Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) hat die Dortmunderin Britta Schmitz (27) im Rahmen der Verleihung des Deutschen PR-Preises 2006 am Freitag in Wiesbaden mit dem Deutschen PR-Preis in Gold ausgezeichnet. Britta Schmitz erhielt den Preis für ihre Konzeptionsarbeit "DO IT. Standort-PR zur Vernetzung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik in der Dortmunder Wirtschaft", die sie im Rahmen ihrer Prüfung zum "PR-Berater" erstellt hat. Die Gewinner-Konzeption behandelt mit den Themen Wissenschaftskommunikation und Corporate Citizenship gleich zwei aktuelle und viel diskutierte Arbeitsfelder der PR.
Britta Schmitz, die seit 2002 als PR-Referentin am Dortmunder Fraunhofer ISST tätig ist, hat im Mai 2006 ihr Fernstudium bei dem Heidelberger Anbieter PR+plus mit der Prüfung vor dem Berufsverband DPRG beendet. Für die studierte Sozialwissenschaftlerin war es naheliegend, für ihre Abschlussarbeit ein Thema aus ihrem Arbeitsumfeld zu wählen, das sie danach würde umsetzen können. "Das Fraunhofer ISST wird als Technologie-Partner von der regionalen Wirtschaft nicht genug wahrgenommen. Nun haben wir ein umfassendes Konzept für eine Kampagne, die verstärkt Aufklärungsarbeit leisten soll. Ich möchte mit meinem Konzept vor allem eines erreichen: dass sich das Fraunhofer ISST mit seinen unterschiedlichen Kompetenzfeldern bei den Dortmunder Unternehmen profiliert", so Schmitz.
Beim Fraunhofer ISST stieß sie mit diesem Anliegen auf offene Ohren: "Wissenschaftliche Themen für jedermann verständlich darzustellen und so in der öffentlichen Diskussion zu platzieren, ist ein schwieriger Spagat", findet Dr. Wolfgang Deiters, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer ISST. "Wir freuen uns, mit Britta Schmitz eine Person gefunden zu haben, die diesen Spagat immer wieder
überbrückt und es schafft, den praktischen Nutzen wissenschaftlicher Innovationen deutlich zu machen. Dieser Preis ist eine hervorragende Anerkennung ihrer Arbeit."
Mit dem Deutschen PR-Preis für Britta Schmitz hat die DPRG im vierten Jahr in Folge eine PR+plus-Absolventin für herausragende Prüfungsleistungen ausgezeichnet. "Der DPRG-Preis zeigt wieder einmal den Erfolg unseres Ausbildungskonzepts: theoretisch fundiert, branchenumfassend, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen", so Stefan Kombüchen, Geschäftsführer von PR+plus. "Vor allem ist unser Konzept auch für Teilnehmer wie Britta Schmitz machbar, die bereits Vollzeit und in verantwortungsvollen Positionen in der PR tätig sind", erläutert Kombüchen.