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Ergebnis 13 bis 17 von 17

Nur ein Drittel der Studienwünsche erfüllbar

  1. #13
    sg-1 ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von toxique21 Beitrag anzeigen
    HI Markus!

    Nimm mich doch als Beispiel dafür her. Zwar hätte ich mein Studium auch an einer Präsenzuni (respektive FH) machen können, dennoch sind die Kosten mit Studiengebühren, Miete etc. bereits heute (fast) oder genau so hoch wie wenn ich bei der Euro-Fh studiere.

    lg
    rita
    ich sehe das ähnlich. die gebühren rechtfertigen eine private FH/Uni, wenn man bedenkt, dass man beim fernstudium noch einen fulltimejob ausüben kann, steht man finanziell sogar besser da. ob sich das ganze lohnt, kann ich nicht einschätzen. wenn man allerdings studieren will und keinen platz findet, dann gibt es zum glück lösungen.

    es sieht ja vor allem auch so aus, dass mehr fachkräfte gebraucht werden in zukunft. wenn man aber nicht darf, weil kein platz ist, dann heißt das, dass der nachschub stockt.
    Geändert von sg-1 (08.10.2006 um 22:45 Uhr)

  2. #14
    Jurkom ist offline Benutzer
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    Das mit den Studiengebühren ist ein guter Ansatz denke ich, bloss sind dann die Kinder von "reichen" wiedermal im Vorteil. Ich denke aber, wenn jemand sich so sehr wünscht Medizin zu studieren, kann er auch auch nebenbei Arbeiten gehen um für die Gebühren aufzukommen.

  3. #15
    Gast
    @ Jurkom

    Diese Meinung teile ich. Ich habe auch über einige Jahre neben dem Studium gearbeitet, um langfristig sicher zu stellen, keine finanziellen Engpässe zu bekommen. Diese Option hat ja letztlich jeder, egal welcher sozialen Herkunft. Der Fleiß wird später belohnt.

    Wenn die aktuellen Zulassungsbeschränkungen wirklich gerechtfertigt wären, so dürfte auch niemand ohne (Fach-)Abitur studieren. Zum Glück ist das aber möglich.
    Gerade auch in diesem Zusammenhang halte ich das Argument, dass nur ein NC angeblich sicherstellt, dass man das Studium leistungsmäßig schaffen kann, für völligen Blödsinn - besonders widerstrebt das dem Ansatz lebenslangen Lernens. Die ZVS hat ihre Ziele klar verfehlt.

    MfG Joe

  4. #16
    rafnixx ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Verstehe die Diskusson nicht ganz, daß ZVS konnte doch nur deswegen lediglich nur ein Drittel der Wünsche erfüllen, weil viele Plätze von UNIs und FHs selbst besetzt (und häufig nicht besetzt) werden.

    Die ZVS hat nicht nur Nachteile. Wo liegt der Vorteil wenn ein künftiger Student sich nun an einem Dutzend Hochschulen bewerben muß und bei einem Dutzend Hochschulen Prozesse auslöst, z.B. 4 Zusagen kriegt und sich ,logischerweise, erst in der allerletzten Sekunde entscheidet?
    Die Zugangsordnung über den NC finde ich allerdings auch kontraproduktiv, man beachte Auswüchse ala "was, ein Schnitt von 1,3, damit wird jetzt aber Medizin studiert, sonst war die 1,3 ja Umsonst".
    Bei der beruflichen Ausbildung, zumindest zu meiner Zeit, haben wir alle einen Neigungstest beim Arbeitsamt gemacht. Sowas wäre bei Hochschulen auch möglich und würde zum beispiel die Anfängerzahlen im Mathematikstudium kräftig eindampfen.
    Wohlgemerkt, einen zentralen Test und nicht ein Dutzend.

    Gruß
    Jörg

    Zitat Zitat von Joe Clary Beitrag anzeigen
    @ Jurkom

    Diese Meinung teile ich. Ich habe auch über einige Jahre neben dem Studium gearbeitet, um langfristig sicher zu stellen, keine finanziellen Engpässe zu bekommen. Diese Option hat ja letztlich jeder, egal welcher sozialen Herkunft. Der Fleiß wird später belohnt.

    Wenn die aktuellen Zulassungsbeschränkungen wirklich gerechtfertigt wären, so dürfte auch niemand ohne (Fach-)Abitur studieren. Zum Glück ist das aber möglich.
    Gerade auch in diesem Zusammenhang halte ich das Argument, dass nur ein NC angeblich sicherstellt, dass man das Studium leistungsmäßig schaffen kann, für völligen Blödsinn - besonders widerstrebt das dem Ansatz lebenslangen Lernens. Die ZVS hat ihre Ziele klar verfehlt.

    MfG Joe

  5. #17
    stefhk3 ist offline Moderator
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    Ich finde, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Erstens, wie Jörg schon sehr richtig festgestellt hat, liegt die Begrenzung der Studienplätze nicht an der ZVS. Durch die Abschaffung der ZVS gewinnt man keine Studienplätze, auch wenn hier so getan wird. Übrigens: Auch im Ausland gibt es Zulassungsbeschränkungen. Ferstudium ist sicher eine alternative und ich bin ja ein Fan von, aber realistischerweise sind die wenigsten Leute bereit, ein Vollzeit-Fernstudium als Erstqualifikation zu machen. Das wird sich nicht ändern.
    Wer die Abschaffung der ZVS fordert, muss entweder sagen, wie man es schaffen kann in jedem Fach immer beliebig viele Studienplätze zur Verfügung zu stellen und ob man das rechtferigen kann.
    Oder er schlägt ein alternatives Verfahren vor. Nur eine Verlagerung auf die Unis bringt gar nichts. Ich habe das erlebt (VWL war örtlich Zulassungsbeschränkt), man musste sich x-mal bewerben, es gab ewige Nachrückereien etc.
    Andere Verfahren statt Abiturnote: Nur wenn sie eine bessere Prognose über den Studienerfolg bringen als die Abiturnote. Ich bezweifle, dass es das gibt. Auswahlgespräche und Motivationsschreiben gehören jedenfalls nicht dazu. Die öffnen lediglich Willkür und Korruption Tür und Tor.
    Und was die Abiturnoten betrifft: Man kann abi nicht in Kunst, Musik und Sport machen, auch wenn es immer so kolportiert wird. Übrigens ist zumindest Kunst kein trivialer LK, in Kunstgeschichte, Werksanalyse und Ästethik langt es nicht, malen zu können.
    Und mit Auswendiglernen alleine schreibt keiner ein 1,0-Abi. Natürlich spielt lernen eine Rolle, aber - oh Wunder - das tut es um Studium auch, gerade in Medizin. Meine Erfahrung ist, dass das Abi den Leuten meist gerecht wird. Es hat nur nicht jeder die Fähigkeit zu sehen, dass es an ihm lag (übrigens: Ich hatte kein Spitzenabi - zu recht).
    Anekdote am Schluss: Oft hört man folgende Argumentation: "Ich habe 2,4 abi, möchte Medizin studieren und darf nicht, obwohl ich voll motiviert bin und seit meinem vierten Lebensjahr nichts anderes machen möchte. Jemand anders hat 1,0 und darf Medizin studieren, obwohl er gar nicht geeignet und motiviert ist und sein Abi nur durch Auswendiglernen bekommen hat." Wer das lächerliche der Argumentation erkennt, bekommt einen Smiley.
    Stefan

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