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Blogs mit Erfahrungsberichten zum Fernstudium

 

Leute gibts...

Ein herzerfrischendes moin moin an alle Durchgeknallten 😁,   gestern ist mir was passiert, das muss ich einfach loswerden. In unserer Master WhatsApp Gruppe kam die Frage, wer die und die B-Aufgabe schon hat. Da ich diese erledigt hatte bejahte ich dies. Daraufhin wurde ich von der fragenden Person gebeten meine Lösung ihm zu schicken oder sie in die DropBox zu laden, da er bereits 20 Seiten geschrieben und erst bißchen mehr wie die Hälfte der Aufgaben bearbeitet hätte. Die Aufgaben wären teilweise doof und er wollte da jetzt auch nicht zu viel Zeit für verlieren 🙄.   Dazu muss man sagen, das genau diese Person sich letztes Jahr über die Leichtigkeit der B Aufgaben beschwert hat, weil er so wenig Zeit investiert, die Hefte nicht richtig gelesen hat und trotzem eine super Note bekommen hat und was das wohl über das Niveu des Masters aussagt. Ich fand diese Aufgabe hingegen alles andere als leicht.   Ich habe ihm dann heute morgen geantwortet, das er -das keiner- meine Lösung erhalten wird, sondern er mir sagen soll wo es bei ihm hakt und ich dann gerne bereit bin zu helfen und zu schauen wie ich das gelöst hab. Bis jetzt kam noch keine Antwort dazu.   So ein Verhalten ärgert mich total. Ein Master Studium ist nunmal kein Zuckerschlecken und man muss sich halt hinsetzen und was machen. Wer das nicht möchte und auf möglichst einfachen Weg das Ziel erreichen will, sollte überlegen ob das Studium wirklich was für ihn ist. Ich habe darüber auch mit @MichiBER geschrieben, der voll auf meiner Seite ist und auch solche Erfahrungen gemacht hat. Am Ende hat keiner was davon, schon gar nicht wenn das rauskommt. Das ist es mir echt nicht wert.   Das musste ich jetzt mal rauslassen 🙈   schöne Grüße  

Basaltkopp

Basaltkopp

 

Ab in den Urlaub - KW5

Moin Moin, es ist soweit. Morgen geht der Flieger nach Amsterdam. Ich habe genug erledigt, sodass ich entspannt fliegen kann. Am Freitag und Samstag habe ich mein Palliaitv-Seminar abgelegt. Es war sehr toll. Frau Schwermann (Dozentin) war sehr gut vorbereitet und hat ihre Expertise gut vermitteln können. Ich habe viel gelernt und werde einige Ideen in die Praxis mitnehmen. Die Teilnahme bedeutet auch, dass ich die Fallaufgabe rechtzeitig erledigt habe, wobei das auch wieder eine "kurz vor knapp" Aktion war.
Da ich mich immer noch nicht wirklich zum Schreiben der Hausarbiet überwinden konnte, habe ich so stark prokrastiniert, dass am Ende sogar die Fallaufgabe "Betriebliches Gesundheitsmanagement" fertig wurde. Damit bleiben nur noch die "schweren" und "freien" Aufgaben übrig (Praktikumsbericht, Projektplan, Gruppenprojekt, Thesis, Hausarbeit).

Letztere ist irgendwie nicht mein Ding. Selbst meine Tutorin hat mich jetzt angeschrieben und nach dem Exposé gefragt 🤭. Ich habe ihr versprochen, das ich das MItte Februar fertig habe, ob das wirklich was wird... Ich zweifle noch. Was hingegen geklappt hat, war die Anmeldung beim Boxen. Es war wieder eine Umstellung feste Trainingzeiten zu haben, sodass ich in der Anfangszeit auch nicht immer alle Trainingsheinheiten mitmachen konnte. Ich hoffe aber, dass es sich nach meinem Urlaub einpendelt und ich ein vernüftiges Verhältnis zwischen Boxen und Kraftsport erreiche. Auch das Lesen und hören studienfremder Bücher hat soweit gut geklappt mit 3,5 Büchern habe ich mein Soll erfüllt, ich hatte ja aber auch genug Zeit beim Prokrastinieren.   Meine Gruppenprojektsgruppe steht schon und auch das Thema haben wir soweit gefunden. Kick-off ist zwar erst Ende März und bis dahin wollte ich mindestens die Hausarbeit und den Projektplan fertig haben... Eventuell habe ich bis dahin aber auch nur das Gruppenprojekt fertig und die Hausarbeit wartet noch immer 😅.
Das Kommunikationsseminar im Januar ist leider ausgefallen, aber dafür habe ich März schon einen neuen Termin, bei dem ich auch viele bekannte Kommilitionen treffen werde. Ich freue mich schon sehr drauf.

Gruß
 
 

Kolloquium geschafft

Heute hab ich das Kolloquium hinter mich gebracht. Es war wirklich in Ordnung. Ich bin am Tag vorher angereist und konnte so entspannt den Tag angehen. Damit ist das Kapitel Bachelor erledigt - mal sehen wann die Bestätigung eintrudelt.   Rückblickend kann ich sagen, ich hätte viel früher mit dem Studium anfangen sollen. Das Gefühl fertig zu sein ist schon genial.   Jetzt lehne ich mich zurück und warte auf meine Urkunde. Und überlege ganz hart welchen Master ich anfangen soll.   Grüße narub

narub

narub

 

Es gibt mich noch^^

Hallöchen, erinnert ihr euch noch an mich? 😉 So viel zum Vorsatz regelmäßig zu schreiben ... Man kommt ja zu nix xD sorry about that. Dementsprechend gäbe es so viel Neues, dass ich nen halben Roman verfassen könnte, aber mal das Wichtigste in - hoffentlich - angemessener Kürze:   Dasselbe Spielchen wie die letzten zwei Semester läuft - Klausurvorbereitung (11.03.), diesmal zur Einführung in mein Nebenfach die Geschichtswissenschaft, und ich schaffe es schon wieder mich und mein Umfeld rebellisch zu machen 😜 Nach den letzten zwei unglaublichen Erfolgen sollte man eigentlich meinen, dass so langsam etwas Souveränität da ist, aber irgendwie ... Vielleicht bin ich einfach so 😂 *klappern gehört zum Handwerk* oder wie war der Spruch? 😉   Die Betreuung im Modul G1 finde ich super, ähnelt der in K, mit der ich ja super happy war - das hilft ungemein, die Dozentinnen sind sehr nett und hilfsbereit. 🙂   Für das Sommersemester habe ich mich für L2 eingeschrieben - Praxissemester im Hauptfach. Ein externes Praktikum, das ich vor ein paar Jahren gemacht habe inklusive Praktikumsbericht sind bereits - mündlich - anerkannt, das spart Stress und ich werde mich voll und ganz auf die Praxishausarbeit fokussieren können (hab sogar schon ein Thema bzw. Arbeitsbereich - wird aber noch nicht verraten 😉) bin schon aufgeregt und freue mich - die erste Hausarbeit ever ... 😲 Aber eins nach dem anderen - erst die Klausur ...   Und sonst? Nichts weltbewegendes ... Alles stressig wie immer 😜   Vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich wieder mehr zu bloggen - die Hoffnung stirbt zuletzt 🤣   Euch alles Gute und weiterhin viel Erfolg! HappyMogry

HappyMogry

HappyMogry

Turbo Motivation

Vermutlich liegt es an dem Jobangebot, dass meine Motivation noch mal so richtig einen Turbo eingelegt hat. 💪 Ich weiß selbst nicht genau, wie ich es schaffe, neben Schichtdienst Unterricht vorzubereiten und noch zu lernen, aber es geht.   Die Hausarbeit im Modul "Berufliche Identität und professionelles Handeln in Pflegeberufen" habe ich 10 Tage vor Abgabetermin in die Post gegeben. Da konnte ich ein Herzensthema bearbeiten, die Professionalisierung der Pflege, und im Kontext dazu Vorbehaltsaufgaben (die ab 2020 im neuen Pflegeberufereformgesetz geregelt werden). Ein Thema, mit dem man sich gedanklich oft befasst, noch mal wissenschaftlich mit Literaturrecherche zu bearbeiten und am Schluss seine eigenen Gedanken als Resümee einzubringen, war wirklich großartig.   Ich habe die Hausarbeit bzw die Gedanken dazu erst mal nur "runter geschrieben" und später an den Formulierungen und Formalitäten (Literaturverzeichnis usw.) gearbeitet. Das hat dann schon nicht mehr ganz so viel Spaß gemacht. 😉  Besonders der Teil, an dem man die unterschriebene Einverständniserklärung an die Office Datei anhängen, das ganze in PDF umwandeln und auf eine CD brennen muss... bin ich hier im Fernstudium? Könnte ich das alles nicht einfach als Mail schicken? Am liebsten mag ich diese Momente, an denen ich vor Frust schon ein Stück von meinem Schreibtisch abbeißen könnte, und dann kommt mein Freund (der IT`ler), schnappt sich die Maus und macht alles, für was ich zuvor eine Stunde verschwendet habe, buchstäblich mit einer Hand in der Hosentasche. 😀 Wenn ich Rentnerin bin, will ich Informatik studieren. Ich will das auch können! 😁   Nun geht es verschärft weiter mit Klausurvorbereitung im Modul Berufspädagogik. Die Klausur ist am 16.3.. Es ist vielleicht wieder meiner Turbo Motivation zu verdanken, dass ich die Studienbriefe phänomenal finde. Andererseits ist es ja sozusagen ein Hauptfach. Die SB`s sind wirklich sehr gut geschrieben, die Themen folgen einer erkennbaren Logik, und der Schwierigkeitsgrad ist genau richtig herausfordernd. Es ist aber auch sehr sehr umfangreich, und ich hoffe, dass ich das alles zeitlich schaffe. Berufsbildungsforschung ist dabei ein Thema, das ich regelrecht feiere (um es mit den Worten des Sohnes meines IT`lers zu sagen 😉 ). Natürlich gibt es auch viel über die Geschichte der Berufspädagogik und Wissenschaftsparadigmen zu lesen.    Falls jemand ein bisschen Motivation braucht, ich hätte etwas abzugeben. 🤘😉   Euch allen eine gute Woche! Silberpfeil    

Silberpfeil

Silberpfeil

Reise zu den klinischen Seminaren - so teuer wird's

Die so heiß ersehnten klinischen Seminare, deren Teilnahmevoraussetzung ein echter Knochenjob waren, kommen immer näher - am 13.02. geht's los und ich fahre nach Göttingen. Ich reise täglich an und auch wieder ab, 5 Tage lang zusammen genommen 500 km. Hätte ich die Tickets online bestellt und die BahnCard 50 mit 250€ noch dazu, wäre ein absoluter Mondpreis bei rumgekommen. 
Gestern hatte ich dann endlich Zeit, im DB Reisezentrum aufzuwarten, um mich da beraten zu lassen - das würde ich auch jedem empfehlen, da die Leutchen dort verpflichtet sind, euch auch immer das günstigste Angebot zu suchen. Davon abgesehen kann man bei einer Beratung natürlich auch gleich alle weiteren Unklarheiten klären, die einen so umtreiben. Mir sind zB Fragen, ob das Ticket für alle Züge gilt, falls ich einen anderen nehmen will oder ob man damit auch einen anderen Anbieter als die DB nutzen könnte, meist sehr wichtig (unverarbeitetes Trauma, da ich in Hamburg mal in bester Absicht ein Busticket mit falscher Tarifzone gekauft habe, kontrolliert wurde und den Vollpreis für Schwarzfahrer zahlen durfte, inklusive komplette Bloßstellung seitens des Kontrolleurs - seitdem werd ich komischerweise immer nervös, wenn ein Kontrolleur auftaucht, selbst wenn ich kognitiv weiß, dass ich ein gültiges Ticket habe!). 

Gut war, dass ich gestern Zeit mitgebracht habe. Im DB Reisezentrum zieht man ja Nummern wie auf dem Amt. Ich hatte Nr.77, dran war allerdings Nr.14 - Oh no! Keine Ahnung, woran es lag. Alle Schalter waren besetzt, und es waren auch nur ca. 15 Leute vor uns. Woraus sich ergab, dass viele zwischendrin wohl wieder abgehauen sind. Trotzdem hatten gestern wohl einige so exotische Reisekonstellationen wie ich, denn jede einzelne Beratung dauerte ewig, und so stand ich mir noch 1,5 Stunden die Beine in den Bauch. 

Erster Kommentar der Dame hinterm Schalter: "Jeden Tag von hier nach Göttingen und zurück, Sie Ärmste :-( "
Ganz so dramatisch sehe ich das komischerweise nicht, ich habe schon von viel schlimmeren Pendlergeschichten gehört (und die waren auch noch dauerhaft). 
Wir haben aber eine günstige Kombination mit einem Wochenticket gefunden, und so sind nur noch 230€ statt das Doppelte fällig. Eine Bahncard ist dafür nicht nötig und es wäre mit ihr auch nicht billiger geworden. Es handelt sich um ein ICE-Wochenticket, jeder Zug kann damit genutzt werden.
Die Hinreise läuft ganz gut und ist machbar, obwohl ich schon jeweils um kurz nach 6 Uhr hinfahren muss. Nicht so toll sind die Rückverbindungen, denn demnach komme ich im Schnitt immer erst um 21:15 hier an. Das liegt an den Takka-Tukka-Bummelzügen, die ich zwischendrin nehmen muss. Wenn einer davon ausfällt, au weia... 
Ich hoffe sehr, dass dich da irgendwie noch andere Möglichkeiten ergeben. Beim ersten Mal in Göttingen war ich komischerweise sehr viel früher und schneller wieder da. 

Nun ja, 5 Tage also Zähne zusammenbeißen und Pendeln-extrem! 

LG

Vica

Vica

 

Kurze Vorstellung

Hallo zusammen,    ich bin neu hier und möchte gerne meine Erfahrungen bezüglich Studium und Baby mit euch teilen. Studiere Wirtschaftsingenieurwesen online und befinde mich derzeit in Elternzeit. Oh wie sehr habe ich mich auf die Elternzeit gefreut und wie naiv war ich doch zu glauben, dass mir mehr Zeit am Tag bleibt für das Studium :).  Ich habe vorher vollzeit gearbeitet und das Studium neben dem Beruf begonnen, so wie es viele tun. Dann kam unser Sohn zur Welt (mittlerweile auch schon 7 Monate alt) und ich habe mich dazu entschlossen weiter zu studieren in meiner Elternzeit. Da es viele gibt, die mich gefragt haben, wie es alles zu schaffen ist, mit dem Baby und dem Studium, habe ich gedacht, vielleicht ist ein Blog darüber für euch interessant. Da ich nicht nur die Frauen ansprechen möchte, geht es natürlich auch um das Studium an sich und welche Herausforderungen damit verbunden sind.    Derzeit bereite ich mich auf die Klausuren im März vor und möchte mindestens Marketing schreiben und wahrscheinlich auch Mathe. Mal sehen, wie es läuft :). 

Sarinja

Sarinja

 

Wer bin ich und was mach ich hier?

Nachdem ich hin und her überlegt habe, ob ich diesen Blog schreiben soll, tu ich es nun einfach. Da ich sowas bislang noch nie gemacht habe, hoffe ich einfach, dass ich meine Gedanken gut rüber bringe und dass ich es schaffe regelmäßig zu schreiben.   Ich möchte mein Abitur über ein Fernstudium nachholen und stehe noch ganz am Anfang. Ich habe mir noch keinen Anbieter ausgesucht, wobei es vermutlich das ILS sein wird. Was mich dazu bewogen hat, will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Dazu werde ich ein bisschen was zu mir erzählen. Ich bin 30 Jahre alt, habe einen festen Job in der Logistik bei einem der größten Online Versandhändler und bin Mutter von drei wunderhübschen Mädchen. (fast 4 Jahre alt, grade 2 Jahre alt geworden und 6 Monate alt). Meine Schulzeit war alles andere als ein Zuckerschlecken. Die Einzelheiten erspare ich euch jetzt einfach. Es führte dazu, dass ich die Schule zwar bis zur Zehnten (Gymnasium) durchstand, aber aufgrund von hohen Fehlzeiten eines der miesesten Abgangszeugnisse hatte. (Eine 6, fünf 5er und der Rest waren 4er) Ich wollte noch versuchen, meine FOR an der Hauptschule zu machen, aber mir wurde das alles zu viel. Also habe ich abgebrochen. Eine Weile dümpelte ich so rum, suchte mir dann einen Job, kam mit meinem jetzigen Mann zusammen und beschloss nochmal die Schulbank zu drücken. Ich wollte mir unbedingt beweisen, dass ich die Fachoberschulreife geschafft hätte. Aber weil ich ein unterirdisches Zeugnis hatte sollte ich erst einen Hauptschulabschluss machen und dann den Realabschluss. 2 Jahre wollte ich eigentlich nicht aufwenden, ich musste schließlich auch noch arbeiten nebenbei. Aber ich wollte es unbedingt, also Augen zu und durch. Das Ende vom Lied: Es war unendlich langweilig und ich stand in allen Fächern eins, also durfte ich nach ein paar Wochen doch direkt in die Abschlussklasse wechseln. Es war immer noch langweilig, trotzdem gab ich mein allerbestes und konnte meine Fachoberschulreife als beste Schülerin der Schule mit einem Durchschnitt von 1,3 abschließen. Wie gerne ich danach noch das Abitur dran gehangen hätte oder wenigstens eine Ausbildung. Aber das war finanziell nicht möglich, da mein Mann damals in Ausbildung war. Also schob ich das ganze auf und suchte mir einen einen einigermaßen gut bezahlten Job. Der Wunsch das Abitur zu machen und zu studieren blieb vorhanden. Mit 25 wollte ich dann einen Versuch wagen. Ich meldete mich zum Abitur an einem Kolleg an. Es war alles schon geregelt, Aufhebungsvertrag unterschrieben, Bafög beantragt und genehmigt, die erste Rate war sogar schon auf dem Konto. Wenige Tage bevor ich starten wollte, hielt ich dann einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Ja wir hatten es versucht, schon eine Weile und weil es nicht klappte, hatte ich zu der Zeit überhaupt nicht damit gerechnet. Also alle Pläne wieder umschmeißen. Schule abmelden, beim Arbeitgeber fragen, ob ich den Aufhebungsvertrag rückgängig machen kann und wieder arbeiten. Klar hätte ich es auch durchziehen können, aber finanziell wäre es knapp gewesen zumal ein Umzug  unumgänglich war. So 5 Jahre und 3 Kinder später, ist der Wunsch wieder allgegenwärtig. Ich hatte die Jahre immer wieder daran gedacht, aber mich dann doch nicht getraut. Jetzt will ich es aber durchziehen. Noch bin ich in Elternzeit bis ca Mitte nächsten Jahres und dann wechsel ich in Teilzeit. Das wird hart und schwer, vielleicht sogar unmöglich, aber zu Versagen ist immer noch besser, als es nicht versucht zu haben.   Motivation und Lernwille sind ohne Ende vorhanden, was mir jetzt noch fehlt ist das ok vom Arbeitgeber (wir haben ein Programm, welches die Kosten zu einem Großteil trägt). Zudem muss ich mich noch endgültig für einen Anbieter entscheiden. Ich weiß noch nicht wie lange das ganze dauert und weil ich in der Zeit nicht untätig sein will, habe ich mir schon ein bisschen was an Büchern besorgt. Ich frische erstmal meine ganzen Grundkenntnisse wieder auf und beginne schon mit dem Lernen von Lateinvokabeln. Am liebsten würde ich sofort durchstarten, aber ich muss mich wohl noch etwas in Geduld üben, außerdem kann ich so schon mal testen, wie ich mit dem Lernen überhaupt klar komme und wie ich mir die Zeit einteilen kann. Meine älteste Tochter geht in den Kindergarten, die beiden jüngeren schlafen Mittags für gewöhnlich 2 Stunden. Abends wenn wenn die Mädels schlafen kann ich auch noch mal 2 Stunden aufbringen vielleicht auch 3, aber ich plane noch Zeit für mich ein zum runterkommen und eben meinen Hobbys nachzugehen, außerdem schläft die jüngste noch nicht durch, was ich auch berücksichtigen muss. Wenn mein Mann zu Hause ist bleibt dafür wieder mehr Zeit. Mal sehen wie das klappt und da noch nichts angemeldet ist, habe ich auch noch Zeit das ganze zu testen.   Das wars erstmal von mir. Für mich könnte bald ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnen. Meine Gefühle gehe in alle Richtungen, Freude, Aufregung, Unsicherheit, Zweifel. Alles dabei. Aber das gehört doch dazu!

Czarna

Czarna

 

Das Leben und andere Katastrophen

Achtung, heute folgt ein sehr emotionaler und auch privat lastiger Blogeintrag. Kennt ihr das Gefühl, wenn alles einfach nicht so läuft, wie es sein sollte? So fühlt sich der Januar einfach für mich an.  Privat ist die reinste Katastrophe, beruflich nervt momentan nur und im Studium läuft es auch nicht, wie ich es gerne hätte. Zum Mäuse melken sag ich euch.  Aber der Reihe nach.....  Privat mussten wir in unserer Familie einen großen Verlust hinnehmen. Vergangenen Sonnabend war die Beerdigung. Etwas was mich sehr mitgenommen hat. Gerade der Januar ist für meine Schwestern und mich ein sehr emotionaler Monat, weil meine Mutter vor nunmehr 7 Jahren verstorben ist. Nun ist ihr großer Bruder und damit unser Onkel, der uns sehr nahestand, gefolgt. Man sollte eigentlich meinen, dass man, je älter man wird, immer besser damit umgehen kann. Zumindest mir geht es nicht so. Lässt sich schwer beschreiben. Im Falle meiner Mutter sind nun 2 von 6 Geschwistern verstorben. Es kommen immer mehr Gedanken auf, wie es sein wird, wenn bei meinen Schwestern und mir die Zeit gekommen ist und wir voneinander Abschied nehmen müssen. Wir haben alle ein so enges Verhältnis zueinander, dass ich mir das gar nicht vorstellen mag. Ist es egoistisch zu hoffen, dass man die Erste ist und so diesem Schmerz aus dem Weg gehen kann? Keine Angst, ich habe keine Neigungen diesbezüglich nachzuhelfen... aber die Gedanken kommen mit einem Verlust zumindest bei mir immer mal wieder hoch. Ich brauche einfach mal einen Tag für mich, an dem ich etwas nur für mich mache und durchatmen kann. Wenn alles klappt, gönne ich mir Anfang März mal mehrere Tage eine Auszeit.  Mit den Belastungen im privaten Bereich sinkt meine Frustrationstoleranz im beruflichen Sektor. Ich grenze mich dann mehr von meinen Kollegen ab, suche mir in den seltenen Leerlaufzeiten eine Beschäftigung fernab von Klatsch und Tratsch und versuche einfach Ruhe zu bewahren. Gibt halt nur Kollegen, die verstehen ein Stopp nicht. Vergangenen Freitag hatte eine Kollegin eine Frage... soweit so gut. Sie hat ihre Antwort bekommen. Für mich erledigt. Nur für sie leider nicht. Ihr hat dieser Ablauf nicht gefallen, den ich ihr erklärt habe und wollte mit mir darüber diskutieren, warum wir das nicht anders machen. Das war so eine Diskussion Marke "warum ist der Himmel blau, wenn ich ihn doch pink haben will". Drei geduldige Erklärungsversuche mit dem Schluss "Es ist nun mal so geregelt" habe ich versucht, dann war es rum mit meiner Geduld. Die vierte Antwort war zackig mit dem Hinweis, dass ich ihr anweise (ich war schichtverantwortlich) den Regularien entsprechend zu arbeiten und alles weitere mit der entsprechenden Hierarchieebene zu klären. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf die Spätschicht heute freue. 🙈 Ja Studium.... das positive zuerst.... vor der Arbeit bringe ich meinen ersten Abschlussbericht und mein Zeugnis zur Post. Endlich ein Haken dran für mich. Psychologie und Soziologie laufen ganz gut. Medizin…. das Studienheft ist für mich ganz lustig. Vieles Wissen aus der Ausbildung kommt beim Lesen auch wieder. Hat zu einigen Fachsimpeleien im Dienst geführt. Meiner Meinung nach merkt man an der Struktur des Studienheftes, dass es kein Mediziner verfasst hat. Die Reihenfolge und auch die Aufbereitung der Inhalte ist für mich persönlich nicht unbedingt logisch. Ich orientiere mich bei der Auffrischung an meinen Fachbüchern zu Hause. Die nächste Überraschung kam für mich in der Vorlesung. Erwartet habe ich bei medizinischen Grundlagen einen Mediziner. Weit gefehlt. Eine Sozialpädagogin (M.A.) hat die Vorlesung gehalten. Ich war einigermaßen skeptisch. Aber die Frau hat mich mit fortschreitender Vorlesung einfach nur begeistert. Sie wusste bei allen Themen, die wir an diesem Tag durchgesprochen haben, wovon sie redet und konnte dies auch sehr kompetent vermitteln. Und das auch sehr viel besser, als das Studienheft es vermochte. Eine Kommilitonin hatte vor Medizin reichlich Bammel, weil sie über keine Vorerfahrung verfügte, aber nach der Vorlesung war ihr die genommen. Fand ich top. Am Ende haben wir ein Fallbeispiel besprochen. Da wurde mir bewusst, wie medizinisch orientiert mein Blickwinkel doch noch ist. Da muss ich mal etwas mehr drauf achten. Was studientechnisch eher schlecht läuft, ist die Suche nach einem Praktikumsplatz für das kommende Sommersemester. Ich habe schon einige Absagen kassiert (Personalmangel, kein Personal zum Anleiten, die Strukturen machen einen Praktikumsplatz nicht möglich, Praktikumsdauer zu kurz...). Dank Vitamin B konnte ich für Mittwoch ein Vorstellungsgespräch in einer Suchtklinik realisieren. Ich hoffe das klappt. Das Sommersemester rückt näher und ich muss den Praktikumsplatz ja auch beantragen. Was mich überrascht hat, ist die Tatsache, dass der leitende Psychologe bei dem Gespräch anwesend ist. Mal schauen, ich werde gewiss berichten. Sollte das nicht klappen, habe ich noch eine andere Anlaufstelle. Aber vielleicht kann ich mir die für das nächste Wintersemester aufsparen. Jetzt muss ich meine Mappe für Mittwoch noch fertig machen, dann geht's zur Arbeit.  Dann bis zum nächsten Mal mit hoffentlich positiveren Zeilen. 

Colle84

Colle84

Das Wochenende war zu kurz, wenn einem keine schlagkräftige Überschrift einfällt.

Und schon ist wieder Sonntagabend und ich frage mich, wo das Wochenende geblieben ist...man hat ja manchmal das Gefühl, man zwinkert einmal und schon ist es vorbei.
Nachdem ich am Donnerstag Abend tatsächlich noch Soziologie geschrieben habe, habe ich mir zur Belohnung mal ein paar Tage lernfrei gegönnt. Die Klausur ist (zumindest gefühlt) gut gelaufen, und mit dem Proctoring hat erneut alles toll geklappt. Ich scheine da wohl ziemlich viel Glück zu haben, denn bei anderen gab es wohl in den letzten Tagen durchaus so einige technische Problemchen - woran auch immer das liegen mag. Bei mir lief alles einwandfrei, und auch der Proctor war wieder mal sehr nett. Das darf alles gerne so bleiben. Mal sehen, wie lange ich diesmal auf die Note warten muss, man munkelt dass in Soziologie die Korrekturzeit schon ziemlich maximal ausgenutzt wird. (Seufz.)
Gestern bin ich nach Monaten mal wieder auf der Arbeit eingesprungen, weil dort Notstand herrschte. So viel dann zu meinem freien Wochenende, aber nun ja, ich hab's gern gemacht, denn man ist mir dort in der Vergangenheit auch schon oft entgegen gekommen - zum Beispiel als ich "holterdiepolter" mal eben mit einem Pflegekind in Elternzeit ging. Vermutlich werde ich in nächster Zeit noch öfter das Vergnügen haben, mal schauen, ob das zeitlich alles so hinhaut oder es mir doch irgendwann zu viel wird. Irgendwie verliere ich mich derzeit ein bisschen im Termin-Wirrwarr (vermutlich nicht verwunderlich bei 2 Erwachsenen und 3 Kindern plus Studium etc.), da muss ich noch ein bisschen an der Selbstorganisation feilen.
  Nun habe ich hier noch "Sozialwirtschaft" und "Berufsfeldentwicklung" auf dem Schreibtisch und kann mir dementsprechend überlegen, ob ich lieber noch eine Klausur schreibe oder doch eher eine Hausarbeit. Theoretisch geht mein Semester noch bis Mitte Mai, und meine Credits hätte ich mit den beiden Fächern alle verbraucht - ich könnte mir also Zeit lassen. Will ich aber nicht. Ich hoffe eher, dass ich beides in einem guten Tempo durchziehen kann und vielleicht sogar noch Extra-Credits für ein weiters Modul genehmigt bekomme. Beim Vollzeitmodell des Studiums ist das kein Problem, aber ich hörte dass man auch als Teilzeitstudent mit einer solchen Anfrage durchaus Glück haben kann. Damit könnte ich mir dann ein Polster für schlechtere Zeiten anlegen, man weiß ja nie, was mal irgendwann dazwischenkommt und einen vom Lernen abhält. Immerhin ist irgendwann auch Sommer, mit Urlaub und später 3 Wochen Kita-frei, da bin ich vermutlich froh, wenn ich was vorgezogen habe. Die 5 Credits, die ich aus Versehen zu viel erhalten hatte wurden leider wieder gelöscht - Damn it! 😂   Ich werde mir also in den nächsten Tagen mal beide Skripte zu Gemüte führen und dann entscheiden, wie es weitergeht. Kommt alle gut in die neue Woche! ☺️👋

Anyanka

Anyanka

Krank sein nervt!

In dieser Woche habe ich nichts fürs Studium gemacht, denn im Hause Moira waren alle krank. 😕 Mein Sohn und ich waren gerade ein paar Tage gesund, als er uns am Sonntag mit einem Magen-Darm-Virus überraschte. Und mein Mann, wie sollte es anders sein, hat sich angesteckt.     Ich war eigentlich ganz fit, aber scheinbar war meine Erkältung noch nicht ganz abgeklungen, denn am Mittwoch habe ich immer wieder ein komisches Druckgefühl auf der Brust gehabt, dass ich dann weghusten musste. Ich hatte im August letzten Jahres eine kleine Herz-Op per Katheter und dementsprechend macht mir sowas etwas Angst. Also habe ich die 116117 angerufen und natürlich haben die gleich RTW und Notarzt vorbei geschickt.     Bei meiner kardiolgischen Vorbelastung wollten sie sicher gehen, dass ich (30 Jahre) keinen Herzinfarkt habe. Hatte ich natürlich nicht und kam mir echt etwas blöd vor, weil so ein Aufriss gemacht wurde, aber ich tröste mich damit, dass ich die für mich gerinste Instanz (Subsidiaritätsprinzip und so 😋) kontaktiert habe und die entschieden haben, dass ein Notarzt kommen soll. Ich wurde dann noch ins örtliche Krankenhaus mitgenommen und weil ja nicht klar war, ob ich zur Überwachung bleiben muss, haben sie mir gleich mal einen Zugang gelegt. ICH HASSE ZUGÄNGE!!!     Ich durfte aber noch am selben Abend gehen und der blöde Zugang war total unnötig. Wenigstens lag er beim ersten Versuch. Bei meiner Herz-OP waren es drei Versuche, bis die Nadel endlich da war, wo sie hin soll. 🙄   Nun ja. Die letzten Tage habe ich also hauptsächlich mit Schonen verbracht, was trotz kranken Baby ganz gut funktioniert hat, weil mein Mann ja auch zuhause war und mir einiges abnehmen konnte.  Fürs Studium habe ich aber echt gar nichts gemacht und werde mir gleich erstmal das Skript zur Einführung in die Soziale Arbeit zu Gemüte führen. Es wird Zeit, dass ich wieder was mache!     Feature Foto: https://pixabay.com/de/erkältung-krank-fieberthermometer-1972619/

Moira

Moira

 

21. Physik im ersten Studienjahr

Das erste Studienjahr in Physik ist jetzt auch vorbei. Jedes Quartal hatte Studienhefte, mindestens eines, höchstens drei, insgesamt sieben, jeweils mit einer Einsendeaufgabe. Ein Bild mit dem Studienmaterial habe ich unten angehängt. Weiteres Studienmaterial, z.B. ein Schulbuch, wie in Chemie, gab es nicht. Folgende großen Themengebiete wurden gestreift: Klassische Mechanik (2 Hefte), Elektrizitätslehre (2 Hefte), Wärmelehre (2 Hefte) und (Geometrische) Optik (1 Heft).   Anders als in Chemie, wo gefühlt alles mit allem zusammenhängt, scheinen die Teilgebiete in Physik, zumindest in der hier dargestellten Form, viel strikter voneinander getrennt zu sein. Die Wärmelehre kommt ohne Optik aus, Die Elektrizitätslehre ohne Newton-Mechanik und andersherum. Diese klare Trennung hat für das Lernen Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man A-Zusammenhänge nicht kennen muss, wenn man B-Zusammenhänge lernt. Der Nachteil ist, A-Zusammenhänge schneller wieder zu vergessen, wenn man sich eine Zeit lang nur mit B- und C-Zusammenhängen beschäftigt.   Am besten hat mir die Geometrische Optik, auch bekannt als Strahlenoptik, gefallen. Ich kenne den Stoff natürlich (besser gesagt die Existenz desgleichen) schon aus der Schulzeit, aber so intensiv mit ihm gestritten, hatte ich damals nicht. Licht als Strahl betrachtet, kommen hier geometrische Methoden zum Einsatz, um Spiegel/Linsen-Gegenstand/Abbild-Zusammenhänge herzustellen. Nur wenige physikalische Gesetzmäßigkeiten, wie Reflexionsgesetz, Linsengleichung und Brechungsgesetz, sowie geometrische Dreiecksberechnungen, reichen hier aus, um interessante Fragestellungen zu lösen und die Gegenstand/Abbild-Funktionsweise verschiedener optischer Geräte mit einer Linse oder Linsenkombinationen, wie Prisma, Lupe, Brillenglas, Mikroskop, Fernrohre (unterschiedlicher Funktionsweise), Fotoapparat, Diaprojektor, Tageslichtprojektor oder Beamer, herzuleiten und zu erklären. Mit wenig Wissen muss mehr nachgedacht und kombiniert werden, um für eine Aufgabe den richtigen Lösungsansatz und Lösungsweg zu finden. Eine Vorgehensweise, die mir immer gut gefällt. Eine allgemeine Beobachtung, die ich auch in den anderen Fächern mache: Man könnte die verschiedenen Ecken beim Studieren noch viel mehr ausleuchten, mehr Aufgaben lösen (im Internet gibt es tonnenweise Aufgaben), sich selber mehr Fragen stellen und nach Antworten suchen. Möglicherweise gibt es "später" einmal Gelegenheit, auf gewisse Sachverhalte zurückzukommen.   Wie in Chemie, so spielen auch in Physik die Versuche eine große Rolle, die im Rahmen des Fernstudiums aber nicht Live und in Farbe demonstriert, sondern nur mit Text, Bildern, Grafiken erklärt und veranschaulicht werden können. Während in Chemie die meisten Versuche im Schulbuch behandelt und illustriert werden, übernehmen in Physik die Studienhefte selber diese Funktion. Hier bilden die Versuche und Schlussfolgerungen daraus eine Einheit. Im Internet finden sich natürlich auch zahlreiche Videos, Animationen und Erklärungen in Text- und Bildform. Die haptische Wahrnehmung der Untersuchungsgegenstände einer Naturwissenschaft kommen in einem Fernstudium ohne Präsenzen natürlich zu kurz. Ich bin aber eher theoretisch veranlagt, so dass ich diese Erfahrungen nicht vermisse. An die Experimente im Physik- und Chemie-Labor zu Schulzeiten kann ich mich noch vage erinnern, so dass ich eine ungefähre Vorstellung von praktischen Versuchen habe. Die Abwesenheit von Praxis im Umgang mit der Vorbereitung und Durchführung von Experimenten ist aber wohl ein Grund dafür, warum die Fernabitur-Anbieter Physik und Chemie nicht als Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau (Leistungsfächer) zur Abiturvorbereitung anbieten.   Die Studienhefte in Physik bewerte ich mit 6 von 10 möglichen Punkten. Meine formalen Erwartungen an das Studienmaterial, erfüllen nur 6 der 7 Studienhefte. Das erste Heft zur Wärmelehre ist bezüglich Lesbarkeit und Handhabung eine Katastrophe und nicht akzeptabel. Dieses Heft hat offensichtlich noch eine mit Schreibmaschine getippte Vorlage, die nur als Bildmaterial zur Verfügung steht. Denn zum einen ist der Schriftsatz und die verwendeten Zeichen offensichtlich aus dem Schreibmaschinen-Zeitalter (das sieht man) und zum anderen ist es nicht möglich in dem PDF-Dokument (zu jeder Printversion eines Studienheftes, wird auch die PDF-Version angeboten) eine Zeichenkette zu suchen. Es handelt sich also offenbar gar nicht um Text. Es wird auf ein einziges Physik-Buch verwiesen, von 1962. Sowohl die Papierversion als auch das PDF-Dokument sind wegen der fatalen Darstellungsqualität nur schwer und physisch anstrengend zu lesen. ILS ist das Problem aber bekannt. Ich hoffe sehr, dass diese miese, formale, Heftqualität sich nicht woanders wiederholt und das erste Wärmelehre-Heft bald ausgetauscht wird. Das zweite Wärmelehre-Heft hat die gewohnte Qualität.   Inhaltlich geben die Hefte dem Schüler genug Futter, um sich hineinzubeißen. Mir scheinen die Physik-Hefte aber doch schwächer zu sein als die Chemie-Hefte und als Inputgeber nicht auszureichen. Weil ich in Chemie mit dem Schulbuch "Prisma Chemie" (Teil des Studienmaterials) gute Erfahrungen gemacht habe, kaufte ich mir "Prisma Physik" als Zusatzlektüre. So richtig zufrieden bin ich mit diesem Buch aber leider nicht, weil das Niveau (im Gegensatz zum Chemie-Buch) doch bei den meisten Themen niedriger ist als ich es wünsche. Mit dem Internet steht jedem allerdings das gesamte Physik-Universum offen und gerade in einem Fernstudium ist es wohl unabdingbar die eigene Quellenkompetenz zu entwickeln und zum eigenen Vorteil (!) zu nutzen. Studierfähigkeit zu erwerben (ein Zweck des Abiturs) bedeutet auch zu lernen und einzuüben, neues Material zu suchen, zu finden, zu sichten, zu bewerten und anzuwenden. Früher waren das ausschließlich die "physischen" Bibliotheken oder Buchhandlungen. Ich war zu Schulzeiten öfters in der schönen, großen, Reutlinger Stadtbibliothek, um beispielsweise für Deutsch nach Sekundärliteratur zu den Lektüren zu suchen. In Buchhandlungen meiner Schulstadt hielt ich mich auch gerne auf. Heute ist das Internet eine vielversprechende Quelle, die für sich zu erschließen geübt sein will. Ich werde mir in der Oberstufe wohl auch ein Lehrbuch für die Oberstufe anschaffen, ich weiß allerdings noch nicht welches.   Die Einsendeaufgaben wurden von einer Fernlehrerin und zwei Fernlehrern korrigiert. Zwei Lehrer korrigierten im Offline-Modus ("Papiervariante") und einer im Online-Modus (direkt im Abgabedokument). Die Korrekturzeiten betrugen zwischen zwei und acht Tagen.   Bis zum Abitur erwarten mich in den kommenden zwei Jahren noch 15 Studienhefte mit dem Schulstoff und Einsendeaufgaben, sowie ein zusätzliches Studienheft mit einer Aufgabensammlung. Außer Wärmelehre werden die Physikgebiete des ersten Jahres, Klassische Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik, fortgeführt und durch neue Teilgebiete ergänzt.   Physik kurz und bündig: Nur Chemie finde ich noch spannender!   Schöne Woche
Greetsiel
03.02.2019

Greetsiel

Greetsiel

1. Klausur-Präsenz

So,  zur Klausur kann ich noch nichts sagen. Die ist morgen. Am heiligen Sonntag.   Aber zu den letzten 4 Wochen und den letzten 2 Tagen Präsenzveranstaltung. Meine Arbeit hat  mich voll gefordert zu Jahresbeginn. Stellvertretung im Urlaub, Sekretariat unbesetzt und jeder wollte was.  Die Art, wie die Studienbriefe geschrieben sind, erschweren es ungemein, die Inhalte in den Kopf zu bekommen.  Irgendwie ist es mir teilweise doch gelungen. Ob ich es reproduzieren kann, werde ich morgen sehen.    Die Präsenzveranstaltung war recht gut. Wir haben ein paar Kernthemen aus den Studienbriefen in Gruppenarbeiten vorbereitet und im Plenum dann diskutiert. Die Gruppengröße war sehr angenehm. Wir waren 13 Leute. Man muss aber auch sagen, dass die wenigsten Studenten sich für diesen Termin angemeldet haben. Das DISC bietet ja 3 Termine pro Semester für die Prüfung an, und dies ist der erste. Der letzte ist erst Mitte März.    Für Verpflegung ist hier auch echt gesorgt. Mittag in der Mensa. Kaffee, Tee, Wasser, Säfte, Obst, Partybrötchen, Kuchen.. man kommt durch den Tag hier.   Trotzdem.. abends war ich noch schnell beim Vietnamesen. Und jetzt bin ich bereit für das Bett.   So long, bin mehr gespannt als aufgeregt auf morgen.   VG Michael    

mikefly

mikefly

 

Planung ist alles

Hallo Zusammen,   ich habe jetzt zwei Klausuren in Pfungstadt gebucht. Zum einen Forschungs-und Entwicklungsmanagement am 06.03. und Höhere Mathematik am 06.04. Für beide läuft die Vorbeireitung ganz gut. Die Hefte ( 2x Mathe, 3x F&E) sind durchgearbeitet und jetzt geht es ans Üben bei Mathe und ans Lernen und Verstehen bei F&E. Im Februar bin ich eine Woche auf einem THW Lehrgang, der sehr anspruchsvoll ist und ich daher in dieser Zeit nichts lernen kann. Aber das sollte zumindest bei F&E kein größeres Problem darstellen. Viele Themenbereiche sind mir aus anderen Unterlagen (BWL, Projektmanagement etc.) noch geläufig und bekannt, so das ich hier nur auffrischen muss. Dieses öde auswendiglernen liegt mir ja gar nicht🤮, aber es ist ja zum Glück kein so schweres Thema.   Ich wünsche allen ein schönes, erholsames Wochenende    

Basaltkopp

Basaltkopp

 

FEB Abitur 3. Einstieg - 1. Blogeintrag

Jo, ich find's voll gut, dass hier momentan so einige ihren Weg zum Abitur dokumentieren. Einfach mal zu hören, womit andere auf demselben Weg gerade zu kämpfen haben, ist für mich schon motivierend.   Ich selbst bin seit ein paar Monaten bei der FEB eingeschrieben (Abitur 3. Einstieg); seit Ende Dezember habe ich angefangen, so richtig zu arbeiten. 6 Einsendeaufgaben sind bis jetzt verschickt, 4 davon habe ich schon korrigiert zurückerhalten. Momentan habe ich noch einen wunderlichen Schnitt von 0,9, da meine 100% in Physik mit einer 0,7 bewertet wurden. Der "perfekte" Schnitt wird sich mit der Korrektur der nicht naturwissenschaftlichen Fächer aber vermutlich ändern. In Fächern wie Deutsch und Geschichte stelle ich es mir schwerer voll, die volle Punktzahl zu erzielen, als in Fächern wie Mathe und Physik, da der Erwartungshorizont bei ersteren nicht genau so einfach vorhersehbar ist.   Momentan warte ich besonders auf meine Chemie EA, die ich schon vor zwei Wochen eingereicht habe. Ich will jetzt endlich wissen, welche Note ich habe... morgen wird an StiM 2 weitergearbeitet, einem Deutschheft über Stilkunde, dessen Inhalt ich zwar größtenteils, aber nicht in Gänze zustimme. Im Gegensatz zum Deutschunterricht früher ist es jedoch auf jeden Fall bereichernd. Verglichen mit dem Schulunterricht früher stellen die Studienhefte für mich in tatsächlich allen Fächern einen deutlichen Qualitätssprung nach oben dar. Eine Ausnahme ist höchstens Latein, wo wir eine wirklich gute Lehrerin hatten.   Nun ja, das war's erst mal. Jetzt geht es erst mal ins Bett uund morgen geht es dann mit dem Lernen weiter.    

andaateikaa

andaateikaa

 

Monatsrückblick 1/12

Hey Leute,   diese Blog-Serie hat für mich einen überprüfenden und auch selbstkritischen Charakter. 
Soll- und Ist-Zustand möchte ich vergleichen sowie Ursachen für Verzögerungen o.ä. erkennen.    Aktueller Stand offener Prüfungsleistungen: 1 B-Aufgabe (Heimarbeit) 2 Klausuren 3 Vertiefungsaufgaben (1 davon wird derzeit benotet) 1 Projekt 1 Masterthesis     Das neue Jahr ging damit los, dass ich die Note der Klausur vom Dezember letzten Jahres erhalten habe. Mit der 3,3 war ich echt nicht zufrieden, allerdings hätte ich noch weniger Lust, die Klausur erneut zu schreiben. Also (einen Dank auch an Euch) abhaken und nach vorn blicken.    Es folgte ein langer Urlaub mit Freunden im tiefsten Schnee in Österreich. Wo ich tatsächlich mal abschalten konnte (sonst bin ich irgendwie immer im Arbeits- oder Studienmodus). Ja, es hat mich eine Woche nach hinten geworfen, aber der Spaß war es mir wert. Wieder daheim, legt mich auch gleich eine Grippe flach. Vorteil: meine Urlaubstage kann ich mir für andere Momente aufsparen  :)) Trotzdem ging es irgendwie, die erste Vertiefungsarbeit (die Vertiefung von der 3,3 - Klausur) zu schreiben. Dass betreuende Tutoren dabei nicht gerade mit vielen Wörtern um sich schmeißen, haben wir ja in einem anderern Post mal angemerkt ;-) Nun warte ich auf die Benotung der Vertiefungsarbeit. Ich bin mal gespannt.    Eher zufällig habe ich auf der Website von der WBH gesehen, dass es für die nächste Klausur (am 02.03.) ein Online-Repetitorium geben soll. Der Anmeldeschluss ist zwar vor wenigen Tagen abgelaufen, aber man kann sich dennoch anmelden, quasi auf gut Glück.    Ziel für Februar: Für die anstehende Klausur, müssen noch 3 Hefte durchgelesen/ bearbeitet werden. 
Hoffentlich kann das dazu gehörige Online-Rep wahrgenommen werden. Mich bauen diese Reps (in den meisten Fällen) noch einmal auf und geben Anreiz, bestimmte Themenfelder ggf. noch einmal etwas intensivierter durchzuschauen.    Ich bin wieder etwas motivierter. Somit glaub ich auch, dass das alles realisierbar ist. Tschakka!   Bis denne  

MichiBER

MichiBER

FV8015 HT18 Knowledge Development in Multi-Professional Work Places

Feature Foto von Pixabay.com von Pexels   Wer sich bereits bei meinem gestrigen Beitrag über unsere Modulbezeichnungen amüsiert hat, dem möchte ich auch die des letzten Moduls nicht vorenthalten ;). Gerade als ich geschrieben hatte, dass die Note für Modul 2 noch aussteht, muss es den Dozenten im Bewertungsareal des Gehirns gekizzelt haben und Canvas hat laut gegeben, dass ein Feedback da ist. Da nichts anderes ausstand also nur zum letzten Exam. Ich denke ich kann zufrieden sein, denn auch dieses Modul habe ich am Ende rund mit VG bestanden. Die Abschlussnote ist zwar noch nicht in Ladok eingetragen, aber da ich alle Prüfungen entsprechend bestanden habe und man nur 2/3 Prüfungen, wo ein VG möglich war so bestehen musste ist der Drops gelutscht.   Damit ist das erste Semester nun auch Notentechnisch offiziell abgeschlossen, was mich sehr freut. Nach meiner Auszeit freue ich mich auch bald wieder voll einzusteigen. Im Moment ist noch Sparflamme, aber ich mach Fortschritte, ich habe "An Introduction to the  Philosophy of Methodology" von Howell inklusive Textmarker vom Schreibtisch zum Wohnzimmertisch und somit in Reichweite transportiert. Derzeit bin ich aber viel zu abgelenkt von den Schiffen, die den Wesel-Dattel-Kanal herunterjuckeln und immer mal wieder zwischen den in Schnee getauchten Baumwipfeln auftauchen. 

polli_on_the_go

polli_on_the_go

 

Nach dem Urlaub - vor dem Expose

Hi Zusammen,   im Urlaub vergehen die 2 Wochen wie im Flug.   So nun bin ich wieder zurück im Lande, jetzt geht es dann an die Themenfindung/Abstimmung und die Vorbereitung des Expose.   Bis zum 15.02 habe ich noch Zeit die Anmeldung und das Expose einzureichen.   Dann sollte es planmäßig mit der Masterarbeit losgehen :-)    

Frantic

Frantic

MGU64E VT19 Philosophy of Science and Methodological Considerations

Featurephoto by Kaboompics.com from Pexels   Hinter der langen Bezeichnung "MGU64E VT19 Philosophy of Science and Methodological Considerations" verbirgt sich Modul 3 des Masters und damit hat auch das zweite Semester begonnen. Die Note für das letzte Modul steht abschließend noch aus bzw. auch die für Examination 3.    Das jetzige Modul ist etwas anders zusammengestellt als die vorherigen. Wie bereits vorher erwähnt haben wir es zusammen mit Studierenden der Educational Sciences und sind dieses Mal mit insgesamt 4 Dozenten (1x Kursleitung, 2 Teacher, 1 Examinator (Ed. Science)) ausgestattet in zwei Teilen. Jetzt bin ich ehrlich, habe ich einen großen unübersichtlichen Pulk Studierender erwartet, aber es sind obwohl das Modul Teil von gleich zwei Studiengängen ist nur 22 Personen registriert. Es kann aber gut sein, wie es einer Studierenden passiert ist, mit der ich in Kontakt stehe, dass manche sich vergessen haben zurück zu melden und für die Kurse zu registrieren und dann verliert man automatisch seinen Platz im Kurs oder aber man hat was anderes gewählt und studiert in anderer Reihenfolge, hat Module vorgezogen etc.   Und worum geht es in diesem Modul. Nun ja, Philosophie, Methodologie, Phenomenologie und was das alles mit Wissenschaft zu tun hat trifft es ganz gut. Die Kursliteratur besteht aus:   Hermeren, G (2017), Good research practice. Stockholm: Vetenskapsrådet (129 p). Howell, K. E (2013), An introduction to the philosophy of methodology. Los Angeles: SAGE (236 p). Ladyman, James (2002), Understanding Philosophy of Science. London: Routledge (290 p).   Im Moment stecke ich mitten in Howell, habe gesehen mir wird darin auch Foucault noch einmal begegnen (aber wir haben ja Frieden geschlossen) und werde dann an Ladyman gehen. Die erste Prüfung ist bis 03. März abzulegen, 2500 Wörter, Referencing System meiner Wahl.    Im Grund erinnert mich das Assessment 1 etwas an eine Exposé Erstellung, wie ich sie von der APOLLON kenne und daher macht mir das recht wenig Angst. Es gibt weitaus schlimmeres und ich glaube meine ehemalige Dekanin würde mir etwas husten, wenn ich wegen so was anfangen würde zu jammern ;). Das einzige, was kurz für eine kleine Schockstarre gesorgt hat, war dass wir als Basis ein Thema der Bildungswissenschaften nutzen sollen. Schon blöd, wenn man eigentlich Gesundheitswissenschaften im Blut hat, oder doch nicht? Ein Bewertungskriterium der Thesis hing damals auch mit dem Blick für Nachbardisziplinen zusammen. Also bin ich heute morgen einfach einmal Themen durchgegangen, die mir im Bachelor schon Freude gemacht haben und die ich gerne noch einmal über diese Aufgabe ein bisschen betrachten möchte.   Aber was bitte haben denn jetzt Gesundheitswissenschaft und Bildungswisschenschaft für Schnittmengen. Ich glaube würden wir jetzt hierüber eine Diskussion beginnen könnte es spannend werden. Zum Beispiel wäre das mein Modul in Motivationsmanagement gewesen. Sicherlich auch in der Psychologie von Relevanz habe ich mich hier aber in einem Kindergarten wieder gefunden mit einer Programmkonzeption in der die Erzieher eine der Hauptrollen hatten. Oder in Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in Neuen Medien. Doch am präsentesten ist mir wohl der Prozess mein Thesisthema zu finden, was ich immer noch spannend finde. Zwar ist der Fluchtreflex noch nicht ganz wieder weg, wenn ich academic und resilience in einem Atemzug höre, aber mit einem etwas anderen kniff, einer leicht anderen Forschungsfrage, würde daraus nicht ein Bildungswissenschaftliches Thema?   Ich bin mal gespannt. Aktuell habe ich auch Zeit dazu, denn ich habe Urlaub...naja zumindest war das der Plan bis das Leben ein wenig kurzfristig angeklopft hat. Aber auf dem Sofa auskurieren kann man sich auch mit dem ein oder anderen Buch. Im Moment bin ich auch ziemlich nervös, weil ich immer noch auf eine Rückmeldung auf meine Bewerbung auf eine entfristete Stelle an meinem derzeitigen Standort warte. Bewerbungsfrist war der 17.12. und so langsam werden die Füße unruhig.     Foto by pixabay.com by Pexels.com  

polli_on_the_go

polli_on_the_go

 

Studienhefte und Studienzentrum Wiesbaden

Hallo liebe Leser,   Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Jetzt bin ich schon seit einem Monat an meiner neuen Hochschule und habe bisher den Wechsel weg von der APOLLON auch (noch?) nicht bereut.   Ich liege sogar einigermaßen im Zeitplan mit dem Lernen, ärgere mich aber, dass ich nicht schon mehr geschafft habe. Das war auch unter anderem heute Thema in meiner Therapiesitzung. Es fällt mir schwer, mich über längere Zeit zu konzentrieren, mein Gedächtnis fühlt sich an wie ein Sieb und meine Stimmung geht seit gut zwei Wochen wieder sehr Richtung Keller.   Arbeitslos zu sein ist einfach scheiße! Aber es war definitiv die richtige Entscheidung. Und sobald die letzten Kleinigkeiten mit meinem alten Arbeitgeber geklärt sind, kann ich dieses Kapitel auch endlich ad acta legen.   Markus merkte in meinem letzten Blogbeitrag an, dass ich für´s erste Semester ja recht stattliche 18 Studienhefte zu bearbeiten habe. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht, denn das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" erstreckt sich über das ganze Studium und jetzt im 1. Semester sind nur die ersten beiden Studienhefte dran.   Gefühlt habe ich bei der HFH weniger zu bearbeiten als bei der APOLLON, was aber auch sicher dem Konzept "Jeder Studienbrief hat ca. 50 Seiten" geschuldet sein wird. Da stellt sich schneller ein Erfolgserlebnis ein, wenn ich wieder einen Studienbrief geschafft habe. Dafür waren die Studienhefte der APOLLON für mich doch um einiges flüssiger zu lesen, die Hefte der HFH sind da teils etwas zäh.   Letzte Woche war ich mit meinem Mann in Wiesbaden und habe mir das Studienzentrum bzw. die Seminarräume etwas angeschaut. Das ist wichtig für meine Sehbehinderung, damit ich weiß, wo genau ich hin muss und die Fahrtstrecke schon kenne und auch weiß, was auf mich zukommt und welche Mittel bei den Seminaren zur Wissensvermittlung eingesetzt werden (Beamer, Tafel, Flipchart...). Leider waren die beiden Leiter des Studienzentrums, mit denen ich mich unterhalten habe und die mir die Räume gezeigt haben, zwar freundlich, aber sehr gestresst. Schade.   Sehr irritierend finde ich auch den Telefonkontakt, denn wenn man die Nummer des Studienzentrums in Wiesbaden wählt, meldet sich die DAA. Ich dachte erst, ich wäre falsch verbunden. Aber das ist dem Umstand geschuldet, dass sich die Seminarräume im Gebäude der DAA befinden. Das ist erstmal nicht schlimm, trotzdem könnte man das sicher auch etwas Studentenfreundlicher lösen und einen entsprechenden Vermerk hinzufügen, damit man weiß, dass man auch richtig verbunden ist.   Am Freitag ist die Einführungsveranstaltung und ich freue mich schon darauf, meine Kommilitonen kennen zu lernen. Ich werde berichten.   Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Moondance

Moondance

Nach der Note ist vor der Klausur.

Zack, direkt mal ein Update in die Seitenleiste gehauen: ich habe endlich meine Note in "Einführung in die Soziale Arbeit" erhalten und trotz eher gemischter Gefühle ist tatsächlich eine 1,0 herausgekommen. Dass ich die Note hier nenne, ist kein "Fishing for compliments" - aber ich bin ehrlich stolz, dass ich das geschafft habe. Gerechnet habe ich (wirklich!) nicht damit. Ich hatte nach der Klausur sehr gemischte Gefühle, weil ich mir bei den offenen Fragen zum Teil nicht sicher war, ob meine Antwort den Anforderungen entsprach oder ich irgendwas falsch verstanden habe. Außerdem war ich mir unsicher, ob ich beim Lernen die richtigen Schwerpunkte gesetzt oder mich irgendwo verzettelt hatte. Aber, offensichtlich: "Passt scho'."   Das Modul war ziemlich umfassend, weil es so viele unterschiedliche Bereiche behandelt, aber ich fand die Tutorin wirklich gut. Ihre Tutorien waren angenehm, sie erklärt alles sehr verständlich und ist dabei sehr geduldig. Leider fielen zu der Zeit, in der ich das Modul bearbeitet habe, viele Live-Tutorien aus - ich habe mir aber gut mit den aufgezeichneten Tutorien aus vorangegangenen Monaten helfen können. Insgesamt ein gutes Einstiegsmodul - wer also sein Studium nicht mit einer Hausarbeit beginnen möchte, dem sei es durchaus empfohlen!   Soviel zum bisher einzigen Lichtblick in einer Woche, die bisher eher durch Kälte, Kopfschmerzen, Unstimmigkeiten und trotzige Kleinkinder geprägt ist. Wie heißt es so schön: Kann nur besser werden!   Heute Abend war dann auch der zweite Coaching-Termin. Es gab einige Tipps zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement, von denen ich allerdings das Meiste schon umsetze. Trotzdem gut, sich einige Dinge nochmal ins Gedächtnis zu rufen, und insgesamt bisher eine nützliche Veranstaltung. Die Idee, morgens früh (sozusagen "vor dem offiziellen Tagesstart") zu Lernen statt am Abend ruft bei mir allerdings eher Schmunzeln hervor - um den Laden hier zu schmeißen stehe ich auch so schon jeden Morgen um 5:30 auf und trinke einen halben Liter Kaffee auf Ex. So viele Streichhölzer kann ich mir nicht unter die Augenlider klemmen, dass ich noch früher aus dem Bett krieche und trotzdem den Tag überlebe. #TeamNachteule Naja, mein Tagesablauf ist vermutlich nicht sehr repräsentativ für Studenten - und für den/die ein(e) oder andere(n) mag's ja der Schlüssel zum Glück sein?   Ach so - um der Überschrift noch komplett gerecht zu werden: für Donnerstagabend habe ich einen Klausurtermin für Soziologie gebucht. Wagemutig? Vielleicht. (Vermutlich.) Notfalls kann ich noch bis morgen Abend einen Rückzieher machen und die Klausur verschieben, aber irgendwie reizt mich der Gedanke, das Ganze noch vor dem Wochenende hinter mich zu bringen.  Gedrückte Daumen, gefüllte Kaffeetassen und Schokoladenspenden werden jederzeit gerne von meinem Sekretariat entgegengenommen. 😎

Anyanka

Anyanka

 

Und doch im Plan ;)

trotz aller Sorge, dass es nicht vorwärts geht, bin ich im Plan:   Zumindest habe ich jetzt für morgen den Klausurtermin für Marketing gebucht. 10:30 Dann hab ich Marketing I+II hinter mir.   Die Hausarbeiten brauchen allerdings noch ein bisschen. Das läuft irgendwie nicht so schön von der Hand wie gewünscht. Aber wir wollen ja auch nicht hudeln. Ich überlege aktuell, ob ich dann erst die Zwei Hausarbeiten fertig mache oder gleich nebenbei das Nächste Modul buche. Soziologie wäre mein Favorit, das soll recht schön nebenbei laufen. Andererseits wäre es glaub ich sinnvoll sich erst mal komplett auf die Hausarbeiten zu konzentrieren, neben der Arbeit ist das ja auch schon einiges. Und davon abgesehen.... Das 2 Semester ist gerade mal 6 Wochen alt... Ich muß lernen mir auch ab und zu Zeit zu geben...   Ich hoffe ihr seit auch alle im Plan. :)   man liest sich

Ahanit

Ahanit

Klinischer Master gesetzt! | Bei Klausur unsicher

Ich habe die Tage erfreulicherweise beim Einloggen festgestellt, dass mein Master jetzt offiziell den klinischen Schwerpunkt hat. Das heißt, ich kann nun alle Seminare einsehen, Dateien runterladen, mich anmelden für Projekte und auch schon die Folien sehen, die in den Seminaren besprochen werden. So kann man schon mal auf Tuchfühlung mit den Inhalten gehen. Ich kann dazu sagen: Es wird ganz schön kompakt werden. :) Ich hoffe, meine Konzentration verabschiedet sich nicht zwischendrin. 
 
Auch möglich ist es, die Klausur für das erste Seminar zu buchen. Der Termin wäre im Februar und gerade mal eine Woche im Anschluss an das Seminar. Weitere Termine werden noch nicht angezeigt. Es ist momentan unklar, was genau Inhalt der Klausuren ist. Studienbriefe oder Lehrbücher für die Klinische haben wir nicht. Demnach wird vermutlich der Inhalt des Seminars abgefragt. Tja, aber eben auch nur vermutlich. Macht es wirklich Sinn, über etwas zu schreiben, was man eine Woche vorher erst kennengelernt hat? Das reicht finde ich nicht zum Vertiefen. Andererseits wäre es ja frisch im Gedächtnis. 

Wie gesagt fehlt uns einfach momentan Literatur. Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, ob die Kommilitonen, die schon beim Vorgängerseminar waren, Handouts oder Literaturempfehlungen bekommen haben (da hat mir keiner geantwortet). Ich habe mich auf eigene Faust mal auf die Suche gemacht nach einem Standardwerk für Sekundärliteratur in Klinischer Psychologie. Ich war dabei sowohl hier in 2 Fachbuchhandelketten vor Ort, in der Uni-Bib als auch bei Amazon. Fazit: Es ist echt schwer, ein Kompaktlehrbuch zu bekommen. Es gibt gerade mal eine Hand voll. Keines davon hat mir in irgendeiner Weise zugesagt. Klinische Psychologie hat viel mehr Bücher zu losgelösten Themen, von denen viele sehr populär sind. Etwas zu Störungslehre, etwas zu Intervention, zur psychotherapeutischen Praxis, Neurologie, Biopsychologie, kognitive Verfahren usw. Da platzten fast die Regale aus allen Nähten. Die Literaturliste der Folien gibt auch nur Fachbücher in solchen Bereichen her. Ich wollte aber lieber einen generellen Überblick. 
Na ja, da tun es auch die Lehrhefte aus dem Bachelor, mit denen ich die 15 ECTS nachgeholt habe. 

Für den Rest warte ich mal ab, was dann in den Seminaren empfohlen wird. 

LG

Vica

Vica



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