Ablauf eines Studium an der OU - anhand eines naturwissenschaftlichen Studiums
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Warum sollte man aber willkürrlich irgendwelche Kurse wählen, die einen vielleicht interessieren, die aber gar nicht Bestandteil des Studiums sind?
Weil man z.B. über den Tellerrand hinausschauen soll? Weil man so sinnvoll eine Vertiefung wählen kann, die es standardmäßig nicht "von der Stange" gibt? Ist es z.B. so falsch, ein technisches Fach zu studieren und dazu eine Fremdsprache? Oder BWL und Psychologie? Oder .... ?
Wenn ich dann 3 Kurse im Themengebiet Theologie, 3 Kurse in Geschichte und 3 Kurse in Elektrotechnik wählen würde, hätte ich meine Creditpoints vielleicht auch zusammen, aber das ergibt ja dann irgendeinen Abschluss der absolut nichts Wert ist, oder eben unvergleichbar mit allem anderen ist.
Man kann an der OU trotzdem einen Open degree bekommen. Der mag in Deutschland nicht viel wert sein, aber das trifft auf andere Länder (und Sitten) eben nicht zu. Stichwort: Tellerrand.
Außerdem bietet die OU auch im Bereich Informatik oder BWL verschiedene Fachrichtungen an. Wenn du z.B. nach einiger Zeit merkst, dass du zwar dein Informatikstudium fortführen willst, aber lieber einen größeren Anteil an Mathe haben möchtest, dann wählst du entsprechend mehr Mathekurse (soll es übrigens schon vorgekommen sein). Oder du merkst nach einigen Informatikkursen, dass du die Schnauze voll hast. Anstatt irgendwo von vorne zu beginnen und um Anrechung zu betteln, belegst du die fehlenden Kurse, die dir zum Abschluss "Computing and Business" noch fehlen. Man verliert weder Zeit noch muss man irgendwo irgendeine Umbelegung oder einen Studiengangswechsel beantragen. Aber das mag eine Art Flexibilität sein, mit der nicht jeder was anfangen kann...
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
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 Zitat von nordwind
Muss ich mich gleich auf ein bestimmten Degree (heißt das so?) festlegen?
Nein, muss man nicht.
 Zitat von nordwind
Finden diese residential-school courses in einem Studienzentrum in D statt..oder im Ausland?
Die Residential School findet in Großbritannien an einer englischen Universität statt. In den Kursgebühren sind Verpflegung und Unterkunft sowie alle Unterrichte bereits enthalten. Man muss jedoch für die Anreise selbst aufkommen. Vor der eigentlichen Residential School arbeitet man auch Kursmaterial durch, auf dem dann die Residential School aufbaut.
Im Bereich der Naturwissenschaften (Chemie, Bio, ...) wird es in Zukunft nur noch einen named degree geben, den "BSc (hons) Natural Science" und da sind weniger Residential Schools verpflichtend als bis her (ich meine 1 Residential School anstatt 3 Residential Schools).
 Zitat von nordwind
Uuund wie finanziert ihr das so? Bafög o.ä wird es dafür sicher nicht geben oder?
Bafög gibt es leider (noch) nicht. Es gibt einen Studenten der am EuGH diesbezüglich klagt. In etwa 2 Jahren ist da mit einer Entscheidung zu rechnen. Ich würde einen Bafög Antrag dennoch einreichen (sofern Du die weiteren Kriterien erfüllst - dazu gehört auch, dass man Vollzeitstudent ist) und entsprechend Widerspruch gegen die Absage einlegen. Dies ist die Vorgehensweise, die auch das zuständige Bafög-Amt in Köln empfiehlt.
 Zitat von nordwind
aber wichtiger noch, bin ich dann richtiger student (also wegen krankenkasse u.s.w)?
Bzgl. der Krankenkasse habe ich keine Erfahrung. Am Besten mal beim Country Coordinator in Hamburg anrufen. Sie weiß so etwas in der Regel, oder weiß wo man sich informieren kann. 
Ansonsten in Museen, Kinos, etc. wird mein Studentenausweis anerkannt und ich halte die eine oder andere Vergünstigung (sofern ich nicht zu alt bin ).
LG, Inés
"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."
Larry Lorenzoni
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Das ist eine klasse Idee. Hab ich gleich mal erledigt und einfach auf diesen Beitrag verlinkt ...
LG, Inés
"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."
Larry Lorenzoni
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Hallo zusammen
Ich bin neu hier im Forum und hab gleich schonmal zwei Fragen zu diesem Thema:
Kleine Hintergrundinfo über mich: Möchte an der OU Psychologie studieren (wie viele andere auch, wie ich schon so gelesen habe) und hab mich dementsprechend auch für den Kurs DSE141 Discovering Psychology angemeldet.
Wenn ich mich nun im Student Home Profil einlogge gibt es da einen Qualification Planner für meinen Studiengang Bsc Psychology welcher drei Routen vorschlägt, diese sind folgende:
DSE202 Route
DSE212 Route
2016 Level 1 Requirement
Diese drei Routen haben eine unterschiedliche Anzahl Credits welche man bei den Levels 1-3 erreichen muss.
Hier also meine Fragen:
- Wo findet man denn genau auf der OU Seite die Info, welche Module für ein Bachelor (in meinem Beispiel Psychologie) belegt werden dürfen/müssen?
- Kann mir das jemand mit diesen drei Routen erklären?
Vielen Dank
Liebe Grüsse
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Wo findet man denn genau auf der OU Seite die Info, welche Module für ein Bachelor (in meinem Beispiel Psychologie) belegt werden dürfen/müssen?
Eigentlich müssten die Infos auf dieser Seite (http://www3.open.ac.uk/study/undergr...cation/b07.htm) die aktuellsten sein, allerdings sehe ich, dass diese Infos für Seitenbesucher z.Zt. ausgeblendet sind. Wenn du dich schon ins StudentHome einloggen kannst, stehen dir diese Infos aber vermutlich zur Verfügung.
Kann mir das jemand mit diesen drei Routen erklären?
DSE202 Route: Dort hieß der zentrale Level-2-Kurs DSE202, ist mittlerweile abgelaufen und daher nur für jene Studenten verfügbar, die diesen Kurs bereits belegt haben (und inzwischen eine große Pause eingelegt haben).
DSE212 Route: Dies ist der aktuell gültige Studiengang, wenn man das Studium bis Ende 2015 abschließt. Wer länger braucht, muss die Vorgaben von Route 2016 Level 1 erfüllen. Der Unterschied liegt nur darin, dass für DSE212 keine Level-1-Kurse Pflicht sind, ab 2016 werden diese aber Pflicht.
Gruß,
Sonja
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
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