Die 33-jährige Sabine Frank aus Waldsassen in der Oberpfalz hat den Förderpreis der Schule des Schreibens an der Hamburger Akademie für Fernstudien gewonnen.
Die Nachwuchsschriftstellerin landete mit ihrer Kurzgeschichte „Das Geschenk“ in dem bundesweiten Schreibwettbewerb auf Platz eins. „Ich wollte eigentlich nur einmal ausprobieren, ob mir das Schreiben liegt“, staunt Sabine Frank, die den Lehrgang „Belletristik“ bei der Schule des Schreibens belegte. Bereits im vergangenen Jahr war sie unter den zehn besten Nachwuchsautoren. Dass sie in diesem Jahr sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen steht, hätte die angehende Autorin nie für möglich gehalten.
Mit dem Preis fördert die Schule des Schreibens herausragende Arbeiten, die im Rahmen der Autorenausbildung entstehen. Jedes Jahr bewerben sich über Tausend Teilnehmer um die begehrte Auszeichnung. Nur 20 schaffen es in die Endauswahl. Die zehn besten werden dann prämiert. „Sabine Frank ist eine wirklich talentierte Geschichten-Erzählerin“, sagt Dr. Fritz Gesing, Mitglied der Jury, Schreibexperte und Romanautor. „In ihr steckt das Potenzial einer Schriftstellerin.“
Für viele Teilnehmer der Schule des Schreibens war der Förderpreis ein wichtiger Meilenstein und Anstoß, mehr aus ihrer Neigung zum Schreiben zu machen. Sie haben sich inzwischen ihren Weg als Autor bzw. Autorin gebahnt, veröffentlichen heute Romane, Sachbücher, Kinderbücher oder Krimis, sind publizistisch und journalistisch tätig. Manch einer hat sich sogar einen lang ersehnten Traum erfüllt und das Schreiben zum Hauptberuf gemacht.
Wohin die eigene schriftstellerische Karriere geht, weiß Sabine Frank zwar noch nicht, aber ein Ziel hat sie fest vor Augen: Sie will unbedingt einen Roman veröffentlichen. Auch dabei wird ihr der Förderpreis nützlich sein: „Von meinem Preisgeld kann ich mir jetzt eine Recherche-Reise zum Ort des Geschehens leisten,“ freut sich die Nachwuchsautorin. „Außerdem schenke ich meinem Hund etwas Schönes. Schließlich hat er mich zu der Siegergeschichte inspiriert.“