Angst vor Mathematik
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Im Artikel der FAZ geht es um die Angst vor der Mathematik im Studium. Deshalb scheitern viele daran und brechen ihr Studium ab. In der Schule wird da oftmals nicht so gut vorbereitet und solche Fächer vernachlässigt.
Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]
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Ich glaube eher das vielen echte Angst vor Mathe schon in den ersten Schuljahren eingetrichtert wird , nach dem Motto oh Gott Mathe ....
Darum drücken sich die meisten davor und scheitern dann später im Studium.
Master of Science: Innovations- und Technologiemanagement WBH Stand: Semester 3 von 4.
Ausbildung:
Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)
technischer Betriebswirt IHK (2005)
staatlich geprüfter E-Techniker (1989)
Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)
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Den Artikel halte ich für absolut am Thema vorbei. Das "Mathe-Problem" ist meines Erachtens sehr breit gefächert. Hier ein paar Gedanken:
- In der Grundschule spricht man bereits von Mathematik, wobei es sich eher um Rechnen handelt.
- Es ist gesellschaftlich anerkannt schlecht in Mathematik/Rechnen zu sein. (Aber wehe man hat Probleme mit der Rechtschreibung ...) Das geht sogar soweit, dass man in BaWü inzwischen mit einer 5 in Mathematik dennoch das Abitur erhalten kann!
- Universitäten nutzen die Mathematik gezielt, um Studenten aus zu sieben!
- Professoren sind keine Pädagogen. Viele gehen nach dem Motto, "wie man mir so ich euch" vor, also, da sie es selbst auf eine bestimmte Weise gelernt haben, geben sie es auch nur so weiter (hat ja nicht geschadet) - das sollte mal ein Lehrer versuchen.
- Universitäten schließen die Augen vor dem Wandel an den Schulen. Kaum noch ein Lehrer nimmt Beweistechniken, komplexe Zahlen etc. in Stufe 12/13 durch, denn wenn es hoch kommt sind dies Wahlthemen.
- Schulen mussten aufgrund der Umstellung auf 12 Schuljahre den Lehrstoff noch weiter herunter kürzen und es wurde nun wieder mehr Stochastik in den Lehrplan aufgenommen.
Ich persönlich spreche mich schon seit Jahren dafür aus, dass man an den Schulen das Fach Mathematik durch die Fächer Geometrie, Algebra und später durch Analysis, Lineare Algebra und Stochastik ersetzt (über die Namensgebung kann man sich sicherlich streiten). Denn nicht jeder der schlecht in Geometrie ist, kann auch Stochastik nicht. Wenn man aber in der Oberstufe insbesondere in Stochastik besonders gut war und dadurch die guten bis befriedigenden Leistungen in den Bereichen Lineare Algebra und Analysis ausgleicht, kann man ja in Mathematik eine gute Note dastehen haben, die aber noch lange nichts darüber aussagt, dass man mit einem Ingenieursstudiengang zurechtkommen wird.
Just my 2 cents ...
Ines
"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."
Larry Lorenzoni
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 Zitat von krypt0lady
Den Artikel halte ich für absolut am Thema vorbei. Das "Mathe-Problem" ist meines Erachtens sehr breit gefächert
Warum führt der Artikel am Thema vorbei? Deine ganzen Punkte finde ich so (von fast wortwörtlich bis geht in die selbe Richtung) im Artikel wieder.
Geändert von Markus Jung (23.09.2011 um 09:38 Uhr)
Grund: Zitat gekürzt.
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 Zitat von krypt0lady
Den Artikel halte ich für absolut am Thema vorbei. Das "Mathe-Problem" ist meines Erachtens sehr breit gefächert. Hier ein paar Gedanken:
Hallo Ines,
der Artikel (und auch unsere Diskussion) muss natürlich zu kurz greifen.
Bei den Punkten 5 und 6 gebe ich Dir vollkommen Recht. Einige Erfahrungen mit dem Matheunterricht meiner Kinder im G8 System
- keine Primfaktorzerlegung -> wie soll man da Brüche kürzen, d.h. wer's sieht OK, den anderen wird kein methodisches Wissen mitgegeben, sollte Dir als kryp0lady schwer zu Denken geben
- Kein KGV, GGT - Zitat einer Mathelehrerin "man kommt auch ohne KGV durchs Leben"
- keine römsischen Zahlen (na ja), aber auch keine Dual/Oktal Zahlsysteme - Zitat "Machen die im Informatikkurs"
- Keine Winkelfunktionen in der Mittelstufe
- ABER Stochastik, denn Zitat "Das braucht man überall Soziologie, Psychologie, BWL ..." - brauchen wir auch, aber so viele ?
Stammen die Tränen um die fehlenden Ingenieure (selbst einer gewesen) von Krokodilen ?
Geändert von Markus Jung (23.09.2011 um 09:38 Uhr)
Grund: Zitat gekürzt.
Friedrich
Dipl.-Ing.(BA) 1987
MProfComp(USQ) 2004
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 Zitat von StefanK
Warum führt der Artikel am Thema vorbei? Deine ganzen Punkte finde ich so (von fast wortwörtlich bis geht in die selbe Richtung) im Artikel wieder.
Das Wort "absolut" muss wirklich in meiner Aussage gestrichen werden. Danke für den Hinweis!
Meiner Meinung schwingt im Artikel sehr offen die Aussage "die Schule ist Schuld und bereitet zu wenig vor" mit, deshalb muss die "arme" Universität Vorbereitungskurse in Mathematik anbieten. Das sehe ich anders. Die Universität muss meines Erachtens die Studienanfänger da abholen, wo sie von der Schule hingebracht werden und peu a peu an das wissenschaftliche Arbeiten bzw. in diesem Fall an Höhere Mathematik heranführen. Denn in der Schule wird weder auf das anderen vorbereitet - und das muss in meinen Augen auch nicht so sein.
Dann wird auf das Thema "aus sieben" eingegangen und als Alternative ein Eingangstest, also offizielles aus sieben, vorgeschlagen. Auf die Idee, dass man die Mathematik auch anschaulich darstellen kann, kommt erst im letzten Absatz. Aber auf die Idee, dass man Mathematik als Hilfswissenschaft eigentlich gar nicht separat ausbilden muss (also die im Artikel genannte "mathematische Grundausbildung"), sondern dann lehren kann, wenn es benötigt wird (und dadurch direkt ein Praxisbezug entsteht), darauf kommt man nicht.
Meines Erachtens steckt noch sehr viel 19. Jahrhundert-Mief in den Ansichten vieler Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universitäten.
"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."
Larry Lorenzoni
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