effektive "Abschalten" am Abend
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Hallo Leute,
wie schaltet Ihr eigentlich nach einem anstrengendem Arbeitstag + Üben am Abend u. vor allen Dingen in der Nacht ab?
Leider gehöre ich nicht zu den Glücklichen, denen dies vergönnt ist.
Den Tag bekomme ich absolut mit Arbeit, Lernen usw. hin, doch kann dann einfach nicht mehr runterschalten. Dies geht so weit, daß ich Nachts entweder nicht mehr einschlafen kann oder aufwache u. meine, ich wäre reif für die Landesnervenklinik, da ich im Unterbewusstein noch irgendwelche geistigen Arbeiten verrichte. Ich weiß nicht, ob sich das jemand vorstellen kann. Ich schlafe normal ein u. wache dann in einer Panikattacke auf u. löse im Geiste irgendwelche Gleichungen oder konjugiere franz. Verben. Ich muß mir dann immer einreden, daß ich im Bett liege u. nicht am Schreibtisch sitze.
Genau aus dem Grund hatte ich vor einem Jahr auch den Master of Law in Kaiserslautern schmeißen müssen, da ich in der Nacht im Unterbewusstsein noch irgendwelche Fallbearbeitung vorgenommen habe. Leider bin ich dann in Übereinstimmung mit meinen Doc. zur Entscheidung gelangt, daß Studium sofort zu schmeißen.
Wie gesagt, eine tägliche Belastung von 16-18 Std. bekomme ich ohne Probleme hin, nur finde ich Nacht keinen Schlaf mehr, wenn mein Hirn den ganzen Tag auf vollen Touren gelaufen ist. Aber vielleicht ist es ja die Antwort meines Körpers zu sagen, daß ich nicht 16 Std. arbeiten kann.
Wie bekommt Ihr das so hin? Oder bin ich nur der Einzige, der einen Schaden hat??? Nein, keine Angst ich habe noch keinen stieren Blick u. verspüre auch kein Verlangen jemanden um die Ecke zu bringen.
hotknife
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Ich habe dieses Phänomen auch schon erlebt.
So bin ich schon ganze Nächte lang in meinem Code auf Fehlersuche gewesen, meist jedoch nur, wenn noch von anderer Seite Druck da war, also z.B. ein Semesterprojekt unbedingt noch fertig gestellt werden musste.
Auch wenn man nicht davon aufwacht, ist man am nächsten Tag nicht wirklich erholt und man fühlt sich eher, als wäre man die ganze Zeit nur im Halbschlaf gewesen.
Eventuell würde es dir ein bisschen helfen, wenn du nicht vom Lernen sofort in den Schlaf wechseln würdest?
Ich lese, wenn ich merke, dass ich nicht zur Ruhe kommen kann oft noch ein paar Seiten in einem unterhaltsamen Buch oder sehe mir einen Film an, schaue eine Serie, koche, backe... putze (eher selten). Es sollte unterhaltsam und nicht gerade geistig anstrengend sein.
Vielleicht würde dir z.B. auch Sport beim Abschalten helfen?
Ich habe auch oft gelese, dass man z.B. im Bett selbst nicht lernen soll, so dass es ein Ort des Schlafens bleibt. Ob das aber mit deinem Problem im Zusammenhang steht, bezweifle ich eher.
Manchmal hilft vielleicht schon eine Tür, die man hinter sich schließen kann.
Ich hoffe du findest eine Lösung!
Liebe Grüße
Cait
Bachelor-Studiengang Web- & Medieninformatik bei W3L
Studientagebuch unter fernstudiert.de/wordpress
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Hallo,
Das ist ein ernstes Problem. Gehst Du sofort nach dem Lernen ins Bett und versuchst einzuschlafen? Wenn ja, dann ist das genau der Grund! Mindestens 1 Stunde vor dem schlafen solltest Dich nicht mit dem Lernen beschäftigen, sondern sich entspannen; z.B. einen Spaziergang machen, ein Buch / Zeitung / Zeitschrift lesen oder sonst noch was, aber außer Fernsehen. Außerdem kann man eine Stunde vor dem einschlafen Baldrian oder ähnliches nehmen, ist ein pflanzlicher Stoff für Beruhigung.
Gruß,
fintr
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Nein,
hatte natürlich mit dem Lernen mind. 1 Std. vorher aufgehört. Dann allerdings so locker bis 23.00 Uhr was getan u. um 24.00 Uhr ins Bett. Sport auch mehr oder minder getrieben u. schön frische Luft. Bisher bin ich immer so mit 5-6 Std. Schlaf prima hingekommen, vorausgesetzt daß ich die durchschlafen konnte.
Also blieben mir dann nach einen 8-10 Std. Arbeitstag immer noch mehrer Stunden zum Studium, Fremdsprachen. Das war auch bis Mitte 35 kein Problem, doch irgendwie kommt mein Körper jetzt wohl nicht mehr damit klar. Wobei ich sagen muß, daß ich das Studium mit seinem Lernen nie als Stress empfunden hatte (nur die scheiß Prüfungen), sonder in meinte, ich hätte Freude daran.
Wohl ein klassischer "burnout", doch irgendwie bin ich der Einzige oder die Anderen sprechen nicht darüber. Als ich den Master geschmissen hatte, wurde mir den Entscheidung mehr oder minder von Doc. u. meiner Frau abgenommen. Entweder sofort stoppen oder binnen weniger Wochen "habe fertig, Flasche leer, ".
So, jetzt stehe ich wieder an dem Punkt, daß ich noch etwas hinsichtlich Studium machen möchte, doch habe ich eben noch den Zusammenbruch vom letzten Studium vor Augen. Von der mentalen Seite wäre das kein Problem, aber eben die physische Seite gibt mir zu denken.
hotknife
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War am Mittwoch abend auf Fehlersuche im WLAN, bekam die Verbindung einigermasen hin und schlief vorm PC ein. Gegen 19 Uhr wachte ich auf und weil es draußen so dunkel war, glaubte ich es sei bereits 7 Uhr morgens. Ging sofort in´s Bett, da ich am nächsten Tag um 11 Uhr einen Termin hatte. Um 24 Uhr wurde ich wach, ging auf´s Klo und bemerkte den Irrtum mit der Zeit!
Ti ja, so kann es effektiv beim Abschalten am Abend auch mal laufen!
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Hi Hotknife
Auch wennn du sagst (und meinst), dass du 16-18 Std. locker hinbekommst, so gönnst du deinem Körper/Geist dennoch nie die notwendige Ruhe, das Erlebte zu verarbeiten.
Zum einen empfehl ich dir dringend, vor dem Schlafen keinen Sport mehr zu machen, da gerade Sport die Hallo-Wach-Hormone aufpeppt. Was dir fehlt ist die Balance.
Du solltest dir auch während des Tages immer wieder Oasen der Entspannung suchen. Und TV oder Computer gehört da definitiv nicht dazu. Das ist Ablenkung, aber keine Entspannung.
Du könntest mal in deiner Umgebung schauen, ob die VHS oder ähnliche Anbieter etwas mit Yoga, oder Tai-Chi anbieten. Dort lernst du Methoden des bewussten Entspannens und Atmens kennen, was dir viel Kraft geben kann. Einfach mal ausprobieren und wollen. Wenn´s nichts ist, kannst du es immer noch stecken.
Gruß Lutz
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)
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