Verwirrung durch "Bachelor (professional)"
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Hallo Leute,
Die Wirtschaftsminister und Senatoren der deutschen Bundesländer haben mit dem "Bachelor Professional" einen neuen Titel in der beruflichen Weiterbildung beschlossen. Die Hochschulen sehen das mit gemischten Gefühlen....
der komplette Artikel unter
http://www.ftd.de/karriere_managemen...178.html?nv=nl
Ich finde, es wird langsam richtig undurchsichtig und verwirrend. Der akademische Abschlußgrad wird m.M.n. immer weiter verwässert.
Gruß Lutz
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)
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Hallo Lutz,
hier bin ich ganz Deiner Meinung und finde die Bezeichnung auch mehr als unglücklich. Das wird in Zukunft noch zu vielen Rückfragen und Missverständnissen führen.
Viele Grüße
Markus
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Hallo ihr zwei!
da bin ich auch absolut eurer Meinung.. Das ist etwas komisch.. eine Vereinfachung wird es sicherlich nicht und ich denke auch, dass es für normale Bachelorabsolventen auf dem Arbeitsmarkt schwieriger wird.
glg
rita
Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)
Sonderstudium Technik HFH
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Hallo,
ich bin eine "Bachelor Professional of Corporate Management CCI" -Tante, auch genannt "Fachwirtin für betriebliches Management IHK" 
Ich würde von mir aus diesen Titel in Deutschland nicht tragen, da nehme ich doch lieber den Deutschen, der nicht weniger gut klingt. Anders siehts aus, wenn ich ins Ausland gehen würde, da wäre es sicherlich hilfreicher.
Zur kleinen Beruhigung aller Gemüter: Auf dem Zeugnis steht in Deutsch und in Englisch, dass es sich nicht um einen Hochschulabschluss handelt, sondern nur um eine Übersetzung bzw. Einschätzung, um die Einordnung der Kenntnisse zu erleichtern. Und das gut sichtbar auf dem Notenblatt, nicht klein auf der Rückseite.
Viele Grüße
Nina
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 Zitat von Blueprint28
Hallo,
ich bin eine "Bachelor Professional of Corporate Management CCI" -Tante, auch genannt "Fachwirtin für betriebliches Management IHK"
Ich würde von mir aus diesen Titel in Deutschland nicht tragen, da nehme ich doch lieber den Deutschen, der nicht weniger gut klingt. Anders siehts aus, wenn ich ins Ausland gehen würde, da wäre es sicherlich hilfreicher.
Und hast gute Chancen, Dich damit auch im Ausland strafbar zu machen, auch dort darf man nämlich im Regelfall Hochschulgrade nur führen, wenn sie an einer Hochschule erworben wurden. In Deutschland ist das sowieso der Fall. Und Du bist eben nicht "Bachelor Professional" und diese Bezeichnung wurde Dir auch nicht verliehen. Ein Titel ist es erst recht nicht, also ist es keine Großzügigkeit von Dir, dass die "diesen Titel in Deuschland nicht trägst", Du hast ihn nämlich gar nicht.
Im übrigen stellt sich hier die Frage, was der Vorteil im Ausland sein soll. Wer den Fachwirt nicht kennt, kennt den Bachelor Professional auch nicht (den es "im Ausland" keinesfalls generell gibt, auch wenn von manchen behauptet). Einen Vorteil hat man nur dann, wenn es mit dem akademischen Bachelor verwechselt wird. Diese Bezeichnung funktioniert also nur, wenn man gezielt auf Verwirrung, Verwechslung und Betrug setzt. Die IHKs tun dies, ihre Absolventen tun dies oft auch.
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 Zitat von Lutzbutz
Hallo Leute,
Die Wirtschaftsminister und Senatoren der deutschen Bundesländer haben mit dem "Bachelor Professional" einen neuen Titel in der beruflichen Weiterbildung beschlossen. Die Hochschulen sehen das mit gemischten Gefühlen....
Übrigens ist der Artikel sehr irreführend, er erweckt den Eindruck, als sei der Bachelor Professional beschlossen und als gäbe es das jetzt. Dem ist natürlich keinesfalls so. Die IHKs sind nach wie vor nicht berechtigt, Bachelor-Grade (oder Master oder Doktor ;-) ) zu verleihen. Das wären Gesetzesänderungen nötig, die die Wirtschaftsminister nicht beschließen können. Ansonsten finde ich diesen Beschluss eigentlich ein Armutszeugnis für die Beteiligten Minister.
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