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AW: Aller Anfang ist....
Hallo,
ich habe jetzt auch mein erstes "Päkchen" bekommen.
Und auch begonnen meine Zeit zu strukturieren. Mit Hilfe der Tipps hier. Danke.
Wie habt es Ihr gemacht - auf wie viele Fächer habt Ihr Euch gleichzeitig vorbereitet? Habt Ihr Euch in ein Fach vertieft oder öfters mal gewechselt?
Im ersten Semester fallen bei mir die Studienleistung BWL im März und die Prüfungsleistung Psychologie im Juni an.
Würdet Ihr Euch jetzt erstmal völlig auf BWL konzentrieren und Psych danach bearbeiten?
Die Studienbriefe sollen ja vor den Präsenzen durchgelesen sein. Danach erstmal ad acta legen bis die andere Prüfung rum ist?
Wenn in einem Monat mehr als eine Prüfungsleistung anfällt - wie habt Ihr das verteilt? Jeweils 1 Fach einzeln intensiv und nacheinander oder eher gleichzeitig mit genauer Aufteilung?
LG
Michael
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AW: Aller Anfang ist....
Moin Michael
Ich empfehle dir mit allen Fächern parallel anzufangen.
Das hat den Vorteil, dass du später keine Überraschungen erlebst, wenn sich ein Fach nicht so "locker" angehen lässt als gedacht, oder noch Zeit ist.
Gewichte dein Zeitpensum natürlich zunächst auf das Fach, das als nächstes als Prüfung ansteht. Aber vernachlässige dabei die anderen Fächer nicht.
Gruß Lutz
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)
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AW: Aller Anfang ist....
Hallo Lutz,
wie viele Fächer empfiehlst Du maximal parallel zu bearbeiten? - Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei mehr als zwei oder drei Fächern gleichzeitig schnell frustrierend wird, weil man in keinem Fach mehr so recht voran kommt.
Nur ein Fach zu bearbeiten finde ich allerdings ebenfalls nicht empfehlenswert, da man auch mal etwas Abwechslung benötigt und es gut ist, wenn man auf ein Fach mal gar keinen "Bock" hat oder nicht mehr voran kommt, dass man dann wechseln kann.
Viele Grüße
Markus
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AW: Aller Anfang ist....
Hi Markus
4 Fächer parallel gehen durchaus.
Wichtig dabei ist einfach, dass man seinen zeitlichen und intensiveren Aufwand auf das Fach richtet, das als nächstes auf dem Prüfungsplan steht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei mehr als zwei oder drei Fächern gleichzeitig schnell frustrierend wird, weil man in keinem Fach mehr so recht voran kommt.
Der Schlüssel heisst hierbei "gewichten".
Wenn ich 100% Zeit zur Verfügung habe, dann darf ich natürlich nicht auf jedes Fach 25% verteilen - das wäre gefährlich. Ich muss die Zeit, entsprechend der Prüfungstermine und des Lernumfanges gewichtet verteilen - bspw. für das 1. Fach 50% der Zeit aufbringen, für die Fächer 2+3 20% und für Fach 4 (weil es erst am Ende des Semester ansteht) zunächst nur 10% investieren.
Sobald dann die 1. Prüfung rum ist, steht ja der zeitliche Aufwand, den man für das 1. Fach verwendet hat, wieder zur disposition und kann dann auf die übrigen 3 Fächer umgeschichten werden.
Letztendlich geht es darum nicht den Fehler zu machen und zu warten, bis eine Prüfung rum ist, um sich mit dem nächsten Fach zu beschäftigen. Dabei läuft man stark Gefahr in zeitliche Schwierigkeiten zu kommen.
Doch es ist kein starres Konstrukt, sondern auch immer individuell zu gestalten. Es ist vielmehr ein Ansatz und Möglichkeit, sein Semester durch zu planen.
Eventuell werde ich das Thema und die Vorgehensweise mal vertieft hier erläutern (incl. Schaubilder).
Gruß Lutz
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)
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AW: Aller Anfang ist....
Hallo Leute!
Habe am 01.01.2008 mit dem Wirtschaftsingenieurstudium für HTL-Absolventen begonnen. Mit der Ausarbeitung der Studienbriefe habe ich Gott sei Dank schon vor dem offiziellen Starttermin begonnen, daher bin ich damit etwas vorne. Mittlerweile bin ich mit der Theorie von Rechnungswesen I durch und habe sie soweit im Kopf. Nur bei den Rechenaufgaben hapert es noch, obwohl das der Schwerpunkt der Klausur sein wird, soweit ich das beurteilen kann (aber vielleicht wird das durch die Präsenzveranstaltungen verständlicher).
In Allgemeiner BWL sind die ersten zwei Studienbriefe ausgearbeitet und sollten nach meinem Plan am Wochende eingelernt werden, allerdings habe ich festgestellt, dass ich dabei mit REW in Konflikt komme.
Daher meine Fragen an die höher Semestrigen:
1. Wie organisiert ihr euch, wieoft wiederholt ihr den gelernten Stoff und in welchem Umfang (eventuell auch parallel zu einem anderen Stoff)?
2. Wie schafft ihr es die Fächer auseinanderzuhalten bzw. parallel einzulernen, denn nach meinem Plan ist die Abarbeitung nacheinander (von Prüfung zu Prüfung) zeitlich gar nicht möglich.
3. Die Prüfungen sind sehr "spät" angesetzt und dann sehr geblockt. Wie setzt ihr eure Prioritäten auf die Fächer?
4. Wie und wielange vor einer Prüfung bereitet ihr euch intensiv vor und worauf legt ihr besonderen Wert?
4. Habt ihr euch vor den Prüfungen frei genommen, wenn ja, wieviele Tage im Durchschnitt?
5. Wie habt ihr die folgenden Semester bewältigt? Im 1.Semester geht sich die Zusammenfassung der Studienbriefe zeitlich gerade noch aus, aber im 2.Semester sind die Prüfungen und der Stoff noch umfangreicher!
Hoffe auf zahlreiche Antworten!
Grüße und besten Dank
Dion2008
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AW: Aller Anfang ist....
Auch wenn die Antwort vllt. sehr spät kommt sind doch einige interessante Fragestellungen dabei die ich gerne einmal aufgreifen möchte - denn diese Dinge kommen sicher mehreren Studienanfängern in den Sinn:
 Zitat von Dion2008
Hallo Leute!
1. Wie organisiert ihr euch, wieoft wiederholt ihr den gelernten Stoff und in welchem Umfang (eventuell auch parallel zu einem anderen Stoff)?
Bezüglich dem, wie oft man Stoff wiederholt möchte ich an dieser Stelle auf den Beitrag zur PQ5R-Technik hinweisen, anhand diesen groben Gerüsts kann man erkennen wie oft man eigentlich mit einem Text arbeiten "sollte" (das ist höchst individuell) um ihn zu verinnerlichen - was ja nicht heisst das man ihn auswendig wiedergeben können sollte, sondern das Verständnis herrscht!
2. Wie schafft ihr es die Fächer auseinanderzuhalten bzw. parallel einzulernen, denn nach meinem Plan ist die Abarbeitung nacheinander (von Prüfung zu Prüfung) zeitlich gar nicht möglich.
Das ist ein wichtiger Punkt, je nach Hochschule verlangt die Planung eben mehrere Fächer gleichzeitig zu bearbeiten... eine Abarbeitung hintereinander würde beispielsweise an der HFH zu einer geschätzten Verdopplung der Regelstudienzeit führen.
Wie man das am besten angeht hat Lutz bereits in einigen Beiträgen angemerkt, man Staffelt die Fächer nach "Fälligkeit". Die intensive Vorbereitung ist natürlich nur von Prüfung zu Prüfung möglich, da hilft es eben wenn Verständnis (siehe Punkt 1) herrscht was die Zusammenhänge angeht.
Wenn Du Fächer bearbeitest die Verwechslungen unterliegen kannst Du Dir vllt. lernpsychologisch helfen, in dem Du pro Fach andere Textmarkerfarben verwendest, MindMaps getrennt strukturierst (vllt. wieder Farben oder besondere Symbole) oder z.B. auf Lernkarten die oberste Zeile mit einer bestimmten Farbe versiehst - so lange es durchgängig ist, kann das eine große Hilfe sein.
3. Die Prüfungen sind sehr "spät" angesetzt und dann sehr geblockt. Wie setzt ihr eure Prioritäten auf die Fächer?
Das ergibt sich aus Punkt 2, je nach dem ob ein Fach mehr oder weniger Umfang hat kann man z.B. auch später anfangen und das erste zu prüfende Fach vllt. nach dem zweiten beginnen.
Wichtig ist auf sich selbst zu hören und zeitnah herausfinden wie schnell man ist. Mit dieser Information kann man im darauffolgenden Semester einfacher planen und spart sich eine Menge Streß. Mit mehr Souveränität kann man auch mit Rückschlägen natürlich besser umgehen, da man einen Zeitverlust dann eher schätzen kann.
Wie man das herausfindet ist auch eine individuelle Frage - je nach dem woran man sich messen möchte sollte man gucken wie lange man für einen SB, Kapital, Seite, Modul braucht und das ganze vllt. an Faktoren wie Textlastikgeit, Formeln, Fremdwörtern etc. beobachten.
4. Wie und wielange vor einer Prüfung bereitet ihr euch intensiv vor und worauf legt ihr besonderen Wert?
Das ist noch individueller als alle anderen Punkte, von 1 Monat bis 2 Wochen ist da alles drin, auch hier baut die Vorbereitungszeit auf die Punkte 2 und 3 auf, alles greift dabei ineinander.
4. Habt ihr euch vor den Prüfungen frei genommen, wenn ja, wieviele Tage im Durchschnitt?
Ich wiederhole mich, aber auch hier baut es auf die letzten 3 Punkte auf - je nach dem wie man lernt kann es sinnvoll sein, ich persönlich nehme keine freien Tage, da ich mich nicht bestrafen möchte. Ich würde mich lieber für eine geschaffte Klausur mit einem Tag belohnen als einen Tag frei zu nehmen und dann vllt. (bei schlechter Form) nach 2 Std. zu resignieren und den Tag schlecht drauf zu sein.
5. Wie habt ihr die folgenden Semester bewältigt? Im 1.Semester geht sich die Zusammenfassung der Studienbriefe zeitlich gerade noch aus, aber im 2.Semester sind die Prüfungen und der Stoff noch umfangreicher!
Hier bewahrheitet es sich, das man an Herausforderungen wächst, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wer es geschafft hat ein Semester zu studieren wächst auch an den Aufgaben und ist in der Lage größere Herausforderungen zu stemmen.
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