Springe zum Inhalt

Blogs

Unsere Benutzerblogs

  1. Heute ein Eintrag außer der Reihe. Er passt nicht in den Medien- und Kommunikationsmanagement-Blog, aber für einen einzelnen Eintrag wollte ich nicht extra einen Blog eröffnen. Er ist etwas länger geraten, aber wer möchte, kann auch direkt runter zum Fazit springen :-)

     

    Ich hatte es in einem der vergangenen Beiträge schon einmal durchscheinen lassen. Mein „jugendlicher“ Leichtsinn in der Schulzeit nach der zehnten Klasse Englisch abzuwählen, war – im Nachhinein betrachtet – vielleicht nicht die beste Entscheidung. Irgendwie blieb die Sprache dann auf der Strecke und wenn man sich im Alltag nicht intensiv darum bemüht, kommt man ja auch ganz gut ohne zurecht. Dass ich meine Kenntnisse in der Sprache aber gern erweitern möchte, hatte ich schon vor einigen Jahren beschlossen und neben diversen Podcasts, Serien und Grammatikbüchern mich auch für ein Abo bei Gymglish entschieden.

     

    Über 500 Lektionen später bin ich von Gymglish immer noch überzeugt – zumindest was das Erweitern der Kenntnisse im Bereich Grammatik, Hörverständnis und Vokabeln betrifft.

    5ad9a1ff5631c_Bildschirmfoto2018-04-20um10_16_42.png.7a61af7701020c727668dc4e18981866.png

     

    Und deshalb habe ich mir Anfang des Jahres auf meiner „Ziel“-Liste für 2018 notiert, dass ich mein Gewissen nicht mehr länger nur mit dem Ausfüllen von richtigen Zeitformen in Online-Formularen oder dem Anschauen von Videos und dem anschließenden Beantworten von Verständnisfragen beruhigen möchte. Die Sprache soll endlich auch gesprochen werden. Wäre da nicht diese verflixte Angst Fehler zu machen.

     

    Das richtige Angebot im richtigen Moment

    Anfang des Jahres hatte ich eine E-Mail von Langenscheidt im Postfach, in der sie ihr neues „Love Speaking by Langenscheidt“-Programm vorstellten. In Kurzform: Es ist eine Art Online-Kurs für Englisch oder Spanisch, der aber auch Private- oder Gruppenkonversationsstunden enthält. Ich habe die E-Mail erst einmal in einen Unterordner verschoben und mir das Angebot in den folgenden Wochen immer wieder angeschaut...

     

    Ich liebe Impulskäufe! Anfang März stellte Langenscheidt das Angebot erneut im Newsletter vor. Dieses Mal zu einem rabattierten Preis von 35 € statt 95 € für den ersten Monat. Gekauft!

     

    Das Angebot im Überblick

    Langenscheidt arbeitet für Love Speaking mit der Firma Learnlight zusammen. Heißt: Langenscheidt hat eine eigene „gelbe“ Oberfläche, die kompletten Materialien, Lehrer und die ganze Technik kommt wiederum von Learnlight. Diese bieten die identischen Inhalte auch selbst unter dem Namen „Love Speaking“ an, allerdings mit leicht veränderten Preisen und angepassten inkludierten Leistungen in den Paketen.


    Langenscheidt vertreibt folgende drei Mitgliedschaften:

     

    langenscheidt-lovespeaking-mitgliedschaften.png.1fd4e9121fb285d9846857c3263932b8.png

    (das sind die Mitgliedschaften für Englisch. Für Spanisch sind sowohl die Preise, als auch die inkludierten Leistungen verschieden).

     

    In meiner vierwöchigen Testmitgliedschaft konnte ich das Paket „Coach“ für 35 € statt der sonst üblichen 95 € ausprobieren.

     

    Der Einstufungstest

    Nach Kauf der Mitgliedschaft bekommt man zunächst die Aufforderung den Einstufungs-Test zu absolvieren. Dafür gelangt man zu einem Kalender, in dem man sich einfach den gewünschten Zeitslot aussucht und erhält dann eine Liste von Lehrern, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind. Von den Lehrern sieht man den Namen, das Foto und eine Bewertung in Form von Sternen. Die Terminvergabe erfolgte ganz problemlos, da man aus wirklich jedem Zeitslot einfach auswählen konnte. An Lehrern scheint es also nicht zu mangeln.

     

    Der Einstufungstest wird mit ca. 15 Minuten angegeben und wird – wie auch die privaten Konversationsstunden – via Skype oder Telefon abgewickelt. Fünf Minuten vor meinem Termin (den ich aufgrund der Aufregung am liebsten abgesagt hätte) erhielt ich eine Kontaktanfrage von meiner ausgewählten Lehrerin und pünktlich auf die Minute den Anruf via Skype. Sie erklärte mir, dass der Einstufungstest nur kurz dauern wird und ich einfach auf die Fragen antworten soll. Ganz so, wie es meine Kenntnisse zulassen. Die Fragen gingen von „Wie heißt Du?“ bis „Was und wo arbeitest Du“ und „Was sind Deine Ziele im Leben“. Nach bereits 5 Minuten war die Einstufung vorbei und ich erhielt die Info, dass ich „in den nächsten Tagen“ mein Ergebnis erhalten würde.

     

    Die Funktionen im Überblick

    Die Plattform von Love Speaking unterteilt sich in:

    • Kalender: Hier kann man neue Termine planen bzw. sieht wann man welche Aktivität und welchen Kurs absolviert hat.
    • Aktivitäten: Hier findet man aufgeteilt in die Sprachniveaus (A1, A2, B1, ...) und in einzelne Lektionen (1 bis 30) die Kursmaterialien. Jede Lektion besteht wiederum aus mehreren Aktivitäten. Dieser beinhalten Videos, Audiofiles, Vokabel- und Grammatikübungen und Übungen zum Leseverständnis.
    • Magazin: Hier erscheint jeden Werktag ein neuer Inhalt zu verschiedensten, meist recht aktuellen, Themen. Die Themen sind in Form von Text und/oder Audio aufbereitet und gehen meist auf einige neue Vokabeln ein, die dann in Form von Übungen gefestigt werden. Zusätzlich gibt jeder Magazin-Einetrag am Ende Vorschläge für Diskussionsthemen, die man mit seinem Sprachcoach in der nächsten Stunde besprechen kann.
    • Café: Jeden Werktag findet alle 30 Minuten von (von morgens bis abends) eine neue Gruppenkonversation statt. Täglich gibt es ein bestimmtes Thema und das wird dann in den Gruppenstunden besprochen. Die Gruppenkonversationen finden mit maximal 6 Schülern (glaube ich) und einem Lehrer statt. Jeder kann pro Tag an einer Gruppenkonversation teilnehmen und pro Monat maximal an 20 jener Stunden.
    • Referenzen: Hier findet man Inhalte zu Kultur und Grammatik. Die Aufbereitung der Inhalte ist aber eher lieblos und findet man an zig Stellen im Internet besser.
    • Journal: Hier kann man seinen eigenen Lernerfolg sehen, seine persönlichen Karteikarten abrufen bzw. die Berichte einsehen, die man nach Konversationsstunden erhalten hat

     

    Das Warten auf das Ergebnis

    Nachdem ich den Einstufungstest absolviert hatte, war ich motiviert. Die Fragen konnte ich einigermaßen gut beantworten und mit dieser Euphorie loggte ich mich auf die Plattform ein. Ich hatte Zugriff auf Magazin und Aktivitäten, wusste aber nicht, wo und wie ich anfangen soll. Eine wirkliche Einleitung für neue Nutzer gibt es nicht. Ich wusste nicht weiter und beschloss erst einmal auf das Ergebnis des Einstufungstests zu warten. Und ich wartete. Und wartete.

     

    Den Einstufungstest hatte ich an einem Donnerstag absolviert. Als ich auch am Dienstag noch kein Ergebnis vorliegen hatte, fragte ich per E-Mail nach. Das Ergebnis: Man erhält gar kein richtiges Ergebnis, sondern wird einfach einem Kurs zugeteilt. Darüber erhält man aber keine E-Mail oder sonstigen Hinweis, man sieht es nur dezent im Bereich Aktivitäten. Kann man so machen, sollte man aber besser machen.

     

    Das Gefühl, Beta-Tester zu sein

    Mit dem Ergebnis in der Tasche terminierte ich die vier privaten Konversationsstunden für die nächsten Wochen. Ich wählte dafür die Lehrerin aus, mit der ich auch die Einstufung gemacht hatte. Sie bestätigte mir die Termine und sie wies unseren Privatstunden einzelne Lektionen zu, die ich vor der Konversationsstunde bearbeiten sollte. Diese Lektionen stammten aus dem Bereich „Aktivitäten“. Und hier stieß ich auf die ersten wirklichen Schwachpunkte der Seite:

     

    Die Lektionen sind einfach langweilig aufgebaut. Die Videos sind gut produziert, ja, sind aber einfach die typischen „gestellten“ Videos von zwei Mitarbeitern, die sich im Büro über dies und das unterhalten oder die typische gestellte Situation, in der ein Patient den Arzttermin verschiebt. Im Anschluss folgen verschiedene Übungen aus dem Bereich Grammatik und/oder Vokabeln und leider sind diverse Übungen mit falschen Lösungen ausgestattet. Andere Fehler sorgen dafür, dass Lektionen nicht mit 100 %, sondern nur mit 94 % oder weniger abgeschlossen werden können. Nach Ende einer Lektion kann diese bewertet und Feedback dazu abgegeben werden – die von mir gemeldeten Fehler waren aber auch noch am Ende meiner Testmitgliedschaft vorhanden.

     

    Jede dritte Lektion ist eine sogenannte „Discovery“-Lektion. In dieser soll man sich nicht mit den von Learnlight produzierten Videos und Texten, sondern mit „echten“ Inhalten beschäftigen. Dafür erhält man dann zum Beispiel die Aufforderung auf die BBC-Seite zu gehen und sich dort ein Video anzusehen. Eine andere Aufgabe brachte mich auf eine seit 2014 nicht mehr aktualisierte Seite mit dem Hinweis, mir dort einen Artikel durchzulesen. Im Anschluss soll man in drei Feldern ausfüllen was man gelesen / gesehen und was dabei gelernt hat. Auf die Eingabe in diese Felder erhält man aber kein Feedback. Ob es wirklich einen Kurs für 95 € braucht, der mir einfach nur einen Link auf eine fremde Seite mit dem Hinweis, dass es dort „hochwertige Videos gäbe“, braucht, ... ich weiß nicht.

     

    Eine weitere Funktion, die dem Schüler helfen soll, ist der „Übersetzer“. Dieser ist im oberen Bereich der Seite platziert und kann einzelne Wörter oder ganze Sätze übersetzen. Sowohl im Chrome, als auch in Firefox und Safari funktionierte dieser aber nicht. Auf den Hinweis reagierte der Support zwar freundlich aber gab nur an, dass dieser eigentlich funktionieren soll. Ich erhielt ein Dokument mit den „Learnlight Technical Requirements“, die mein Laptop allesamt erfüllte. Der Übersetzer funktionierte auch bis zum Ende nicht.

     

    Die Konversationsstunden

    Das Herzstück der Seite (und das bestätigte mir auch der Support) sind nicht die Materialien oder Aktivitäten (Lektionen), sondern die einzelnen Konversationsstunden. Diese sind mit 30 Minuten ausgewiesen, beinhalten aber jeweils einen 5-minütigen Puffer für eventuelle technische Probleme. Ich hatte alle vier Sessions mit derselben Lehrerin. Es gab nie technische Probleme, also brauchten wir den Puffer auch nicht. Sie war immer auf die Minute pünktlich und beendete die Sessions auch genau so pünktlich nach 25 Minuten. Der Kurs von Learnlight gibt grobe Themen vor. Das wiederum sind allerdings so viele Themen, sodass man diese unmöglich in 25 Minuten alle besprechen kann.

     

    Meine Lehrerin hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, um eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen. Und was sie in den vier Sessions tatsächlich geschafft hat ist, dass ich 25 Minuten-Sessions für zu kurz halte. Vor der ersten Konversationsstunde hielt ich 25 Minuten für unglaublich lang.

     

    Zieht man den Small Talk zu Beginn und die Verabschiedung am Ende ab, bleiben vielleicht noch 15 - 20 Minuten wirkliche Konversation übrig. Meiner Meinung nach ist das viel zu wenig, um sowohl zu sprechen, als auch an den Fehlern zu arbeiten. Dementsprechend hetzt man durch die Themen.

     

    Nach der Stunde erhielt man einen Bericht über neue Vokabeln, die gemachten Fehler bzw. Tipps zur Aussprache. Insgesamt erhielt mein Bericht immer ca. 10 - 15 Hinweise und enthielt teilweise auch Verweise zu externen Seiten mit Hinweisen zur Grammatik – so ganz scheint man also den eigenen Grammatik-Erklärungen nicht zu vertrauen :-)

     

    Die Gruppenkonversationen laufen ähnlich ab. Hier gibt es ein bestimmtes Thema und zur Vorbereitung kann man sich ein Dokument mit jeweils ca. 6-9 passenden Folien ansehen. Auch hier gibt es wieder viel zu viele Themen für zu wenig Zeit. Ich habe nur eine Gruppenkonversation ausprobiert. Dort war ich zusammen mit drei anderen Teilnehmern und kam nach 25 Minuten auf eine Redezeit von ca. 2 Minuten – für mich hat sich das leider nicht sehr effektiv angefühlt.

     

    Warum ich Love Speaking nicht weiter nutze

    Ich habe eine E-Mail an Langenscheidt mit der Frage geschickt, ob man die Bestandteile der Mitgliedschaft abändern kann. Ich hätte zum Beispiel gern die 20 Gruppenkonversationen gegen 2 oder 3 private Konversationsstunden eingetauscht. Auch auf die „Korrektur einer Arbeitsunterlage“ (man kann ein schriftliches Dokument einreichen, allerdings gibt es nirgends Hinweise darauf, wie lang das Dokument maximal sein darf...) hätte ich gern verzichtet. Das ist laut Langenscheidt leider nicht möglich. Für mich passen einfach die angebotenen Pakete nicht, da ich das Gefühl habe, für viele Leistungen zu bezahlen, die ich nicht brauche.

     

    Die Absurdität der Preisgestaltung

    Auch finde ich die Abstufungen der einzelnen Mitgliedschaften etwas merkwürdig. Die Coach-Mitgliedschaft wird mit „Einstufung durch einen Sprachtrainer in einem persönlichen Gespräch“ beworben. Das ist letztendlich nur ein einmaliger (fünfminütiger) Vorteil und rechtfertigt keinen monatlichen Aufpreis gegenüber der „Conversation Class“-Mitgliedschaft. Ein weiterer Vorteil der „Coach“-Mitgliedschaft ist ein „Individuell abgestimmter Lernplan und Lehrmaterial“. Ehrlicherweise empfand ich meinen Lernplan nicht als besonders individuell –  mir wurden einfach nur die Lektionen 1 bis 4 für meine vier Konversationsstunden zugewiesen. Was bleibt ist „1 Korrektur von Arbeitsunterlagen“ - aber diese rechtfertigt meiner Meinung nach keinen Aufpreis von 40 € pro Monat gegenüber der günstigeren Variante.

     

    Auch die teuerste Mitgliedschaft („Coach Premium“) ist merkwürdig zusammengestellt. Zwar erhält man hier statt 4 gleich 8 private Konversationsstunden, ansonsten unterscheidet sich der „Coach Premium“ nur durch die Beigabe von zwei Programmen (Wörterbuch App Englisch, Langenscheidt Vokabeltrainer7.0) zu der Mitgliedschaft „Coach“. Aber auch die Programme sind ja nur einmalige Vorteile und rechtfertigen keinen monatlichen Aufpreis von 160 €? :35_thinking:

     

    Mein Fazit

    Insgesamt wirkt das komplette Angebot sehr unausgereift. Das betrifft sowohl die Gestaltung der Preise / Pakete, als auch der Plattform. Von einem Unternehmen wie Langenscheidt hätte ich mir ehrlicherweise ein besser durchdachtes Konzept erwartet.

    Die privaten Konversationsstunden waren sehr unterhaltsam und kurzweilig. Und tatsächlich hat es meine Lehrerin geschafft mir etwas die Angst zu nehmen. Deshalb werde ich die Konversationsstunden mit einem neuen Lehrer auf einer anderen Plattform (Verbling) fortführten – dann aber mit einer Länge von 60 Minuten.

     

    Aber vielleicht entwickelt sich Love Speaking ja noch weiter. Ich behalte es im Auge!

     

    Sorry für den langen Beitrag – statt in vielen kurzen Beiträgen wollte ich das Thema einfach einmal komplett runterschreiben :-)

     

    P.S.: Direkt nach der Buchung sendete ich eine E-Mail an den Kundenservice mit der Bitte, die Mitgliedschaft direkt zu kündigen, da ich erst einmal nur einen Monat testen möchte. Ich erhielt die Antwort, dass eine Kündigung gar nicht notwendig sei, die Mitgliedschaft würde nach dem Testmonat automatisch auslaufen. Gestern erhielt ich dann eine E-Mail, dass meine Mitgliedschaft erfolgreich verlängert und 95 € für die reguläre Mitgliedschaft bei mir abgebucht wurden. Die Anfrage an den Kundenservice wurde zwar schnell beantwortet und die Rücküberweisung in die Wege geleitet – der Eindruck einer unfertigen Plattform mit dieser Aktion aber nur weiter verstärkt.

  2. So, ich habe mich nachdem sich mein Frust nicht nur auf HRMAH01 sondern gleich  HRMAH02  mit richtet, damit abgefunden, dass Perso mit unlauteren Mitteln spielt. Dennoch werde ich mich beherrschen und habe beschlossen Mittwoch, auch wenn Perso es verdient hätte, die Klausur nicht zu verhauen. Immerhin kann die ja nichts für die unfairen großen Brüder. Stattdessen steht Reingehen - Rocken - Rausgehen auf dem Plan und bis dahin die zwei drei ...uhmmnn paar mehr Klausurthemen verinnerlichen.

     

    PSX_20180420_000536.thumb.jpg.488e051c13c62216d540aaf1cdeab8ae.jpg

  3. Winter....immer schon mein Problem gewesen mit viel dunkel und viel kalt! :thumbdown:

    Dazu kam, dass von vier Nachtdienstleuten zwei länger ausfielen und ich noch mehr arbeiten musste.

    Ich wollte weniger arbeiten und nicht mehr!

     

    Naja, für mich war schon länger klar, dass ich den Master an der FU Hagen nicht mache (nicht machen kann wegen des Notendurchschnittes von mindestens 2,49 und ich habe große Probleme mit MC-Klausuren).

     

    Auch wenn ich noch Zeit habe, suche ich nach einem Master (am liebsten einen M.Sc.) wo anders. Psychologin darf ich mich erst nennen, wenn  ich ich auch den Master in Psychologie habe und irgendwie gefällt mir das Fach auch. Aber wie schon früher geschrieben: Eigentlich habe ich gar keine Zeit für ein Studium. :blink:

     

    Irgendwas wird sich ergeben.........

  4. SebastianL
    Letzter Beitrag

    In den letzten Wochen ist wieder so viel passiert und die Zeit ist immer extrem knapp. Wie immer eins nach dem anderen.

    Bzgl. meiner Dozententätigkeit bin ich noch nicht so gut voran gekommen und das ist gerade in meiner Prioliste ganz hinten.

    Es hängt gerade an der Terminfindung für mein erstes REP, aber ich bin jetzt auch nicht dahinter das zu forcieren.

     

    Promotion läuft und hat seine Höhen und Tiefen in der zeitlichen Investition. Ich hab die letzte Ausschreibung endlich fertig für meinen Master-Kandidaten. Von den beiden Bachelorbetreuungen läuft der eine sehr gut und gibt richtig Gas, der andere ist in der Versenkung verschwunden. Der Masterand wird aber auch demnächst starten und dann geht der Betreuungsaufwand hoch.

     

    In Sachen Bewerbung ist auch was passiert, seit dem letzten Eintrag habe ich einfach mal versucht mich auf eine Führungsposition zu bewerben. Das ging dan unerwartet recht schnell, 30Min. Kennenlern-Telco, dann keine Woche später die zweite Telco mit 60Min. und Zusage mit einer Auflage. Weitere Woche später den Chef meines potentiell zukünftigen Chefs kennengelernt und letzte Woche dann meinen potentiell zukünftigen Chef kennengelernt. Beide super und die Chemie hat auf anhieb gepasst, auch die Wertevorstellung etc. Gestern kam dann die Einladung zu der einzigen Auflage (Konzernvorgabe), ich muss durch das Assessment-Center am 7.5.. Zu der Einladung kam auch der Link zum Online BIP-Test (Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung). Den Test kann ich bis zum 26.04. erledigen und am 7.5. von 14-18 Uhr habe ich dann das Assessment-Center. Da ist ein Moderator (Bewerter) anwesend und eine Führungskraft (Beisitzer) die zwei Stufen höher als mein zukünftiger Chef ist. Normalerweise muss man zu dem Termin eine Selbstpräsentation mitbringen die man zuerst vorträgt, dann ein Interview und dann zwei "Module" die variieren können. Meist ist es ein "Real-Life-Case" den man erarbeiten muss und vorstellen und zuletzt ein simuliertes Mitarbeitergespräch. Wenn ich das bestehe hab ich den Job, wenn nicht, dann nicht und darf diesen Test auch zwei Jahre nicht wiederholen. Der Test ist für Nachwuchs-Führungskräfte verpflichtet. Was bedeutet, schaff ich den nicht, kann ich mich auch zwei Jahre von dem Karriereschritt in dem Konzern verabschieden. Aber wie heißt es so schön: ich schaffe das! Ich bin gerade dabei zwei Bücher zu lesen und mich darauf vorzubereiten. Es gibt jede Menge Fragen die gestellt werden können, auf die man sich gut vorbereiten muss, bzw. sich vorher Gedanken gemacht haben muss. Spontan funktioniert das nicht. Beispiel: "Sie bekommen morgen den Job, was machen Sie die ersten 100 Tage?".

     

    Ansonsten freue ich mich sehr darauf das meine Frau am 26.04. ihr Kolloquium hat und ihren Bachelor Studiengang in Chemischer Verfahrenstechnik abschließt.

  5. Guten morgen in die Runde.

     

    Heute morgen kam eine Mail das mir 2 Module anerkannt werden aus vorherigen Fortbildungen/Weiterbildungen. Somit verringert sich meine Studiendauer um 5 Credits = 1 Monat. Immerhin eine Ersparnis von 254€. Das Geld wird dann für einen Laptop oder iPad für mein Studium verwendet. 

     

    Zur Zeit sitze ich am Modul wissenschaftliches arbeiten. Da ich vor kurzem noch eine Weiterbildung nebenberuflich absolviert habe, in der am Ende eine Facharbeit geschrieben werden musste, fällt mir das Modul recht leicht. Ich habe die Fallaufgabe gestern Abend schon abgesendet. Bin mal gespannt wie lange die Korrektur dauert und welche Note raus kommt. 

     

    Bisher komme ich mit dem Studienheft sehr gut klar. Es ist sehr übersichtlich gestaltet und führt in die Bearbeitung von Wiss. Texten und in diverse Lern- und Lesetechniken ein. Weiter wird hier genau erklärt wie man mit Zitationen, Primär- und Sekundärquellen sowie mit den Verschiedenen Literaturtypen innerhalb des Wiss. Arbeitens verfährt. Innerhalb der einzelnen Kapitel finden sich immer wieder Übungsaufgaben um das gelernte schon mal einer ersten Anwendung zu unterziehen. Am ende der Kapitel kann man sein Wissen dann mittels "Aufgaben zur Selbstüberprüfung" nochmals kontrollieren und anwenden. Die Lösungen können am Ende der Hefte mit den eigenen Lösungen komfortabel kontrolliert werden. Hier erwischte ich mich ab und an dabei, zu früh in die Lösungen zu schauen, was den Lerneffekt natürlich nicht gerade fördert. Da muss ich mich noch besser unter Kontrolle halten. Im Bereich des Wissenschaftlichen Arbeitens bietet der Campus sogennante Web Based Trainings zu WIARH01 an. Das sind Online Übungen die ebenfalls zur Überprüfung des Wissens angeboten werden. Gerade im Wiss. Arb. denke ich ist dies sehr wichtig, da man im laufe des Studiums ja ständig damit konfrontiert wird. Da müssen die Basics sitzen. 

     

    Zur weiteren Lernüberprüfung befinden sich am Ende der Studienhefte sogenannte Einsendeaufgaben. Diese dienen als Übung und Wissensüberprüfung. Laut Studienservice fließen die Noten nicht in die Berechnung der Bachelor-Note mit ein. Die EA´s (Einsendeaufgaben) sind wie FA´s (Fallaufgaben) aufgebaut. Man kann sie also als eine Art Test ansehen, der zwar benotet wird, aber nicht zählt.

    Ich denke das ist für die späteren Fallaufgaben bestimmt sehr hilfreich. Besonders wenn ich an das Mathe-Modul denke. Da kann man ja nicht genug Übungsaufgaben haben. 

    Ob ich die EA´s aber in jedem Modul mache, weiß ich noch nicht. Wenn ich mir sehr sicher bin wäre es nur unnötig vergeudete Zeit. Aber das entscheide ich dann wohl immer spontan.

     

    Das Modul Zusammenhänge der Gesundheitswirtschaft habe ich jetzt nur überflogen, da ich als Gesundheits- und Krankenpfleger die in dem Heft erwähnten Themen schon kenne. 

     

    Jetzt aber erstmal Work-Life-Balance. Ich denke das ich am Wochenende mit ABWL Heft 1 anfange. Das ist ganz neu für mich. Mal sehen wie ich mit dem Modul klar komme. Aber das erfahrt ihr im nächsten Blog

     

    Ich wünsche euch noch einen schönen und sonnigen Tag.

     

    Lg SaHa

     

  6. Hey ho,

     

    dass wir Studenten uns an Deadlines halten sollen und dafür auch bezahlen, ist ja irgendwie klar.
    Aber dafür möchte ich im Gegenzug, dass sich die Tutoren ebenfalls an Deadlines halten, bzw. dass sich die Hochschule dafür auch einsetzt.

     

    Da läuft es bei der WBH momentan echt nicht rund. Gern liste ich den Spaß hier mal auf:

    • Am 17.03. habe ich eine freiwillige Einsendeaufgabe abgeschickt an Tutor 1. Laut WBH beträgt die Bearbeitungsdauer solch einer Aufgabe maximal 10 Tage.
    • Nach 11 Tagen schrieb ich den Tutor 1 an.
    • Nach 13 Tagen schrieb ich die WBH an.
    • Nach 16 Tagen rief ich die WBH an. Man teilte mir mit, mal den Tutor anschreiben zu wollen und nachzuhaken.
    • Mehrere Anrufe meinerseits folgten noch. Irgendwann hieß es, "der Tutor scheint wohl nicht mehr für die WBH zu arbeiten".
    • Nach 21 Tagen (ich erinnere jetzt kurz mal an die 10 Tage) stand bei der Studiengangsübersicht ein neues Eingangsdatum der Einsendeaufgabe - der 04.04.. Später erhielt ich eine E-Mail, dass die Einsendeaufgabe an Tutor 2 weitergeleitet wurde, da Tutor 1 nicht mehr für die WBH arbeite (oh, schön, das nun auch mal offiziell zu erfahren)
    • Nach 23 Tagen schrieb ich Tutor 2 an und fragte höflich nach, ob meine Einsendeaufgabe angekommen sei.
    • Nach 25 Tagen schoss man den Vogel ab:
      • Als ich erneut mit der WBH telefonierte, bekam ich den Spruch "ist doch egal, wer sich beim Tutor meldet, Sie oder ich, der Tutor entscheidet, wann und ob er antwortet" zu hören.
      • Ich verwies an die Deadline von 10 Tagen und bekam als Antwort, dass man daran nichts ändern könne. (Ist das ein Farce??)
    • Nach 32 Tagen (gestern) schrieb ich der WBH erneut. Ich wies auf die Deadline von 10 Tagen hin, die von beiden Tutoren nicht eingehalten wurden, dass dies nicht das erste Mal war und dass ich bis zum 21.04. die Einsendeaufgabe zurück haben möchte.
      Des Weiteren habe ich darauf hingewiesen, dass ich mich mit solchen freiwilligen Einsendeaufgaben selbst kontrollieren möchte, um für die bevorstehende Klausur fit zu sein. Der Termin rückt immer näher. Und wenn mir solche Steine in den Weg gelegt werden, dann verliere ich die Motivation, Zeit dafür aufzubringen, solch eine freiwillige Einsendeaufgabe zu bearbeiten.

     

    So, hab fertig.

     

  7. Da die FernUni für ihre Bachelor-Studis offenbar immer etwas Interessantes bereit hält, erreichte mich vor einiger Zeit eine E-Mail vom WiWi-Fachbereich, dass eine Exkursion zu einem bekannten Farben- und Lackehersteller in der Region geplant sei. Das Unternehmen hat hier im Umland wirklich ein gewisses Standing; auch einige mir bekannte Juristen (von der Präsenzuni) hat es dort aus Interesse hingezogen (freilich nicht, um Farben herzustellen :D ). Natürlich sollen die Studis auf diese Weise zum ersten Mal Unternehmerluft schnuppern und mal hinter die Produktion und Führung schauen dürfen. 

    Solche Termine finde ich ja exzellent; genau genommen betrachte ich so was sogar als Sternstunde im Fernstudium. Mal weg von der grauen Theorie hin zu mehr Praxis - und Kontakte knüpfen. Und auch mal was anderes machen, als man sonst so macht (wann besichtigt man schon ein Unternehmen?) Produktion ist für mich als möglicher Nicht-Produzierender-Selbstständiger eigentlich nicht wichtig. Trotzdem wird man sich eine Menge abschauen können. 

    Blöderweise ist das schon wieder ein Tag - ein Dienstag - bei dem es bei mir nicht klappt. Ausgerechnet 3 Sachen fallen auf diesen Tag:
    1. hab ich morgens einen OP-Termin. Der ist zwar ambulant, aber letztes mal hab ich das Narkosemittel nicht sonderlich gut vertragen 
    2. ist mittags eine Elternratssitzung im Kindergarten, an der ich teilnehmen muss
    3. ist abends ein verpflichtendes Tutorial von der PFH in Diagnostik 

    Schade :( Aber so wird es leider nicht klappen, was mich echt ärgert. 3 Tage habe ich noch Zeit, mir das zu überlegen. Ich will mal sehen, ob ich noch ein wenig was schieben kann. Viel Hoffnung habe ich aber nicht. 
    Ich denke mal, dass es generell recht wenige schaffen, weil der Termin um 17 Uhr ist und das nur für den arbeitenden Teil der Studis zu knapp sein wird. 

    Dieser Monat ist bei mir wie verhext mit den Terminen. Trotzdem finde ich es grundsätzlich sehr toll, dass es solche Angebote gibt. Hoffentlich gibt's demnächst noch Alternativen. 

    LG 

  8. Julikäfer
    Letzter Beitrag

    Hallo zusammen,

     

    ich habe Anfang der Woche zwei weitere Haken machen können und somit das Modul Soziologie komplett abgeschlossen. Zum einen kam die Klausurnote und zum anderen die Fallaufgabe von empirischer Sozialforschung um die Ecke. Ich bin zufrieden und froh, dass ich vorran komme. Wenn auch sehr langsam. Ich weiß, man soll nicht vergleichen und sich nicht so unter Druck setzen. Aber wenn ich für jedes Modul ein viertel Jahr brauche, dann studiere ich ja noch mit 40 Jahren. Deswegen hab ich ja eigentlich auch wieder Arbeitszeit reduziert,nur blöderweise klappt das momentan nur bedingt. Diese ganze Einspringerei macht das Studieren nicht grad einfacher. Außerdem kamen dann noch Zusatzarbeiten im April dazu die auch noch Zeit in Anspruch genommen haben. Ich hoffe, dass das ab nächster Woche wieder besser wird.

     

    Aber auch dann muss ich mein Arbeitstempo erhöhen. Für mich ist es keine Option nur die Hefte nach Fallaufgabe zu lesen. Ich probiere gerade, dass ich mich auf die Lernziele am Anfang eine Kapitels konzentriere und am Ende des Kapitels die Fragen dazu beantworte. Diese Teile lese ich dann aufmerksamer und der Rest wird eher überflogen.

     

    Ich habe mit VWL angefangen. Marketing fehlt eigentlich noch vom ersten Studienjahr, aber da die Klausurvorbereitung viel Zeit in Anspruch nehmen würde, hab ich das ganze Modul jetzt übersprungen. Allerdings hab ich auch festgestellt, dass die Fallaufgaben schon etwas komplexer werden. Aber vielleicht wirkt das auch nur auf den ersten Blick so, weil ich einfach keinen Plan von Wirtschaft haben. (Gute Vorraussetzung für ein Wirtschaftsstudium)

     

    Soweit von mir

     

    LG,

     

    Juli

  9. Heute mal etwas kürzer:

     

    Stand heute sind alle Prüfungsleistungen bis auf das Seminar und die Thesis erledigt.

    Der Bericht zur berufspraktischen Phase wird derzeit "benotet" -auch wenn es hierfür keine Note sondern vielmehr einen Bewertungsbogen gibt.

     

    Leider sind die Buchungskapazitäten des Seminars sehr mau.

    Die WBH plant jährlich rund 4 Termine mit je 15 Studierenden ein.

    Ich bin in der misslichen Lage gewesen, dass mir lediglich der August Termin zugesagt werden konnte, da April und Juni bereits ausgebucht waren.

    Wohl bemerkt versuchte ich die Termine im Februar bzw. März zu buchen.

    Nach eindringlicher Beschwerde bei der Leitung des Prüfungsamtes wurde mir jedoch eine Sonderzulassung zur Thesis eingeräumt.

    Dies bedeutet dass ich die Thesis jetzt schreiben und das Seminar im August nachholen kann.

    Das Kolloquium wird logischerweise dem Seminar angestellt und bildet den wahren Abschluss des Studiums.

     

    Derzeit schreibe ich mein Expose um auf Basis dessen meine Wunsch-Betreuer zu kontaktieren.

    Etwas unterschätzt habe ich hier die Fristen zur Beantragung und die langen Prozesse.

     

    Die Zeitschiene sieht wie folgt aus:

    • bis 24.04 Expose an Betreuer senden
    • 01.05 - Betreuer beantragt die Betreuung bei der WBH
    • bis 15.05 Antrag zur Zulassung an WBH senden
    • 01.06 Start

     

     

     

     

     

  10. Lernfrosch
    Letzter Beitrag

    Mehr als ein Monat ist inzwischen vergangen seit dem letzten Blogeintrag.

     

    Viel zu berichten in Sachen Bachelorarbeit gibt es eigentlich nicht.

    Gefühlt habe ich mit einer Bearbeitungszeit von sechs Monaten mindestens ein halbes Jahrhundert Zeit und so gar keine Eile oder Notwendigkeit, täglich stundenlang und intensiv daran zu arbeiten. Also geht es langsam voran, immer dann, wenn ich etwas Zeit finde, nichts anderes zu tun habe und mir gerade danach ist.

     

    Mein Pre-Data-Report nimmt langsam Gestalt an, wenn auch bisher nur in deutscher statt der geforderten englischen Sprache. Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir aktuell noch die Berechnung des benötigten Stichprobenumfangs bzw. die Poweranalyse - mein Studiendesign macht es mir in dieser Hinsicht nicht so ganz einfach. Aber ich wollte ja exakt dieses Design haben, um genau (...) untersuchen zu können.

    So langsam möchte ich auch endlich meine Untersuchungsmaterialien fertig bekommen, damit die Studie dann bald online gestellt werden kann.

    Der nächste Schritt danach wird sein, den Methodenteil der Bachelorarbeit druckreif zu verfassen und anschließend den Teil der Einleitung mit der Herleitung der Hypothesen zu formulieren.

     

    Und wie gehabt kann ich die Betreuung von Bachelorarbeiten in dem Lehrgebiet, in dem ich schreibe, nur lobend hervorheben. In letzter Zeit gab es sogar noch wegen freier Ressourcen ein zusätzliches freiwilliges Online-Angebot, in dem über Abschlussarbeit-relevante Dinge gesprochen werden konnte; u.a. in Form einer Art offenen Sprechstunde, in die man eigene Fragen und Themen einbringen kann.

    Also alleine gelassen werde ich mit meiner Arbeit absolut nicht, auch wenn mir das stellenweise manchmal fast lieber wäre :5_smiley:

     

    Ansonsten habe ich in den letzten Wochen eigentlich nicht viel für das Studium getan.

    Stattdessen habe ich wie geplant einen einwöchigen Reitsport-Lehrgang besucht und die abschließende Prüfung vor dem Richter abgelegt um Urkunde und Abzeichen zu bekommen. War mein erster Lehrgang dieser Art; hat Spaß gemacht :) Ich könnte mir durchaus vorstellen, in den nächsten Monaten, Jahren nochmal einen anderen Abzeichenkurs zu besuchen. Aber bis dahin heißt es wie im Fernstudium auch hier, erstmal weiterlernen und üben.

  11. ...heißt Grundlagen des Wirtschaftens. Nach der Klausur ist also aufstehen, Krone richten und weiter gehen angesagt und das bedeutet, ein neues Modul in Angriff zu nehmen. :27_sunglasses: :108_metal:

    Themen der Studienbriefe sind:

    1) Ökonomische Grundbegriffe

    2) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

    3) Rechtsformen

    4) Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen

    5) Ökonomie und Ethik

     

    Als ich zu Beginn des Studiums gelesen habe, dass sich ein Modul mit BWL und VWL befassen wird, habe ich innerlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Denn zum einen ist das überhaupt nicht meins (dachte ich), und zum anderen haben Betriebswirtschaftler meiner Meinung nach in einem Krankenhaus überhaupt nichts verloren. Von daher bin ich also mit einer inneren Abwehrhaltung an den Schreibtisch gegangen. Aber ich wurde sehr positiv überrascht. Nie hätte ich gedacht, dass "Die Grundzüge der Ökonomie" mich so fesseln können, denn mir war nicht klar, dass Ökonomie überhaupt nichts mit dem Effizienzwahn zur Kostenoptimierung zu tun hat, der zur Zeit in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen herrscht

     

    Um nur mal ein Beispiel aus dem Krankenhausbereich zu nennen: bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, der zu einer großen Klinikkette gehört, heißt "Reanimation", also die Herz-Lungen-Wiederbelebung, während der ersten 15 Minuten jetzt "Kreislaufstabilisierung" - wohl wissend, dass der größte Personalaufwand eben während jener ersten 15 Minuten benötigt wird (bis man erst mal alle Abläufe organisiert und den Atemweg gesichert hat). Oft erinnert mich so etwas an George Orwells Ministerium für Wahrheit aus 1984.

     

    Und das meine ich mit der dunklen Seite der Macht. Ökonomie erscheint mir jetzt als etwas vernünftiges, logisches und erstrebenswertes, aber Menschen missbrauchen es, um Profit zu steigern.

     

    Von daher geht also die Lektüre der Studienbriefe gut los. Es regt zum Nach- und besonders zum Weiterdenken ein und erscheint mir eine Mischung aus mehreren Wissenschaften zu sein. Ein bisschen graut es mir vor der Klausur, denn es wird ganz schön viel Stoff. Aber ich will mir nicht jetzt schon den Spaß verderben. :wink:

     

    Aber um mir das Lernen etwas zu versüßen, habe ich ein neues Lerntool. Ich bin ja ein kleiner Techniknerd. :13_upside_down:

    Ich habe mir an den Karteikarten buchstäblich die Finger wund geschrieben (man sieht tatsächlich noch Blessuren eine Woche nach der Klausur), so dass das eigentlich keine dauerhafte Lösung war.

    Auf Anraten eines Freundes habe ich mir eine Karteikarten App abonniert, die ich sowohl am Notebook, iPad und iPhone nutzen kann. Da erstelle ich mir die Karten am Notebook oder Tablet und kann jederzeit zum Lernen am iPhone die Karteikarten aufrufen. Und vor allem kann ich es tippen und muss nicht so viel mit der Hand schreiben. Das spart auch noch Zeit und macht mir ehrlich gesagt mehr Spaß.

     

    Und die gesparte Zeit kann ich besser ins Laufen oder Yoga investieren. :100_pray:

     

    Euch allen ein sonniges Wochenende!

  12. trullalila
    Letzter Beitrag

    Hallo zusammen,

     

    die letzten 3 Monate ist es wirklich sehr still in meinem Blog geworden. Woran liegt das? Nun ja, bringen wir es auf den Punkt. Ich bin zeitlich so extrem eingespannt gewesen, dass mir die Zeit einfach nicht gereicht hat. Zusätzlich hatte ich dann auch noch größere gesundheitliche Probleme, so dass das Studium leider auf der Strecke geblieben ist.

     

    Auch wenn ich zwischen Bachelor und Master ein wenig Pause hatte, hat mein Körper irgendwann (nach fast 5 Jahren Fernlernen/Weiterbildung) einen Schlussstrich gezogen.

     

    Trotz allem, werde ich meinen Master nicht abbrechen! Ich gebe mir und meinem Körper jetzt die Zeit und werde nicht mehr wie damals beim Bachelor und beim Handelsfachwirt auf Zeit und Druck alles durchziehen. Wenn ich die Lust verspüre weiter zu machen, dann mach ich es und wenn nicht, dann ist es halt so.

     

    Sobald es wieder voran geht, werde ich dies natürlich hier verewigen. :)

     

    Liebe Grüße und frohes studieren an alle

     

    trullalila

     

     

     

     

  13. Thomislav
    Letzter Beitrag

    Woche 9:
    Die neunte Woche ist so gut wie vorbei, aber gefühlt bin ich nicht weiter. Von meinem Kollegen kam noch keine Rückmeldung zur Arbeit. Meiner Betreuerin hab ich weitere zwei Kapitel geschickt, auch dieses mal kam der Hinweis inhaltlich gut gelungen. Eigentlich sollte mich das mehr beruhigen aber es will nicht. Zwei meiner Kollegen haben mir jetzt ein lokales Drucken der Arbeit angeraten. Ich bin mir noch unschlüssig, kommt wohl darauf an wie viel Zeit ich zum Schluss habe. Sicherer ist es bestimmt mit den ausgedruckten Exemplaren aus der Druckerei raus zu laufen. Wird schon...hab ja noch Zeit ;-)

    Woche 10:
    Ich hab keine Lust mehr. Ich will die Arbeit auch nicht mehr sehn. Am liebsten heute noch zum Drucken geben und fertig. Ich habe von manch einem gehört dem das genauso ging. Mich wundert immer noch ein wenig wie schnell ich fertig war mit der groben arbeit. Ob das an den Hilfsprogrammen wie Citavi lag? An den freien Tagen die ich genommen habe? Wenn es jetzt nur noch zwei Wochen Feintuning sind soll es mir auch recht sein. Stichtag 1. Mai sollte aber definitiv machbar sein. Eine erste Rückmeldung von meinem Kollegen der sich die Arbeit angesehen hat kam auch. Hilfreiche Kommentare worauf ich noch achten muss. Dafür bin ich auch dankbar, aber ich muss auch gestehen ich fühlte mich leicht angegriffen. Kann das der Stolz sein der da nagt?

    Nun sieht der Plan folgendermaßen aus: 

    Letztes Mal überarbeiten. Korrekturlesen lassen. Fehler raus machen und nächste Woche, also Ende Woche 11, zum Drucken.

  14. Hallo liebe Blogleser,

     

    mit dem Alter wird es besser. Manche Dinge allerdings werden irgendwie schlimmer.

    Bei mir ist es eine Flugangst, die sich entwickelt hat. Ich bin bereits über 100x geflogen und hatte nie Angst. Ja gern wäre ich Pilot geworden und interessiere mich sehr für die Technik der Flugzeuge! Doch das Fliegen macht mir keinen Spaß mehr. Im Gegenteil: Es macht mir inzwischen Angst.

     

    Wir hatten gar mal hier im Forum zum Anlass der Germanwings-Katastrophe darüber diskutiert. Es ist bei mir immer noch nicht besser geworden.

     

    Was ich schön finde: Ich bin nicht allein! In der "Zeit" habe ich einen kleinen Beitrag von Wolfgang Bachmann aus 1990 dazu gefunden. Ist immer noch up-to-date und habe ich ungelogen genau so in den Osterferien erlebt und genau so erzählen können. Daher habe ich den Artikel 1:1 übernommen und nur die Ortschaften ausgetauscht. 

     

    "Was hat mich nur dazu gebracht, in dieses verdammte Flugzeug zu steigen? Als ob es keine andere Möglichkeit gäbe, von Frankfurt nach Los Angeles zu kommen.

     

    Da versprechen die Fluggesellschaften jeden Komfort an Bord, da wird die Konkurrenz mit besserem Schampus und zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit überboten – und in Wirklichkeit schaukeln wir schon seit einer Viertelstunde durch die heftigsten Turbulenzen.

    Nur unter Vernachlässigung aller Tischmanieren kann man einen Bissen in den Mund befördern, wenn einem der Appetit nicht sowieso schon vergangen ist. Wie der Dame neben mir beispielsweise, deren goldbereifte Arme sich unauffällig an die Polster klammern.

     

    Natürlich habe auch ich Flugangst. Aber soll ich das zugeben? Ein Fünftel aller Nichtflieger bleiben unten, weil sie sich nicht in die Luft trauen. Wie es denen oben geht, sagt keine Statistik. Ich fliege etwa alle paar Monate, doch ich atme jedes Mal wieder auf, wenn die Triebwerke nach der Landung stillstehen. Gewiss werden wir auch heute sicher landen. Schon der Statistik zuliebe. Das Gefährlichste beim Fliegen, heißt es, sei die Fahrt zum Flughafen.

     

    Es schaukelt so stark, dass die Stewardessen jetzt schon den Kaffee auf den Boden schütten. Der adrette Herr im Zweireiher spielt noch immer den abgebrühten Vielflieger, obwohl er schon seit Minuten an seinem Gummibrötchen mummelt und keinen Bissen hinunterkriegt. Mit den Fingerspitzen stützt er sich graziös an dem wackligen Tischchen ab, als ob er dort Halt finden könnte. Muss man das Tischchen eigentlich hochklappen, wenn wir abstürzen? Wohin dann aber mit dem Tablett? Und die Schwimmwesten! Einfach so drüber ziehen?

     

    Aber das wird das trotz aller Turbulenzen immer noch lächelnde Flugpersonal sicher gleich ansagen; irgendwie unverfänglich, damit keine Panik ausbricht und die Passagiere nicht das Flugzeug ruinieren. Bestimmt gibt es einstudierte Texte, etwa: Bitte halten Sie jetzt ihre Pässe bereit. Da – an der Kabinendecke erleuchtet das Anschnallzeichen! Also doch nicht so ungefährlich, diese Turbulenzen. Die können ohne Vorwarnung selbst bei schönstem Wetter auftreten. Eine kratzende Stimme im Lautsprecher. Wir werden durch ein Gebiet mit Turbulenzen fliegen. Das tun wir doch schon seit zwanzig Minuten! Kann man diesem Taifun nicht ausweichen?

     

    Keiner wird einem vorher sagen: Heute ist es ein bisschen unsicher, kommen Sie lieber morgen, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist. Da fliegen wir bei gutem Wetter und mit einer ganz neuen Maschine. Gebucht ist gebucht. Tatsächlich kann jedes Flugzeug abstürzen, sogar mit Prominenten drin. Denken wir an Buddy Holly, der wurde heute noch von seiner Peggy Sue singen ...

     

    Als sich der Servierwagen selbständig macht und durch den Gang schießt, denke ich wirklich, gleich ist nichts mehr unter Kontrolle. Warum sammeln die Stewardessen so eilig die Tabletts ein? Nun geht auch das Licht aus. Und wieder an. Halt, wieder eine Ansage. Ah, Landeanflug! Schon? Ging ja schnell.

     

    Aber ich sollte mich nicht zu früh entspannen. Noch drohen die gefürchteten Scherwinde. Start und Landung sind ohnehin am gefährlichsten. Immerhin weiß man jetzt, wo man ist. In zehn Minuten in Hollywood. Der Vielflieger am Fenster sieht schon wieder cool in seine Zeitung, die Dame klappert mit ihren Armreifen. Rums! Das war die Landung. Hab’ ich schon besser erlebt. Immerhin können wir jetzt nicht mehr abstürzen."

     

    In diesem Sinne...

    Euer Forensiker

     

    PS. Hier das Video des Fluges bis zum Zwischenstopp in London

     

     

    • 3
      Einträge
    • 8
      Kommentare
    • 405
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    ...jaaaa, so schnell geht´s! Eigentlich wollte ich regelmäßig etwas über mein Studium posten. Eigentlich.
    Ihr wisst ja wie das ist. :9_innocent:

     

    Ich muss wirklich sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Auswahl der Hochschule und dem Studiengang bin. Die Kommunikation mit unserer Studiengangsbetreuung und auch mit den Professoren verläuft reibungslos und zeitnah. 
    Zudem hab ich mich wahnsinnig schnell im Online Campus zurechtgefunden. Es ist alles übersichtlich aufbaut. Ebenso wie die Studienbriefe und die dazugehörigen AUfgaben. Bisher musste ich wirklich wenig nachfragen, da einfach alles gut aufbereitet ist.

    Der Stoff ist wirklich viel- insbesondere für die Klausuren (da sind 60 Seiten Lernstoff keine Seltenheit :o). Aber wir sind ja auch im Masterstudiengang. :99_muscle: 

     

    Aufgebaut ist das Ganze ja so, dass innerhalb eines Semesters 5 Module bearbeitet werden und demnach auch 5 Prüfungsleistungen zu absolvieren sind. Man kann auch die Teilzeit Variante wählen und hat somit 2 Semester Zeit für 5 Module. Dies kann zu Anfang jedes Semesters neu gewählt werden. 
    Im Online Campus können immer 5 Module belegt werden--> wurde ein Modul erfolgreich abgeschlossen, so kann ein neues Modul frei gewählt werden.

    Die Präsenzen kann man auch im Online Campus wählen. Diese finden an den verschiedenen Standorten der SRH statt. Bisher habe ich lediglich eine Veranstaltung besucht und muss auch hier sagen, dass diese sehr gut aufgebaut sind. Ich schaue mir jedochlieber die Podcasts an oder lese Bücher/ Studienbriefe. 


    Bisher komme ich wirklich richtig gut voran und liege voll in meinem Zeitplan. Ich möchte nämlich das Studium in 4 Semestern abschließen. :Doktorhut: 

     

    ...so ihr Lieben. Das war ein kurzes Update meinerseits. Nun geht´s ab auf die Couch zum chillen. 
     

    Solltet Ihr Fragen zum Masterstudiengang haben- immer her damit!! :)

     

    Habt einen tollen Abend!! :thumbup:

  15. Nach wie vor habe ich die Abgabe über die Forschung bezüglich Klima und Umwelt nicht gemacht - da muss man sich fast schon schämen... Die Wasserdiagramme für Boden habe ich noch nicht fertiggestellt - Problem dabei: Die Diagramme sollen mittels PowerPoint erstellt werden, ich besitze leider nur OpenOffice und da fehlen die nötigen Funktionen. Daher kann ich auch die Prüfung noch nicht machen...

     

    Da ich gerade in Vollzeit arbeite (Schulung als Fahrgastprüferin bei der Deutschen Bahn) wollte ich mir den Stress heute nicht weiter geben und habe stattdessen einfach weiter gemacht.

     

    1. Kapitel "Portrayal and Cartography" aus Springer Handbook of Geographic Information von W. Kresse und D. Danko herunterladen. Das Buch kann über die Uni-Bibliothek gefunden und dann das Kapitel über SpringerLink heruntergeladen werden. Im Folgenden werden bestimmte Teile aus diesem Kapitel gelesen.

    2. Karten-Typen: Teil 11.2 lesen. Übung machen. Beantwortet man die Frage falsch, darf man sie so lange beantworten, bis sie richtig ist. Die Übung ist eine Mischung aus Fragen beantworten und erklärenden Texten. Selbstverständlich gibt es keine Note.

    3. Skalen: Teil 11.3.1 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note.

    4. Generalisation: Teil 11.3.3 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note.

    5. Karten-Projektionen: Teil 11.3.4 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note.

    6. Visualisierung: Die Teile 11.4 (Symbole), 11.5 (Farbe) und 11.6 (Text) lesen.

    7. Interessierte Studenten können noch Teil 11.11 zu virtuellen Karten lesen. Das ist aber keine Pflicht und daher habe ich es auch nicht gemacht.

    8. Bestätigen, dass man alle Aufgaben abgeschlossen hat. Und das war es tatsächlich schon! Eine Note gibt es in diesem Teil nicht.

  16. Aurora_
    Letzter Beitrag

    2,3 in der Gesamtnote - ich darf mich nun offiziell Trainer C im Gewichtheben schimpfen.

    Kleinere Mängel in der praktischen Prüfung, die allerdings eher aufgrund unterschiedlicher Ansichten zwischen Prüfer und mir zustande gekommen sind + kleinere Leichtsinnsfehler.
    Schriftliche Prüfung - Teil Gewichtheben lief wie geschmiert, kleinere Fehler im Bereich Kraft und Fitness haben mich die schriftliche 1 gekostet. Allerdings hätte ich es durch die doppelte Wertung der praktischen Prüfung so oder so nicht mehr geschafft, eine 1 vor dem Komma zu haben.
    Ergo: Ich bin definitiv zufrieden :)

     

    Trainer C - Check!


    Jetzt geht es wieder voll Karacho in die Lerninhalte des Bachelors. Nur noch 3,5 Wochen bis zur Prüfung!

  17. Industriemeister Metall

    • 3
      Einträge
    • 4
      Kommentare
    • 108
      Aufrufe

    Aktuelle Beiträge

    Davide
    Letzter Beitrag

    Die ersten Studienbriefe sind nun bearbeitet worden. Das Lernen mit dem Studienbrief "Lern- und Arbeitsmethodik" war ein praktischer und leichter Einstieg in das Lernen. Die Benotung hierfür habe ich auch schon: eine 1.0 :thumbup:  Der nächste Studienbrief "Grundrechenarten mit Zahlen und Variablen" war dann schon anders. Lange ist es her, dass ich Gleichungen mit Variablen und Klammern auflösen musste :confused:  Auf die Benotung bin ich sehr gespannt.

    Als ich mir den Lieferplan zu meinem Lehrgang genauer angeschaut habe, bemerkte ich, dass ich pro Monat ca. fünf Studienbriefe zu bearbeiten habe :blink: Das hat mir dann doch ein wenig Sorge bereitet. Jeder Studienbrief hat so ca. 60 bis 120 Seiten. Gut, manche Themen werden mir einfacher fallen, während andere, das kann ich jetzt schon absehen, mehr Zeit zur Bearbeitung erfordern. Was mich selbst ein wenig wundert ist, dass ich ein gutes Gefühl bei der Sache habe, und halte es für machbar. Heute habe ich mit dem Studienbrief "Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung" kurz MIK angefangen. Es war bisher staubtrocken. Aber soweit ich das bisher gesehen habe, wird es dann noch Interessanter :smile:

    Unentschlossen bin ich bisher mit den Studienbriefen "Technische Kommunikation (TEK)". Die Zeichnungen zu erstellen, empfinde ich als relativ aufwendig. Da der Stoff nicht prüfungsrelevant ist, werde ich wahrscheinlich diese Studienbriefe eher grob lesen und keine Einsendeaufgaben dazu machen. Dazu kommt noch, dass das Zeichnungserstellen nicht mein Ding ist.

     

    Bis dahin David

     

  18. Nun ist es doch schon soweit.. Alle Module aus dem ersten Semester sind bearbeitet. Offiziell endet mein erstes Semester erst am 31.05.2018 - ich bin also etwas früh dran :7_sweat_smile:

    Am Wochenende habe ich die Hausarbeit in Allgemeiner Psychologie 1 geschrieben und konnte gar nicht mehr aufhören zu schreiben :8_laughing: Das Thema hat mich so gepackt, dass die Hausarbeit jetzt tatsächlich schon fertig ist. Es ging um die Ursachen für fehlerhafte Erinnerung und um Formen der Demenz und Behandlungsmöglichkeiten. Alles in allem fand ich dieses Thema super spannend und es schrieb sich auch echt gut. Punktabzüge wird es vermutlich wieder bei der Literatur geben. Ich habe im Wesentlichen mit 8 Büchern gearbeitet und das reichte mir auch völlig aus. Den Abzug nehme ich aber gerne in Kauf, denn ich wollte den Schreibfluss nicht unnötig unterbrechen und das Schreiben hat mir sehr viel Spaß gemacht :) 

    Als nächstes widme ich mich meiner Einsendeaufgabe in Allgemeiner Psychologie 2. Das Erste Modul aus dem zweiten Semester.

    Danach folgen:

    - Entwicklungspsychologie (Klausur im Juli)

    - Biologische Psychologie (Klausur)

    Wissenschaftliches Arbeiten – Vertiefung I (Einsendeaufgabe)

     

    Nun bin ich aber auf die Bewertungen für Sozialpsychologie und Allg. Psychologie 1 gespannt :7_sweat_smile:

  19. Moin Moin,

     

    es war der 06.04. und ich hatte meinen Frühdienst hinter mir. Ich wollt enoch nach Hause und eine kleine Runde schlafen, bevor ich mich wieder auf den Weg zu der Geburstagsfeier meiner Wohnbereichsleitung machte. Da ich keinen Schlaf finden konnte, setzte ich mich an den PC, schrieb noch eine Aufgabe fertig und machte mich auf den Weg zum Vortrinken. In leiser Vorahnung nahm ich Wechselsachen mit. Die Überraschungsparty verlief super und es wurde spät, sehr spät. Um 4 verliesen die letzten die Bar und ich trat mit einem Arbeitskollegen dem "Heimweg" an. Der Heimweg, er war in dem Fall auch gleichzeitig der Arbeitsweg, führte mich direkt in meinen Frühdienst. Auf der Arbeit angekommen ging ich dann duschen. Gegen 8 kam die Müdigkeit dann sehr stark durch und ein hinsetzen hätte mich zum sofortigen Einschlafen gebracht. In der Bewegung war aber alles gut und durch den regelmäßigen Kaffeekonsum und das draußen auf dem Balkon stehen ließ sich das ganze aushalten und überstehen. Gegen 13 Uhr war die Müdigkeit verflogen und ich blieb sogar noch ein bisschen länger, um mit dem Spätdienst eines anderen Wohnbereiches reden zu können und bei einem Bewohner eine neue Stomaplatte zu legen.

    Ich lag schließlich um 16 Uhr im Bett und war 10 Minuten später eingeschlafen. Aufgewacht bin ich dann um 1 Uhr morgens. Setze mich kurz an dem PC, um an einer Fallaufgabe weiter zu schreiben, legte mich gegen 3:30 wieder hin und schlief bis 5:30, um dann zur nächsten Frühschicht zu gehen.

     

     

    Warum schreibe ich das hier hin? MIt der Reflektion dieser drei Tage hat sich mein Selbstbild geändert. Trinken, wenig Schlaf, keine Tagesstruktur und zwischendurch Hausarbeiten schreiben, so sieht das (Präsenz-)Studentenleben aus. Und auch für mein Fernstudium habe ich ein ähnliches Bild gehabt =  Arbeiten, Sport, mit den Freuden daddeln und, wenn die dann im Bett sind, mit Koffein und Schokolade bewaffnet die Fallaufgaben lösen.

     

    Dieses Wochenende musste ich feststellen, dass dieses Selbstbild, welches ich auch häufig vermittelt habe, gar nicht richtig gestimmt hat. Die letzen 4 Monate, kann ich die Tage, an denen ich nach 23 Uhr ins Bett gegangen bin, an einer Hand abzählen. Ich habe es (fast) geschafft, den wöchentlichen Blogeintrag durch zuziehen und dieses totalübermüdet-an-Prüfungsleistungen-schreiben, wie ich es aus 2 Jahren Ausbildung und 4 Jahren Schule gewohnt war ist auf ein Minimum gesunken und eigentlich nicht mehr existent.

    Ein Grund für diese fehlenden Nächte sehe ich in den fehlenden Deadlines. Dadurch, dass ich mir diese selber setze, muss ich nicht mitten in der Nacht fertig werden und kann einfach sagen: "Jetzt schlafen und morgen weitermachen."

    Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so eine Denkweise an den Tag legen werde und es hat auch fast ein Jahr gebraucht, bis es mir aufgefallen ist :4_joy:.

     

    Jetzt sitze ich hier und denke an die Prüfungsleistungen, die ich mit Deadline bearbeiten muss (Hausarbeit, Thesis, Gruppenprojekt) und male mir aus, wie ich nachts, umgeben von 10 Büchern und 9 leeren Cola-Flaschen und 8 Kaffee-Tassen, versuche meine Vorschungsfrage zu beantworten. Es ist für mich irgendwie das Selbstbild, welches ich von mir habe. Quasi eine "Romantisierung" meines Studiums. Die Geschichte, die ich über mein Studium erzählen möchte, um im nächsten Moment zu bemerken, dass dies nicht meine Geschichte wäre, da mein Studium eher von Organisation und Tageslicht geprägt ist.

     

    Ich habe mir vorgenommen in der nächsten Woche mehr meiner Selbstbilder zu überprüfen und zu schauen, welche Geschichten ich noch erzähle, obwohl ich sie schon lange nicht mehr verkörpere. Falls es noch weitere gibt, die ich auch gerne öffentlich teilen möchte, ergänze ich diese nächste Woche zu meinem Eintrag.

    Abschließend hätte ich noch eine Frage an die Leser, welche im Normalfall noch etwas älter sind als ich: Ist euch das auch schon mal passiert, oder findet der Wandel des Selbstbildes eher in kleinen und merkbaren Schritten statt?

     

    Das war es für diese Woche, denn ich gehe jetzt schlafen, um morgen an der FA weiterarbeiten zu können. :7_sweat_smile:

    Gruß

     

  20. Wer sich noch an einen meiner letzten Beiträge erinnert, wird sich an meine Erfahrung mit dem Coaching der Rentenversicherung erinnern. Glaubt mir zu dem Zeitpunkt war ich nicht nur frustriert, sondern ich hätte mit Überzeugung dafür eingestanden, dass sich das nicht lohnt.

     

    Nun sind ja fast vier Monate vergangen und seitdem ist auch sehr sehr viel passiert. Ich habe tatsächlich noch einmal die Unterstützung eines Coaches in Anspruch genommen und auch die Erlaubnis darüber zu sprechen. Der erste Auftrag war ganz einfach, "Schicken Sie mir doch bitte einmal Ihren Lebenslauf zu." Skeptisch, aber durchaus motiviert, meine Situation zu verbessern, habe ich das dann einmal gemacht.

     

    Im Fernstudium ist man es gewohnt überwiegend schriftlich zu kommunizieren und sich mit Sachverhalten auseinander zu setzen, so dass der Dialog per E-Mail ganz gut geklappt hat, um ein paar Dinge erst einmal zu erarbeiten. Besonders herausfordernd schien zu Beginn zu sagen, was mein Lebenslauf transportieren soll oder selber einmal zu benennen, was vielleicht einem Personaler auffallen könnte oder welche Fragen sich ergeben. Und erst das Arbeitsblatt zu den Kompetenzen und branchengebundenen Fähigkeiten!! Mir hat der Kopf gesurrt und da war sie wieder, die Frage: Bringt das was?

     

    Im Verlauf habe ich aber gemerkt, dass mein Coach sein Handwerk gut beherrscht und auf eine so geschickte Art und Weise, mit der notwendigen Kompetenz, nicht einfach sagt, wie ich etwas machen soll, sondern mit kleinen Stubsern und Fragen eine tolle Wegbegleitung dabei war, einen anderen Blick auf die eigenen Unterlagen und sich selbst zu erhalten, um dann selber Änderungen vorzunehmen und einzupflegen. Die größte Lektion, bzw. Erkenntnis für mich war dann, dass sich für mich rauskristallisierte und besonders das gemeinsame Telefonat hat es gezeigt, dass ich doch sehr Fähigkeiten durch Berufsprofile beworben habe, anstelle  Fähigkeiten durch Kompetenzen.  Am Ende habe ich gemerkt, wir mir der gesamte Coaching Prozess nicht nur mehr Selbstbewusstsein gegeben hat, sondern auch maßgeblich dazu beigetragen hat, Mängel in Lebenslauf und Anschreiben zu sehen und zu verstehen und es zu ändern. Und glaubt mir entgegen meines Wunschdenkens, die gab es! Der unabhängige Blick ist da wirklich wertvoll. Was bei der Thesis für den Studierenden der Lektor ist, das ist im Bewerbungsprozess der Coach. 

     

    Ich habe das die Tage schon persönlich gemacht, aber gerade weil ich denke, dass es einfach eine wertvolle und vor allem sinnvolle Ressource ist und ohnehin ein Update fällig war, mache ich das auch noch einmal hier. Vielen  lieben Dank @KanzlerCoaching, ich kann Sie wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Es war herausfordernd, auch einmal frustrierend und doch überaus motivierend. Aber vor allem hat es innerhalb weniger Wochen, einen nachhaltigen Erfolg gehabt.

     

    Ich habe mich, nachdem ich erst einmal meine Ruhe brauchte nach Dezember, seit Mitte Februar beworben. Absagen gab es auch, aber das meist initiativ. Ich bin in Auswahlverfahren gerutscht. Und dann keine 14 Tage nach der letzten Änderung, die mich zum Umdenken in meinem Anschreiben gebracht hat, in dem ich mich von Berufsprofilen gelöst und diese über Kompetenzen aufgegriffen habe, habe ich nicht nur Spaß am Bewerben gehabt, sondern bin eingeladen worden. Die Zeit, in der ich mich so intensiv durch das Coaching mit mir selbst, meinem beruflichen Profil, meinen Wünschen, meinen Stärken und Schwächen auseinander gesetzt habe, hat mich so aufgebaut, dass ich am Ende, obwohl die Umstände es mir nicht erlaubt haben mich richtig auf das Gespräch vorzubereiten, eine solche innere Ruhe gehabt, dass es überhaupt kein Problem war, denn ich wusste jetzt nicht nur kognitiv, was ich kann, ich war mir dessen auch sicher! Und keine 4 Stunden nach dem Vorstellungsgespräch, hatte ich auch auch schon die Zusage. Habt an dieser Stelle Verständnis, dass ich nicht sagen kann wo. Aber so viel sei gesagt, mit einem so tollen und auf meine Bedürfnisse zurechtgeschnittenen Angebot habe ich vor einigen Wochen noch nicht gerechnet. Ich freue mich, dass nun alles ein gutes Ende genommen hat, denn

     

    1. Studium ist eigentlich ein Haken dran

    2. Schriftlicher Bescheid über die Kostenübernahme des Studiums ist nun da

    3. Einen tollen Job mit Langzeitperspektive 

    4. gesundheitsgerechter Arbeitsplatz

    5. Eine wirklich positive Erfahrung mit dem Thema Coaching, nachdem ich auf die Frage "Lohnt sich das überhaupt?" Und dem "Ich mag nicht mehr, jetzt gehe ich das zum xten Mal bei wem anders durch", sagen kann:

     

    Ja es lohnt sich, wenn man bereit ist Zeit, Schweiß, Hirnschmalz zu investieren. Wenn man bereit ist sich auf die Methode und die Materialien einzulassen. Wenn man bereit ist Änderungen vorzunehmen und ein wenig Demut zu üben, denn manchmal können auch die scheinbar subjektiv "besten" Unterlagen, doch nicht so perfekt sein, auch wenn x andere daran nichts mehr auszusetzen haben. Denn, ich durfte jetzt am Ende sogar (und das wissen Sie noch nicht Frau Kanzler) drei Gespräche absagen und die Bewerbungen zurückziehen. Warum? Naja, ich stehe mit dem neuen Job besser da, als es bei den anderen Stellen gewesen wäre, so dass es keine Frage mehr war, dasweiter zu verfolgen.

     

    Ihr habt ja mitbekommen, wie lange ich mich beworben habe und wie viele Absagen es gab und rückblickend kann ich sagen, meine Unterlagen und damit auch der Bezug zu meinen eigenen Kompetenzen, waren ein großer Teil des Problems . Und ich weiß sehr wohl, dass das Coaching einen großen Anteil daran hatte, das zu erkennen und zu verändern.

     

    Soll das hier ein Werbebeitrag für Frau Kanzler sein? NEIN! Das ist meine persönliche Erfahrung, als Fernstudierende mit ihr als Dienstleisterin und im Vergleich zu der DRV Dame. Aber der Erfolg, denke ich spricht für sich und wenn jemand ähnlich wie ich vielleicht wirklich denkt, was ist denn noch falsch ich mach doch schon... Es schadet wirklich nicht, sich der konstruktiven Kritik von jemandem zu stellen, der sich beruflich damit auseinander setzt. Also, um noch einmal auf den Lektor zu kommen... da gibt es hier ja auch tolle Empfehlung, warum also auch nicht für als persönliche Erfahrung für den Schritt der spätestens nach der Thesis kommt, die Bewerbung.

     

    Ich weiß, dass einige diesen Blog gerne gelesen haben. ABER dieses Mal ist es wirklich so. Die Reise Fernstudium trotz Unmöglichkeiten ist zu Ende gegangen, einfach weil das Studium zu Ende gegangen ist. Trotz dieses Thrillers, Melodramas oder Horrorfilms hat es am Ende ein wundervolles Happy End gegeben.

     

    Also, was ist, wenn alles schwierig ist, lohnt es sich da für seine Träume, Wünsche, Ziele zu kämpfen? Sind es die Tränen wert? Lohnt es sich, solche Anstrengungen einzugehen? Lohnt es sich mit Behörden zu kämpfen?

     

    Ja das tut es! Wenn also auch du gerade in einer schwierigen Situation steckst und überlegst, ob du ein Studium aufnehmen kannst oder du dich fragst, ob du es wieder aufnehmen kannst? Dann frage dich, ob du bereit bist auch einmal gegen den Strom zu schwimmen und dann beantworte dir selber die Frage:

     

    "Bin ich bereit aus Unmöglichkeiten, Möglichkeiten zu machen?"

  21. Puh, es war eine ganz schön anstrengende Woche, seitdem nun klar ist, dass es um den klinischen Schwerpunkt im Fernstudium an der PFH rabenschwarz bestellt ist (das endgültige Aus kommt vermutlich erst in einigen Wochen) :) Das Dilemma dabei ist, dass der § 5 Abs. 2 PsychThG sagt, dass zur KJP-Ausbildung ein gewisser Anteil klinischer Module (optimal ist natürlich der Schwerpunkt) im Studium enthalten sein muss. Ist es nun aber leider nicht mehr. 
    Das stellt mich vor das Problem, dass die Approbationsausbildung so vermutlich nicht machbar ist. Oder nur erschwert. Jedenfalls: Unsicher. Kann natürlich zum Ende des Masters wieder anders aussehen, dennoch kann man sich hier nicht drauf verlassen, dass das schon irgendwo hinhaut. 

    Leider sind das gesetzliche Regelungen, an denen man nun erstmal nichts ändern. Ohne klinische sieht es immer düster aus (als Psychologe zumindest). Ändern kann man aber seine Einstellung zu den Dingen. 

    Ob man nun drauf hofft, dass alles gut wird, oder nicht: Ein Plan B muss eben her. 

     

    Suche nach Plan B
    Wie sieht der aus? Einige Optionen habe ich mir schon vorher immer wieder überlegt. 

    1.) Hochschulwechsel
    Natürlich könnte ich nun wieder meinen Hut nehmen und mich bei einer anderen Ferninstitution bewerben, die klinische Inhalte im Master enthält. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich aber dagegen entschieden. Zum einen bin ich der Meinung, dass sich zu viele Uniwechsel im Lebenslauf blöd machen. Zum anderen bin ich mit der Betreuung an der PFH ansonsten zufrieden. Sie ist flexibel, nervt nicht mit Modulschranken, lässt einem da ein eigenes Tempo und die Präsenztage und Klausurtermine finde ich gut vereinbar mit meinem doch sehr vollen Alltag. Weiterhin fehlen mir woanders bis jetzt auch die Sicherheiten, ob die klinischen Schwerpunkte am Ende wirklich anerkannt werden - problemlos jedenfalls. Bislang sieht man ja leider, wie schnell es gehen kann, dass den Hochschulen da noch in die Parade gegrätscht wird. Kurzum: Es bleibt bei der PFH. 

    2.) Studienfachwechsel
    Auch darüber hatte ich kurz nachgedacht. Psychologie ist irgendwie ein wackeliges Fach. Master (ohne klinische) führen gefühlt ins Ungewisse. Der KJP ist auch mit Fächern wie Sozialpädagogik, Pädagogik, Sozialer Arbeit etc. möglich. Das wäre für mich kein Problem, weil ich selber auch aus der sozialen Richtung komme - ich denke schon, dass mir auch solche Fächer Spaß machen könnten und würden. Oder doch lieber mal was ganz anderes, z.b. Rechtswissenschaften? Meine ganze Family besteht aus Juristen. Da hat man (auch als Nicht-Jurist) einen Fuß drin. Die Überlegungen habe ich aber wieder verworfen, weil alles immer wieder zur Psychologie zurückführt. Das hat sich schnell sehr klar herauskristallisiert. 

    3.) Schwerpunktwechsel 
    Das wäre die logischste Option. Die PFH hat zwei Schwerpunkte im Master, von denen man sich für einen entscheiden müsste. "Personal- und Wirtschaftspsychologie & Betriebliches Gesundheitsmanagement" ist sicherlich interessant, aber nicht meine erste Wahl. Obwohl ich von Leuten gehört habe, die mit dem Master in Wirtschaftspsychologie sozial gearbeitet haben, beispielsweise im Altenheim. Besser als Nichts wäre das schon. Aber ich finde es schwierig, diesen Punkt mit dem für mich wichtigen Punkt "sozial" und meiner Zielgruppe "Kinder und Jugendlichen" zu verbinden.
    Im Grunde blieb da nur eins: 
    "Psychologische Gesundheitsförderung & Sportpsychologie".
    Zu Sport hab ich eine Affinität - aber will ich wirklich z.B. die Aggressionen von Eishockeyspielern statistisch erfassen? 
    Ich habe eine Weile hin- und her überlegt, ob man vor allem letztere irgendwie mit der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen verbinden kann. Und da geht tatsächlich was. Beispielsweise im Bereich Sport als Intervention bei psychischen Problemen! So könnte man zB junge Sportler begleiten, die unter Druck stehen. Leistungsdruck im Verein, in der Schule oder innerhalb der Familie wäre auch so ein Punkt, den man mit diesem Schwerpunkt ins Auge fassen kann. Interessanterweise gefiel mir dieser Gedanke bald ziemlich gut. Also fing ich auch mal an, Interviews, Profile mit Psychologen mit Schwerpunkt Sport zu lesen. Ich  klapperte auch entsprechende Praxen ab und schaute mir das Online-Portfolio solcher Leute an. Es handelt sich noch um ein sehr junges Gebiet - viel Pionierarbeit ist möglich. Gesundheitsförderung und Sport sowie Leistungsdruck ist aber ein stetig wachsender Bereich mit großer Bedeutung. 

    Ein Schwerpunkt alleine reicht nicht
    Eine Ausbildung als Berater muss schon sein. Sportpsychologen sind wohl überdurchschnittlich oft in einer Coaching-Ausbildung, weil man somit Sportler besser zu Höchstleistungen anspornen kann. 

    Ich würde dennoch einen anderen Weg gehen. Ich habe mir nochmal die Ausbildung zum Systemischen Kinder- und Jugendlichentherapeuten angeschaut. Das kommt dem KJP schon sehr nahe. Der Unterschied ist natürlich, dass es keinen automatischen Kassensitz gibt - dennoch ist eine Aufnahme ist den Leistungskatalog geplant! Und es sieht sogar recht gut aus dafür: Link zum Ärzteblatt
    Damit kann sie auch Teil z.B. psychiatrischer Ambulanzen werden. Die systemische Therapie wirkt nämlich verhältnismäßig schnell und zielführend.



    Fazit
    Ich werde mal schauen, wie die Situation nach dem Master ist. Sollte der klinische Schwerpunkt kommen, würde ich ihn natürlich wählen, ggf. zusammen mit dem Sportschwerpunkt. Dann wäre auch die Approbationsausbildung möglich (aller Voraussicht nach). Ansonsten konzentriere ich mich auf oben genannte Ziele. :) 
    Erstaunlicherweise geht's mir mit dieser Zielsetzung richtig gut. Zum Thema Sportpsychologie habe ich schon einige Vorkehrungen getroffen. Dazu aber mehr nächstes mal. 

    LG

  22. Hier kommt die Fortsetzung meines Berichts über den Springer Campus Präsenztag am 10.03.2018.

     

    12:15 Uhr - Vortrag: Big Data, Prof. Dr. Uwe Schmitz, FH Dortmund

     

    Ich gebe die Inhalte des Vortrages auf der Grundlage eigener Notizen in knapper Form wieder.

     

    Ausgangssituation

    • Es ist zu erwarten, dass Industrie 4.0 die Industrieproduktion verändern wird.
    • Es fallen massenhaft strukturierte Daten aus operativen Informationssystemen an.
    • Hinzu kommen massenhaft unstrukturierte Daten, z.B. aus sozialen Netzwerken.
    • Viele der anfallenden Daten bleiben noch ungenutzt.

     

    Was kennzeichnet Big Data?

    1. Volume (Umfang): Das Datenvolumen steigt jedes Jahr im den Faktor 40.
    2. Variety (Vielfalt): Es gibt eine Vielfalt der Formate und der Quellen. Daten können strukturiert, unstrukturiert und halbstrukturiert vorliegen. Strukturierte Daten kennzeichnen klassische Datenbanken. Unstrukturierte Daten sind z.B. Photos, Videos oder Audiodateien. Halbstrukturierte Daten sind z.B. E-Mails oder Word-Dokumente.
    3. Velocity (Geschwindigkeit): Hier geht es um die Geschwindigkeit, mit der Daten generiert und ausgewertet werden. Velocity hat zwei Aspekte. Zum einen die Geschwindigkeit, mit der Daten verarbeitet werden. Zum anderen die Geschwindigkeit, in der Daten sich ändern. Heute möchte man Updates möglichst in Echtzeit, d.h. die Geschwindigkeit der Verarbeitung soll mit der Geschwindigkeit der Veränderung Schritt halten.
    4. Veracity (Richtigkeit): Dies betrifft die Datenqualität. Man möchte wissen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Wert valide ist. Beispielsweise müssen Stromerzeuger recht zuverlässig wissen, wie das Wetter der nächsten Tage wird, denn das beeinflusst Produktion und Verbrauch von Strom.
    5. Value (Mehrwert): Das Sammeln und Auswerten von Daten ist kein Selbstzweck. Die dazu nötigen Investitionen müssen sich lohnen.

     

    Aktuell bedeutsame Datenquellen sind noch immer Transaktionsdaten, Protokolldaten, Ereignisdaten. Transaktionsdaten werden seit Jahrzehnten in klassischen relationalen Datenbanken erfasst. Auch Log-Dateien gibt es seit langem. Für die Zukunft werden große Zuwächse bei anderen Datenquellen prognostiziert, z.B. bei Social Media, Sensordaten oder Geodaten.

     

    Die gesammelten Daten sind potentiell in allen Unternehmensbereichen nützlich, also z.B. im Vertrieb, in Finanzen & Controlling, im Marketing, in der Produktion, der Logistik, im Supply-Chain-Management und im Kundenservice.

     

    Big Data Technologie leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Industrie 4.0. Zu nennen sind vier Bereiche:

    1. Smart Factory: Sensoren schaffen bessere Planungsfähigkeit.
    2. Smart Operations: Vernetzte Produktion ermöglicht flexible Steuerung der Produktion.
    3. Smart Service: Durch Vernetzung von Produkt und Hersteller und werden neue Dienstleistungen möglich.
    4. Smart Products: Hier gab es eine kleine Diskussion über die Frage, was ein smartes Produkt kennzeichnet.

     

    Beispiel Netflix

     

    Die Plattform versucht vorauszusagen, was Nutzer künftig sehen wollen. Nutzerprofile werden dazu ausgewertet, z.B. Korrelationen, wann ein begonnener Film abgebrochen wurde. Auf diese Weise werden Präferenzen für Schauspieler, Inhalte, Themen und ähnliches für bestimmte Nutzergruppen ermittelt. Dies hat Auswirkungen auf die Produktion von Serien. Zum Beispiel wurde die bekannte Serie "House of Cards" auf der Grundlage solcher Nutzerdaten produziert. (Eigene Anmerkung: Natürlich haben Produzenten von Filmen und Serien immer versucht, den Geschmack ihrer Zielgruppen zu treffen. Neu erscheint mir hier, die Geschwindigkeit der Rückkopplung und die Verknüpfung von Informationen. Früher konnte man sagen, dass die Einschaltquoten für eine Serie zurückgegangen sind. Für jeden Zuschauer, der abspringt, kann man heute sagen, was er stattdessen geschaut hat.)

     

    Big Data Technologien verändern die Datenhaltung, den Datenzugriff, die analytische Verarbeitung, die Datenintegration und die Visualisierung.

     

    Beispiel Datenhaltung

     

    In-Memory-Datenbanken laden bei Programmstart den kompletten Datenbestand in den Hauptspeicher. Dies erhöht die Geschwindigkeit der Verarbeitung erheblich. Die Datenbankserver müssen dann natürlich besonders gegen Stromausfälle gesichert werden, z.B. durch Akkus. In zeitlichen Abständen gibt es Backups auf nicht-flüchtige Datenspeicher (Save Points). Diese Datenbanken können viele Terrabytes umfassen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit entfällt der bisherige ETL-Prozess. (ETL steht für Extract, Transform, Load. Bislang mussten Daten aus operativen Systemen aufbereitet und verdichtet werden, bevor man sie analysieren konnte. In-Memory-Datenbanken sind schnell genug, um direkt auf den vollständigen operativen Datenbeständen zu arbeiten.) Vorteile sind z.B. schnelle Reaktion auf Preisschwankungen, schnelle Sperrung bei Missbrauchsverdacht, schnelle Reaktion auf aufkommende Gerüchte (Shitstorm-Erkennung!), Verringerung von Out-of-shelf-Problemen, positiveres Image durch schnellere Reaktion auf Kundenanfragen. Ein Beispiel für eine In-Memory-Datenbank wäre SAP Hana.

     

    Beispiel Sentiment-Analyse

     

    Bei der Sentiment-Analyse geht es darum, wie eine Person zu etwas steht. So gibt es mittlerweile Standard-Extraktoren für Posts auf Plattformen wie Twitter und Facebook über standardisierte Schnittstellen. Diese ermitteln z.B. Korrelationen zwischen Schlüsselwörtern und Adjektiven wie "successful" oder "bad". Auf die Weise kann man nicht nur schnell ermitteln, wie ein Produkt, ein Service oder eine Organisation wahrgenommen wird, sondern auch, wie diese Wahrnehmung sich aktuell verändert. Das kann man im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

     

    Anforderungen

     

    Um Big Data nutzen zu können, muss man verschiedene Arten von Anforderungen erfüllen:

    • Technische Anforderungen: Dazu zählen z.B. Skalierbarkeit, um mit dem rasanten Wachstum der Bestände Schritt halten zu können, aber auch Schnittstellen, um Daten aus immer vielfältigeren Quellen verknüpfen zu können.
    • Personelle Anforderungen: Es erweist sich als schwierig, Mitarbeiter mit den nötigen Kompetenzen zu beschaffen. Dazu später mehr bei den Herausforderungen.
    • Organisatorische Anforderungen: Man braucht Regelungen zum Umgang mit den neuen Daten. Auch Regelungen zum Datenschutz sind wichtig. (Wie man in jüngerer Zeit immer wieder erleben muss, kann sorgloser Umgang mit Kundendaten den Ruf eines Unternehmens nachhaltig schädigen.)
    • Projektspezifische Anforderungen: Hier geht es darum, Business-Cases zu finden, also Möglichkeiten, durch Analyse und Verknüpfung von Daten einen Mehrwert zu erzeugen. Dies könnten Einsparungen in der Produktion sein, eine schnellere Bereitstellung von Diensten als Mitbewerber, eine gezieltere Ansprache von Kunden durch Werbung, eine bessere Planung des Produktportofolios und vieles mehr.

     

    Herausforderungen beim Einsatz von Big Data

     

    Der Einsatz und die Einführung von Big Data Technologien ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden:

    • Fehlendes analytisches Know-How: Ideale Mitarbeiter haben Kenntnisse in Statistik, BWL und Informationstechnologie. Die Person, die diese Fähigkeiten kombiniert, nennt man Data Scientist. Offen bleibt die Frage, wie wahrscheinlich es ist, diese Kompetenzen tatsächlich häufig genug vereint in einer Person zu finden. Voraussichtlich wird man eher interdisziplinäre Teams bilden müssen.
    • Datenschutz: Hier geht es einerseits darum, was Unternehmen dürfen und müssen, und andererseits darum, wie Kunden auf Sicherheitslecks reagieren.
    • Fehlendes technisches Know-how
    • Datensicherheit: Wie verhindert man z.B. unauthorisierten Zugriff?
    • Kosten
    • Fehlender Business-Case
    • Die Geschäftsprozesse sind nicht reif genug für den Einsatz von Big Data

     

    Wie etabliert man Big Data in einem Unternehmen?

     

    Dafür gibt es das BITKOM-Vorgehensmodell:

    1. Assessment: Eine Ist-Analyse erfasst, was die aktuellen Daten sind und wie die aktuelle Systemlandschaft aussieht.
    2. Readyness: Neue Datenquellen werden eingebunden. Die Datenquellen werden vereinheitlicht.
    3. Implementierung und Integration: Die eigentliche Einführung einer Big Data Applikation.
    4. Konsilidierung und Migration
    5. Nutzung der neuen Daten
    6. Reportung und Predictive Analytics: Hier geht es um die Gewinnung neuer Einsichten, indem man unbekanntes und ungenutztes Wissen in den zusammengeführten Datenbeständen entdeckt.
    7. End-to-End-Prozesse: Man wandelt die gewonnenen Einsichten in Vorteile, indem man neue und bessere Geschäftsprozesse konzipiert und einführt. Im Grunde wird erst durch diesen Schritt der Nutzen realisiert.
    8. Optimierung und Tuning: Hier geht es um die Frage, wie eine künftige und bessere Systemlandschaft aussehen könnte. Damit schließt sich ein Kreis und die Phasen können erneut durchlaufen werden.

     

    Erwarteter Nutzen

     

    Durch den Einsatz von Big Data erwartet man vielfältigen Nutzen:

    • Bessere Informationen über das Informations- und Konsumverhalten der Kunden
    • Bessere Steuerung von Marketing und Vertrieb
    • Optimierte Logistik
    • Einschätzung von Marktpotentialen und Business Cases
    • Höhere Renditen durch optimierte Preisgestaltung: Das ist ein heißes Eisen. Technisch betrachtet, könnten Algorithmen eine Prognose erstellen, wie viel ein Kunde für ein Produkt oder eine Leistung zu zahlen bereit oder in der Lage ist. Sie könnten dann einen individuellen Preis je nach Größe des Geldbeutels und Ausgabenbereitschaft machen. (Eigene Anmerkung: Rechtlich ist das problematisch. Bekannt wurde zum Beispiel, dass Disneyland Paris unterschiedliche Preise je nach Herkunftsland der Kunden nahm.)
    • Wettbewerbsvorteile durch genauere Marktkenntnis

     

    Reifegrad-Modelle

     

    Reifegrad-Modelle beantworten die Frage: Ist mein Unternehmen reif genug, um Big Data Technologien einsetzen zu können? Ein Beispiel ist das Business Intelligence Maturity Model von Steria Mummert Consulting. Es unterscheidet fünf Stufe der Reife.

    1. Lokale Daten, bezogen auf bestimme einzelne Aufgaben
    2. Informationsinseln, z.B. nach Unternehmensbereichen
    3. Informationsintegration, d.h. die Daten sind unternehmensweit vernetzt
    4. Informations-Intelligence, d.h. die Daten sind logisch integriert
    5. Informationsgetriebenes Unternehmen

     

    Zur Person

     

    Prof. Dr. Uwe Schmitz betreut im Online-Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik die Module "Strategisches Management & Controlling" und "Grundlagen BWL".

     

    Soweit zum ersten Vortrag des Präsenztages.

     

    13:30 Uhr - Vortrag: DevOps, Dr. Hendrik Neumann (W3L AG)

     

    Nach einer Pause gab es ab 13:30 Uhr einen weiteren Vortrag zum Thema "DevOps" von Dr. Hendrik Neumann (W3L AG), der ebenfalls interessant und aufschlussreich war. Allerdings machte sich an diesem Punkt bemerkbar, dass ich am gleichen Tag auch noch eine zweistündige Klausur geschrieben hatte. Die Qualität meiner Notizen war leider nicht mehr ausreichend, um die Inhalte hier detailliert wiederzugeben.

     

    Fazit

     

    Wichtig war wie immer auch der informelle Austausch mit anderen Studierenden. In Kombination mit dem gebotenen Programm war es die lange Anfahrt nach Dortmund wert. Allmählich kommt für mich die Zielgerade in Sicht. Allzu oft werde ich wohl nicht mehr Gelegenheit haben, an einem Präsenztag teilzunehmen. Mindestens einmal fahre ich aber noch nach Dortmund, wahrscheinlicher sogar zweimal. Ich werde hier im Blog berichten.

  23. Mein erster Monat ...

    ... des Studiums ist vergangen. Ich würde jetzt gerne darauf eingehen wie ich mir den Monat aufgeteilt habe, womit ich Probleme hatte und wie die Lösungen ausgesehen haben. Das kann ich aber leider nicht ganz. Warum?

     

    Zuerst möchte ich hinweisen, dass ich nicht direkt darauf eingehen will, was in den einzelnen Modulen bearbeitet bzw. erlernt wird. Das macht @kurtchen in seinen Blogeinträgen schon sehr gut. Eventuelle Neuerungen an Modulen, die seit den Blogeinträgen von kurtchen gemacht wurden, werde ich natürlich aufgreifen. Ansonsten möchte ich mich darauf konzentrieren wie es mir in den Modulen ergangen ist und was mir bei der Bearbeitung geholfen hat.

     

    Wie erwähnt hatte ich mit dem Modul Grundlagen der Informatik 1 begonnen. Als das Modul im Online-Portal zum Monatsbeginn März freigeschaltet wurde, war ich total aufgeregt und loggte mich direkt ein. Zum Einstieg wurde alles in einem "Begrüßung"-Wissensbaustein erklärt: Was man beachten sollte, worum es im Modul geht und was das Lernziel ist. Gespannt durchgelesen habe ich mich auf den ersten Wissensbaustein gestürzt.

     

    Als ausgebildeter Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und 3-jähriger Berufserfahrung als Softwareentwickler erhoffte ich mir mit meinen Vorkenntnissen einige Themengebiete des Studiums besser oder schneller bearbeiten zu können. Das bestätigte sich auch bereits nach den ersten paar Wissensbausteinen. Die ersten Wissensbausteine musste ich nur überfliegen und habe daraufhin auch die dazugehörigen Tests und Aufgaben relativ schnell und einfach lösen können. In der Sprache Java, die für den Großteil der Aufgaben verwendet wird, habe ich in meinem Beruf bereits einige Erfahrungen gesammelt. Auch das half mir ungemein beim Bearbeiten der Wissensbausteine.

     

    Etwas ernüchternd war allerdings, dass ich selbst nach über der Hälfte der Wissensbausteine leider nicht gefordert war. Nach nur 7 Tagen schloss ich alle Wissensbausteine, mit dessen Tests und Aufgaben zur Sprache Java (inklusive Typen, Felder, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen, Methoden etc.) ab. Leider blieb die erhoffte Herausforderung in den Java-Wissensbausteinen aus. Erst bei einem Thema hatte ich dann ein paar Probleme: Verfikation. Das gehört in die Kategorie "theoretische Informatik" und war für mich das schwierigste, dennoch machbare, Kapitel.

     

    Danach gab es noch ein paar Wissensbausteine zu der Sprache C und Processing. Vom Schwierigkeitsgrad ähnlich wie die Java-Wissensbausteine, aber für mich sehr interessant. Mit C hatte ich bisher nur in der Ausbildung ein wenig zu tun, umso interessanter war es für mich hier ein bisschen mehr Einblick in die Sprache zu erhalten und neben Java auch eine eher maschinennahe Sprache kennenzulernen. Processing hatte ich zuvor noch nie gehört. Ich wusste nicht dass so eine Sprache, die sich durchweg mit Grafik und Animation beschäftigt, existiert. Deshalb war auch das ziemlich interessant - dennoch relativ einfach.

     

    Die Aufgaben wurden vom Tutor immer schnell bearbeitet und zurückgegeben.

     

    Fazit

    Und so komm ich zu meinem Fazit, auch wenn ich die Prüfung erst Ende April schreiben werde: Durch die Vorkenntnisse war dieses Modul sehr einfach und für mich schon in wenigen Tagen machbar. So kam ich auch zum Titel "Einen Monat (fast) nichts tun". Denn außer den ersten 10 Tagen, konnte ich mich den restlichen Monat ausruhen. Schade sowas direkt am Anfang des Studiums zu erleben, dennoch hat mir das Modul Spaß gemacht. Meine Java-Kenntnisse wieder aufzufrischen, meine Fähigkeiten zu bestätigen und zudem noch ein paar weitere Dinge neu erlernt zu haben bringt mich dazu das Modul als durchweg positiv zu bewerten.

     

    Der Online-Kurs und die dazu passende Literatur von Helmut Balzert fande ich sehr übersichtlich und immer mit interessanten Aufgaben bestückt. Auch wenn ich die Aufgaben mit der Darstellung einer Tabelle in der Konsolen-Ausgabe nicht mochte ;-), kann ich von meiner Seite aus nichts negatives berichten.

     

    Als nächstes Modul habe ich mathematisch-logische Grundlagen ausgewählt, in dem ich mir einen Einblick in das Mathematik-Niveau des Studiengangs verschaffen will und hoffe das gut abschließen zu können.



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung