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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
 Zitat von Immo Burghardt
Drei Viertel der Studenten wollen das Diplom, und das obwohl der Bologna Prozess mit den Bachelor schon seit Jahren im Gang ist.
Die wissen schon warum.
Das was der VDI schreibt ist also kein Quark wie hier geschrieben wird sondern
eine repräsentative Meinung von der deutlichen Mehrheit von Präsenzstudenten.
Kein Wunder weil alle den Bachelor schlecht reden, Hilfsing. oder nur das Vordiplom wert usw.
Also ist es meiner Meinung nach großer Quark, der endlich mal auf den Kompost muss.
Master of Science: Innovations- und Technologiemanagement WBH Stand: Semester 2 von 4.
Ausbildung:
Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)
technischer Betriebswirt IHK (2005)
staatlich geprüfter E-Techniker (1989)
Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)
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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
Geht es bitte, dass ihr Eure Meinungen wieder in sachliche Beiträge packt - danke.
Viele Grüße
Markus
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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
Drei Viertel der Studenten wollen das Diplom, und das obwohl der Bologna Prozess mit den Bachelor schon seit Jahren im Gang ist.
Sorry, aber wenn man verdrehte Tatsachen nochmals verdreht wird es auch nicht wahr.
Eine Umfrage unter 500 Studierenden im VDI ergab, dass knapp drei Viertel die Diskussion um den Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur neben den neuen Titeln als notwendig erachten.
Eine Umfrage des VDI ... unter VDI-Mitgliedern ist nicht repräsentativ. 375 Studenten sind nicht "dreiviertel" der Studenten.
Und sie wollen nicht das Diplom, sondern sie haben sich vom VDI ins Ohr setzen lassen, dass man an den Bachelor noch ein schickes Diplom-Ingenieur-Schildchen hängen sollte.
Anstatt ständig den Untergang des Abendlandes mit dem Bologna-Prozess in Verbindung zu bringen, empfehle ich dir die Originalquelle zu lesen. Auch wenn der VDI hier Quark verzapft hat, nur einen Absatz tiefer wird die Aussage relativiert.
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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
Und als nächstes dann eine Unterschriftenaktion, die Noten abzuschaffen. Und die Schüler (!) frage ich dann als nächstes, wie die sich die Professoren-Berufung vorstellen.
Das "sogar" Schüler kann gar nicht genug betont werden, aber anders herum, als Du es gemeint hast: Es geht nicht munter weiter, das sind die letzten Strohhalme. Bei der Personalern haben die Betonköpfe keinen Rückhalt, bei den Studenten immer weniger, ja sogar die Hochschullehrer sind nicht mehr auf breiter Front gegen Bologna zu mobilisieren. Dann muss man eben noch eine Ebene tiefer gehen in der Hoffnung, dass man da noch irgendwie eine Schutzmauer einziehen kann, die vor einem direkten Vergleich schützt. Sonst könnte ja plötzlich jemand merken, wie gut die deutsche Ausbildung wirklich ist. Das der VdS als Freizeitvergnügen altgedienter Akademiker diese Aktion gestartet hat, sagt doch schon alles.
Die sollten ihre Energie einfach mal darauf verwenden, in der Umstellung richtig gute Studiengänge zu konzipieren, so dass bald jeder sagt: "Hui, ein Master der (deutschen) Hochschule XY, Respekt!". Aber das erfordert ja Kreativität, Flexibilität und Interesse an der Lehre.
Kritik in der Sache gerne, sicher gibt es viele Verbesserungsmöglichkeiten, aber die in der von Dir verlinkten Unterschriftenliste explizite, fundamentale Aussage "wir wollen Diplom und Magister behalten" bedeutet nur "wir wollen keine Vergleichbarkeit, wir wollen unsere deutsche Insel der Glückseligkeit behalten, bis wir mit Ihr untergehen" und das ist rund heraus abzulehnen.
Aus eben diesem Grund ist auch die Aussage des VdI Quatsch: "Wir wollen die Abschlüsse Bachelor und Master stärken, (...) Deshalb sprechen wir uns für eine zusätzliche Ergänzung im Zeugnis aus." Das ist doch Blödsinn: Wir wollen vergleichbare Abschlüsse, weshalb wir Sie mit deutschen Feinheiten verkomplizieren?
Gruß
Stonie
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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
ich denke, ein Abschluss ist immer so viel wert, wie ein Personaler ihm zugesteht...
wenn der Mensch, der über die Besetzung der Stelle, für die ich mich bewerbe, der Meinung ist, ein Bachelor ist die ideale Besetzung, ist das so. Und wenn er meint, ein Diplom-irgendwas oder ein Master ist die perfekte Besetzung, ist das auch so.
Es kommt doch weniger auf den Titel an, sondern mehr auf das, was ich kann (zumindest sollte es so sein). Und es gibt sicherlich auch Stellen, für die ein Bachelor-Studium ausreichend ist. Für andere Stellen wird ein Diplom oder ein Master notwendig sein.
Positiv finde ich an dem neuen System, dass man zunächst ein Studium machen kann und dann in die Praxis gehen kann. Später kann man je nach Lust, Laune und Bedarf einen Master, der konsekutiv oder nicht konsekutiv sein kann, drauf satteln. Man hat dabei die Möglichkeit, auch einen fachfremden Master zu machen, ohne nochmals ein ganzes Studium wg. machen zu müssen. Das bedeutet mehr Flexibilität und ich finde diese Möglichkeit klasse.
Mehr Freiheit und mehr Flexibilität stellen aber auch höhere Ansprüche an die Studenten und an die Personaler. Standardisierte Berufswege wird es in Zukunft immer weniger geben. Für eine Stelle werden sich also nicht mehr nur Diplom-Kaufleute oder Dipl-Ings bewerben, sondern Leute die vielleicht ein BWL Studium absolviert haben und danach einen technischen Master oder umgekehrt. Das erschwert die Vergleichbarkeit von den Bewerbern.
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AW: VDI fordert Erhalt der Marke Diplom-Ingenieur
Für eine Stelle werden sich also nicht mehr nur Diplom-Kaufleute oder Dipl-Ings bewerben, sondern Leute die vielleicht ein BWL Studium absolviert haben und danach einen technischen Master oder umgekehrt.
Das ist auch mit dem Bachelor-Master-System nicht möglich. Ich halte das auch für richtig. Warum sollte bspw. ein BWLer einen technischen Master oder z.B. einen Mathe/Bio/Chemie/Physik-Master absolvieren dürfen? Da fehlt doch eine Menge an Vorbildung. Das ist schon aus rein praktischen Gründen gar nicht möglich.
Oder hast Du das irgendwie anders gemeint?
Man hat dabei die Möglichkeit, auch einen fachfremden Master zu machen
Das stimmt daher auch nur sehr bedingt. Oder was ist für Dich "fachfremd"?
PS: Bevor jetzt hier wieder irgendwelche britischen oder australischen Privathochschulen rauskramt, an denen sowas doch irgendwie geht: das ist nicht der Normalfall!
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