Marina Hethke arbeitete bereits zwei Jahrzehnte im Bildungsbereich, als sie sich entschloss, mit dem Fernstudium »Umwelt & Bildung« der Uni Rostock fehlende pädagogische Kenntnisse nachzuholen.

„Das Studium sollte mich auch formal für das qualifizieren, womit ich beruflich Tag für Tag zu tun habe“, sagt die Agraringenieurin. Anfangs habe sie Zweifel gehabt, ob ihre Kraft und Zeit neben der Arbeit für ein Fernstudium ausreichen. „Bin ich vielleicht zu alt zum Lernen als Studentin und bringt das Studium wirklich etwas für mich?“, diese Fragen beschäftigten die damals 48-Jährige. *Doch schon nach kurzer Zeit wichen ihre Zweifel der Freude am Lernen, anregenden Seminaren und netten Kontakten zu Kommilitonen.

In vier Semestern beschäftigte sich Marina Hethke unter anderem intensiv mit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung, Projekt- und Qualitätsmanagement, didaktischen Ansätzen in der Umweltbildung und Präsentationstechniken. Da ihre Kommilitonen aus ganz verschiedenen Fachkulturen stammen, profitierte sie von unterschiedlichen Sichtweisen und Problemlösungen von Geistes- und Naturwissenschaftlern, Pädagogen und Ingenieuren.

Natürlich gab es in Marina Hethkes Studium auch Durststrecken. „Vor den Klausuren und vor allem zur Zeit der Masterarbeit habe ich mich manches Mal gefragt, warum ich mir den Stress antue“ erinnert sich die Ingenieurin. Bereut hat sie die Entscheidung für ein Zweitstudium jedoch nicht. Sie konnte ihren praktischen Erfahrungen ein theoretisches und wissenschaftlich erprobtes Fundament geben. „Und das Studium hat mich gezwungen, mich mit aktuellen Themen intensiv auseinanderzusetzen“, betont sie. Auch die Anerkennung im Familien- und Freundeskreis tat Marina Hethke gut. Das Studium hat außerdem ihr berufliches Selbstbild gestärkt. Sie profitiert von einem neuen Selbstbewusstsein in pädagogischen Fragen, ihre Bildungsarbeit wurde als „Dekadeprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Sie hat veröffentlicht und hält Vorträge. „Das Studium hat mich weitergebracht“, sagt Marina Hethke, beruflich wie privat.

Quelle: Presse-Mitteilung