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Die Unsicherheit ist da
Hallo Zusammen!
Kurz zu mir:
Ich bin 21, habe eine 4 Jährige Tochter, Realschulabschluss und habe dieses Jahr bei der Fa. DC meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation beendet.
So, nun habe ich vor mich weiterzubilden da ich nicht stehen bleiben möchte, mir aber ehrlich gesagt das Geld zu wenig ist.
Ich habe Unterlagen von ILS angefordert und bin nun am Überlegen und Grübeln was das Beste ist.
Zur Auswahl stehen:
- Geprüfte Managementassistentin
- Geprüfte Betriebswirtin
- Staatlich geprüfte Betriebswirtin
Ersters wurde mir gesagt machen ziemlich viele und Assistentin könnte ich auch mit meiner jetztigen Ausbildung werden.
Dann steht eigentlich nur noch die Auswahl zwischen den anderen beiden. Obwohl ich davon ausgehe das das staatlichgeprüfte schon mehr Wert hat, oder?
Jetzt hab ich mich mal durchs Forum "gewurschtelt" und gelesen das aber auch viele den Betriebswirt machen und es ihn dann wohl auch wie Sand am Meer gibt. Stimmt das? Wie stehen denn meine Berufschancen mit so einer Weiterbildung? Lohnt sich das? Zeit und Geld?
Dann kommt natürlich auch die Überlegen nicht doch erst den FH-Abschluss zu machen und dann zu studieren. Aber ehrlich gesagt dauert mir das dann zu lange glaub ich...
Ich hoffe ihr könnt meine Fragen beantworten, mir Tipps geben, etc. um meine Entscheidung zu vereinfachen.
Grüße
Tsessie
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AW: Die Unsicherheit ist da
Dann steht eigentlich nur noch die Auswahl zwischen den anderen beiden. Obwohl ich davon ausgehe das das staatlichgeprüfte schon mehr Wert hat, oder?
Das ist auf jeden Fall so. Wurde hier im Forum auch schon einige Male diskutiert und jedes Mal so bestätigt.
Klar gibt es Betriebswirte wie Sand am Meer. Aber es gibt auch viele Aufgaben für Betriebswirte. Am einfachsten wäre es wohl, wenn du in deinem jetzigen Unternehmen neue Aufgaben mit dem Abschluss übernehmen könntest.
Auf dem freien Markt ist es sehr schwer, "nur" mit dem staatlich geprüften Betriebswirt einen neuen Job zu bekommen - zumindest hat man viele Konkurrenten.
Viele Grüße
Markus
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AW: Die Unsicherheit ist da
 Zitat von Redaktion
Klar gibt es Betriebswirte wie Sand am Meer. Aber es gibt auch viele Aufgaben für Betriebswirte. Am einfachsten wäre es wohl, wenn du in deinem jetzigen Unternehmen neue Aufgaben mit dem Abschluss übernehmen könntest.
Hm wenn dann würde ich in Richtung Personal gehen.
Zum Thema "Neue Aufgaben im jetzigen Unternehmen" aufnehmen - leider ist bei mir im Unternehmen gerade auch Personalabbau angesagt, aber vielleicht sieht es ja in 3 Jahren besser aus, wer weiß..!?
Gibt es hier welche die bei ILS die Weiterbildung
"staatlich geprüfter Betriebswirt" (Schwerpunkt Personal) gemacht haben?
Würde gern wissen ob es sich wirklich lohnt...Geld, Zeit,....!?
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AW: Die Unsicherheit ist da
Hallo Tsessie
Da ich selbst mit dem Personalbereich liebäugel, hab ich mich da auch mal schlau gemacht. Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass bei den Arbeitgebern die Mindestanforderung beim "Personalfachkaufmann IHK" liegt.
Zertifizierte Weiterbildungsmaßnahmen, wie bspw. ILS, oder SGD helfen da für einen Umstieg nicht viel.
Les hierzu mal diese Themen durch: Leider ist der Weg in den Personalbereich ohne fundamentale, qualifzierte und anerkannte Ausbildung verdammt schwer.
Gruß Lutz
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)
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AW: Die Unsicherheit ist da
Wenn die Weiterbildungsmaßnahmen da nicht helfen wo denn dann?
Was für Chancen habe ich mit so einem Abschluss?
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AW: Die Unsicherheit ist da
Gute Frage.
Jedoch ist es m.E. ein großer Unterschied, ob ich innerhalb eines Unternehmens mich verändern möchte, oder ob ich von außen komme und gleichzeitig eine beruflichen Neuanfang mache.
Ich kann mir vorstellen, dass diese Weiterbildung etwas bringen können, wenn man
a) im gleichen Unternehmen einen Fuß in die Tür bekommen möchte oder
b) bereits im Personalbereich ist und mehr Verantwortung, oder neue Tätigkeiten forciert
Aber als Unternehmen würde ich wohl jemanden mit einem Zertifikat ohne berufliche Erfahrungen einem ausgebildeten Personaler nicht vorziehen.
Ich stecke ja in dem gleichen Dilemma. Obwohl ich Ausbilder bin (mit Ausbildereignung IHK und vielen mit Personalaktivitäten verbunden), bin ich in den Augen eines Personalers kein Personaler. Innerbetrieblich hätte ich evtl. die Chance in den Personalbereich zu kommen. Aber bei einer Bewerbung und Firmenwechsel leider kein Glück. Mir fehlt hier für die fundierte Ausbildung/Qualifikation.
Ärgert mich genauso, aber so ist´s leider.
Gruß Lutz
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