Die University of London hat ein Video veröffentlicht, in dem gerade auch für Bewerber außerhalb des UK erklärt wird, wie man an die Bewerbung heran gehen sollte und was dafür zu beachten ist, zum Beispiel was Fristen und Unterlagen angeht.
Finde ich stark, dass selbst der Typ der Uni sagt, man solle keine Originale schicken - aber nicht jeder hat die Möglichkeit, seine Unterlagen beim British Council beglaubigen zu lassen. In Deutschland gibt es z.B. nur das Büro in Berlin. Dann kann man gleich ein Flugticket nach London kaufen und die Unterlagen direkt dort abgeben. Meines Wissens gibt es nur in Hongkong, Singapur und Malaysien Kooperationspartner, bei denen man die Unterlage einreichen kann.
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
nicht jeder hat die Möglichkeit, seine Unterlagen beim British Council beglaubigen zu lassen
Ja, diese Einschränkung fand ich auch heftig. Zum Beispiel müsste doch zumindest auch eine notariell beglaubigte Kopie anerkannt werden. Vielleicht kann man da mit der Uni ja doch im Einzelfall reden?
Ja, diese Einschränkung fand ich auch heftig. Zum Beispiel müsste doch zumindest auch eine notariell beglaubigte Kopie anerkannt werden. Vielleicht kann man da mit der Uni ja doch im Einzelfall reden?
Das wäre natürlich schön. Das Problem mit der notariellen Beglaubigung ist so eine Sache. Hier gibt es in den Ländern unterschiedliche Vorgehensweisen, wie eine notarielle Beglaubigung auszusehen hat. Ich hatte das Problem selber mal in einem Land, und dort akzeptierte man grundsätzlich nur Beurkundungen, die im eigenen Land oder in Botschaften/Generalkonsulaten angefertigt wurden.
Ich bin dann tatsächlich hingefahren und habe vor Ort bei einem Notar eine Beglaubigung machen lassen - dafür brauchte ich dann einen Termin, ich gab das Ding ab, konnte es am nächsten Tag abholen und habe für eine Seite (Bescheinigung) umgerechnet 45 DM bezahlt. Es reichte auch nicht nur ein einfacher Stempel, die Bescheinigung wurde in eine Art Papierordner eingehüllt, die Vorderseite war bedruckt (Hiermit bescheinigen wir, XYZ, zugelassen von.... usw., usf.,), dann kam in der Mitte die Kopie meiner Bescheinigung und auf der letzten Seite dann ein Stempel sowie ein Siegel. Offensichtlich gibt es die Unterscheidung Beglaubigung-Beurkundung in manchen Ländern einfach nicht.
Und dann kommt ja hinzu, dass man alle Zeugnisse/Nachweise, die auf Deutsch sind, zusätzlich noch übersetzen lassen muss.
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und wollte kurz meine Erfahrung zum Anmelden bei der University London schildern.
Nachdem das British Council keine beglaubigte Kopie an die Universität schicken wollte und die University of London auch keine Beglaubigungen von Notaren akzeptiert, habe ich meine Originale dorthin geschickt.
Ich habe sie in einer Mappe zusammen mit den Übersetzungen verschickt. Als Versandart habe ich internationales Einschreiben gewählt und die Sendung zusätzlich versichert (hat bei der Post um die € 14.- gekostet).
Es hat alles sehr gut geklappt, habe meine Unterlagen alle wieder bekommen zusammen mit einem Offer Letter.
Es ist nichts verloren gegangen und die Bearbeitung ging erstaunlich schnell (weniger als vier Wochen).
Ich habe sicherheitshalber eine notarielle Beglaubigung von meinem Abiturzeugnis machen lassen, falls etwas passiert. Aber wie ich ja bereits geschrieben habe, habe ich alle Originale und die Übersetzungen wieder zurück bekommen.