Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 6 von 13
  1. #1
    albo ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    09.08.2004
    Beiträge
    8

    Standard Bin am zweifeln

    Hallo zusammen,

    seit einem Monat studiere ich jetzt Informatik an der PFFH. Ich hab mal mit Mathe angefangen, damit ich das etwas "unangenehmere" Fach gleich mal hinter mich bringen kann und ich mich etwas auf die interessantern Themen freuen kann. Da ich mir erst mal Grundlagen schaffen wollte, hab ich mir den Vorkurs Mathe runtergeladen und hab den erst mal durchgearbeitet. Leider bin ich jetzt mit meinem Zeitplan schon ziemlich weit hinterher (ich bin jetzt etwa bei der Hälfte von MAI1a). Das wäre ja nicht so tragisch, wenn ich behaupten könnte, das bisher gelernte habe ich total intus, aber leider bin ich da schon noch ziemlich unsicher. Auch die Aufgaben aus dem Vorkurs würde ich wohl auch nicht mehr alle richtig lösen.
    Nun würde mich interessieren, ob es einigen von euch genauso ergangen ist und sich das mit der Zeit gibt, oder ob das schon ein Zeichen ist, daß mich das Studium total überfordert und ich es lieber sein lassen soll.
    Ich hoffe, ihr könnt mich ein bischen aufbauen.

    Gruß

    Albo

  2. #2
    Avatar von Markus Jung
    Markus Jung ist offline Fernstudium-Infos.de
    Registriert seit
    05.07.2003
    Ort
    Köln
    Beiträge
    18.658
    Blog-Einträge
    246

    Standard

    Hallo Albo,

    wem Mathe nicht in die Wiege gelegt ist (dazu gehöre ich auch), für den ist das Fach einer der härtesten Brocken des Studiums.

    Auch ich musste mich sehr rein hängen, um in Mathe einigermaßen zurecht zu kommen. So habe ich für Mathe mehr Zeit investiert als für jedes andere Fach - und trotzdem die schlechteste Note des ganzen Studiums in Mathe gehabt.

    Daher würde ich dir raten, nicht so schnell aufzugeben. Das Wichtigste ist es m.E. immer und immer wieder zu üben, nachzulesen und bei Unklarheiten nachzufragen (bei anderen Studenten, im Forum, beim Tutor).

    Sofern angeboten, sind auf jeden Fall auch die Mathe-Crashkurse sehr zu empfehlen - besonders, wenn diese von Prof. Rießinger abgehalten werden.

    Vor der Klausur gibt es dann noch mal ein Repetitorium - auch das hilft. Und davor würde ich an deiner Stelle möglichst viele Übungsklausuren bearbeiten, wenn es sein muss mehrfach, bis du zu guten Ergebnissen kommst.

    Auch das Übungsbuch von Prof. Rießinger ist sehr gut, weil auch die Musterlösungen sehr detailliert beschrieben werden.

    Alles in allem: Kopf hoch und an die Arbeit!

    Viele Grüße
    Markus

  3. #3
    Marco W. ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    11.12.2003
    Ort
    Fürth
    Beiträge
    333

    Standard

    Hallo Albo,

    ich glaube kaum, dass Du nach einem Monat schon alles beurteilen kannst, um das Handtuch zu werfen. Also weiter geht's ;-)

    Dein Vorsatz, mit Mathe anzufangen ist sehr löblich, allerdings klingt das für so, als würdest Du mit "aller Gewalt" versuchen dort voran zu kommen. Ich habe die Mathe-Hefte der PFFH "nur" gelesen, da dieses Fach aufgrund meines vorherigen E-Technik-Studiums nicht mehr prüfungsrelevant war. Ich muss sagen, die Hefte sind echt super geschrieben, obwohl durchaus "schwere" und "leichte" Hefte dazwischen sind.
    Mathe ist, wie Markus bereits geschrieben hat, ein Fach, dass darin besteht sich gewisse Zusammenhänge anzulesen und dann endlos vieeeel zu üben. Da muss - glaube ich - jeder durch ... so auch ich. Du darfst Dich von kleineren Pannen nicht unterkriegen lassen. Lass' die Aufgaben ruhig auch mal in der Ecke liegen und schau' sie Dir später wieder an. Ausdrücke, mit denen Du spontan nicht umgehen kannst musst Du halt systematisch angehen. Nimm Dir eine Formelsammlung und schlage mögliche Rechenregeln nach. Dann "spiele" ein bisschen mit den Regeln rum und Du wirst sehen, dass Du am Ende des Grundstudiums schon genügend Gefühl für Mathe entwickelt hast, um die Mathematik lediglich als Werkzeug für Deine Aufgaben nutzen zu können.

    Ich habe zur Motivation die "schrecklichen" Fächer immer mit "angenehmen" Fächern parallel bearbeitet. Andernfalls hätte ich nach 4 Wochen bestimmt das Handtuch geworfen.

    Ich hoffe, dass ich Dich ein wenig aufgebaut habe.

    Wenn Du Fragen hast, nur her damit :-)

    Viele Grüsse
    Marco

  4. #4
    Levistica ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.10.2004
    Beiträge
    27

    Standard

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht dass man in Mathematik meist selbst sein größter Feind ist. Ich habe mir jahrelang eingeredet dass ich Mathe einfach nicht kann und mich damit selbst blockiert, was mich beinahe meine Fachhochschulreife gekostet hätte.

    Inzwischen ist mir klar dass Mathe ein Fach wie jedes andere ist, nur dass es eben in diesem Fach wichtiger ist als in jedem anderen zu üben und sich nicht entmutigen zu lassen (speziell wenn man eine Aufgabe dreimal rechnet und drei verschiedene Ergebnisse dabei entstehen ist man irgendwann doch sehr entmutigt ).

    Ich hatte zudem das Problem dass ich offenbar eine andere Denkweise wie meine Mathelehrer, sogar wie mein Freund hatte, weswegen ich mir den kompletten Stoff nochmal eigenständig erarbeiten und umstrukturieren musste um ihn zu erschließen.

    Ich würde inzwischen zwar nicht unbedingt Mathe studieren *g* aber ich habe zumindest keine Angst mehr davor und das ist die halbe Miete

    Also nicht so leicht entmutigen lassen - aber was red ich so altklug, ich hab mein erstes Studienmaterial ja noch garnicht *wart* vielleicht erleb ich ja noch ne böse Überraschung.. aber ich glaub es ist nichts womit man nicht fertig werden kann. :wink:
    Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen sein Wesen lebt. Gasset

  5. #5
    albo ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    09.08.2004
    Beiträge
    8

    Standard

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Unterstützung. Ihr habt mich davon überzeugt, daß ich auf jeden Fall weiter mache. Mathe werd ich wohl irgendwie hinter mich bringen und auf die anderen Fächer sind ja hoffentlich etwas praxisbezogener und somit interessanter. Außerdem weiß ich ja jetzt, daß es Leute gibt, die einen unterstützen. Vielleicht trifft man ja den einen oder anderen mal bei einer Präsenzveranstaltung.
    @Levistica: Wenn ich das richtig verstehe, hast Du auch gerade mit dem Studium begonnen. Vielleicht kannst Du mir ja bei meinen diversen Matheproblemen weiterhelfen?

    Gruß

    Albo

  6. #6
    Levistica ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.10.2004
    Beiträge
    27

    Standard

    Nein ich hab vor nem halben Jahr die Fachhochschule abgeschlossen, kenne daher die Mathematik Problematik, hab dann angefangen zu arbeiten und mich jetzt erst zum Studium angemeldet. Ich warte noch auf mein erstes Paket
    Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen sein Wesen lebt. Gasset

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte