Wie stellt ihr euch nach einem Arbeitstag auf das Lernen ein?
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Guten Abend zusammen,
ich habe gestern mein erstes Lernpaket (Selbstmanagement - SQL01) von der AKAD bekommen. Aktuell fällt es mir (noch?) etwas schwer, mich nach einem Arbeitstag von 07:00 bis 16:00 Uhr (G) mental auf das Lernen einzustellen. Der Kopf ist dann einfach voll vom tagsüber Erlebten, sodass ich mich kaum auf den Text des Studienheftes konzentrieren kann.
Ich vermute, dass viele von euch bestens mit diesem Phänomen vertraut sind. Daher interessiert mich, ob es nach einer gewissen Gewöhnungsphase einfacher fällt, den Schalter im Kopf von "Arbeiten" auf "Lernen" umzuschalten. Wie stellt ihr euch nach einem Vollzeit-Arbeitstag auf das Lernen ein?
Ich bin dankbar für alle hilfreichen Tipps. 
Viele Grüße,
Dennis
"Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben, als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."
-- Albert Einstein
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Hallo Dennis,
mit dem Schalter auf Kommando umlegen ist das oft gar nicht so einfach, besonders wenn der Tag auch noch etwas Besonderes mit sich gebracht hat. Helfen können:
1. Rituale. Zum Beispiel einen Tee kochen, eine Runde um den Block drehen etc. und danach wird mit dem Lernen begonnen
2. Kurz mit Partnerin etc. durchsprechen, was der Tag gebracht hat und es damit "abladen" und dann los legen
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Etwas machen, was man auf der Arbeit nicht darf: Radio an, andere Klamotten, mal kurz sich auf dem Sofa warmlesen, mit Bleistift schreiben (geht nicht im Dienst wg Dokumentenechtheit), auf der Terasse sitzen, mal auch in die Badewanne / in die Dusche zum Entspannen.
Arbeit "wegsperren": Aktentasche außer Sichtweite, Zeug in Schublade, Mails weg, elektr Fußfelssel (auch Handy genant stumm schalten)kein Kugelschreiber / Taschenrechner oder sonstiges, was einen an den Brötchengeber erinnert, weil man es da auch verwendet
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Ich versuche auch mich an Rituale zu gewöhnen.
Was ich aber nicht (mehr) mache ist: Wenn ich gar keine Lust habe mich zum lernen "prügeln". Das ist nicht effektiv.
Zudem schreibe ich auf, was ich gelernt habe. Ich musste lernen, dass auch mal 2 Std. pro Woche ausreichend sind. Deshalb notiere ich grob mit, was in der Woche "alles" war. So sind auch mal 2 Std. ok.
Gruß
Rita
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Bei mir ist es so das ich mich nach der Arbeit erstmal mit Sachen beschäftige die weder etwas mit der Arbeit noch mit dem Studium zu tun haben. Also Sachen wie Essen, Haushalt, einkaufen oder erstmal hinlegen und nichts hören und nichts sehen. Das ist meist so eine Stunde und dann setze ich mich gezielt an den Schreibtisch und beginne. Die Dauer des Schreibtischaufenthalts hängt dann von meiner Tagesform ab, aber die kann ich meist nur schwer bis gar nicht beeinflussen.
Ich stecke mir auch immer kleine Tagesziele, welche durchaus erreichbar sind. Wenn ich dann mehr als das Soll schaffe bin ich natürlich auch umso motivierter am nächsten Tag wieder weiter zu machen. Bei mir ist während der Lernzeit auch das Radio oder der Fernseher aus, bzw ich mach die Tür einfach zu und habe so meine Ruhe.
Das einzige Ritual welches ich habe ist der 16.30 Uhr Kaffee, ich bilde mir dann halt ein das er noch was bringt 
Meinen Arbeitsplatz und die Probleme lasse ich sowieso jeden Tag in der Firma, weil zu Hause noch darüber nachgrübeln bringt mir auch nichts. Ich gehe so bereits total unbelastet an meinen Schreibtisch.
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Ich bin auch ein Neuling unter den Fernstudenten (AKAD).
Wenn ich von der Arbeit komme, dann ist erst mal das gemeinsame Abendessen und spielen mit der Tochter angesagt. Bevor ich mich in die Unterlagen stürze, versuche ich meistens nochmal den Kreislauf in Schwung zu bringen (Laufen, Rad fahren mit Tochter, etc.). Ich finde, wenn man "frischer" ist, fühlt man sich besser und kann sich aufs wesentliche konzentrieren.
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