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Fachkräftemangel mit dem richtigen Fernstudium entgegenwirken

  1. #1
    bildungsXperten ist offline Neuer Benutzer
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    Der Fachkräftemangel ist präsent in allen Medien. Wir haben mit Prof. Dr. Ahn von WINGS – dem Fern- und Weiterbildungszentrum der Hochschule Wismar – gesprochen, der verrät, welche Fernstudiengänge derzeit die besten Zukunftsaussichten bieten.

    Wodurch entsteht überhaupt Fachkräftemangel? In welchen Bereichen ist dieser in Deutschland besonders groß und wie kann man das auf das Fernstudienangebot übertragen? Im bildungsXperten-Interview äußert sich Prof. Dr. Ahn zu diesen Fragen und erklärt, wie der Fachkräftemangel auf die Planung neuer Fernstudiengänge übertragen werden kann.

    Das vollständige Interview lest ihr unter http://www.bildungsxperten.net/bildu...ntgegenwirken/.

    Viele Grüße
    die bildungsXperten-Redaktion
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  2. #2
    Avatar von wasserfall
    wasserfall ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Fachkräftemangel instrumentalisiert wird. Die Studienanbieter tun dies, um Umsatz zu generieren: Bessere Ausbildung, besserer Job (sicherer, mehr Geld). Die Wirtschaftsverbände wollen oft nur preiswertere Fachkräfte (Öffnung des Marktes für ausländische Arbeitnehmer, Abwälzung der Weiterbildung auf den Staat). Branchen- oder Bundeslandspezifisch mag das ja teilweise zutreffen. Aber die WINGS sitzt in Wismar, da klingen solche Aussagen noch weniger glaubhaft. Es gibt auch entgegengesetzte Meinungen: http://www.heise.de/tp/artikel/35/35078/1.html
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  3. #3
    Avatar von Ghost
    Ghost ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es gibt genügend Fachkräfte in nahezu allen Bereichen. Lediglich sind die Arbeitgeber nicht bereit diese ordentlich zu bezahlen und viele gehen deshalb ins Ausland. Zudem verlangen sie von einem Absolventen, langjährige Berufserfahrung, Sprachkenntnisse in 2 Fremssprachen (Verhandlungssicher natürlich) bei 12 monatigen Berfristung und umgerechnet 12 Euro Studenlohn.

    Traurig, aber leider sehr weit verbreitet, auch wenn diese Aussage natürlich nicht allgemeingültig ist.
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    -= ixnay on the hombre =-

  4. #4
    Avatar von Dadi
    Dadi ist offline Moderator
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    ich denke, wenn wir keinen Fachkräftemangel haben, werden wir welchen bekommen - dank der demografischen Entwicklung werden in den nächsten 10, 20 Jahren mehr Leute in Rente gehen als nachrücken.

    wobei ich als Fachkräfte nicht nur Akademiker - am besten mit einem abgeschlossenen MINT-Studium, 5 Sprachen fließend sprechend und mit 25 Jahren über 10 Jahre internationale Berufserfahrung verfügend - meine, sondern auch Elektriker, Kfz-Mechaniker, Büroangestellte, Pflegekräfte und, und, und....also ganz "normale" Leute, die für den Beruf, den sie ausüben qualifiziert sind.

    und der Arbeitsmarkt wird sich (zumindest in einigen Bereichen) vom Nachfragemarkt in einen Anbietermarkt verändern. Das wird die Arbeitgeber vor neue Herausforderungen stellen: sowohl beim Personalmarketing bzw. bei der Personalakquise, sondern auch bei der Personalentwicklung also Personalqualifizierung und -weiterqualifizierung. Ob es noch lange möglich sein wird, auf Menschen 50+ einfach so zu verzichten und sie in die Arbeitslosigkeit oder in die Renten zu verabschieden, wage ich zu bezweifeln. Es wird notwendig werden diese Leute weiterzuqualifizieren und auch in der Produktion Jobs zu schaffen, die diesem Alter angepasst sind (z. B. in der Ergonomie).

    Und es wird die Politiker vor neue Herausforderungen stellen: die Kinder und Jugendlichen in der Schule so zu fördern, dass die ihren Schulabschluss schaffen und fit für eine Ausbildung oder ein Studium sind.

    Da wird wohl manch ein Personaler sich auch selbst ändern müssen....
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  5. #5
    Avatar von Ghost
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    Ja, die Gedanke mit dem demographischen Enwicklung sollten wir nicht auf den leichten Schulter nehmen. Der Umdenkprozess ist aber langwierig und wird häufig bewusst ausgeblendet. Mit höheren Geburtenraten (wird gerne damit propagiert) verschiebt man das Problem um einige Jahre nach hinten ohne es zu beheben.
    -= ixnay on the hombre =-

  6. #6
    Avatar von Dadi
    Dadi ist offline Moderator
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    nun ja, mit höheren Geburtenraten (also in etwa gleich viele Geburten wie Todesfälle) könnte man das Problem schon langfristig lösen.

    Aber die Menschen, die in den nächsten 10, 20, 25 Jahren in Rente gehen und neu ins Berufsleben eintreten, sind schon geboren! Und ändern kann man nur in die Zukunft, nie aber in die Vergangenheit => jetzt eine Erhöhung der Geburtsrate wirkt sich frühestens in in 20-25 Jahren (abhängig von der Ausbildung) aus.

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