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Präsenzseminar Erziehungsberatung?

  1. #1
    komet83 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo!

    Ich bin Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (FH) und arbeite als Erzieherin. Da mir das allgemeine Weiterbildungsangebot seitens des Landkreises nicht ausgereicht hat, habe ich mich vor zwei Jahren entschieden, mich auf anderen Wegen weiterzubilden.
    Mittlerweile habe ich den theoretischen Teil des Fernlehrgangs "Erziehungsberatung" abgeschlossen und ein Abschlusszeugnis erhalten, in dem mir die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang bestätigt worden ist.
    Nun steht für mich die Frage im Raum, inwiefern es sinnvoll ist am freiwilligen Präsenzseminar teilzunehmen, bei dem ich nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat erhalten würde. Hierbei geht es wohl um die praktische Erfahrung und den praktischen Austausch - ist das möglich in 5 Tagen inklusive ausführlichen Theorieteil
    Egal, Frage ist:
    Unterscheidet sich dieses Zertifikat vom Zeugnis? Wenn "ja" inwiefern? Wird mir dort etwas anderes bestätigt mit dem ich mehr anfangen kann und stehen dann Kosten von über 1000€ (Seminargebühren, Fahrtkosten, Unterkunft & Verpflegung) im Verhältnis zueinander? Oder wäre es besser diese Kosten in eine qualifizierte Ausbildung zum systemischen Berater (was ja praktisch Inhalt des Seminares ist) zu stecken? Oder ist dies ebenfalls sinnfrei?
    Danke für alle Rückmeldungen!

  2. #2
    TomSon ist offline Moderator
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    Oder wäre es besser diese Kosten in eine qualifizierte Ausbildung zum systemischen Berater (was ja praktisch Inhalt des Seminares ist) zu stecken? Oder ist dies ebenfalls sinnfrei?
    Diese Frage kann ich dir nicht ohne weiteres beantworten. Es hängt vermutlich auch davon ab, was du denn mit dem Zertifikat bzw. dem systemischen Berater anfangen würdest. Ich persönlich sehe mehr Sinn in der Beraterausbildung - zum einen kann man dir in fünf Tagen wohl nicht so viel beibringen wie in mehreren Monaten, zum anderen stehen dir mit der Beraterausbildung vermutlich mehr Wege offen, die du dann anschließend einschlagen könntest. Bevor ich aber irgendeine Fortbildung machen würde, würde ich mir schon Gedanken machen wohin ich eigentlich will und ob die angepeilte Fortbildung mich da auch hinbringt (oder zumindest ein Stück in die richtige Richtung).
    "Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein

  3. #3
    Lernhilfentk ist offline Erfahrener Benutzer
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    Naja zumindest ist der systemische Berater bekannter als das Zertifikat und v.a. bei Beratungsstellen anerkannt. Ich habe jetzt erst eine Fortbildung für 800€ absolviert, die sehr systemisch orientiert war- was mir ja recht ist, aber da hab ich mich schon gefragt, ob der Berater vielleicht nicht doch schon Thema gewesen wäre...
    B.A. Soziale Arbeit, ZFH- FH Koblenz

  4. #4
    komet83 ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von TomSon Beitrag anzeigen
    Bevor ich aber irgendeine Fortbildung machen würde, würde ich mir schon Gedanken machen wohin ich eigentlich will und ob die angepeilte Fortbildung mich da auch hinbringt (oder zumindest ein Stück in die richtige Richtung).
    Die Weiterbildung an sich war für mich sehr sinnvoll, da ich viele elementare Bereiche kennen gelernt habe, die im Studium selbst zu kurz bzw. gar nicht angerissen wurden. Und mein Ziel war es, mein pädagogisches Angebot und Handeln in meinem beruflichen Alltag (z.Z. Erzieherin) zu erweitern. Eventuell auch andere pädagogische Bereiche wahrzunehmen - mein Arbeitsfeld zu erweitern.

    Um zu meiner Ausgangsfrage zurück zu kommen - ich sehe es so, dass ich mit dem Abschlusszeugnis, den Lehrgang auch abgeschlossen habe. Sehe ich das verkehrt? Für mich ist jetzt nur die Frage Seminar "ja" oder "nein" und ist der Lehrgang ohne Teilnahme unabgeschlossen? Zertifikat ist doch der gleiche "Wisch", wie das Abschlusszeugnis oder?

  5. #5
    Avatar von Markus Jung
    Markus Jung ist offline Fernstudium-Infos.de
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    Zitat Zitat von komet83 Beitrag anzeigen
    Zertifikat ist doch der gleiche "Wisch", wie das Abschlusszeugnis oder?
    Häufig ist es bei den Fernschulen tatsächlich so, dass es zwei verschiedene Abschlussdokumente gibt, zum Beispiel entweder ein Zeugnis oder (bei zusätzlicher Prüfung, Seminar etc.) auch noch ein Zertifikat. In wieweit auch Arbeitgeber diesen Unterschied ohne Erläuterung bemerken, sei mal dahingestellt.
    Inhaber von Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (XING|Google+)
    Mitautor des Ratgebers 100 Fragen und Antworten zum Fernstudium

  6. #6
    TomSon ist offline Moderator
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    ich sehe es so, dass ich mit dem Abschlusszeugnis, den Lehrgang auch abgeschlossen habe. Sehe ich das verkehrt?
    Keine Ahnung. Es scheint ja "zwei Abschlüsse" zu geben. Bist du mit einem zufrieden oder nicht? Was die Arbeitgeber angeht, kann ich kaum erkennen, dass die den Unterschied ohne vorherige Recherche bemerken würden. Und ob es dann einen Unterschied machen würde, wäre die nächste Frage, zumal du ja ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen hast.
    "Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein

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