Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 7 bis 9 von 9

Gesundheitsberaterin Studienbrief 8

  1. #7
    Avatar von KanzlerCoaching
    KanzlerCoaching ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.02.2011
    Beiträge
    688
    Blog-Einträge
    10
    Natürlich ist man mit solchen Fragestellungen konfrontiert. Aber man hat normalerweise ein paar mehr Infos um den Fall herum.

    Aussagen wie "ein klient hat ohne organische Ursache häufig herzrasen,schweißausbrüche und sodbrennen, sie wollen ihm deutlich machen ,dass ihm das Autogene trining helfen kann. wie erklären sie es ihm ?" sind schlicht und ergreifend nichtssagend. Also findet man darin auch keinen Ansatzpunkt, wie man ihm so etwas wie Autogenes Training nahe bringen soll. Da muss man nun mal individuelle Wege zum Patienten finden. Und so etwas kann durch solche Fragen und Antworten nicht geübt werden.
    kawoosh gefällt das.

  2. #8
    Avatar von Fernstudienakademie
    Fernstudienakademie ist gerade online Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.10.2009
    Ort
    Münster
    Beiträge
    481
    Blog-Einträge
    104
    Hallo

    Dann wäre es ja schon mal eine Frage an den Betreuer wert, dass man mehr Informationen über Patient X bräuchte, damit man mit Fug und Recht Autogenes Training als Therapieansatz überhaupt ins Gespräch bringen könnte...

    Womit ich dann auch wieder bei meiner grundlegenden Frage nach dem Berufsbild ankomme: Was "darf" so ein Berater? Wofür ist er ausgebildet? Für wen arbeitet er? (Wenn er für Krankenkassen arbeitet, hat er sicherlich ganz andere Aufgaben, als wenn er für ein alternativ angehauchtes Gesundheitszentrum arbeitet...)

    Mir ist einfach nicht so richtig klar, was hinterher bei dem Lehrgang herumkommen soll... Welche "Entscheidungskomeptenz" hat ein solcher Berater - und wem gegenüber hat er sie ... ?

    Viele Grüße
    Anne Oppermann / Fernstudienakademie
    http://www.fernstudienakademie.de
    Interview mit einer Absolventin des Fernlehrgangs "DozentIn in der Erwachsenenbildung"
    Die Fernstudienakademie bloggt!

  3. #9
    Avatar von Nevis
    Nevis ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.10.2009
    Beiträge
    128
    Blog-Einträge
    9
    Nun schweife ich zwar von deiner eigentlichen Nachfrage ab, jedoch würde mich ebenfalls interessieren, in welchem Bereich Gesundheitsberater tätig sind. Wie lange dauert die Ausbildung? Gibt es ein Praktikum oder ist es eine rein theoretische Ausbildung?

    Die Fragen zielen auf psychosomatische Erkrankungen ab. Das heisst, die Psyche beeinflusst den Körper (inkl. Hormonhaushalt) negativ und es werden Symptome produziert. Diese Symptome sind keinesfalls eingebildet, sondern für den Betroffenen absolut real und auch sichtbar (Z.B. Schweißausbrüche bei Panikattacken). Leider sind solche psychosomatischen oder auch psychovegetativen Erkrankungen häufig mit Depressionen oder auch somatischen Erkrankungen kombiniert und somit wirklich nicht ungefährlich.

    Es würde also z.B. der Witwe nichts nützen nur eine Entspannungsmethode anzubieten.
    Die Frage ist übrigends wirklich nicht leicht zu beantworten:

    Man müsste wissen, was ihr den Stress bereitet. Ist sie noch in Trauer? Ist sie überfordert damit, ihre Angelegenheiten alleine zu bewältigen oder war sie vorher ein sehr selbständiger Mensch? Sitzt sie nur daheim herum, weil sie depressiv ist? Hat sie Ängste? Vernachlässigt sie ihre Ernährung, fühlt sich deshalb kraftlos und sitzt nur herum? Musste sie ihren Mann lange pflegen und leidet nun an einem Erschöpfungssyndrom? Hat sie durch den Tod des Mannes Sinn und Ziel verloren?
    Oder hat sie die Trauer schon lange bewältigt und leidet nun schlichtweg an Wechseljahresbeschwerden?
    Oder oder oder?
    Also ist zunächst eine ausführliche Anamnese erforderlich, auf deren Grundlage könnte man der Witwe den möglichen Stress genauer erklären und entsprechende Maßnahmen ableiten.

    Ich weiß nicht, wie tief deine Ausbildung geht und kann von daher auch nicht sagen, welche Antworten von dir erwartet werden. Deshalb kann auch ich dir nur die Studienberatung empfehlen.

    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich persönlich dieser Ausbildung (Gesundheitsberater u.ä.) sehr skeptisch gegenüber stehe. Ich halte nichts davon, einen Menschen mit einer psychosomatischer Erkrankung zu einem Gesundheitsberater zu schicken. Diese Patienten gehören in fachärztliche Behandlung und / oder in psychotherapeutische Behandlung (Dipl. Psych).
    Geändert von Nevis (06.10.2011 um 05:18 Uhr)
    5. Semester Pflegemanagement - HFH

Seite 2 von 2 ErsteErste 12