Ich habe bisher Erfahrungen mit EMAs in den Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften gemacht, wobei letztere vom Ablauf her eine Besonderheit hatte.
In den Naturwissenschaften funktionieren EMAs nach dem Frage-Antwort-Prinzip. Man hat eine Reihe von Fragen, die man recht ausführlich beantworten muss. Dazu gehören dann durchaus auch Fallbeispiele, also es wird Transferwissen abgefragt, reines Sachwissen wird meist nicht gefragt.
Die eine EMA in den Sozialwissenschaften baute auf einer vorhergehenden Einsendeaufgabe (TMA) auf, sodass ich während des Kurses schon Vorarbeit geleistet hatte, die ich dann nochmal ausbauen musste (es musste eine Art Gutachten erstellt werden - und dazu gehörte auch nochmal, die Theorie sowie die praktischen Auswirkungen detailliert zu erklären, also auch eher eine Art Praxisbeispiel).
Für die Fremdsprachen kann ich leider nicht sprechen.
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein