Master Banking and Finance - AKAD WHL Lahr oder ADG?
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Zur WHL - ich hatte mich vor einigen Jahren (Veränderungen also evtl. nicht berücksichtigt) für den Studiengang interessiert und auch damals einige Absolventen gesprochen. Einhelliger Tenor war, dass der Anspruch ausgesprochen hoch gewesen sein soll. Der Arbeitsumfang hat wohl regelmäßig Leute abspringen lassen. Dazu soll es auch regelmäßig Leute gegeben haben, die durch die Klausuren gerasselt sind.
Bei der ADG hat ein Kumpel von mir vor einiger Zeit noch studiert, allerdings nicht in dem betreffenden Masterprogramm, sondern damals noch auf Diplom. Er selbst war Bankkaufmann und auch als solcher tätig, nachdem er sich zwischen Lehre und Wiederaufnahme des Berufes zwei Semester an der Uni Münster in BWL versucht hat. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass damals aber noch eine Kooperation mit der FH Kaiserslautern bestand und nicht mit der Steinbeis.
Seine Aussagen ähneln trotz allem sehr stark den Kollegen von André, insbesondere was die, teils erstaunlich fairen Noten angeht. Er meint, dass Klausuren und das Studium erstaunlich anspruchslos waren. 3,0 oder schlechter selbst mit wenig Lernerei kaum möglich.
Bezüglich der Steinbeis aber vielleicht auch ein paar Worte, teils aus eigener, bitterer, Erfahrung.
Mit der Steinbeis-Hochschule muss man schon etwas vorsichtig sein, denn diese Aussagen, der fairen Benotung, hört man schon häufiger und auch aus anderen Bereichen und Studiengängen. Von daher haben die verschiedenen Bereiche durchaus einen sehr unterschiedlichen Ruf. So gelten manche Studiengänge und Master als sehr gut, in manchen Branchen auch mit als führend - von der jeweiligen Branche gesehen -, andere hingegen haben eine sehr miesen Ruf in der jeweiligen Branche. Wie es für Finance aussieht, weiß ich allerdings nicht.
In Bezug auf das Promotionsprogramm war es zumindest früher so, dass eine berufsbegleitende Promotion gemacht werden kann, wenn diese in ein Projekt des Arbeitgebers für die HS eingebettet ist. In aller Regel war die Anforderung unverholen so, dass die Promotion nur eine Teilmenge des Projektes sein kann und die Größenordnung an die Größe des Arbeitgebers gekoppelt wurde. Aussage zu mir damals - sie können sehr gerne bei uns promovieren, wenn sie ihren Arbeitgeber dazu bringen uns ein Projekt zu geben, was bei ihrem wenigstens niedrig sechsstellig sein müsste. Wir möchten ja nicht, dass es heißt, dass sie sich den Titel kaufen können.
Eine Promotion in anderen, bereits bestehenden Projekten der HS war ausdrücklich NICHT möglich.
Ich habe mich dann mal etwas umgehört und ähnliche Aussagen immer wieder gehört, auch in anderen Bereichen als meinen.
Der latente Vorwurf ist natürlich, dass nicht die Personen, sondern die Unternehmen mit Geld für die Promotion sorgen. Das wird dadurch unterstützt, dass bspw. zwei Dissertationen aus meinem Bereich von Doktoranden der Steinbeis, die ich aus Interesse gelesen hatte, meinem Anspruch an eine Diss kaum entsprachen.
Wie gesagt - die Steinbeis hat Bereiche wo viel Licht scheint aber auch einige mit erheblichen Schattierungen.
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