Erfahrung mit dem Studiengang Lebensmitteltechnologie?
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hallo,
ich überlege auch lebensmitteltechnologie an der SRH zu studieren. habe auch nen paar fragen dazu. das mit der praxisphase würd mich auch interessieren ob man sich da erfahrungen anerkennen lassen kann. und an den präsenzphasen an denen kein praktkium ist, was wird da gemacht?und könnte man das auch zuhause allein erarbeiten?wieviel stunden lernzeit muss man die woche ca einplanen?
wäre nett wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
lg
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Also ich habe mich entschlussen und auf den 1. September 2010 fürs Studium angemeldet. Vielleicht sieht man sich ja, dann mal.
Gruss Dani
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Hallo @ Daniel,
Haste am September angefangen? Wie waren deine ersten Eindrücke? bzw wie ist das ganze angelaufen?
Greetz
Micha
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Oder hat sonst jemand aktuelle News über den Studiengang?
THX im vorraus
Micha
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Hallo,
ich studiere seit einem Jahr den Studiengang "Bachelor (B.A.) Lebensmitteltechnologie und Produktmanagement" am KIN Lebensmittelinstitut in Neumünster.
Dabei handelt es sich um eine Kooperation mit der Steinbeis Hochschule Berlin. Das Fernstudium ist nicht ganz preiswert, es bewegt sich derzeit bei ca. 15.600 Euro und ist damit sehr weit weg von der Möglichkeit in Köthen, spielt aber auf dem gleichen preislichen Niveau wie die Fernhochschule Riedlingen.
Zunächst aber noch ein paar Fakten:
Studiendauer: 6 Semester
Seminarphase: 24 Monate
Projektphase: 12 Monate
Präsenzphasen: ca. alle 4 bis 6 Wochen in den ersten vier Semestern
Präsenzort: i.d.R. in Neumünster (nördlich von Hamburg), aber auch Berlin
Präsenzdauer: normalerweise 2 Tage (Fr. & Sa.), selten auch 3 Tage (Do., Fr. & Sa.)
Übernachtung: Hotelpreise ca. 60 bis 80 Euro inkl. Frühstück je Übernachtung
Tagesverpflegung: in den Studiengebühren enthalten, kein Abendessen
Lehrmaterial: Bücher von ca. 100 bis 250 Seiten je Fach (Teil der Studiengebühren)
Skript des Dozenten, je nach Umfang 30 bis 100 Seiten
Ab dem ersten Tag des Studiums bearbeitet der Student bereits das Thema seiner Projektarbeit bzw. seiner Bachelor-Thesis. Das wird deswegen so gehandhabt, weil kaum ein Arbeitgeber einen für drei Monate freistellen würde, um am Ende des Studiums sich ausschließlich um die Bachelorarbeit kümmern zu können.
Der Ablauf sieht wie folgt aus:
Zu Beginn einer jeden Präsenzphase wird eine Klausur zum vorangegangen Thema geschrieben. Während der Präsenzphase wird das neue Thema mit dem entsprechenden Dozenten anhand des dazugehörigen Buches durchgearbeitet. Parallel leistet jeder Dozent mit einem eigenen Skript weitere Unterstützung. Nach der Präsenzphase wird innerhalb von drei Wochen vom Studenten eine Hausarbeit über ca. 20 Seiten erstellt, die das erlernte Themengebiet einmal unternehmensseitig und einmal projektbezogen darstellt. Parallel eignet man sich das Fachwissen zu dem Thema an, um dann am Anfang der nächsten Präsenzphase die dazugehörige Klausur zu schreiben.
Zudem erhält man die jeweiligen Bücher ca. 4 Wochen vor dem eigentlichen Thema, so dass die Möglichkeit besteht sich vorab schon einzulesen, was die Präsenzphase deutlich leichter gestaltet.
Den Arbeitsaufwand pro Woche beziffere ich mit 10 bis 20 Stunden, ohne Präsenzphasen. Das ist abhängig davon, wie gelegen einem ein Thema kommt oder nicht.
Um die hohen Kosten für das Studium tragen zu können, rät es sich dieses dem Arbeitgeber zuzumuten. ☺
Die Idee dabei ist, dass der Arbeitgeber mit Euch vereinbart, dass über drei Jahre ein langfristiges Projekt während des Studiums bearbeitet wird (das wird dann auch die Bachelor-Thesis), das zu einem Mehrwert für beide Seiten führt.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit sich die Kosten zu teilen, je nachdem was Ihr selbst verhandeln wollt und könnt.
Ich habe mich selbst für Neumünster entschieden, weil das KIN Lebensmittelinstitut seit über 40 Jahren Lebensmitteltechniker ausbildet. Der enorme Erfolg der Schule und der ausgezeichnete Ruf haben mich ermutigt den ersten Fernstudiengang den das Institut überhaupt anbietet für den "Bachelor (B.A.) Lebensmitteltechnologie und Produktmanagement" zu belegen.
Seit der Hochschulreform von Bologna 1999 hat der Bachelor keinen so guten Ruf, wie der Dipl.-Ing. es früher einmal selbstredend war. Also kam als Ausbildungsstätte für mich nur eine Hochschule in Frage, die für sich alleine schon so etwas ist wie eine Institution. Das KIN führt in logischer Konsequenz ihren Erfolg weiter und auch das Bestreben stets eine sehr gute Ausbildung liefern zu wollen ist unverkennbar.
Bisher bin ich nicht enttäuscht worden, das erwartete hohe Niveau wird erfüllt, was sich auch in der Auswahl der Dozenten widerspiegelt. Alle Dozenten kommen aus der freien Wirtschaft, sind also nebenberuflich unterwegs und wir profitieren von praxisnahen Erkenntnissen.
Wer sich näher informieren möchte (über die dritte Alternative im deutschen Bildungsmarkt), Lebensmitteltechnologie im Fernstudium studieren zu können, findet unter www.kin.de weitere Infos.
Viel Erfolg,
Uli
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Hm, liest sich irgendwie recht werblich, Dein Beitrag. Dazu noch das Doppelposting in einem anderen Thema (das ich gelöscht habe)...
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