30.000. Prämiengutschein ausgegeben
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Am 21. Juni wurde in Berlin der 30.000. Prämiengutschein ausgegeben. Immer mehr Erwerbstätige nutzen das Angebot des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und investieren aus eigener Initiative in ihre berufliche Fortbildung. Mit
einem Prämiengutschein sparen sie die Hälfte der Weiterbildungskosten ein.
Zurzeit werden im Durchschnitt rund 250 Prämiengutscheine täglich von den knapp 500 Beratungsstellen in Deutschland ausgegeben. Die Bildungsprämie wird sehr stark von Gruppen genutzt, die etwa von betrieblicher Weiterbildung nicht so stark profitieren. So werden drei Viertel der Gutscheine an Frauen ausgegeben, jeder sechste an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Etwa 90 Prozent der Prämienempfänger sind in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt. Wie die älteren Erwerbstätigen stehen auch diese Gruppen im Fokus der strategischen Bemühungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dem zunehmendem Fachkräftemangel mit beruflicher Weiterbildung zu begegnen.
Was ist der Prämiengutschein?
Mit dem Prämiengutschein – einer Komponente der Bildungsprämie – übernimmt der Staat die Hälfte der Kosten für Weiterbildungskurse oder -prüfungen, maximal 500 Euro einmal im Jahr. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Wer bekommt den Prämiengutschein?
Arbeitnehmer/-innen und Selbständige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 Euro nicht übersteigt (bei gemeinsamer Veranlagung von Ehepartnern 51.200 Euro).
Wo erhält man den Prämiengutschein?
In einer von derzeit 479 Beratungsstellen bundesweit. Die Beraterinnen und Berater prüfen die persönlichen Voraussetzungen, definieren im Gespräch das Weiterbildungsziel und benennen passende Angebot und geeignete Anbieter.
Quelle: Presse-Mitteilung
www.bildungspraemie.info