Der 31-Jährige Sebastian Marski aus Hannover, Absolvent der PFH 2009, ist ein Prototyp. Denn genau für Weiterbildungswillige wie ihn hat die Hochschule ihren Diplom-Fernstudiengang konzipiert.

So konnte Marski aufgrund seiner Vorleistungen und Berufserfahrungen direkt in das Hauptstudium quer einsteigen. "Dass ich kein Abitur habe, konnte ich mit meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann und meinem zweiten Abschluss als Informatik-Betriebswirt (VWA) problemlos wettmachen", erzählt er. "Ich habe damit voll vom Prinzip der 'Offenen Hochschule' profitiert", ergänzt er. Profitiert hat er außerdem von der Vertriebskooperation der PFH mit Tchibo 2007, durch die er ein Teilstipendium erhalten konnte.

Das Fernstudium hat Marski vor allem deswegen aufgenommen, um im Beruf flexibel zu bleiben und selbst zu bestimmen, wann, wo und wie er sich weiterqualifiziert. Schon während des Studiums orientierte er sich beruflich um: Er wechselte von einem IT-Dienstleister – zugleich Tochterunternehmen der VGH Versicherungen Hannover, wo er als Prozess- und Projektmanager tätig war – in die VGH-Zentrale. Dort arbeitet er jetzt seit gut einem Jahr im Vorstandsreferat. "Mittelfristig plane ich, mehr Verantwortung innerhalb der VGH zu übernehmen, entweder im Vertriebsbereich oder als Führungskraft", blickt er nach vorne.

Das Studium war natürlich kein Zuckerschlecken, wie er betont: "Man braucht schon einen gesunden Ehrgeiz, viel Disziplin und vor allem Unterstützung in einem positiven familiären Umfeld und im Freundeskreis, um es zu schaffen." Aber insgesamt war es sehr gut mit dem Arbeitsalltag vereinbar, schon alleine deshalb, weil er sich die Lernphasen flexibel einteilen konnte. "Die größte Herausforderung war dabei, die festen Termine von Hausarbeit über Diplomklausuren bis hin zur Diplomarbeit zu koordinieren und genügend Freiraum dafür zu schaffen", erinnert er sich. Sehr geholfen den Lernstoff zu verinnerlichen, haben Marski auch die Präsenzphasen, die er regelmäßig in Göttingen genutzt hat.

Und was gab es neben dem Studium? "Naja, das hat mich zusammen mit dem Beruf schon voll beansprucht. Aber ich gewöhne mich gerade daran, dass ich wieder Zeit zu meiner freien Verfügung habe", sagt er.

Quelle: Newsletter der PFH - Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung