Ich kann diese Blauäugigkeit beim Umgang mit Geld nicht verstehen. Geld das man nicht hat und in zukunft nicht ohne Weiteres haben wird, kann man halt nicht ausgeben. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Sinnvoller wäre es gewesen zu aller erst die Finanzierung eines Studiums an der WBH zu klären und dann einen Vertrag zu unterschreiben.
In Realität sieht es an der WBH ja zum Glück so aus, dass es eine gewisse Probezeit (ich meine 4 Wochen) gibt, in der man das Studium ohne anfallende Kosten wieder beenden kann. Auch nach den 4 Wochen lässt sich das Studium beenden, allerdings muss man dann die schon bezogenen Studienmaterialen bezahlen, die im Dreimonatsrythmus zugesandt werden. Zu deutsch: Man kommt mit einer Kündigungsfrist aus der Sache wieder raus.
Wenn ich einmal so zurückblicke, was ich an der WBH inklusive Fahrtkosten, Hotelkosten, Sekundärliteratur, etc, bezahlt habe, komme ich insgesammt auf ca. 25.000 EUR. Denn man darf nicht vergessen, dass zu den reinen Studiengebühren ja auch noch die genannten Kosten und Kosten für Repititorien und das Bachelorverfahren (675 EUR) anfallen.
Ob es möglich ist als Fernstudent der WBH Bafög zu benatragen, wage ich zu bezweifeln. Die Fernuni Hagen unterscheidet gerade in diesem Punkt zwischen Voll- und Teilzeithörern. Und nur Vollzeithörer können Bafög beantragen.
Die einzige Frage, die sich bei mir gerade noch aufbäumt ist, warum du "nur" etwas über 400 EUR verdienst? Befindest du dich noch in der Ausbildung oder handelt es sich bei deinem Job eher um einen Job auf Stundenbasis? Eventuell wäre auch ein Präsenzstudium am Ort in Betracht zu ziehen.
Wilhelm Büchner Hochschule - 1/2008 bis 5/2011 - Dipl.-Inform. (FH)
FernUni Hagen - M.Sc. Informatik - 2. Semester