen Seminarleiter
zu 1: Für die Prüfung vermutlich etwas, was man dem ILS vorschlagen kann - Mehrkosten zum Beispiel durch Anmietung eines Raumes, Verpflichtung einer Aufsichtsperson, ggf. Organisation des Ganzen werden dann vermutlich zu Deinen Lasten gehen. Das ganze Seminar wird man vermutlich kaum als Einzelseminar für Dich an einem anderen Standort anbieten.
zu 2: Sicherlich ein guter Vorschlag. Wärst Du ggf. auch bereit, diese Einzelprüfung in Hamburg abzulegen? Wobei - die Prüfung für Dich ja gar nicht das Problem war (da wird es vermutlich ja dann doch ruhig gewesen sein), sondern das Seminar vorher. Benötigst Du denn das Seminar nochmal, oder reicht es Dir, die Prüfung abzulegen?
zu 3: Was war an den Räumlichkeiten nicht in Ordnung? - Du hattest doch ganz am Anfang mal geschrieben, dass diese okay gewesen wären.
zu 4: Wie ich schonmal geschrieben habe, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass erneut ein so problematischer Teilnehmer dabei ist. Falls doch, solltest meiner Meinung nach Du selbst sehr schnell aktiv werden, um deutlich zu machen, dass dieses Verhalten stört und mit dem Leiter zum Beispiel gleich in der ersten Pause klären, dass das für Dich nicht akzeptabel ist.
Und suche nette Menschen, die ich mir ja schon sehr weiter geholfen haben *freu hier im Forum
Schön, dass Dir der Austausch hier hilft :-)
Viele Grüße
Markus
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
*lol wenn man abends eine Antwort tippt, ist es hilfreich diese auch on zu setzten. Ich Depp
Und ich wundere mich warum mein Beitrag nicht erscheint.
Nábend Lanja,
ich schätze du meinst, es ist leichter eher einen Menschen mit einem „sichtbaren“ Handicap zu erkennen und sich darauf einzustellen als auf jemanden mit einer seelischen Behinderung. Ich nehme mal wieder meinen Rollstuhlfahrer als Beispiel: Wenn ein Rollstuhlfahrer an eine Treppe gelangt dann ist klar: er benötigt Hilfe um nach oben zu gelangen.
Ich habe mich vor Ort, bei der 1.Vorstellung im Kurs ganz normal vorgestellt. Das dürfte überall in etwa gleich ablaufen „Hallo alle zusammen, ich bin die Omi und komme aus Bonn,blabla..2 Kinder blabla...ich bin hier weil das für mich eine Reha- maßname ist da ich manisch-depressiv bin (= bipolar) blablabla ….ich erwarte hier das ich eine gute Prüfung mache und in der Zukunft möchte ich…. usw.
Beantwortet das den ersten Teil deiner Frage?
Ich weiß auch nicht die rechtliche Lage. Da muss ich noch jemanden finden der das besser beurteilen kann. ment1 hat mir da schon was sehr hilfreichen geschrieben. Und Zippy hat das sehr schön mit
Das war ja kein behinderten-spezifisches Problem, wenigstens zu Beginn nicht. Es hat doch alle betroffen und war ein Haus-gemachtes.
Im Eröffnungsthema habe ich geschrieben
„Ich denke man muss ganz klar zwei Themen trennen. Zum einen der Umgang mit meiner Behinderung von der Ils und zum anderen was die Bereitschaft angeht, gesprächs- und hilfsbereit zu sein um aktiv Lösungen zu erarbeiten, denn jeder kann unverhofft in der Prüfung mit unerwarteten Problemen konfrontiert werden.“
In deinem letzten Satz sprichst du ein sehr Eisen an. Die Akzeptanz für Menschen mit Behinderungen wächst zwar, aber es dauert. Die Akzeptanz für Menschen mit Behinderungen die eine seelische Behinderung haben hinken noch ein kleineres Stück mehr hinterher…
Weil ich denke, dass das ILS nur dann etwas für Dich tun kann, wenn es auch weiß, was es tun soll.
Diese 4. Punkte habe ich bereits der ILS geschrieben Marcus. Genau genommen am 31.01.2010.
Ich habe auf dieses Schreiben lediglich einen Kurzbrief erhalten der mich bittet wenn ich im Oktober die Prüfung wiederholen möchte, dann sollte ich mich anmelden.
Keine Antwort auf den Brief danach oder die E-Mail usw. Ich bin auch schon eine Stufe nach oben gegangen. Keine Antwort auf die Frage nach den anderen Kursteilnehmern. Keine Antwort auf die Frage nach wichtigen Unterlagen für die Prüfung , die mein Kursleiter noch hat -noch die Unterlagen selber. Ich hatte gebeten mir diese per E-Mail zukommen zu lassen.
Die Fragen, Vorschläge, Bitten werden einfach übergangen.
Der 2.Brief aus Hamburg war wie der 1. auch schon. Ich kann im Oktober wiederholen, aber nur in Hamburg wenn ich mich rechtzeitig anmelde.
Einziger Unterschied war der nächste Satz.
Zitat „ Ich muss Sie jedoch um Verständnis bitten, das wir im Rahmen unsere Möglichkeiten nur begrenzt auf die Bedürfnisse Ihrer Behinderung eingehen können. Sollten Sie weitere Fragen …..“
Weil ich allein etwas mehr als ratlos bin versuche ich ,auch über das Forum ,Hilfe und Ideen zu suchen. Ich bin mir ganz und gar nicht sicher wie ich die Sache jetzt weiter angehe. Inés hatte die Idee , mich an den Behindertenbeauftragten der Ils zu wenden. Das habe ich versucht. Leider hat die Ils keinen.
Lieben Dank euch Beiden ich sag dann mal „ Gute Nacht“
-Ende-
oder besser schönen Tag 
Omi
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AW: Keine (behinderten-)gerechte Prüfung, keine Hilfestellungen
Was mich interessieren würde, Omi, hast Du VOR Belegung des Kurses beim ILS angefragt, wie das Seminar / die Prüfung später für Dich gestaltet werden würde, da Du mit psychischer Behinderung in den Kurs starten würdest?
Welche Forderungen an das ILS würdest Du stellen, wenn derselbe Sachverhalt auf Dich zutreffen würde, Du aber ohne Handicap wärst?
Ich habe das Gefühl, dass hier jetzt Birnen mit Äpfeln neu gemischt werden, das Ganze zurecht geschnitten und passend gemacht wird, und das ILS bekommt den Schwarzen Peter zugeschoben. Deine Beispiele mit dem Rolli hinken meiner Meinung nach, da das überhaupt nicht vergleichbar ist. Die einzige Nachlässigkeit, die ich mit viel Gutwill sehe, ist dass der Studienleiter nicht gleich eingeschritten ist. Aber gut - dasselbe würde ich von der Gruppe auch sagen, da es sich um ein Seminar mit Erwachsenen handelte und nicht um einen Kindergarten.
Viele Grüsse
Zippy
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