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Neu bei der SGD: Personal und Business-Coach

  1. #7
    Avatar von KanzlerCoaching
    KanzlerCoaching ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Dass irgendein Unternehmen einen Coach kontaktiert (um ihm einen Vertrag anzubieten, nehme ich an), nur weil er bei der SGD den Kurs absolviert hat, das halte ich für ein Gerücht.

    Wenn Akquise sooooo einfach wäre....!
    WillWasWerden gefällt das.

  2. #8
    Orthodoxer ist offline Neuer Benutzer
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    Ich bin nicht naiv. Zum Glück. Ich kenne jemand, die hat eine Coaching-Ausbildung gemacht, allerdings nicht bei der SGD oder einer anderen Fernschule, und hat erstmal ein Jahr lang quasi gar nichts verdient, herumtelefoniert, sich mit irgendwelchen Selbstzweifeln auseinander gesetzt usw. Wenn das so einfach wäre, mit einem Einsatz von 3000€ ein gefragter Mann bzw. eine gefragte Frau zu werden, die ständig in den Führungsetagen irgendwelcher Unternehmen spazieren geht, ich glaube es ehrlich gesagt nicht.
    Die SGD ist für mich in erster Linie eine Firma, die mir eine Dienstleistung verkaufen möchte. Das ist auch legitim, ob mir diese Dienstleistung aber schlussendlich den Nutzen bringt, den ich mir davon erhoffe, das versuche ich gerade u.a. hier im Forum herauszufinden.

    Davon abgesehen bin ich grundsätzlich der Meinung, dass die Theorie alleine nicht wirklich weiter bringt. Ohne den Rahmen des Threads sprengen zu wollen, ich muss immer an die Leute denken, die in meinem Beruf bzw. in meinem früheren Beruf frisch von der Schule bzw. der Akademie kamen. Denen fehlt häufig der Bezug zur Praxis, zur Realität. Das müssen wir hier wahrscheinlich nicht näher ausführen, ich denke Ihr kennt solche Leute.

    Meine persönliche Überlegung geht dahin, dass ich innerhalb meines Berufsfeldes mir etwas aufbauen möchte. Ich bin Erzieher und arbeite derzeit im Kindergarten, davor lange in der Grundschulbetreuung. Viele Einrichtungen haben Supervision, auch gibt es in meinem Beruf ganz bestimmte strukturelle Probleme und Situationen, die einem immer wieder begegnen, Nerven kosten und mit denen man irgendwann in Rente geht. Zudem habe ich als Mann manchmal zusätzlich mit einigen Dingen zu kämpfen.

    Ich möchte langfristig - wie man das dann auch immer zeitlich definiert - in die Beratung gehen. Meine Ausbildung bietet wenig bis kein Handwerkszeug, weder für einen selbst noch für Gespräche mit Eltern z.B. Ergo sind einige Kollegen gut darin, andere katastrophal. Von den Leitungspersonen mal abgesehen, da habe ich bis heute mehr "Ausschuss" erlebt als wirkliche Leitungskompetenz.
    Der Beratungsbedarf wird aber zunehmen, weil die Probleme komplexer werden und die Situationen schwieriger. Davon abgesehen bewegen mich auch ganz praktische Gründe: ich kann nicht bis 67 im Kindergarten sitzen...

    Ich bin, wenn ich was machen will, auf ein Fernstudium angewiesen, weil ich meinen Beruf nicht verlassen kann, d.h. ich meine 39 Stunden wöchentlich arbeiten muss. Bevor ich aber 3000€ in den Sand setze, nur damit ich vielleicht ein paar Gespräche besser führen kann als heute, muss ich wissen, ob das was bringt.

    Insofern hast Du, WillWasWerden, schon recht, ich bin in die Materie bisher noch nicht eingearbeitet.

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