Tipps zum Arbeiten (oder Lernen) während Zugfahrten
-
Ergebnisse einer Studie von Dr. Angela Poppitz - bezieht sich primär auf reisende Wissenschaftler, die hier befragt wurden, aber ich denke die Ergebnisse lassen sich auch auf Fernstudenten übertragen:
http://www.forschung-und-lehre.de/wo...s/?page_id=456
Passt das zu Euren Zug-Erfahrungen? Oder gibt es vielleicht noch weitere Tipps, ggf. speziell für das Fernstudium? Was geht gut im Zug, was geht gar nicht?
(via Newsletter des Feldhaus Verlages)
-
Gut im Zug geht: Sekundärliteratur lesen, schon markierte SBs wiederholen/nochmal drüberlesen, mit dem (digitablen) Diktiergerät aufgenommene Notitzen anhören (besonders wenn das Umfeld laut ist und man nicht konzentriert genug lesen kann).
Gar nicht geht: Lernkarten oder Vokabeln lernen, neue SBs lesen und bearbeiten/markieren wollen. Ich kann mich nicht genug konzentrieren, um Dinge auswendig zu lernen und zum markerien "ruckelt" es zu viel.
Was ich aus dem Artikel bestätigen kann, ist dass ich sehr gerne mal hin und wieder eine längere Bahnfahrt habe, gerade eben weil es oft so gut tut, mal keinen Computer zur Verfügungn zu haben. Mein Laptop Akku hält nur noch ca. eine halbe Stunde und manchmal ist das auch gut so. Es befreit von dem Druck, ständig etwas tun zu müssen. Wenn ich plötzlich nur noch ich bin, kann ich mich in aller Ruhe einem Buch (egal worüber, 9 von 10 Büchern, die ich privat lese sind keine Romane) widmen. Das gefällt mir und ist sogar bei studiumsrelevanten Inhalten trotzdem sehr entspannend.
-
 Zitat von Calimerah
Gar nicht geht: [...], neue SBs lesen und bearbeiten/markieren wollen.
So unterschiedlich ist das Lernverhalten ! Gerade das erste Lesen klappt bei mir hervorragend in der S-Bahn. In der Prüfungswoche gleiche ich mein Wissen nochmals mit den SBs ab, da sind es dann die Aha-Effekte: "Diesen Aspekt hattest Du noch gar nicht im Mindmap, dem Lernkärtchen oder der Zusammenfassung" , "Das Kapitel liest sich immer noch hakelig" aber auch "Zwanzig Seiten überflogen, ohne irgendwo zu stocken, es sitzt perfekt im Kopf" 
Was für mich gar nicht geht, ist Schreiben, egal ob im SB, auf Kärtchen oder Block; Markieren habe ich immer schon gemieden oder auch die Sekundärliteraturrecherche. Auch sollte das zu lesende Werk nicht zu dick sein (max. 300 Seiten), SBs sind da ideal .
-
Also ich kann mittlerweile ALLES lernen im Zug und in der S-Bahn. Nach 2 Jahren täglich einstündiger Fahrt zur Schule und zurück lernt man das wohl. Reinquetschen in den überfüllten Zug, irgendwo eine Ecke suchen, Ohren abschalten und loslegen! Ok, schreiben ist schwierig, aber lesen und so geht immer.
-
In der ZEIT ist ein Artikel erschienen, der sich mit dem Arbeiten im Zug beschäftigt. Viele der angesprochenen Themen wie zu wenig Steckdosen, Platzmangel oder eine fehlende bzw. instabile Internet-Verbindung dürften aber auch auf das Fernstudium im Zug passen.
Arbeiten in der Bahn: Deutschlands größtes mobiles Büro
-
ich fahre ja zweimal im monat pro fahrt minimum 6h einfach zug.
ich kann da wunderbar lernen. im ice reserviere ich großraum, tisch, fenster, handy und hab da immer genug platz. am tisch ist auch immer mindestens eine steckdose und ich habe einen mehrfachstecker dabei. damit löst sich auch das problem.
der onlinezugang mit dem surfstick ist eher schlecht, liegt aber am unzureichend ausgebauten eplus netz auf meiner strecke (münchen - hannover). ab hannover ist es problemlos.
das wlan-angebot der bahn habe ich bisher nicht genutzt, zu teuer. aber wer einen t-online anschluß hat, kann für 19,90 im monat die wlan-flat für alle öffentlichen hotspots der telekom (unter anderem im ice, bei mcDonalds) nutzen.
da ich einen teil meiner arbeitszeit im homeoffice abarbeite, kommt es auch vor, dass ich im zug arbeite. aber da muss man wegen verschwiegenheitsklauseln sehr aufpassen.
meistens lese ich deshalb studienmaterial. schreibe zusammenfassungen, lerne karteikarten und co. das klappt bisher sehr gut. gegen die lautstärke um mich rum nutze ich einen mp3-player und lasse mich dadurch nicht ablenken.
|
|