Über 12 Prozent der Studierenden sehen sich als Teilzeitstudenten
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Über 12 Prozent aller Studierenden empfinden sich als
Teilzeitstudenten. Dies zeigt eine Untersuchung des Centrums für
Hochschulentwicklung (CHE). In einzelnen Fächern ist der Anteil der
Teilzeitstudenten überdurchschnittlich hoch. Ein Drittel aller
Erziehungswissenschaftler sowie über ein Viertel aller Politologen,
Germanisten, Soziologen und Historiker studieren nach eigenen Angaben
nicht vollzeit. In Biochemie, Pharmazie und Medizin sind es dagegen
weniger als fünf Prozent. Teilzeitstudiengänge machen jedoch nur zwei
Prozent des bestehenden Studienangebots aus. Das heißt, ein großer
Teil der faktischen Teilzeitstudierenden findet Rahmenbedingungen vor,
die auf ein Vollzeitstudium ausgerichtet sind.
Die Ergebnisse legen nahe, dass es einen Bedarf an Teilzeitangeboten
gibt. Dies ist insbesondere im Kontext der laufenden Umstellung auf
modularisierte Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master
relevant. Durch die straffere Organisation der Studiengänge ist ein
"inoffizielles" Teilzeitstudium noch schwerer möglich. Insbesondere
die Fächer mit einem hohen Anteil an De-facto-Teilzeitstudierenden
sollten daher über zeitlich flexiblere Studienangebote nachdenken.
Besondere Bedeutung kommt der Frage des Teilzeitstudiums auch im
Kontext der Einführung von Studiengebühren zu. So lange es keine
Regelungen zum Umgang mit Teilzeitstudierenden und wenige offizielle
Teilzeitstudienangebote gibt, werden diese durch die Gebührenerhebung
pro Semester benachteiligt. Besser wäre es, Gebühren am Umfang der
tatsächlichen Nutzung von Studienangeboten zu bemessen, zum Beispiel
pro Modul.
Die Zeit, die nicht für das Studium verwendet wird, fließt häufig ins
Jobben. Während bei Vollzeitstudenten der Job neben dem Studium unter
20 Prozent zur Finanzierung beiträgt, finanzieren Teilzeitstudenten
sich zu über 56 Prozent durch eigene Einkünfte. Bei den
Teilzeitstudierenden tragen Bafög-Leistungen und Stipendien dabei
weniger zum Lebensunterhalt bei als bei Vollzeitstudenten.
Diese Ergebnisse stammen aus einer Sonderauswertung einzelner Fragen
aus der Studierendenbefragung im Rahmen des CHE-Hochschulrankings. Für
das Ranking werden jedes Jahr Studierende der meiststudierten Fächer
zu ihrer Studiensituation und Studienzufriedenheit befragt. Die
einzelnen Fächer werden innerhalb eines Drei-Jahres-Zyklus untersucht.
Für die vorliegende Auswertung wurden die Daten aus dem
Erhebungszyklus 2004 bis 2006 verwendet.
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Das ging mir auch nicht anders! Kein BaFög, weil ich mit einer Fachlehrerin verheiratet war, keine Kohle von ihr. Im Gegenteil Auto- u. Hausfinanzierung blieb allein an mir hängen! Arbeit keine bekommen, daher Skripten erstellt und verkauft! Jede Menge Ärger und Zoff mit Prof´s erlebt, da wegen meiner Skripte keine alte Sau in deren Vorlesungen ging, Notendruck auf mich, dennoch mit 1,9 abgeschlossen und glücklich geschieden!