geprüfter Web-Designer (SGD)
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Naja ;o) ich bin 43 und seh da keinen Zusammenhang mit dem Studium.
Als
 Zitat von Doro
tendenziell eher geisteswissenschaftlich-künstlerische Natur
wärst Du natürlich in einem entsprechenden Studiengang besser aufgehoben.
Für mich Wirtschaftsinformatik auch ein Kompromiß, weil mir Informatik zu trocken und einseitig mathematisch erschien, aber trotzdem hab ich meine Stärken in der IT gesehen, da ich in diesem Bereich arbeite. Ich hab jetzt einen guten Mix aus mathematischen, Informatik- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, das gefällt mir ganz gut.
Die Pflichtbelegung läßt einem eigentlich auch bis nach dem 1. Studienjahr (bin im 2. Semester) noch die Möglichkeit, den Studiengang zu Wirtschaftswissenschaft, Mathematik, Informatik zu wechseln, ohne allzuviel verloren zu haben; die meisten Kurse wären da anrechenbar.
Ich habs bisher nicht bereut (kannst ja mal in mein Weblog schauen) - natürlich ist es Streß, aber eher positiver Streß. Und es ist ja total freiwillig, ich kann es bei Bedarf ja beliebig strecken, Fächer wechseln oder zur Not auch abbrechen, trotzdem hätten mir die Kurse inhaltlich etwas gebracht - mal abgesehen von der Befriedigung, (ebenfalls) über 20 Jahre nach Mathe-LK sowas wieder zu wuppen. 
Thomas,
Fernuniversität Hagen - Bachelor Wirtschaftsinformatik
Fernstudium-Blog:
http://www.kulczewski.de/blog/fernstudium
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Btr Alter: Naja - ich weiss nicht...in der Informatik sind alle so mega-jung......meine Entwickler-Kollegen könnten fast meine Söhne sein ;-))) Aber ich find's super, dass du da drüberstehst. Zu persönlichen Entfaltung ist es bestimmt auf jeden Fall super, auch wenn es für Bewerbungen wahrscheinlich besser ist, so jung und berufserfahren wie möglich zu sein. Aber ich würd eigentlich gern in erster Linie firmenintern weiterkommen (arbeite in einer Software Agentur). Angeblich sind die Hierarchien zwar flach, aber die guten Posten gehen halt de facto doch an Akademiker.
Betr. Veranlagung: Da gebe ich dir recht, aber Informatik passt nunmal besser zu meinem derzeitigen Berufsbild als Orientalistik oder japanische Kunstgeschichte :-) Und es reizt mich ja auch, ich frag mich halt ob ich es schaffe und ob es nicht doch zu trocken ist. Abgesehen von den Kosten....
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 Zitat von Doro
Btr Alter: Naja - ich weiss nicht...in der Informatik sind alle so mega-jung.
Also ich steh da nicht "drüber", sondern entspricht das m.E. nicht unbedingt mehr so der Realität wie noch vor 5 Jahren. In einer Software-Agentur mag der Altersschnitt niedriger sein, das kann ich mir schon vorstellen; aber im klassischen IT-Bereich kann ich das so nicht sehen.
Als ich in der IT begonnen habe, wurden nur Leute unter 30 eingestellt und das waren alles Quereinsteiger, die sich das Wissen in langen Nächten selbst angeeignet haben. Inzwischen sind fast alle IT-Themen um den Faktor 100 komplexer geworden und es ist nicht mehr möglich, alles zu können und in ein oder zwei Jahren von Null auf 100 zu kommen. Außerdem ist ein wensentlicher Unterschied zu "damals", daß IT heute in allen Unternehmen eine eminent wichtige Rolle spielt und man es sich nicht mehr erlauben kann, daß ein Nachwuchsadmin kurz nach der Ausbildung beim Try+Error irgendein System abschießt.
Im Administrations- oder Netzwerkbereich beispielsweise sind die guten Leute mindestens 5-10 Jahre im Geschäft. Wenn Du Dich dazu noch spezialisierst, spielt das Alter mE noch weniger eine Rolle. Bei uns werden auch junge KollegInnen eingestellt, die zB eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht haben, aber die haben noch lange Jahre vor sich, bevor die wirklich große Systeme verantworten können.
Gruß
Thomas
Fernuniversität Hagen - Bachelor Wirtschaftsinformatik
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Danke für deine Einschätzung. Ich plane eigentlich schon, im Webbereich zu bleiben. Eigentlich wolllte ich nur serverseitiges Skripting und Datenbankanbindung lernen. Dann dachte ich, ein bisschen Projektmanagement und mehr Hardwarewissen wären auch gut. Und da war ich schon fast dabei zu sagen - dann kannst du auch gleich ein ganzes Studium machen, dann hast du hinterher "was Ordentlliches" in der Hand statt evtl einen Haufen No Name Zertifikate. Alternativ könnte ich einen Fachinformatiker Lehrgang belegen und vielleicht bei der IHK zertifizieren lassen. Aber das hat sicher nicht so viel Tiefgang wie ein Studium.
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