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Verwaltungsfachangestellte oder Bürokauffraum ? Chancen danach? Studium?

  1. #1
    Bernd_das_Brot ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Forengemeinde,

    da mir hier schon oft geholfen wurde, möchte ich Euch noch einmal um Hilfe bitten.

    Was würdet Ihr machen?

    1. Bürokauffrau mit anschließendem Studium und Übernahmegarantie (3 Jahre Ausbildung +2 Jahre Studium)

    2. Verwaltungsfachangestellte bei einer Gemeinde, keine Übernahme nach der Ausbildung. (3 Jahre)

    Welche Möglichkeiten gibt es, auf eine Verwaltungsfachausbildung einer Gemeinde sich zu steigern? Gibt es Studiengänge extra dafür? Wo verdient man mehr?

    Würde mich sehr freuen, wenn ein paar Hinweise kommen würden.

    Viele liebe Grüße
    Sarah

  2. #2
    Stubenhocker ist offline Neuer Benutzer
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    Ich habe im öffentlichen Dienst eine Ausbildung in der Verwaltung gemacht und würde heute etwas kaufmännisches lernen. Zum Aufstieg gibt es in den Behörden meist den Angestellten-Lehrgang I und danach den Angestellten-Lehrgang II. Oder ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung zum Diplom-Verwaltungswirt, ich glaube heutzutage heißt das Bachelor of Laws. Vorteil ist, dass die Behörde das Studium bezahlt und Du Anwärterbezüge bekommst.

    Wenn Du nach der Ausbildung auf keinen Fall übernommen wirst, ist es meines Erachtens schwierig bei anderen Behörden danach unterzukommen aufgrund der schlechten Haushaltssituation bei Verwaltungen. Übernahmegarantie ist heute ja schon was wert. Wenn die Firma tatsächlich eine Übernahmegarantie ausspricht und dazu noch ein BWL-Studium bezahlt, würde ich dort zugreifen.

    Interessiert Dich denn Verwaltungsrecht und Haushalts- und Kassenrecht mehr, oder BWL und Rechnungswesen?

    Verwaltungsfachangestellte ist manchmal auch etwas langweilig (ist meine Meinung, aber ich arbeite bei der Kirche).

  3. #3
    Bernd_das_Brot ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo, vielen Dank für Dein ausführliches Posting! Vielleicht haben auch noch andere User ein paar Hinweise für mich.

    Liebe Grüße

  4. #4
    Avatar von Elke Pielmeier
    Elke Pielmeier ist offline Moderator
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    In den Gemeinden wird heute ziemlich Personal abgebaut. Langjährige Mitarbeiter werden zugunsten jüngerer billiger Kräfte ausgetauscht.
    Verbeamtet wird eh kaum noch jemand. ICH an deiner Stelle wurde mich für die freie Wirtschaft entscheiden. Ich wüßte nicht, wo die Vorteile heute noch liegen könnten, für eine Gemeinde zu arbeiten. Der Stellenwechsel ist auch relativ eingeschränkt.
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    AKAD International Business Communication (BA)

    Mit leerem Kopf nickt es sich leichter
    Zarko Petan

  5. #5
    Avatar von Erfinder
    Erfinder ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    ich habe ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt absolviert. Wenn du langfristig in der Verwaltung (im gehobenen Dienst) arbeiten willst, ist es unsinnig eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter zu machen. Um den Aufstieg zu machen wird auch mit vorheriger Verwaltungsausbildung die Fachhochschulreife vorausgesetzt. Alternativ kann man eine Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt machen, hier ist aber meist an einem bestimmten Punkt das Ende der Karriere vorbestimmt.

    Vorteil an einem Verwaltungsstudium sind die Anwärtebezüge, die bei etwa 1000 Euro monatlich liegen. Die Einstellungschancen sind jedoch nicht mehr so rosig wie früher (außer in Bayern, dort wird man zu Beginn schon fest eingestellt).

    Das Problem an einer Verwaltungsausbildung ist, dass man ziemlich festgelegt ist. Ein Wechsel in die freie Wirtschaft ist meist ziemlich schwierig.

    Ich würde das Studium aus heutiger Sicht nicht mehr machen, da sowohl die Beschäftigungs- als auch Verdienstmöglichkeiten eingeschränkt sind.
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