Wirtschaftsinformatik für Online-Medien-Management?
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Guten Morgen!
Ich bin mir unsicher, welches Studium das Richtige für mich ist und wäre über Hilfe sehr dankbar. :-)
Seit einem Jahr bin ich in meiner Firma für den Internetaufritt und E-Commerce verantwortlich. Da ich "Einzelkämpfer" bin, ist dies eine Schnittstellenposition. Der Fokus liegt weniger auf technischen Kenntnissen (wg. CMS), sondern vor allem Projekt- und Managementaufgaben. Dazu habe ich im Grunde zwei Studiengänge im Auge - ein Fern- und ein Präsenzstudium.
Meine Inhaltsanforderungen an ein Studium sind:
- BWL-Module
- Webentwicklung, Konzeption, Multimedia, E-Marketing
- Projektmanagement
Wichtig ist mir also, im Bereich "Web" und Internet bzw. E-Commerce einen Schwerpunkt zu setzen. Als "optimal" sehe ich den Studiengang Online-Medien-Management der HDM an. Dieser ist aber quasi der einzige in Deutschland - ansonsten gibt es "nur" Wirtschaftsinformatik. Da ich meinen Job ungern aufgeben möchte, hier meine Frage:
Wenn ich ganz klar in den Bereich Online-Medien-Management gehen möchte, ist das ein Studium der Wirtschaftsinformatik überhaupt sinnvoll? Je nach Studiengang helfen mir z.B. nur 17 von 36 Modulen für mein Ziel weiter, der Rest geht in den Bereich Informatik. Ist es vielleicht zu viel verlangt, dass ein Studiengang relativ genau auf die eigenen Anforderungen passt?
Vielen Dank für eure Hilfe.
Grüße
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Hallo,
hast Du Dir mal den Studiengang Web- und Medieninformatik von W3L angesehen?
http://www.w3l.de/w3l/jsp/fwd/akadem...nformatik.html
Viele Grüße
Markus
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Ja ist mir bekannt! Dieser Studiengang setzt aber den Schwerpunkt sehr auf die Technik. Mir geht es mehr darum, ob ein Kompromiss bei den Inhalten sinnvoll ist oder eben nicht?
Wenn ich ganz klar in den Bereich Online-Medien-Management gehen möchte, ist das ein Studium der Wirtschaftsinformatik überhaupt sinnvoll? Je nach Studiengang helfen mir z.B. nur 17 von 36 Modulen für mein Ziel weiter, der Rest geht in den Bereich Informatik. Ist es vielleicht zu viel verlangt, dass ein Studiengang relativ genau auf die eigenen Anforderungen passt?
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 Zitat von Kalibu
Mir geht es mehr darum, ob ein Kompromiss bei den Inhalten sinnvoll ist oder eben nicht?
Das musst Du letztlich für Dich selbst entscheiden. Wenn Du allerdings alle in Frage kommenden Angebote geprüft hast und kein passgenaues findest, hast Du ja nur die Alternativen einen Kompromiss einzugehen oder es ganz sein zu lassen. Und außer den Inhalten spielen ja vermutlich auch noch weitere Kriterien wie Kosten, Präsenzanteil, eingesetzte Medien etc. eine Rolle.
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Es wird selten so sein, dass ein Studiengang GENAU auf eine ganz bestimmte Stelle passt. Ein Studium soll ja auch eine generelle Qualifikation vermitteln, die Grundlagen für ein ganzes Berufsleben legen soll. Das sollte man nicht unbedingt zu eng an die derzeitige berufliche Position knüpfen, denn diese wird sich sicherlich noch mehrfach ändern.
Das ist ein wenig so, als würde jemand der Neurochirug werden will, sich fragen "Warum soll ich mich im Studium mit innerer Medizin beschäftigen - ich will ja nur Gehirne operieren". In jedem Bildungsgang wird es das eine oder andere Fach geben, mit dem man (zunächst) vielleicht nicht so viel anfangen kann. Das sollte aber kein Hindernis sein.
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