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  1. #1
    Ebrias ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Nun bin ich auch dabei...

    im Bachelor Maschinenbau an der WBH.

    Es stand anfangs auch AKAD zur Auswahl, aber letztendlich hat mich die WBH doch mehr angesprochen.Ein Grund lag darin, dass bei AKAD ein Großteil der Klausuren nur in Stuttgart und Pinneberg stattfinden, was von mir 350 bzw. 450km weit entfernt ist. Bei den Laborphasen sieht es ähnlich aus.
    Nach Pfungstadt sind es "nur" 180km, was schon viel eher zu bewältigen ist, wobei ich mir sehr wahrscheinlich sowieso eine Übernachtungsmöglichkeit suchen werde.

    Außerdem kommt AKAD für mich trockener/steriler rüber als die WBH, beim Webauftritt sowie bei den Infomaterialien. Das ist natürlich ein absolut subjektives Empfinden.

    Zudem ist die AKAD für mich persönlich schon viel zu groß.

    Die Studieninhalte sprechen mich an beiden Hochschulen größtenteils an. Hier und da gibt es ein paar Fragezeichen, aber man kann ja nicht alles haben .

    Was mir an der WBH auf Anhieb erstmal nicht zusagt, ist das anscheinend tiefere Einsteigen in die Informatik, wobei ich denke, das es auch zum Vorteil gegenüber einem AKAD-Studium entwickeln könnte.

    Gegen die WBH sprach zuerst auch, dass sie noch nicht so lange im Geschäft sind wie AKAD. Bloß letztendlich kann man dies auslegen wie man will.

    Also bei Webauftritt, Infomaterial, Studieninhalt und bei der Kontaktaufnahme zu der WBH habe ich mich direkt heimisch gefühlt. Warum also ein sehr positives Gefühl ersetzen wollen?

    Einschreibung wurde schon veranlasst und nun freue ich mich auf meine erste Lieferung.

  2. #2
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Nun bin ich auch dabei...

    Hey, das ist ja prima, endlich ist hier mal jemand aus diesen Studiengängen vertreten. Ich finde die Studiengänge auch sehr interessant, sie waren allerdings zu meinem Fernstudienbeginn noch nicht verfügbar.
    Vielleicht kannst Du ja mal hin und wieder hier berichten, wie es Dir so gefällt. Wenn ich das richtig erinnere hattest Du schon ein MB-Studium an einer TU begonnen, oder? Dann wäre ich auch mal sehr interessiert an Deinen Einschätzungen zum Unterschied in den Schwierigkeitsgraden.

    Wünsch Dir viel Spaß und Erfolg!

  3. #3
    Ebrias ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Nun bin ich auch dabei...

    Zitat Zitat von Michael Knight Beitrag anzeigen
    Hey, das ist ja prima, endlich ist hier mal jemand aus diesen Studiengängen vertreten. Ich finde die Studiengänge auch sehr interessant, sie waren allerdings zu meinem Fernstudienbeginn noch nicht verfügbar.
    Vielleicht kannst Du ja mal hin und wieder hier berichten, wie es Dir so gefällt. Wenn ich das richtig erinnere hattest Du schon ein MB-Studium an einer TU begonnen, oder? Dann wäre ich auch mal sehr interessiert an Deinen Einschätzungen zum Unterschied in den Schwierigkeitsgraden.

    Wünsch Dir viel Spaß und Erfolg!
    Danke!

    Ich war bisher an der Universität Siegen im Diplomstudiengang Maschinenbau eingeschrieben. Leider war dies nur mit wenig Erfolg gekrönt, weshalb ich nach etwas anderem gesucht habe.
    Und was soll ich sagen? Bei der ersten Einschätzung bietet die WBH viele Sachen, die mir an der Uni garnicht gefallen haben. Das erstreckt sich über alle möglichen Bereiche.

    Einen großen Vorteil bieten die anscheinend sehr gut aufbereiteten Lehrmaterialien. An der Uni war nämlich fast nichts aufbereitet. Der Anspruch dort ist, das man dies selbst tut, was im Hinblick auf die spätere Tätigkeit, wie z.B. in der Entwicklung, sicher nicht verkehrt ist. Einige kommen damit zurecht. Andere, wie ich, eben nicht.
    Die meisten Professoren haben von Didaktik einfach noch nie was gehört und wollen auch nichts davon hören. Aber auch hier gibt es an der Uni einige positive Ausnahmen.

    Ich habe über den Konktakt zur WBH gemerkt, das ich dort wie ein guter Kunde behandelt werde (Kunde=König). Das hat mir sehr gefallen. An der Uni hat man sich bei dem einen oder anderen Professor wie ein notwendiges Übel gefühlt.Ach, was schreib ich denn überhaupt gefühlt, einer hat sowas sogar während der Vorlesung gebracht und nicht nur einmal. Dies war natürlich nicht die Regel, bloß wird es in dem Moment frustrierend, wenn es dort um elementar wichtige Fächer geht, die eigentlich Spaß machen sollten.

    Mein Anspruch ist es jetzt auch, das Studium gut zu schaffen und nicht nur durchzukommen, wie es teilweise an der Uni der Fall war. Das wird wohl eine harte, aber teilweise sicher auch schöne Zeit werden .
    Geändert von Ebrias (26.06.2009 um 12:07 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Nun bin ich auch dabei...

    Deine Worte passen sehr gut zu meinen Uni-Erfahrungen. Ich habe mich zwar bis zum Ende durchgequält, aber eine Freude war das oftmals nicht.
    Die Unterlagen sind sicher neben der praktischen Herangehensweise der größte Unterschied. Als Unterlagen hatten wir an der Uni oftmals nichts - also einfach nur die Worte des Professors. Im Extremfall wurden nichtmal Folien aufgelegt oder etwas an die Tafel geschrieben. Manche haben auch einfach nur kommentarlos die Formeln hingekrickelt. In der Vorlesung war das meist nicht ansatzweise zu verstehen.
    Ja, die Kundeneigenschaft habe ich auch schon positiv wahrgenommen. Allerdings ist sie für mich persönlich weniger wichtig. Ich bin bislang relativ selten mit der Hochschule in Kontakt getreten. Wenn, dann wusste ich es aber zu schätzen, dass es sehr zügig über die Bühne ging.

  5. #5
    doenis ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Nun bin ich auch dabei...

    Hmm...

    Ist es nicht letztlich Sinn einer jeden Hochschule, dass man lernt sich zügig und selbstständig in neue Themen anhand vorhandener Literatur und sonstigen zugänglichen Quellen wie Normen usw. einzuarbeiten? Ich meine gut, an der Universität mag das vor allem im Grundstudium nochmal ein ganz anderer Schnack sein, aber ist es im Sinne einer akademischen Ausbildung nicht eher kontraproduktiv, wenn man alles hübsch aufbereitet vorgesetzt kriegt?

  6. #6
    Avatar von Michael Knight
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    Standard AW: Nun bin ich auch dabei...

    Nein, als kontraproduktiv würde ich das nicht bezeichnen. Im ersten Moment ist es sogar sehr produktiv :-) Es ist eine komplett andere Herangehensweise. Wäre das Material so schlecht wie in einem Präsenzstudium aufbereitet, so wäre ein Fernstudium nicht in solch kurzen Zeiten schaffbar.
    Ich sehe aber auch die Gefahr, dass viele Studenten nicht nach links und rechts gucken, weil sie eben genau den Stoff lernen, der gefordert ist (= in den Unterlagen steht). Das haben wir hier aber auch schon mal von verschiedenen Seiten diskutiert und wie immer gibt es mehrere begründete Sichtweisen.

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