Laudius Erfahrungsbericht Personalreferent
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Erfahrungsbericht Laudius
Kursinfos:
Lehrgang: Personalreferent
Regelstudienzeit: 10 Monate
Wöchentliche Bearbeitung: ca. 5 Stunden
Lernmaterial: 32 Lernhefte (zwischen 25 und 40 Seiten)
Preis: 10 x 99,90 €
Meine Infos:
Alter: 29 Jahre
Geschlecht: Männlich
Ausbildung: Bauzeichner und Verwaltungsfachangestellter
Job: Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst
Kursbelegung: 05/11-10/11
Warum Personalreferent:
1. Weil ich mich beruflich weiter qualifizieren wollte um eine höhere Entgeltgruppe zu erreichen.
2. Um in den Personalbereich zu wechseln.
Die Erwartungen:
Ein anspruchsvoller Lehrgang der mich auf die vielfältigen und anspruchsvollen Arbeiten im Personalbereich vorbereitet.
Die Auswahl:
Den Lehrgang Personalreferent wird von vielen Bildungsträgern angeboten. Obwohl der Ablauf, die Studienzeit und der Inhalt der Thema relativ gleich ist, schwankt der Preis.
Ich habe Angebote zwischen 100-250 € bekommen.
Das Anmeldeverfahren:
Ich denke das Anmeldeverfahren ist überall gleich. Die wichtigen Daten ausfüllen und ca. 2-3 Tage warten, bis die Unterlagen ins Haus fliegen.
Umfang:
32 Lernhefte die man sich zuschicken lassen kann wie man möchte. Ich persönlich wollte alle zusammen haben um mein Tempo selber zu bestimmen. Das war natürlich problemlos möglich.
Aufbau des Lernheftes:
Die Lernhefte sind zwischen 25-40 Seiten stark. Der Aufbau ist logisch und leicht verständlich. Es wird soweit es der Rahmen möglich ist auf ein Fachchinesisch verzichtet.
Alles in allem waren die Hefte schön zu lesen und fachlich tiefgründig.
Lernheft:
Die Hausaufgaben hatten bei mir zwischen 4 und 10 Seiten. Die Aufgaben beziehen sich zu 75% aufs Lernheft. Die übrigen 25% muss man sich selbst erarbeiten oder es ist eine Kreativaufgabe, bei der man sich was einfallen lassen muss. Ich konnte alle Aufgaben mit den Programmen Word und Excel lösen.
Die Zeit:
Das ist unheimlich schwer zu sagen. Ich habe durch meine Ausbildung und Berufserfahrung viele Berührungspunkte mit dem Personalbereich. Deswegen habe ich auch nur die Hälfte der Zeit gebraucht. Der Zeitansatz von 5 Stunden die Woche bei 10 Monaten ist meiner Meinung nach für jemanden, der noch wenig Erfahrungen im Personalbereich hat.
Ablauf:
Man kann sich für jedes Heft soviel zeit lassen wie man will. Die Regelstudienzeit darf überschritten werden. Die Betreuungszeit für den Lehrgang ist 46 Monate.
Nach der Bearbeitung schickt man seine Hausaufgabe per Mail oder Post an den Fernlehrer.
Nach 1-3 Tage habe ich dann die korrigierte Hausaufgabe erhalten. Das heißt der Fernlehrer hat sie benotet und Verbesserungsvorschläge geschrieben. Da wo es hilfreich war, hat er sogar Tips für die Praxis angefügt!
Abschlussarbeit:
Die Abschlussarbeit umfasste 3 Seiten. Die Themen spreche ich lieber nicht an (ich weiß nicht ob das erlaubt ist). Ich kann aber sagen dass es sich um 3 anspruchsvolle Themen aus dem Kurs gehandelt hat. Diese Arbeit wird dann an 2 unterschiedliche Fernlehrer geschickt und benotet. Die Durchschnittsnote ist dann die Abschlussnote.
Zertifikat:
Die Benotung der Arbeit kann bis zu 6 Wochen dauern. Nach ca. 3 Wochen kam dann mein Abschlusszertifikat ins Haus geflattert. Abschlussnote (wen es interessiert) 14/15 Punkten „sehr gut“.
Zahlung:
Ich habe das bequeme Lastschriftverfahren gewählt. Sollte man den Kurs vorzeitig beenden, kann man den Restbetrag in einer Summe zahlen.
Betreuung:
Besser geht’s nicht. So einen Support erlebt man in Deutschland leider nur selten. Die Mitarbeiter sind super freundlich und kompetent. Sie haben Zeit für den Kunden und stehen für alle Fragen offen. Gleiches kann ich über den Abteilungsleiter sagen. Mit ihm hatte ich ich auch 2 Gespräche. Einfach super !!!
Fazit:
Ich war vom Support, Inhalt und auch vom Preis begeistert und beeindruckt.
Natürlich würde ich jederzeit wieder einen Lehrgang besuchen.
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Vielen Dank! Systematischer geht's fast nicht. 
Bleibt noch die Frage nach der Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt. Streben Sie denn einen internen Wechsel an oder soll es hinaus in die große und weite Welt der freien Wirtschaft gehen? Es wäre prima, wenn Sie weiter über Ihre diesbezüglichen Erfahrungen berichten würden!
Sabine Kanzler
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Hallo Christoph,
vielen Dank für Deinen ausführlichen und strukturierten Erfahrungsbericht.
Gab es neben all dem Positiven auch Dinge, die Dir nicht so gut gefallen haben?
Ansonsten kann ich mich Frau Kanzler nur anschließen. Es wäre schön, wenn Du berichten würdest, wie Dir Dein Abschluss weiterhilft, ob es Dir also gelingt damit in den Personalbereich zu wechseln.
Viele Grüße
Markus
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Oh. Vielen Dank für die Blumen. Gerne gebe ich dazu noch einige Erfahrungen weiter. Leider muss ich aber sagen das diese nur Internetbasierend sind, was den Teil der freien Wirtschaft betrifft. Ich selber möchte gerne weiter im öffentlichen Dienst arbeiten.
Derzeit sitze ich auf einer EG 6 Stelle und habe mehrere Bewerbungen laufen, welche den Personalbereich betreffen. Sollte es klappen oder der Lehrgang nicht anerkannt werden, schreibe ich hier gerne warum. Bislang sieht es gut aus.
Öffentlicher Dienst:
Als Personalreferent ist eine Eingruppierung bis zur EG 9 realistisch. Das sagt nun jemanden der sich damit gar nicht auskennt nix.
Bund, Länder und Gemeinden variieren da ein wenig vom Gehalt. Aber um mal eine Hausnummer zu geben, wäre ein realistisches Gehalt im Berufserfahrung 2700-3000 € brutto.
Freie Wirtschaft:
Da kommt es wirklich drauf an was man kann, wieviel Erfahrung man hat und die Tätigkeit. Denn das Einsatzfeld als Personalreferent ist vielseitig. Ich habe mehrere Internetseiten besucht und einen Durchschnittsverdienst von 3600-3800 € brutto ermittelt.
PS: Ich habe keinerlei negative Erfahrung beim Fernlehrgang gehabt.
Geändert von Talax (14.11.2011 um 09:12 Uhr)
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Hast Du denn den Job als Personalreferent nun schon bekommen?
Ich weiß nicht, wie es bei Dir ist. Aber häufig werden für eine Stelle als Personalrefent ja sehr hohe Ansprüche gestellt. In dem Unternehmen, in dem ich als Angestellter tätig war, waren zum Beispiel fast ausschließlich Mitarbeiter mit einem akademischen Abschluss als Personalreferenten tätig. Da der Begriff ja nicht geschützt ist, sagt ein solche Lehrgang also nicht auch automatisch aus, dass damit Stellen mit dieser Bezeichnung belegt werden können.
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Die Einkommensmöglichkeiten sind schon klar. Die Frage ist eher, ob die Akzeptanz der Weiterbildung entsprechend ist. Gerade im Öffentlichen Dienst gibt es da ja (noch?) sehr klar beschriebene Eingangsvoraussetzungen für die Besetzung bestimmter Stellen.
Herr Jung war schneller...
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