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Blogs mit Erfahrungsberichten zum Fernstudium

 

Schreib mal wieder...

So ging glaub mal der Slogan der Post. Deshalb geb ich mal kurz ein Update was seit dem Bachelor so los war. Fast gar nichts. Leider. Bei der Arbeit hab ich noch keine Änderung dadurch erfahren. Hab mich intern in der Firma umgesehen, aber keine passende Stelle für mich gefunden. Parallel hab ich ja schon geschaut was es an Masterstudiengängen gibt und wie ich das gefördert machen kann. In unserer Firma gibt es dafür ein Programm. Schön mit Entwicklungsplan, Bewerbung, Auswahltag.  Da bin ich jetzt auch durch und wurde auch genommen. Jetzt kann ich mich bei der Hochschule bewerben und wenn die mich auch nehmen bekomme ich 50% Studiengebühren vom Arbeitnehmer erstattet.   Der Studiengang wäre dann Cyber Security, berufsbegleitend, 5 Semester. Eigentlich ja alles super, Thema interessiert mich und ist auch in unserer Abteilung ein Kernthema. Aber irgendwie irritieren mich die Präsenztermine an de Hochschule. Die Planung ist pro Semester 2-3 mal eine Woche Vorlesungen. Außer Semester 3 wegen Projektarbeit und Semester 5 für die Masterarbeit. Ich war vor Ort bei einer Informationsveranstaltung und habe mal nachgefragt wie viel so im Selbststudium nötig ist an Arbeit. Antwort war dass alles Klausur relevante in den Vorlesungen dran kommt. Kein Selbststudium daheim geplant. Für 90 cp kommt mir das wenig vor.   Oder wird vielleicht das eigenständige vertiefen nicht als Selbststudium bezeichnet? Keine Ahnung, ich werde mich dann demnächst bewerben und dann schauen wir mal ob ich ab März wieder Student bin. Ich weiß nicht ob ich dann hier wieder einen Blog dazu aufmachen soll, streng genommen ist es ja kein Fernstudium. 😄  

Thomislav

Thomislav

 

Frust!!!

Argh... grade schiebe ich echt übelsten Frust und ich muss mir das mal von der Seele schreiben. Im letzten Blog hatte ich ja erwähnt, das ich die Einsendepräsentation am letzten WE versuchen wollte, hinter mich zu bringen.   Tja, was soll ich sagen, sie liegt immer noch auf meinem Schreibtisch und dominiert mein ganzes Denken. Aber nicht, weil ich einfach nichts getan hätte, nein, das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich hab nichts anderes von Donnerstag bis Sonntag gemacht, als versucht, diese Arbeit runterzuschreiben, aber sie will mir wirklich so gar nicht von der Hand gehen. Es ist wirklich zum Mäusemelken. An einem Satz schreib ich bis zu 3 Stunden, mit Büchern wälzen, Refferenzen suchen etc. Ich weiß wirklich nicht, warum es mir so schwer fällt. Vielleicht ist es das Thema "Selbts- und Zeitmanagement", da ich damit ja am Anfang meines Studiums auch so stark zu knapsen hatte.. oder es ist halt doch dieser Widerspruch zwischen Einsendeaufgabe und Präsentation, und das diese miteinander vermischt werden und mich das total blockiert...   Egal, was der Grund ist, es treibt mich in den Wahnsinn. Nebenher hab ich auch das erste Kapitel von "Internes Rechnungswesen" bearbeitet und empfand das geradezu als Wohltat. Ungelogen.... obwohl ein Kapitel 15 Übungsaufgaben hat, war das das reinste Kinderspiel zu dieser vermalledeiten Einsendepräsentation... Gestern hab ich die, ob des Frusts, dann auch komplett links liegen lassen und einfach noch ein Kapitel im Studienbrief bearbeitet, heute werde ich das wohl ähnlich machen und mich erst am Mittwoch wieder damit beschäftigen. Leider ist so auch der Spanischkurs von der AKAD erst einmal liegen geblieben.   Aber etwas positives gibt es noch zuvermelden, ich hab es tatsächlich geschafft, täglich wieder etwas Sport in meinen Alltag zu integrieren. Und so strampel ich jeden Tag eine gute halbe Stunde auf dem Heimtrainer und schau auf youtube GameTwo 👍

Drea80

Drea80

erster Eintrag

Ich habe hier schon einige Zeit mitgelesen. Und wie auch in anderen Foren in denen ich unterwegs bin, habe ich auch seit dem Beginn des Studiums hier und da helfen können. Es macht mir einfach Freude. Ich denke, dass es sinnvoll ist, in erster Linie für mich, hier einen Blog zu schreiben. Somit schreibe ich wortwörtlich ein Kapitel meines Lebens in Echtzeit, auf das ich später zurück blicken kann.   Das hier soll mein erster Eintrag sein. Stück für Stück werde ich hier reflektieren, wie ich die letzten zwei Monate empfunden habe und welchen Umgang ich mir dabei mit mir fand, und gleichzeitig über meine Fortschritte und ggf. kleinen Stolpersteinen berichten.   Damit möchte ich niemanden etwas beweisen. Ich muss nicht studieren! Ich möchte studieren. Das möchte ich mit Herzblut tun und nicht mit Druck auf mich selbst. Um mir die Freude daran zu erhalten, habe ich ein Teilzeitstudium begonnen. Ich lernen in meinem Schritt und Tempo.   Mein bester Begleiter ist die Neugier. 😉 Sie ist die beste Motivation.    Was man neben dem Studium selbst nicht vergessen sollte, und so ist auch mein Umgang damit und meinem Leben, dass ich nebenher auch Leben möchte. Es soll nicht mein alleiniger Lebensinhalt sein. Daher werde ich hier und da auch aus meinem privaten Leben erzählen. Denn neben dem Studium ist das Leben außerhalb diesen ebenso ein Teil, das für mich in diesem Blog gehört.   So verweile ich gerade in der Normandie. Mein Mann arbeitet hier in Flamanville. Ich frage mich zur Zeit, wie ich wieder nach Hause komme, denn die gelben Westen haben seit dem Wochenende unsere Umgebung, alle Zufahrten blockiert. Ob die Autobahn auf dem Weg nach hause frei ist? Ich habe drei von meinen kleinen vier Yorkis mit dabei. Da möchte ich ungern lange irgendwo stehen müssen. Ich musste Gelassenheit lernen. Also, ich nehme das gelassen. Wer weiß, was mir Gutes dadurch widerfährt. 🙂    

Vitamin

Vitamin

In guten wie in Prüfungszeiten

Ja, Leute, nach der Klausur ist bekanntlich vor der Klausur. Aktuell stehen drei an, sowohl im klinischen Aufbaufach, als auch in Gesundheit und in Diagnostik. Ich möchte gerne die klinischen Seminare im Februar starten und möchte bis dahin die 15 ECTS, die ich als „Eintritt“ brauche, sicher haben. Am 9.Dezember steht die letzte Klausur dort an.

Aktuell ist das gar nicht so leicht, da wirklich sehr viel los ist: Jahreszeitentypisch ist ständig jemand erkältet, es stehen viele Feste mit langer Vorbereitungszeit an (auch für den Kindergarten) und ich habe einen kleinen Job in einer Zeitungsredaktion. Ich lerne gerade, wie es passt. Ein Projektmanagament oder sonstigen Plan habe ich nicht aufgestellt, weil ich bei zu viel Struktur dazu neige, hinterher zu hinken, und dann entstehen Scham- und Schuldgefühle und dadurch letztlich Prokrastination, die man ja gar nicht gebrauchen kann.

Ich bin ja der Meinung, dass gute Notizen alles sind. Am besten funktionieren bei mir Mindmaps und Karteikarten.
Mindmaps gestalte ich gerne etwas aufwändiger. Erstens studieren Mädels ja nicht wirklich, sie malen alles bunt aus und unterstreichen nur bleibt so viel mehr hängen, und ich bin nun mal ein enorm visueller Typ (aka: „Ach, das war doch das Blatt wo…“). Zweitens empfinde ich so ein bisschen Kreativität nebenher als ganz entspannend und so fängt man zwei Fliegen mit einer Klappe. 

  In meine Karteikarten musste ich etwas Ordnung bringen. Auch die großen (DIN A5) kommen mir dauernd abhanden oder ich kriege sie nur ganz schwer untergebracht. Garantiert NIE habe ich sie am Start, wenn ich sie brauche. Auf YouTube habe ich ein Video gesehen, wie man sie auf ganz wunderbare Weise zu kleinen Themenheftchen zusammenkleben kann. Das finde ich wirklich ungeheuer praktisch (auch wenn es schwer ist, gute Washi-Tapes zu finden, die das Buch zusammenhalten. Günstiger als eine Bindung ist das aber schon!). So kann man sie super auch mal unterwegs mitnehmen und hat das Thema schön kompakt, je nachdem, wie ausführlich man da vorgehen will. 

 

 


Sonstiges Equipment, ohne das nichts geht: Sämtliche Kaffeegetränke, Tee, Schokolade - über die Dosen wollen wir mal lieber nicht reden ;-)  

LG 

Vica

Vica

 

Modulbericht: Präsentieren

Das Modul "Präsentieren & Moderieren" wird in den IT-Studiengängen von Springer Campus dem Wahlkatalog 1 "Basiskompetenz Beruf" zugeordnet. Es gehört damit zu den Soft Skill-Modulen dieser Studiengänge. Andere Module aus diesem Katalog sind "Selbst- und Zeitmanagement", "Kreativitätstechniken", "Rhetorik" und "Soziale Kompetenz". Auch das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" gehörte in diese Gruppe, es ist aber inzwischen ein Pflichtmodul. Angehende Web- und Medieninformatiker wählen ein Soft Skill-Modul, die Wirtschaftsinformatiker zwei. Zu den Modulen "Rhetorik" und "Präsentieren & Moderieren" gehört aus naheliegenden Gründen eine mündliche Prüfung. Die Klausur fällt dafür nur einstündig aus.   Normalerweise wählt man diese Module ganz zu Beginn des Studiums. Ich war mir unsicher, was ich hier belegen sollte, weil ich viele Themen interessant fand. Lediglich das Modul zu den Kreativitätstechniken hätte ich nicht belegen wollen, weil ich hier - bedingt durch meine Ausbildung - schon relativ viel kannte. Für das Modul Präsentieren habe ich mich entschieden, weil ich annahm, es sei eine gute Vorbereitung für die Präsentation der Bachelorarbeit. Die Entscheidung fiel gegenüber Rhetorik sehr knapp aus. Den Ausschlag für Präsentieren gab dann das Thema Umgang mit Präsentationsmedien, das im Modul Präsentieren natürlich stärker ausgeprägt ist. Rhetorik konzentriert sich stärker auf den mündlichen Vortrag und die Argumentation.   Wer das Hochschulzertifikat "Requirements-Engineer" oder "Software-Manager" erwerben will, muss Präsentieren belegen.   Das Lehrbuch   Das Lehrbuch "Moderieren, Präsentieren, Faszinieren" ist von Petra Motte. Es hat an die 300 Seiten und enthält viele Abbildungen, insbesondere in den Kapiteln zum Umgang mit Präsentationsmedien. Der Schreibstil unterscheidet sich natürlich deutlich von einem Informatik-Lehrbuch. Aber auch im Vergleich zum Modul Wissenschaftliches Arbeiten merkt man hier, dass man im Bereich der Soft Skills ist. Präsentation und Moderation haben viel mit der Person des Moderators zu tun, mit seiner Haltung, seiner Persönlichkeit, seinem Auftreten. Im wissenschaftlichen Arbeiten geht es stärker um etablierte Konventionen und Regeln. Das wirkt im Vergleich "faktisch". Beim Präsentieren geht es stärker darum, seine Persönlichkeit einzubringen, mit eigenen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Das Buch ist daher im Vergleich zu einem Informatik-Lehrbuch eher in einem Tonfall verfasst, der den Leser persönlicher anspricht. Es zeigt eher Wege und Möglichkeiten auf als eine Handlungsanweisung vorzulegen.   Deutlich wird dies zum Beispiel im Kapitel 3, in dem es um die Person des Moderators geht. Anhand von Photos (oder auf der Lernplattform auch kleinen Videos), werden Aspekte wie Körpersprache, Mimik und Gestik behandelt. Das Thema Umgang mit Lampenfieber spielt eine Rolle. Im Vergleich dazu geht es im Modul Wissenschaftliches Arbeiten stärker um das fachliche und die sachgerechte Aufbereitung der Inhalte. Hier steht mehr im Mittelpunkt, dass die Inhalte durch die Person des Präsentierenden zur Geltung kommen. Darum ist es sinnvoll, sich auch mit sich selbst und seiner eigenen Wirkung zu befassen.   Im Kapitel 4 geht es um die Vorbereitung und Gliederung einer Präsentation. Hier geht es vor allem um einen gelungenen Spannungsbogen, der das Publikum weder über- noch unterfordert. Auch Themen wie Zeitmanagement und Umgang mit Störungen spielen eine Rolle. Die Perspektive ist stärker didaktisch. Im Vergleich zum Modul Wissenschaftliches Arbeiten wird hier stärker dem Umstand Rechnung getragen, dass Zuhörer eine begrenzte Aufnahmekapazität und Aufmerksamkeit haben. Sie können aus einem Vortrag aussteigen, wenn sie sich langweilen, ermüden oder sich überfordert fühlen. Diese Aspekte waren im Modul Wissenschaftliches Arbeiten weniger präsent als hier.   Das recht ausführliche Kapitel 5 widmet sich den verschiedenen Präsentationsmedien. Nicht überraschend beginnt es mit der Bildschirmpräsenation oder dem, was man einen Beamer-Vortrag nennt. Hier geht es freilich nicht um konkrete Software-Produkte oder dem Umgang damit, auch wenn der Name PowerPoint fällt. Vielmehr geht es darum, die Vorzüge und Nachteile verschiedener Medien zu kennen und gegeneinander abzuwägen, um für jede Situation das geeignete Medium wählen zu können.   Auch der vermeindlich altmodische Overhead-Projektor kommt vor, z.B. wegen der Möglichkeit Folien während des Vortrages zu bearbeiten. So etwas ist zwar heute auch mit digitalen Hilfsmitteln möglich, aber die Arbeit mit den Folienstiften hat eine hohe Unmittelbarkeit und ermöglicht zum Beispiel auch, Teilnehmer einzubeziehen, die im Umgang mit digitalen Medien wenig versiert und gehemmt sind.   Noch unmittelbarer ist die Moderation mit einer Flipchart. Auch sie ermöglicht eine direkte Einbeziehung und Interaktion mit Teilnehmern, eignet sich allerdings eher für kleinere Gruppen. Mit dem Medium Whiteboard ist im Kapitel noch nicht das sogenannte interaktive Whiteboard sondern tatsächlich die weiße Tafel gemeint, die ebenfalls mit Folienstiften bemalt und mit Zetteln beklebt werden kann. Sie ist eher als Nachfolger der klassischen Kreidetafel zu sehen. Schließlich geht es um die Pinwand-Moderation, die ebenfalls viele Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen und zur Arbeit in Kleingruppen bietet.   Im Verlauf des Kapitels wird auch langsam ein Bogen zu Arbeitsformen geschlagen, bei denen nicht mehr der Vortrag des Moderators sondern die Beiträge der Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Auch wenn die mündliche Prüfung in diesem Modul ein Vortrag ist, hat es mir gut gefallen, dass hier interaktive Arbeitsformen mit Gruppen betont wurden, denn schließlich halten Informatiker nicht nur Fachvorträge.   Das Kapitel 5 betont interaktive Methoden in der Moderation. Hier geht es um den Einsatz von Mind Maps, um Methoden des Brainstormings und Brainwritings und die Moderationsformen Open Space, World Café und Zukunftswerkstatt. Open Space ermöglicht es zum Beispiel, mit sehr großen Gruppen in einer Weise zu arbeiten, die den Austausch untereinander und das Sammeln fachlicher Beiträge der Teilnehmer unterstützt. Hier geht es nicht mehr darum, dass der Moderator als Wissender seinem Publikum Informationen vermittelt. Er soll vielmehr einen Austausch in Gang bringen, in dem die Teilnehmer ihr eigenes Wissen teilen und miteinander in Kommunikation kommen. Die Teilnehmer werden also eher zu Teilgebern. Sie und nicht der Moderator präsentieren Ergebnisse ihrer Arbeit in Kleingruppen.   Im Rahmen dieses Kapitels kommt dann auch das sogenannte interaktive Whiteboard zur Sprache, dass ja mit großem finanziellen Aufwand an immer mehr Schulen Einzug hält. Ichpersönlich störe mich ein wenig an dem Begriff, weil er mir zu implizieren scheint, das klassische Whiteboard sei nicht interaktiv gewesen. Ein hohes Maß an Publikumsbeteiligung erreicht man nicht allein durch ein bestimmtes Medium sondern in erster Linie durch die Arbeitsform. Hier bieten klassische analoge Medien noch immer viele Vorteile, weil sie unmittelbar zu benutzen sind. Gerade für Menschen, die mit digitalen Medien weniger Erfahrung haben, sind sie "niedrigschwellig".   Das letzte Kapitel wagt einen Blick in die Zukunft der Moderation. Hier geht es auch um eine wahrgenommenen Veränderung in der Rolle des Moderators, der heute stärker die Selbstlernkräfte seiner Teilnehmer aktivieren soll. Um Raum für Beiträge der Teilnehmer zu schaffen, muss der Moderator sich selbst stärker zurücknehmen.   Tests und Aufgaben   Die Einsendeaufgaben fordern einen in diesem Modul natürlich anders als in anderen Modulen im Informatikstudium, wo vor allem abstraktes Denken und Logik gefragt sind. Hier geht es eher ums Abwägen oder darum, sich in Situationen einzufühlen, Möglichkeiten und Wege zu skizzieren. Für mich war das eine willkommene Abwechslung, vor allem im Kontrast zum Modul "Text Mining", welches das abstrakte Denken sehr forderte. Insofern kann ich empfehlen, so ein Soft Skill-Modul mit einem als sehr schwierig empfundenen Modul zu kombinieren. Man zehrt dann beim Lernen von unterschiedlichen Ressourcen. So kommt man gut voran.   Die Rückmeldungen meiner Tutorin kamen schnell. In diesem Modul wurde ich auch mal telefonisch betreut, weil ich eine Frage hatte, die auf diesem Wege besser zu klären war. Betreut wurde ich von der Autorin des Buches, der man anmerkt, dass sie für ihr Thema und ihren Beruf brennt.   Klausur und mündliche Prüfung   Schrifliche Einsendeaufgaben eignen sich bei diesem Modul natürlich nur bedingt zur Kontrolle des eigenen Lernerfolges. Als entscheidenden Baustein empfand ich darum die mündliche Prüfung. Hier ist ein (Beamer-)Vortrag zu einem Thema auszuarbeiten, dass mit Informatik nichts zu tun haben muss. Ich hatte z.B. ein Thema, bei dem es um die deutsche Sprache ging. Aus Gesprächen mit Kommilitonen weiß ich, dass die Themen oft beinhalten, eine eher offene Fragestellung zu beantworten, eine eigene Position zu einem Thema zu finden und argumentativ zu vertreten.   Im Gegensatz zum Modul Wissenschaftliches Arbeiten reicht man hier keine Vorschläge ein. Man bekommt das Thema zwei Wochen vor der Prüfung vom Studienbüro. Es ist also ein "Überraschungei". Ich war ganz zufrieden mit dem, was ich bekommen habe.   Für mich war es schön, mal zu einem ganz anderen Thema zu recherchieren. Und mir zu überlegen, wie ich das in begrenzter Zeit rüberbringe. Im Gegensatz zum Modul Wissenschaftliches Arbeiten, bei dem formale Korrektheit eine große Rolle spielt, geht es hier stärker darum, die Sache ein bisschen interaktiv zu gestalten. Für mich war jedenfalls die mündliche Prüfung die Messlatte dafür, ob ich aus dem Modul etwas mitgenommen haben. Mir hat es großen Spaß gemacht.   Die Klausur dauert in diesem Modul nur eine Stunde. Sie war absolut fair gestellt. Leider war mir neben der Vorbereitung der mündlichen Prüfung und dem Lernen für Text Mining kaum Zeit geblieben, den Stoff des Lehrbuches in diesem Modul zu wiederholen. Das habe ich ein bisschen zu spüren bekommen. Mal sehen, wie sich das auswirken wird.   Klausur und mündliche Prüfung gehen gleichermaßen in die Endnote ein. Das Ergebnis der mündlichen Prüfung erfährt man unmittelbar danach. Das ist auch schön, Feedback einmal so unmittelbar zu bekommen. Ich habe daraus noch ein paar Anhaltspunkte für die Präsentation meiner Bachelorarbeit mitgenommen, die ja nächstes Jahr fällig wird.   Die mündliche Prüfung in diesem Modul erfordert allerdings auch viel Vorbereitungszeit. Man muss ziemlich schnell ein Thema recherchieren, das mit dem Studium und dem Modul nicht viel zu tun hat. Auch die Vorbereitung der Folien kostet Zeit. Schließlich möchte man üben, ob man mit der Zeit auskommen wird. Ich hätte rückblickend betrachtet die Klausur zu diesem Modul vielleicht eher auf den nächsten Termin schieben sollen, um mich voll auf eine Sache konzentrieren zu können. Vielleicht wollte ich diesmal zu viel auf einmal.   Zu den mündlichen Prüfungen ist noch zu sagen, dass sie nur in Dortmund stattfinden. Es gibt zu jedem Prüfungstermin drei Slots am Vormittag. Mündliche Prüfungen müssen etwas früher angemeldet werden als schriftliche, weil der organisatorische Aufwand höher ist. Die Details dazu stehen in jeder Einladung zum Prüfungstag, die man als Studierender per E-Mail bekommt.   Fazit   Ich glaube schon, dass das Modul Präsentieren mir für die Verteidigung der Bachelorarbeit im nächsten Jahr noch einmal etwas bringen wird. Das war für mich ein Grund, es zu belegen. Es bisschen wehmütig bin ich auch, denn Rhetorik hätte mich schon auch interessiert. Der Schwerpunkt lag hier stärker auf dem Umgang mit Medien und auf interaktiven Arbeitsformen mit Gruppen. Im Modul Rhetorik spielt das Argumentieren anscheinend eine größere Rolle. Auch interessant! Aber man kann nicht alles machen.   Allmählich wird es übersichtlich. Im Januar möchte ich noch die Module "IT-Projektmanagement" und "Electronic Business" abschließen. Die Klausuren möchte ich voraussichtlich in Heidelberg schreiben. Dann steht die Bachelorarbeit an. Insgesamt muss ich also nur noch einmal nach Dortmund reisen. (Vielleicht ein zweites Mal, um den nächsten Präsenztag mitzunehmen.) Schade, dass Springer Campus keinen Master anbietet, der an diesen Bachelor anschließt, denn die Anbindung an die staatliche FH Dortmund gefällt mir sehr.

kurtchen

kurtchen

Fragen und Antworten zu Statistik

Die Ergebnisse der ersten Klausur dieses Semesters, Empirische Methoden, sind endlich da. Ich schließe dieses Modul mit einer 2,3 ab. Ich bin schon einige Male von Interessenten des Studiengangs angeschrieben worden mit der Frage, wie hoch der Statistik Anteil ist bzw. wie schwer. Daher möchte ich einige Worte dazu schreiben.   Die Klausur teilt sich auf in 5 Themenbereiche, entsprechend der 5 Studienbriefe des Moduls. Die Studienbriefe sind: 1) Wissenschaft und Forschung in den Gesundheitsberufen 2) Quantitative Forschung: Grundlagen, Designs und Methoden 3) Statistische Grundbegriffe verstehen 4) Grundlagen qualitativer Forschung 5) Von der Frage zum Ergebnis: Der Forschungsprozess   Hier sieht man schon ganz gut: Statistik kommt vor, aber es ist nur ein Teil der Klausur. Wenn man ihn rein theoretisch so gar nicht verstehen würde, könnte man die Klausur trotzdem bestehen, wenn man in den anderen Themenbereichen genug Punkte holt. Zum Schwierigkeitsgrad: auch ich hatte lange keine Mathematik vor dem Studium, wenn man mal von den Dreisatzaufgaben absieht, mit denen man auf Intensivstation Dosierungen von Medikamenten berechnet. Ich habe absichtlich nicht im Studienbrief Nr. 3 vorgeblättert, denn hätte ich eine Punktewolke gesehen, wäre ich vermutlich auch in Panik ausgebrochen. Absichtlich habe ich diesen Studienbrief Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel bearbeitet.   Verstanden habe ich dabei nicht allzu viel. 😀 Geplant habe ich die Zeit aber so, dass ich bis zur Präsenzveranstaltung alle SB`s bearbeitet hatte. Und die Präsenzveranstaltung haben wir dann in Absprache mit dem Dozenten extra so gestaltet, dass wir die anderen SB`s mehr oder weniger in Kürze besprochen haben, und Tag 2 haben wir uns ausschließlich mit Statistik beschäftigt.   Und diese Methode hat sehr gut funktioniert. Der Dozent konnte uns eine gute Einführung in die Statistik geben, und wir haben diverse Übungsaufgaben gerechnet. Für die Klausur war das eine sehr gute Vorbereitung.   Fazit also: keine Panik! Alle anderen Themen in dem Modul (z.B. Wissenschaftstheorie) sind wirklich sehr sehr sehr spannend, und mit ein bisschen Übung sind auch Matheaufgaben lösbar. Und besser einzuschätzen, als die komplizierten Theorien diverser Soziologen auseinander zu pflücken. In der Mathematik ist richtig/falsch besser einzuschätzen. 😉   Euch allen eine schöne Woche Silberpfeil   P.S. Ich habe mal meine Blogbeschreibung erneuert.    

Silberpfeil

Silberpfeil

Das Team wächst...

Am letzten Donnerstag war es so weit: gleich drei neue Mitarbeiter*innen hatten ihren ersten Arbeitstag und bereichern jetzt unsere schönen Büroräume in Bonn. Catherine, Steffi und Marc sind alle im Bereich der Medienproduktion tätig und werden unsere Skripte, Visualisierungen, Animationen und Lehrvideos entwickeln.   Bevor sie damit tatsächlich loslegen können, gibt es aber noch einiges zu tun: die didaktischen Konzepte der Programme müssen finalisiert, die Formate der verschiedenen Lernmedien entwickelt und der optimale Medienmix definiert werden. Zeitgleich werden die einzelnen Module inhaltlich beschrieben, wissenschaftlich entwickelt und durch Autoren, Modulverantwortliche und Programmleiter mit Leben (sprich: Studienmaterial) gefüllt.    Das alles funktioniert natürlich nur, wenn alle Beteiligten eine klare Vorstellung davon haben, was wir entwickeln wollen und wie die verschiedenen Bereiche zusammenarbeiten. Deshalb stand der erste Arbeitstag ganz im Zeichen eines "Strategy Workshops" in dem wir unsere Ziele, Zeitpläne und Strukturen erklärt, diskutiert und weiterentwickelt haben. Dafür sind auch unsere Pro-Dekanin Tamara aus München und unsere Programmmanagerin Anna aus Hamburg angereist.   Für mich selbst war es schon deshalb ein besonders spannender Tag, weil erstmals sechs Teammitglieder zusammenkamen, die sich bisher noch nie kennengelernt hatten und die jetzt gemeinsam die Keimzelle unseres Fernstudiums bilden... und zumindest augenscheinlich ziemlich gut miteinander klar kommen. Jetzt gilt es, mit allen klare Ziele zu entwickeln und stabile Formen der Zusammenarbeit zu finden, damit sich im Team jeder wohl fühlt und jeder seine bzw. ihre Stärken optimal einbringen kann.   Und, was wären eure Wünsche, wenn ihr neu in solch ein Team einsteigen würdet?

phoellermann

phoellermann

 

Modulbericht: Text Mining

Das Modul "Text Minining" kann in den Studiengängen von Springer Campus im Vertiefungsbereich (also als Wahlpflichtfach) belegt werden. Es ist auch Teil des Hochschulzertifikates "Junior-Data-Analyst". Um dieses Zertifkat zu erlangen, muss man allerdings auch eine Projektarbeit mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Datenanalyse schreiben.   Ich hatte mich für dieses Modul entschieden, weil ich auch Data Mining belegt hatte. Der Schwerpunkt dieses Moduls lag stark auf der Anwendung von Data Mining Techniken in einem betrieblichen Kontext. Es war also eher aus der Perspektive der Wirtschaftsinformatik geschrieben. Mich hätte mehr interessiert, wie die verschiedenen Techniken zur Wissensextraktion mathematisch und algorithmisch funktionieren. Das spielte eine vergleichsweise geringe Rolle. Die Beschreibung des Moduls "Text Mining" ließ erwarten, dass der Schwerpunkt hier anders gelegt sein würde; nämlich auf Mathematik, Statistik und Algorithmen. Insofern hoffte ich, in diesem Modul das zu finden, was ich eigentlich im Modul "Data Mining" gesucht hatte. Ich wurde nicht enttäuscht.   Wer dieses Modul im Wahlpflichtbereich belegen möchte, sollte wissen, dass es inhaltlich zu den anspruchsvollsten Modulen im Studiengang gehört. Das Modul "Statistik" wird als fachliche Voraussetzung genannt. Das finde ich nachvollziehbar. In diesem Modul spielen auch einige Inhalte aus dem ersten Mathematik-Modul eine Rolle: Mengen, Relationen und Graphen. Das Modul ist recht mathematisch. Wer nach seiner letzten Mathe-Klausur froh war, keine Formeln mehr lesen zu müssen, sollte um dieses Modul eher einen Bogen machen. In der Beschreibung heißt es, das Modul "Data Mining" erlaube es, Querbezüge herzustellen. Das trifft es recht gut. Wer die hier beschriebenen Verfahren begriffen hat, kann sich gut vorstellen, wie man vergleichbares mit den strukturierten und halbstrukturierten Daten in Datenbanken machen kann. Für mich hat daher das Modul "Text Mining" einige der Inhalte aus Data Mining noch einmal neu "zum Leben erweckt".   Beim Thema Text Mining berühren sich Informatik, Mathematik, Statistik und die Geisteswissenschaften. Gerade letzteres könnte für manchen Informatik-Studenten herausfordernd sein. So lässt es sich beispielsweise nicht vermeiden, ein wenig linguistische Terminologie zu lernen. Begriffe wie Phonem, Graphem, Morphem, Flexiv, Derivativ oder Allomorphe muss man sich erschließen, wenn sie aus Schulzeiten nicht mehr geläufig sein sollten. Beim Thema Text Mining muss der Informatiker den Geisteswissenschaften ein Stück weit entgegenkommen. Es ist sehr interessant, wie Informatik und Sprachwissenschaft sich gegenseitig fachlich bereichern können. In diesem Bereich tut sich gerade einiges. So bezeichnet der Begriff "digital humanities" die Nutzung computergestützter Verfahren und digitaler Wissensressourcen in den Geisteswissenschaften. Solche digitalen Ressourcen sind zum Beispiel die großen Mengen natürlichsprachlicher Texte im Internet.   Das Lehrbuch   Das Lehrbuch "Text Mining: Wissensrohstoff Text" von Gerhard Heyer, Uwe Qualsthoff und Thomas Wittig hat an die 350 Seiten. Mir liegt der 3. Nachdruck vom Mai 2016 vor. Ursprünglich erschienen ist es 2006. Nun könnte man meinen, das sei für ein Lehrbuch im Bereich Informatik ein stattliches Alter. Man muss sich aber klarmachen, dass es hier nicht um konkrete Implementierungen und Technologien geht, die schnell wieder aus der Mode kommen. Das Buch beschäftigt sich mit Konzepten, Methoden und Algorithmen. Solches Wissen hat eine deutlich höhere Halbwertszeit. Insofern bin ich bei diesem Modul nicht der Meinung, eine inhaltliche Aktualisierung sei nötig. In der Lernplattform und bei den Einsendeaufgaben wird allerdings manchmal auf Online-Ressourcen verwiesen, die in dieser Form nicht mehr existieren. Eine Bearbeitung der Aufgaben ist trotzdem möglich, aber hier wäre eine Aktualisierung sicher benutzerfreundlicher.   Das Thema Text Mining ist komplex. Man braucht viele Konzepte, Begriffe und Verfahren, die wechselseitig stark voneinander abhängen. Daraus ergibt sich die Schwierigkeit, in welcher Reihenfolge man die Inhalte präsentiert. Es lässt sich bei diesem Thema nicht vermeiden, manche Themen mehrfach anzusprechen, weil man ein erstes Verständnis braucht, um sich weitere Konzepte zu erschließen, die dann erst ein vertieftes Verständnis der ersten Themen ermöglichen. So ist es auch in diesem Buch. Immer wieder tauchen Themen aus früheren Kapiteln auf und erscheinen nun in neuem Licht. Diese didaktischen Schleifen sind nötig, weil man den Stoff nicht im ersten Anlauf begreifen kann.   Das Einführende Kapitel "Wissen und Text" gibt auch einen kleinen historischen Rückblick über die automatische Wissensverarbeitung. Hier geht es u.a. um den Ansatz der Expertensysteme, der auf Logik, Fakten und Regeln basierte (Klassische KI). Dieser Ansatz erwies sich als nicht so fruchtbar, wie ursprünglich erhofft. Expertensysteme blieben Insellösungen, die über eine gewisse Komplexität nicht hinaus kamen. Außerdem war ein hoher Aufwand zur Wissenserschließung nötig. Text Mining beschäftigt sich mit der (halb-)automatischen Erschließung von Wissen aus unstrukturiertem Text und bietet somit neue Lösungsansätze.   Im Kapitel "Grundlagen der Bedeutungsanalyse" berühren sich Linguistik und Statistik. Es geht um drei sehr grundlegende Begriffe, die für das Verständnis des gesamten Moduls essentiell sind: syntagmatische Relationen paradigmatische Relationen semantische Relationen   Vereinfacht gesagt, bezeichnet die syntagmatische Relation das gemeinsame Auftreten zweier Wortformen in einem Satz. Im vorhergehenden Satz stehen also die Wortformen "Satz" und "Auftreten" in syntagmatischer Relation. Das alleine hilft aber nicht weiter. Interessanter ist die statistisch-signifikante syntagmatische Relation. Hierzu betrachtet man die relativen Häufigkeiten einzelner Wortformen im Korpus. Auf dieser Grundlage bestimmt man die Wahrscheinlichkeit dafür, dass zwei Wortformen in einem zufällig zusammengestellten Satz vorkommen. Interessant sind nun Paare von Wortformen, die im Korpus wesentlich häufiger in syntagmatischer Relation stehen, als dies statistisch zu erwarten gewesen wäre. Der Grund ist oft, dass es einen Bedeutungszusammenhang zwischen den Wortformen gibt. So werden zum Beispiel die Wörter Butter und Brot häufiger gemeinsam auftreten als etwa Butter und Schraube.   Der betrachtete Ausschnitt muss nicht immer ein Satz sein. Für viele Anwendungen ist es interessant, benachbarte Wörter zu betrachten. Wörter die statistisch häufig gemeinsam auftreten, bezeichnet man als Kookkurrenzen. Das Finden von Kookkurrenzen ist die Grundlage der Bedeutungsanalyse.   Die paradigmatische Relation hat einen höheren Abstraktionsgrad. Hierfür betrachtet man den globalen Kontext einer Wortform. Das ist einfach die Menge ihrer signifikanten Kookkurrenzen. So könnte z.B. ein Wort wie Brot Kookkurrenzen wie Butter, Marmelade, Bäcker, Wurst und Honig haben. Das Wort Semmel könnte ähnliche oder die gleichen Kookkurrenzen haben. Die Kookkurrenzen sind also Mengen von Wörtern. Man vergleicht nun für Paare von Wörtern diese Wortmengen mittels eines Ähnlichkeitsmaßes. Sind die Kookkurrenzen ähnlich, so sagt man, die Wörter stehen in paradigmatischer Relation. Dies dürfte bei Brot und Semmel der Fall sein. Man sucht also Wörter, die in ähnlichen Kontexten verwendet werden. Dies ist für die Bedeutungsanalyse sehr fruchtbar.   Semantische Relationen findet man, indem man die globalen Kontexte vor Bestimmung der Ähnlichkeit nach verschiedenen Kriterien filtert. Auf diese Weise findet man Zusammenhänge wie Kategorie, Funktion, Maßeinheit, Qualifizierung oder Ersetzungsklassen von Wörtern. Logische Relationen sind besonders trennscharf. Sie erlauben das Ziehen von Schlüssen. Dazu gehören z.B. Ober- und Unterbegriffe oder Gegensatzpaare.   Interessant ist hierbei, dass Logik aus der Perspektive der Bedeutungsanalyse nicht als grundlegend erscheint. Grundlegend sind die statistisch-signifikanten syntagmatischen Relationen, also das auffällig häufige gemeinsame Auftreten von Wortformen. Logische Relationen erscheinen erst auf relativ hohen Abstraktionsstufen (sozusagen als emergente Eigenschaft). Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den klassischen Expertensystemen, bei denen die Logik grundlegend war. Mit der Bedeutungsanalyse lassen sich logische Beziehungen zwischen Begriffen durch statistische Verfahren extrahieren.   Im Kapitel "Textdatenbanken" geht es um Datenstrukturen, die sich für die Verarbeitung sehr großer Mengen natürlich-sprachlicher Texte eignen. Diese sollen einerseits platzsparend sein, andererseits einen sehr schnellen Zugriff erlauben. So soll es beispielsweise möglich sein, bei einem Korpus aus hunderten Millionen Wörtern schnell zu überprüfen, ob ein bestimmtes Wort enthalten ist. Eine Datenstruktur, die sich dafür gut eignet, sind sogenannte Tries. Sie sind letztlich Baumstrukturen, wobei jeder Knoten für einen Buchstaben eines Wortes steht. Das interessante an einem Trie ist, dass die Zugriffszeit nicht von der Anzahl der enthaltenen Wortformen sondern allein von der Länge des gesuchten Wortes abhängt.   Auch die Herausforderungen der Segmentierung von Texten sind ein Thema dieses Kapitels. So könnte man meinen, das Ende eines Satzes lasse sich leicht finden, weil deutsche Sätze auf einen Punkt enden. Denkt man einen Moment darüber nach, merkt man, dass die Sache wesentlich komplizierter ist. Nicht jeder Satz endet mit einem Punkt. Nicht jeder Punkt markiert das Ende eines Satzes. Zum Beispiel kann ein Algorithmus leicht eine Abkürzung mit einem Satzende verwechseln. Auch die Identifikation einzelner Wortformen kann durch zahlreiche Sonderfälle erheblich verkompliziert werden.   Im Kapitel "Sprachstatistik" geht es zunächst um die Zipfschen Gesetze. Diese erlauben z.B., die Anzahl der verschiedenen Wortformen eines Textes relativ gut zu schätzen, wenn seine Länge und seine Sprache bekannt sind. Sehr wichtig für das Verständnis der folgenden Kapitel ist der Abschnitt zur Differenzanalyse. Diese beruht auf dem Vergleich einer Textsammlung allgemeinsprachlicher Texte (dem Referenzkorpus) mit einer Sammlung bestimmter Texte (Analysekorpus). Die bestimmten Texte könnten zum Beispiel Zeitungsartikel eines bestimmten Themenbereiches sein. Die Differenzanalyse sucht mit statistischen Methoden nach Wortformen im Analysekorpus, die wesentlich häufiger auftreten als im Referenzkorpus. Dies ist ein Hinweis darauf, dass diese Wortformen für den Text oder die Textgattung in besonderer Weise bedeutungstragend sind. Dies ist zum Beispiel eine Grundlage für die automatische Beschlagwortung von Texten.   Relativ anspruchsvoll sind die Abschnitte zum probabilistischen Sprachmodell. Hier geht es um Hidden-Markov-Modelle. Sie sind endliche Automaten, deren Zustandsübergänge mit Wahrscheinlichkeiten versehen sind. Hidden-Markov-Modelle (HMMs) kann man vielfältig einsetzen, zum Beispiel in der Spracherkennung. HMMs können nämlich mehrdeutige Fälle durch Auswertung des Kontextes auflösen. Sie können z.B. entscheiden, welches von mehreren gleich oder ähnlich klingenden Wörtern gemeint ist.   Spannend sind die Verfahren zur Visualisierung von Kookkurrenzen mit Graphen. Um Begriffe herum erscheinen Wortwolken mit Begriffen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Bei manchen Begriffen sind diese Wortwolken zusammenhängend. Bei anderen zerfallen sie in Cluster. Das sind dann oft mehrdeutige Begriffe. Ein Beispiel wäre der Begriff Maus. Er ist umgeben von einem Cluster aus Wortformen, die mit der Bedeutung Nagetier zusammenhängen. Ein weiterer Cluster steht für die Bedeutung Eingabegerät.   Im Kapitel "Clustering" geht es um die entsprechenden Algorithmen. Gerade hier kann man vieles auf die Inhalte des Moduls "Data Mining" übertragen. Im Text Mining verwendet man Clustering-Algorithmen, um z.B. Dokumente mit ähnlichem Inhalt zu gruppieren. Es ist faszinierend, dass so etwas allein auf der Grundlage von Kokkurrenzen und Differenzanalyse möglich ist.   Im Kapitel "Musteranalyse" geht es reguläre Ausdrücke, die ja jedem Informatiker geläufig sind. Diese eignen sich gut, um aus Texten bestimmte Informationen mit vergleichsweise geringem Aufwand zu extrahieren. Die Suche nach Morphem-Mustern eignet sich dagegen zur automatischen Extraktion von Fachbegriffen eines Fachgebietes.   Die letzten beiden Kapitel beschäftigen sich mit "Hybriden Verfahren" und "Beispielanwendungen". Insbesondere im letzten Kapitel werden viele Inhalte aus den vorangegangenen Kapiteln im Anwendungskontext noch einmal präsentiert. Nicht zu vernachlässigen sind in diesem Modul die Anhänge, die z.B. linguistische Begriffe klären oder Stoff aus dem Modul Statistik wiederholen.   Tests und Aufgaben   Dass die Inhalte anspruchsvoll sind, merkte ich bei diesem Modul auch bei den Tests und Einsendeaufgaben. Selten gelang es mir, die Tests auf Anhieb richtig zu lösen. Gut war, dass die meisten relativ umfangreiche Kommentare enthielten, so dass man erklärt bekam, warum etwas falsch war. Das half ungemein. Es empfiehlt sich, die gleichen Tests nach ein paar Tagen zu wiederholen, um zu schauen, ob man den Stoff verinnerlicht hat.   Bei allen Aufgaben dieses Moduls habe ich deutlich länger für die Bearbeitung gebraucht als angegeben. In vielen Aufgaben geht es darum, zu erklären, wie bestimmte Verfahren und Anwendungen des Text Minings funktionieren. Es geht um Methoden und Algorithmen. Ich musste die Kapitel schon sehr gründlich durcharbeiten, um den Stoff gut genug zu verstehen. Die Implementierung der Verfahren in einer konkreten Programmiersprache spielte im Modul dagegen keine Rolle. Das ist kein Kurs für Leute, die mal wieder etwas programmieren wollen. Es geht allerdings durchaus darum, bestimmte Algorithmen so gut zu verstehen, dass man sie implementieren könnte. Ich habe jetzt z.B. eine ganz gute Vorstellung davon, wie Clustering funktioniert. Das schöne daran ist: Wenn man das verstanden hat, könnte man alles mögliche clustern, nicht bloß Texte oder Wortformen. Das Modul hat für mich so ein paar Wünsche erfüllt, die mir im Modul zu Algorithmen und Datenstrukturen offen geblieben sind.   Klausur   Bei der Online-Klausur habe ich leider gemerkt, dass ich die Aufgaben zwar prinzipiell hätte lösen können, allerdings nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Dazu hätte man die Konzepte und Methoden schon sehr verinnerlichen müssen, um Lösungen praktisch ohne Nachdenken hinschreiben zu können. Das lief bei mir eher mittelprächtig, weswegen ich der Präsenzklausur mit Sorge entgegen sah.   Die Präsenzklausur war dann einfacher als gedacht. Aber das ist kein Modul, das man nebenbei macht. Es ist nötig, alle Einsendeaufgaben gründlich zu bearbeiten. Und man sollte das Feedback seines Tutors nutzen, um fachliche Lücken zu schließen.   Die Rückmeldungen meines Tutors waren in diesem Modul z.T. recht umfangreich, was mir bei diesem Thema auch sehr geholfen hat. Nachdem mir in der Online-Klausur die Zeit davongelaufen war, bekam ich auch ein paar Hinweise, wie ich schneller werden könnte. Ich habe versucht, dass in der Präsenzklausur zu beherzigen und hoffe, dass ich etwas davon umsetzen konnte. Auf das Ergebnis warte ich noch.   Fazit   Dieses Modul hat mich leider sehr lange beschäftigt. Gebucht hatte ich es schon Anfang 2017. Ich hatte angenommen, das irgendwann "zwischendrin" zu bearbeiten. Aber es war zu anspruchsvoll, um es nebenbei zu schaffen. Ich habe dann zunächst geschaut, dass ich Pflichtmodule abarbeite. Dann hielt mich meine Projektarbeit auf Trab. Nach dem Sommer war ich ein bisschen genervt, dass ich Text Mining noch immer nicht abgeschlossen hatte. Ich hatte das Lehrbuch schon zwei Mal zu zwei Dritteln gelesen, hatte es aber immer wieder abbrechen müssen. Um das Modul fertig zu kriegen, musste ich nun abermals von vorne anfangen. Hilfreich war dabei, dass ich Text Mining mit dem Modul "Präsentieren" kombiniert habe, dass mich auf eine ganz andere Weise forderte. Noch mehr abstraktes Denken hätte ich parallel zu Text Mining nicht geschafft.   Man kann also sagen, dass Text Mining für mich ein anstrengendes Modul war. Es war allerdings auch ein Modul, dass ich inhaltlich unheimlich interessant fand. Gerade weil es fachlich zwischen Informatik, Statistik und Sprachwissenschaft angesiedelt ist, was die Sache natürlich auch schwierig macht. Im Wahlpflichtbereich gibt es leichtere Optionen. Andererseits meine ich, dass die Module "Data Mining" und "Business Intelligence" erst mit diesem Modul "komplett" sind, weil eben hier die mathematische und algorithmische Perspektive betont wird. Das Modul ist klar für Studierende, die sich im Wahlpflichtbereich ein bisschen fordern wollen.   Aktuell warten nur noch zwei gebuchte Module auf mich - IT-Projektmanagement und Electronic Business. In beide habe ich schon reingeschnuppert. Ich hoffe, diese beiden Module im Januar abschließen zu können. Danach sollte nur noch die Bachelorarbeit vor mir liegen.

kurtchen

kurtchen

 

Der aktuelle Stand

So, genug zur "Vorgeschichte" meines Studiums. Zeitlich sind wir jetzt wieder in der Gegenwart angekommen. Was ist also passiert bislang, in diesem Wintersemester 2018/19?   Ergebnisse! :D Endlich... 5 bzw. 8 Wochen nach den jeweiligen Prüfungen kamen die Ergebnisse. Und ich freue mich sehr, sowohl die Steuervertiefung als auch Öffentliche Ausgaben sind gut bestanden! Das tut dann doch sehr gut, wenn sich der viele Lernaufwand lohnt. Damit habe ich auch die beiden geforderten Pflichtmodule abgeschlossen (Rechnungslegung und Öffentliche Ausgaben) und schon drei Wahlmodule (von 6) abgehakt. Damit habe ich auch die grundlegenden Bedingungen für die Seminaranmeldung erfüllt, das ich gerne nächstes Semester hinter mich bringen würde. Allerdings bin ich nur Prioritätsstufe 3, also mal gucken, ob das auf Anhieb klappt. Prio 1 bei einem Teilzeitstudium wären mind. 6 bestandene Module und max. 4 Semester aktuell, Prio 2 wären mind. 6 Module. Allerdings bin ich gerade aktuell im 5. Semester und habe erst 5 Module bestanden. ;-) Alles nicht so einfach. Aber wenns nicht klappt, dann ist das eben so und es verschiebt sich alles noch einmal um ein Semester nach hinten. Nach diesem Semester habe ich dann nämlich wenigstens Prio 2.   Das ist auch schon der nächste Punkt, die Belegung des Semesters: Geplant habe ich "Wirtschaftsprüfung", "Gewerbliche Schutzrechte und Urheberrecht" sowie "International Trade and Economic Development". Letzteres hatte ich ja letztes Semester schon belegt, aber dann geschoben (war ja auch gut so). Da habe ich wenigstens die Klausurzulassung schon.   In Wirtschaftsprüfung bin ich das erste Mal mit den Skripten durch und habe auch schon beide Einsendeaufgaben erledigt. Allerdings noch nicht abgeschickt, da bin ich noch am Sammeln. Denn zumindest für die Gewerblichen Schutzrechte würde ich die EA auch gerne noch machen und mitschicken. In International Trade würde ich die Übung gerne nutzen, aber es wäre kein Weltuntergang, wenn ich die EA zeitlich nicht mehr hinbekomme, da ich die ja letztes Semester schon bestanden habe.   Aber das ist alles Theorie, jetzt muss ich mal gucken, was ich die nächsten Wochen noch so hinbekomme. Abgabetermin für die erste EA dieses Semester ist der 06.12. - da ist also noch ein bisschen Zeit. ;-)

Knirin

Knirin

Tiefpunkt - Abbruchgedanken

8 von 22 Wochen Bearbeitungszeit für die Thesis sind vergangen. Spurlos quasi. Zwei Wochen waren zwar schon vorab eingeplant für Urlaub und andere studienferne Termine, dafür hatte ich zwei weitere Wochen Urlaub eingetaktet um diese Zeit zu kompensieren. Das hat so großartig geklappt, dass ich morgen meinem Betreuer erzählen kann, dass ich seit dem letzten Telefonat vor vier Wochen nichts getan habe. Die Gedanken, die Thesis abzubrechen oder gar das Studium ohne Abschluss zu beenden manifestieren sich immer stärker. Ich pendel seit Wochen zwischen starken Schmerzen oder einem von Medikamenten vernebelten Kopf. Meine Energie fliesst hauptsächlich in meinen Job, denn der bezahlt mir meinen Lebensunterhalt. Ich habe schon so viele Krankentage, dass mir Krankengeld "droht". Ich spreche von drohen, weil 70% meines Gehalts wirklich bitter wären, da ich ja schon Teilzeit arbeite.   Diese Tage jährt sich auch mein "6 Jahre Fernstudium"-Jubiläum. Daher habe ich erst recht so keine Lust auf einen Abbruch des Studiums. Aber in dunklen Stunden macht sich dieser Gedanke schon sehr breit. Diese verdammte "einfache" Lösung erscheint dann recht attraktiv.  Ein Urlaubssemester hingegen würde mir einen Fehlversuch einbringen und ich müsste zurück auf Start und mein tolles Thema wäre weg. Klingt auch nicht so mega.   Daher habe ich: a) das Prüfungsamt kontaktiert, um handfeste Infos zu bekommen betreffs einer möglichen Verlängerung des Bearbeitungszeitraum in meiner aktuellen Situation und b) beschlossen, weiterhin in kleinen Schritten Richtung Abgabtermin zu stapfen und einfach das Beste zu geben und das Beste zu hoffen. Schliesslich würde mir eine 4,0 reichen, um einen "guten" Abschluss zu bekommen und das wäre doch ...auch wenn ich das Thema viel zu interessant finde, um es nur "ausreichend" zu bearbeiten. Aber besondere Zeiten verlangen auch eben besondere Maßnahmen. Hmmpf!   ****** Das Foto wurde von mir in Island aufgenommen und zeigt eine robustes Gras, dass in einer Spalte Lavagestein auf einer windumtosten Klippe einen kleinen Lebensraum gefunden hat.

Lumi

Lumi

 

keep going... Klausur.... Seminararbeit...

Hallo liebe Mitleser,   seit meinem letzten Post habe ich mich mit dem Lernen für die Klausur zur 1. Spezi (Servicemanagement) gut ins Zeug gelegt. Es ist beinahe alles zusammengefasst, dank der nicht vorhandenen Vorlesungen habe ich mich bei diesem Modul lediglich auf die Vodcasts & Skripte konzentriert. Die verschiedenen Lektionen werden in den Vodcasts von Anke von Skerst sehr gut dargestellt. SIe hatte mir als "Dozentin" (spricht eigentlich nur die Vodcasts) schon im Bachelor super gefallen. Ihr Verständnis von Service ist genau nach meinem Geschmack und man merkt sie weiß auch wirklich von was sie spricht. Das war jedoch fast das einzig Positive zu dieser Spezi. Die behandelten Themen gehen nur geringfügig in die Tiefe & gegenüber der Spezi im Bachelor kam eher wenig Neues dazu. Es ärgert mich immer noch sehr, dass dieses Modul wirklich in der "Zeit" stehen geblieben ist und keine aktuellen Vorlesungen vorhanden sind. Heutzutage haben sich auch aufgrund der Digitalisierung neue Themen für diesen Bereich ergeben, die ich einfach in den Skripten & auch in der Pflichtliteratur vermisse. Ziel ist es nun die kommende Woche für die letzte Festigung des Stoffes zu nutzen & dann eventuell am Wochenende die Klausur abzulegen.   Nebenbei habe ich mir auch schon detailiertere Gedanken zur Seminararbeit im Modul "Wirtschaft&Gesellschaft" gemacht. Hierzu gibt es eine kleine PDF-Präsentation vom Dozenten, die habe ich soweit bearbeitet. Auch ein Theme steht nahezu fest, ich bin mir nur unsicher ob es zu weit gefasst für eine Arbeit von 15 Seiten (reiner Textteil) ist. ❓ Meine Notizen dazu verscuche ich nun zu ordnen & ich hoffe bald dem Dozenten ein Exposé bzw. Themenvorschlag schicken zu können. Leider hält die Literaturrecherche für solche Sachen immer enorm auf. Es nervt ein bisschen, aber wahrscheinlich ist das der Zeitdruck im Nacken 🤐   Die Unterlagen für die zweite Spezi sind auch Ende dieser Woche bei mir eingetrudelt, sodass ich hier auch baldmöglichst mit der Bearbeitung beginnen werde. Es scheint nach dem ersten Blättern interessant zu werden, auch wenn mich formal der 1. Teil Branding eher weniger zusagen wird. Ich lass es auf mich zukommen. Näheres zur Spezi dann wenn ich damit starte.   Nächstes großes Ziel ist so schnell wie möglich die 75 ECTS zusammenzubekommen, damit ich auch die Thesis anmelden kann. Ich habe mir bereits die potenziellen Betreuer im Care angeschaut & einige Favoriten herausgepickt. Blöd ist nur, ich habe einen groben Themenumriss aber einfach noch nicht die Zeit gehabt, mich näher hiermit zu beschäftigen.   DIes war es für heut, ich hoffe motiviert am Ball zu bleiben 🤨 aktuell nervt mich alles sehr, was mit dem Studium zu tun hat 😖   ahoi

Katze87

Katze87

 

Halbzeit und schnellste Klausurkorrektur ever

Moin, Gestern hatte ich die letzte schriftliche Prüfung für dieses Semester (Entscheidungsunterstützende Informatiions-Systeme). Der Jahrgang besteht aus 8 Leute, da war es für den Prof möglich, die Klausur direkt im Anschluss zu korrigieren: "Gehen Sie noch nen Kaffee trinken, ich denke in 60 bis 90 Minuten kann ich ihnen die Ergebnisse nennen". Das Angebot nahmen wir natürlich an. Da ich beruflich sehr eingespannt war, wusste ich schon vorher, dass die Klausur keine Meisterleistung wird. Hätte aber dennoch besser sein können. Egal, bestanden ist bestanden. Nun habe ich 46 Credits und somit gerade so die Halbzeit erreicht.   "Halbzeit" klingt jedoch irgendwie nicht richtig für meinen Studienfortschritt. In zwei Wochen habe ich mündliche "Prüfung" im Modul "Führungskonpetenz", und die Leute die es bereits hinter sich gebracht haben, bezeichneten dies als sehr entspannt. Das sollte also auch passen. Meinen Englischaufsatz über meinen Beruf habe ich auch fertig und kann ich abgeben, zudem steht noch ein Klausurergebnis aus. Das dürften also bis Ende des Jahres 2018 weitere 12 Punkte sein. Dann wäre ich bei 58 Punkten.... Und bei meiner Projektarbeit bin ich auch schon recht weit. Da der betreuende Prof. die Hochschule verlässt, wie ich gestern erfahren habe, muss ich damit auch bis Ende des Jahres fertig werden... Na super. Wird also doch etwas stressiger. Positiv betrachtet zwingt es mich aber auch, die Arbeit nicht zu verzögern - und damit hätte ich weitere 6 Punkte eingereicht zum 31.12.2018, wenn auch noch nicht benotet. Das wären schon 64 Punkte - und noch drei Prüfungsleistungen offen. Eine davon die Diplomarbeit (18 ECTS), zu der ich mich ab dem Zeitpunkt anmelden dürfte.   Offen hätte ich zudem noch eine praktische Arbeit in E-Business (wir sollen einen Webshop bauen und erläutern) sowie das Modul "Informationsmanagement", mit ich ich zum ersten Mal Ende Januar Kontakt aufnehmen werden, in Form von drei Vorlesungen in der Präsenzwoche. Ob die Prüfung eine Hausarbeit wird, eine Klausur oder was-weiss-ich werde ich erst dann erfahren. Die PO ist in Zwickau eher als "Grundidee" zu verstehen, nicht als verbindlich. Eigentlich nicht ok, aber die Profs legen die PO immer sehr im Sinne der Studenten aus. Wenn ich das mit der FernUni vergleiche...   Im Zeitplan für Januar steht also der E-Business-Webshop an und die Suche nach einem Thema für die Diplomarbeit. Mein urspünglicher Plan, diese beim Betreuer der Projektarbeit zu schreiben ist ja nun hinfällig, da er die Hochschule verlässt. Aber es wird ja auch einen Nachfolger geben müssen, und bis Frühjahr 2019 sollte ich da einen Ansprechpartner finden. Vor April werde ich eh nicht dazu kommen an der Diplomarbeit zu schreiben, da ich ja auch endlich die letzte Klausur an der FernUni angehen will und mir dafür einige Wochen im März frei nehmen werde.   Alles in allem geht es ganz gut vorwärts und die Ziellinie kommt so langsam in Sicht.

CrixECK

CrixECK

Kämpfen und Hoffen

Soeben habe ich die Soziologie Klausur geschrieben. Wie auch immer es ausgeht, ich habe mich wirklich in das Thema gekämpft.   Ich habe die Studienbriefe immer wieder gelesen, Karteikarten erstellt und jedes Mal wieder überraschenderweise etwas mehr verstanden.   Und ich muss zugeben, dass die Soziologie es doch noch geschafft hat, mich zu fesseln. Erst habe ich, um mich selbst etwas aufzulockern, überall (platte) Wortwitze eingebaut, z.B „Leidgedanken der Soziologie“, „Leere der Soziologie“. Schließlich ist Soziologie irgendwie Denkporno, 😉😉😉 dann darf das Thema auch mal witzig sein. Und plötzlich sind mir im Alltag dauernd Sachen aufgefallen, über die sich diverse Soziologen sehr abstrakt Gedanken gemacht haben.    Die Klausur war ganz schön knackig, aber was auch immer dabei heraus kommt, es hat sich doch sehr gelohnt, am Ball zu bleiben. Jedes Thema wird mit ein bisschen Hartnäckigkeit zugänglich.   Nun bin ich auf der Rückfahrt und freue mich wie Bolle, dass ich Zeit habe für ein kleines Treffen mit meinem alten Freund Professor Robert Langdon. 😉   Euch allen ein schönes Wochenende!  

Silberpfeil

Silberpfeil

Live Blog vom 10. APOLLON Symposium am 16.11.2018

(Quelle Coverbild: https://www.apollon-hochschule.de/10-apollon-symposium-der-gesundheitswirtschaft/) So, auf geht's nach Bremen zum 10. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft findet in Bremen unter dem Titel: Psychische Gesundheit wirksam stärken – aber wie? Von dem ich heute im Laufe des Tages hier im Blog Live berichten werde.   Um 05:14 ging es los. Ich durfte das neuste Modell in der Serie der deutschen Bahn testen. Unter größter Geheimhaltung entwickelt, hat er ausgiebige Praxistests durchlaufen. Sogar den Stresstest hat er mit Bravour bestanden. Was ein Erlebnis. Beinfreiheit, vollfunktionale Klimaanlage, Frischluft-venti-Airsystem, freier Blick zum Himmel, absolut emmissionslos - was ein Zug sag ich euch! Den musste ich erst mal schnell fotografieren:     So nach Ausfall und 30 Minuten Verspätung,  weil Speisewagen neuerdings in Düsseldorf gefragt werden, ob sie arbeiten wollen, bin ich dann doch schon seit 7:30 Uhr von Essen auf dem Weg nach Bremen.     Programm:   Grußwort - Frau Prof. Pundt "Psychische Erkrankungen sind mit Stigmatisierung und Diskriminierung verbunden." Zudem ist die Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht ausreichend und führt oftmals innerhalb weniger Monaten zu Re-Hospitalisietungen.   Grußwort Stephanie Dehne, Bremische Bürgschaft   "Es ist spannend, dass gerade das Thema Depression oft in schwarz/weiß dargestellt wird."

"Psychische Gesundheit ist etwas, das mit viel Bewegung und Aufwühlen zu tun hat, aber eben nicht nur schwarz/weiß."

"Stress ist nicht nur negstiv, er kamn durchaus auch positiv sein. So können auch Ängste positiv sein, wenn Sie uns schützen. Aber natürlich kann das alles auch ein Krankheitsbild sein."

"Man kann mit psychischen Krankheit leben, genau, wie mit einem kaputten Knie."

"Lassen Sie uns kurz nach Afrika fliegen". Die WHO (2008) schätzt, in strukturschwachen Ländern wird  einem großen Teil der psychisch kranken Menschen nicht geholfen. Einheimische glauben oft nicht, dass psychische Erkrankungen medizinisch oder therapeutisch behandelt werden können, auf Madagaskar gibt es für 22 Mio  Menschen 13 Psychiater und auch die Entwicklungshilfe fokussiert oft nicht die psychische Gesundheit.

Psychische Gesundheit wird als Lebensfreude definiert. Wichtig ist ein ganzheitlicher Blick.

"Oft sind die eigenen Anforderungen höher, als die, die andere an einen stellen." Daher ist eine achtsame Haltung gegenüber sich selbst wichtig. Gesundheit darf nicht immer als individuelle Leistung betrachtet werden, Umfeld und Verhältnisse wirken sich af uns aus.   Impulsreferat I -  Zur psychischen Gesundheit der Bevölkerung on Deutschland: Ergebnisse aus dem Gesundheitsmonitoring des RKI (Hr. Dr. Hapke) - Fotos sind leider nicht möglich da unveröffentlicht.   "Psychische Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von psychischen Erkrankungen, sie geht uns alle an."   "Wir tun uns schwer von psychischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen zu sprechen, es sind eher Auffälligkeiten.   "Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen können ein Ausdruck von Entwicklungsprozessen sein"   Psychische Auffälligkeiten im Alter von 9 bis 17 Jahren bei Jungen sind signifikant rückläufig, nicht aber bei den Mädchen. Es stellt sich die frage ob die ergriffen Maßnahmen hinreichend gendersensibel sind. Positiv ist dass es eine Verdopplung der teilnehmenden Kinder- und Jugendpsychiatern in der Versorgung von 544 im Jahr 2010 auf >1000 2017 gegeben   Psychische Störungen  bei Frauen hat auch mit den Anforderungen an die Frauen und an sich selbst zu tun   Es ist nicht verständlich, dass im Alter 65-69 so häufig eine Depression diagnostiziert wird, obwohl nach den Kriterien keine Depression vorliegt. Vor allem Alterseinsamkeit wird medikalisiert.

Ausgewählte Ergebnisse zu chronischem Stress

Wenn Personen dauerhaft manifest überfordert sind erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eine psychische Störung zu bekommen um den Faktor 10.   Es gibt auch einen sozialen Aspekt der Diagnose Burnout. Mit steigendem Sozialstatus steigt die Prävelenz sowohl bei Männern und Frauen, obwohl eigentlich Menschen mit niedrigem Sozialstatus unter überdurchschnittlichem Stress. In dieser Gruppe taucht dafür Depression mit hoher Prävalenz auf. Daher lässt sich vermuten, dass es eine Sozialschichtsprävalenz gibt.   "Soziale Unterstützung erhöht die kognitive Leistungsfähigkeit."

polli_on_the_go

polli_on_the_go

 

Mal kurz Melden :)

Bin ein wenig eingespannt aktuell   Die Hausarbeit ist immer noch nicht ganz fertig, aber eine erste Auswertung der Umfrage ist gemacht... Ich hoffe mal das ich das im Laufe der nächsten Woche erledigt bekomme, um dann das ganze in Korrektur geben zu können. (Die jenigen die an der Auswertung interessiert waren, ich schick sie euch dieses WE)   Pädagogik habe ich bis auf ein Kapitel endlich durch. Für das letzte Kapitel habe ich den Online Test aber auch schon gemacht, da ich das meiste daraus schon mal hatte. Hab den Test bestanden, somit habe ich die Prüfungszulassung. Werd das Kapitel aber trotzdem noch durchgehen, ehe ich Brainyoo fütter zum lernen. Das Script geht mir nicht gut von der Hand, auch wenn mir ein Großteil der Inhalte schon bekannt ist. Es ist einfach blöd geschrieben.    Meine Planung ist entsprechend wie folgt: Nächste Woche HA fertig machen und in Korrektur geben, so dass ich spätestens zum 30.11. abgeben kann. Die Pädogogik Klausur setze ich frühester Termin auf den 5.12. spätester 12.12. eigentlich sollte es mit dem 5.12. klappen.   Zum 15.12. fängt mein zweites Semester an, ich schließe dann das erste mit 45 ECTS ab, also 15 Punkte mehr als in Vollzeit vorgesehen. Ich denk mal da kann ich zufrieden sein. Ich muss schauen ob ich das Tempo mit dem Job halten kann, aber aktuell sehe ich da keine Probleme diesbezüglich.   

Ahanit

Ahanit

Die Zeit rennt...

Hey,   so, nun ist sie endlich da: Die aufkommende Panik. Soll ich mich jetzt freuen? ^^   Am 01.12. steht die nächste Klausur in Berlin an.  Die Arbeit nimmt mich seit einem Monat ziemlich in Anspruch, weswegen ich mich nach den typischen 10 Stunden auf der Arbeit meist nur noch völlig fertig auf die Couch schmeiße.    Ich hatte mir mehrere verlängerte Wochenenden genommen (immer freitags frei gemacht), jedoch war der Lernerfolg ziemlich... beschwerlich. Zuerst hatte ich mich nur von der Arbeit erholt, dann hatte ich kaum Lust. Die Arbeit macht Spaß, aber es ist halt so viiiiiiel zu tun. Da fühle ich ich so wie auf dem Bild. Nun das nächste Ding: In der Woche vom 26.11. - 30.11. will mich der Chef auf Dienstreise schicken. Einerseits freue ich mich echt über das Vertrauen in mich, aber andererseits.... direkt am folgenden Samstag schreib ich die Klausur... Das wird haarig. Hoffentlich schaff ich's immer abends im Hotel zu lernen. Ich kenn ja einen Jemand, der das auch so gemacht hat :)   Von den 2 möglichen, freiwilligen Einsendeaufgaben, habe ich eine mal probehalbe abgeschickt. Wurde eine 1,3. Eigentlich kann man sich ja drüber freuen... aber irgendwie kann ich mich nicht drüber freu'n.    Im aktuellen Newsletter der WBH habe ich von einem neuen Versprechen für 2019 erfahren:  Sie wollen für alle Klausuren (Online-) Repetitorien anbieten. Also... erstens bin ich skeptisch und zweitens glaub ich nicht so dran, dass dann wirklich alle Reps auch stattfinden werden.  Ich habe leider kein Rep. Weder hier in Berlin, noch für Pfungstadt. Doof is.    Na mal schauen. Noch 1,5 Wochen 😓

MichiBER

MichiBER

 

Erste Klausur nach Blogstart erledigt - weiter geht's in 10 Tagen

So kurzes Update zum aktuellen Stand. Dienstag war die Klausur in Makroökonomie angesetzt, diese habe ich als Onlineklausur geplant. Da der bisherige Proctordienstleister aufgekauft wurde, war dies die erste Klausur mit dem neuen Dienstleister. Habe mir vorab die beiden Tutorialvideos, die von der IUBH bereitgestellt werden, angesehen. Ziemlich aufwendig das ganze! Bin sogar an Dienstag extra losgestiefelt in der Mittagspause, um mir eine Webcam zu kaufen. Das Handy dafür zu nutzen erschien mir zu kritisch, zumal hier auch kein Support durch den Dienstleister angeboten wird.  Dienstagabend war gekommen und ich habe meinen Laptop hochgefahren und alles vorbereitet. Danach wie beschrieben zur Klausur angemeldet, ein Termin zur nächsten vollen Stunde war auch noch verfügbar. Dann kam allerdings die Überraschung: auf der Seite "start exam" habe ich meine gebuchte Klausur nicht gesehen, nur den Hinweis ich solle doch bitte eine Klausur buchen. Zurück zur seite "schedule exam", hier bekam ich die Meldung, dass ich bereits eine Klausur gebucht habe. Ich dachte mir nur, klasse, funktioniert ja wunderbar. Ich habe mich zunächst an den Chatsupport gewandt, da dies offensichtlich ein Fehler des Proctordienstleisters war. Nach kurzem hin und her bekam ich die Antwort, dass ich mich in sämtlichen Buchungsangelegenheiten an die IUBH wenden soll und der Proctorsupport mir nicht weiterhelfen kann. Habe dann den ein oder anderen Screenshot gemacht und an die IUBH geschickt. Die Antwort kam bereits am nächsten Tag. Es habe sich wohl um einen Fehler gehandelt, der nun behoben ist. Also habe ich Mittwochabend das Prozedere wiederholt und siehe da, es hat funktioniert. Der Proctor, den ich hatte, war sehr penibel und hat mir sämtliche Richtlinien und Regeln vorgelesen, deren Verständnis ich jedes mal einzeln bestätigen musste (apropos Verständnis: habe den guten Mann kaum verstanden, hat total ins Mikro genuschelt und hatte einen typisch indischen Akzent - war auf jeden Fall nicht einfach  ). Die Klausur an sich war ok, 1,5 Stunden Bearbeitungszeiten waren vorgegeben, nach gut 40 minuten war ich eigentlich schon durch. Habe nochmal alle Antworten geprüft und nach 50 Minuten abgegeben. Ich hoffe, dass es eine halbwegs akzeptable Note (2,X) wird.   Wie gehts nun weiter? Für Sonntag, den 25.11, habe ich nun die Klausur in Wirtschaftsethik geplant. Diese Klausur werde ich wieder online ablegen. Danach habe ich 13 Tage bis zur nächsten Klausur in Investition. Die werde ich definitiv als Präsenzprüfung ablegen, da dort auch einige mathematischen Berechnung anstehen und ich mit meinem Taschenrechner wesentlich besser zurecht komme, als mit der Onlinevariante. Vorhin habe ich kurz die Skripte überflogen und war ein wenig überrascht, da die Skripte ungewöhnlich umfangreich sind (170 Seiten + 180 Seiten). Werd ich schon hinbekommen. Morgen früh gehts dann los mit der Vorbereitung, zunächst Wirtschaftethikskript lesen.

D-S

D-S

 

BWL-Klausur verhauen?

Hallo liebe Leser,   am Samstag war es soweit: Meine allererste Klausur im Studium!   Die Reise ging morgens um 4:33 Uhr (!) mit der Bahn los Richtung Frankfurt, um pünktlich für die um 9 Uhr startende Klausur da zu sein. Ich war bereits eine Stunde früher im Prüfungszentrum, aber das war okay. Endlich lerne ich mal noch ein paar Leutchen aus meinem Studiengang kennen!   Es war eine gemischte Gruppe, wir waren insgesamt ca. 15 Prüflinge aus verschiedenen Studiengängen.   Die Prüfung lief nicht so toll. Ich hab zwar zu jeder Frage was geschrieben und bin auch mit der Zeit hingekommen, kann aber absolut nicht einschätzen, ob es gereicht haben könnte und hatte eher ein schlechtes Gefühl.   Dementsprechend war der Samstag damit für mich gelaufen und meine Stimmung im Keller, was für meine Depressionen gar nicht gut war. Aber am Sonntag ging es dann zum Glück wieder einigermaßen.   Ich habe am Samstag in meiner hellen Panik, womöglich durch die Prüfung gerasselt zu sein, eine Mail an den Studienservice geschrieben und meine Situation erklärt. Denn eigentlich müsste ich die Klausur bis 1.1.19 erfolgreich geschrieben haben, um zum Studium zugelassen zu werden. Und gestern kam dann endlich die Antwort und Entwarnung! Falls ich die Klausur nicht bestanden haben sollte, darf ich ausnahmsweise im Januar nochmal schreiben. Uff...   Ich habe ja eigentlich keine komplett schlechtes Verhältnis zu BWL. Aber dieses Auswendiglernen für die Klausur liegt mir absolut nicht.   Beim Gespräch mit meinen mitleidenden Prüfungsteilnehmern am Samstag sind mir zwei Dinge negativ aufgefallen: 1. Manche Studienhefte sind scheinbar voller Fehler, die wohl auch nicht seitens der APOLLON korrigiert werden (warum auch immer). Diese Aussage habe ich jetzt schon öfters von Mitstudenten gehört und stößt mir sehr bitter auf. Wer will schon falsche Dinge im Studium lernen?! 2. Ich vermisse den persönlichen Kontakt. Ich würde mich gerne ab und an persönlich über den Lernstoff mit meinen Kommilitonen austauschen und das ein oder andere vielleicht auch erklärt bekommen. Kurzum: Ich würde mir mehr Präsenzphasen wünschen.   Diese beiden Dinge schwirren mir nun im Kopf herum und lassen mich zweifeln, ob die APOLLON wohl die richtige Wahl war...   Nunja, morgen geht es erstmal nach Bremen und am Freitag dann zum APOLLON Symposium. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, was mich dort erwartet.   Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Moondance

Moondance

Heiter geht es weiter!

In der letzten Zeit hat sich viel getan und meine "Startschwierigkeiten" und die anfängliche Überforderung sind auch weniger geworden.  Ich finde es ganz praktisch in meinen alten Beiträgen die Entwicklung bezüglich des Fernstudiums nochmal nachvollziehen zu können. Man selber verdrängt ja sehr schnell das Ein oder Anderen, aber gerade so emotionsgeladene Beiträge wie der letzte sind im Nachhinein ganz gut um sich nochmal ins Gedächtnis zu rufen, was für Phasen man so durchlebt hat. Vielen Dank auch für die Tipps unterm letzten Post, da waren wirklich sehr hilfreiche Sachen für mich dabei :)    Ich habe nun bereits 2 Klausuren geschrieben, beide online und das hat alles gut funktioniert (BWL Vertiefung und Dienstleistungsmanagement). 
Klar ist es schwierig die Proctoren zu verstehen, obwohl es da auch Unterschiede gibt, aber trotzdem bin ich unglaublich dankbar für die Möglichkeit eine Klausur einfach von Zuhause aus zu schreiben! Ich kann nur jedem empfehlen, der sich auf eine online Klausur technisch vorbereiten möchte, mal auf Youtube zu schauen. Da gibt es vom Anbieter der IUBH ein Video wo der ganze Prozessablauf detailliert durchgespielt wird, mir hat es vor meiner ersten Klausur geholfen :)  Ungewohnt ist es jedoch, dass man während der Online Klausur keine Rechtschreibkorrektur hat, das macht mich wirklich wahnsinnig. Ich tippe einfach viel zu schnell und ungenau, sodass ständig einfach sinnlose Buchstabendreher oder ähnliches entstehen. Bei der letzten Klausur hatte ich leider auch keine Zeit mehr diese am Ende auszubessern, ich frage mich, was die Dozenten für ein Bild von einem bekommen, das war mir schon fast peinlich. Wer weiß, was ich da alles zusammengeschrieben habe in der Eile.     Mittlerweile habe ich auch wieder in den "Lernflow" gefunden und eine Strategie für mich entwickelt die Inhalte zu erschließen.  Es gelingt mir nun auch besser im Alltag eine Balance zwischen Studium und Arbeit zu finden, obwohl mein Privatleben dabei irgendwie noch viel zu kurz kommt. Es ist also noch ganz viel Luft nach oben, aber jetzt gerade fühle ich mich immerhin nicht mehr so schrecklich überfordert wie am Anfang.  Meine Lernstrategie scheint zu funktionieren, beide Klausuren waren eine 1,0 und zeitlich verbessere ich mich auch langsam und nähere mich dem Ziel 1 Modul in einem Monat abzuschließen an.  Allerdings drücke ich mich gerade vor den zwei Hausarbeiten, da habe ich so gar keinen Ansatzpunkt... Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich um Weihnachten rum damit zu beschäftigen, aber irgendwie kann man ja immer andere Module vorziehen ;)    Zur Zeit befasse ich mich nun mit Statistik, ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es läuft ganz gut. Die Inhalte habe ich eigentlich größtenteils alle schon gemacht und daher kann ich auf mein Vorwissen ganz gut zurück greifen. Außerdem macht mir Mathe einfach Spaß.    Damit war's das für heute, auf bald!           

Tsamda

Tsamda

 

Blogs mit Erfahrungsberichten zur Hochschule Macromedia

Die Fernstudienprogramme der Macromedia Hochschule starten erst im Laufe des Jahres 2019. Aber schon jetzt gibt es einen ersten Blog, in dem Phililipp Höllermann, einer Geschäftsführer der für die Fernstudiengänge verantwortlichen Macromedia Online GmbH, über die Entstehung des Fernstudiums berichtet: Fragen und Antworten, News und Diskussionen im Forum zur Hochschule Macromedia.

Markus Jung

Markus Jung

Erste Prüfung geschafft

Hallo Zusammen,   wie im letzten Blogbeitrag beschrieben, habe ich mich für die Prüfung am letzten Samstag angemeldet. Schon am Freitag war ich ziemlich nervös und natürlich gespannt, was mich erwarten wird. 🤯
Das Prüfungszentrum in Berlin ist im Standort vom Dualen Studium der IUBH integriert, somt war es gut ausgeschildert und zu finden. Direkt an der Eingangstür hing ein Schild mit der Information zum Prüfungsraum. Da ich ungefähr 45 Minuten vor Prüfungsbeginn da war, durfte ich leider noch nicht in den Raum. Das war aber kein Problem, da uns ein Vorlesungsraum zur Überbrückung angeboten wurde. 15 Minuten später bin ich aus dem Vorlesungsraum raus gegangen und mich erwartete eine ewig lange Schlange. Jeder Student musste sich vor dem Eintritt in den Prüfungsraum ausweisen und in einer Liste unterschreiben. Danach konnte man seinen Platz anhand der schon ausgelegten Prüfungen finden. Sehr angenehm empfand ich die Platzierung nach der Länger der Klausurzeit. Ganz vorne saßen Studenten, die nur 45 Minuten schreiben durften. Ich saß im hinteren Bereich, da ich ja eine Klausur mit 180 Minuten schreiben musste.   Meiner Meinung nach war die Klausur zu Advanced Leadership fair gestellt und gut zu bewältigen. Ich bin sehr gespannt wie lange ich auf die Note warte muss .. Vom Zeitaufwand haben sich die Zahlen aus dem letzten Blogbeitrag ungefähr verdoppelt. Auch beim Lernen habe ich durchschnittlich eine Stunde pro Lektion gebraucht. Beim zweiten Skript hätte ich jedoch gerne mehr Zeit investiert .. aber der Prüfungstermin stand ja fest ..😎 Insgesamt habe ich für Advanced Leadership I und II also ungefähr 42 Stunden benötigt. Dabei haben sich aber viele Inhalte aus meinem Bachelorstudium wiederholt, die ich nicht neu verstehen und lernen musste. Wenn jemand also noch nie etwas von Führungstheorien gehört hat, wird die Bearbeitung deutlich länger dauern.   Jetzt werde ich mir erstmal eine kurze Pause gönnen und danach frisch mit Eventmanagement starten.   Bis dahin, Annie.    

annisme

annisme

 

Kann ich mit meiner Behinderung studieren?

Liebe Community,   heute habe ich es endlich gewagt, heute habe ich den fetten Briefumschlag, der schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt, abgesendet und mich so für ein Fernstudium an der Apollon Fernhochschule angemeldet. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich diesen Schritt wagte. Die Angst zu Versagen ist groß, denn meine Gegebenheiten sind kompliziert 😖   Kurz zu mir: Ich erlitt eine Gehirnblutung in jungen Jahren und musste mich erstmal wieder zurück ins Leben kämpfen. Mittlerweile bin ich fitter und habe auch einen Test bei der Arbeitsagentur absolviert, bei dem mir gesagt worden ist, dass ich auf dem Stand eines Abiturienten wäre. Dies hat meinem Ego das nötige Selbstbewusstsein gegeben um dann jetzt doch ein Fernstudium zu beginnen.   Ich habe hier sehr viele Erfahrungsberichte gelesen und bin jedem dafür sehr dankbar! Daher ist es nur selbstverständlich, dass auch ich meine Erfahrungen mit euch teilen möchte. Zum Thema Behinderung habe ich auch schon Kontakt mit der Hochschule aufgenommen. Der Service ist klasse! Es wird auf alle Fragen eingegangen und Geduldig sind sie auch noch, denn ich habe immer wieder Fragen nach mehreren Wochen gestellt. Bei einer anderen Fernhochschule habe ich dieses Engagement leider nicht gesehen. Als Mensch mit Behinderung kriegt man bei der Apollon eine kleine Vergünstigung auf die Kosten des Studiums.   Nun heißt es warten, bis das Paket kommt und ich den Probemonat beginnen kann. Ich hoffe ihr werdet mich auf meiner Reise begleiten und ich kann euch einen Einblick geben! Bis zum nächsten Mal =)

mtsl

mtsl

 

Die ersten Vorlesungen liegen hinter mir...

So,   eigentlich wollte ich gar nicht wieder so schnell einen Eintrag erstellen, aber egal.   Mittlerweile hatte ich zwei Ganztagsveranstaltungen und junge, die schlauchen schon ganz schön, wenn man das nicht mehr gewohnt ist. Die Konzentrationsfähigkeit hat ab 14 Uhr schon arg abgenommen und leider wurde es mit den Pausen auch nicht so genau genommen...   Was mein Lernpensum angeht, muss ich gestehen, ist mein Zeitplan im Nachhinein komplett für die Poperze gewesen. ich dachte, im Fernstudium mach ich alles anders. Vorbildlich meinen Zeitplan im Excel erstellt, und jeden Tag so eine Stunde eingeplant... Was soll ich sagen, ich habe mich komplett verkalkuliert. Ich denke, mein Fehler ist bzw. war, dass ich noch recht neu in meinem aktuellen Job bin und den Zeitaufwand gerade zur Jahreswechselzeit vollkommen außer Acht gelassen. Wohlgemerkt, ich arbeite in der Buchhaltung, bin allerdings neu in dem Bereich und der Job dient erstmal nur zur Finanzierung. Abends war ich nach einem 12 Stundentag kaum in der Lage zu lernen.   Ich habe mir an den Wochenenden angefangen, Zusammenfassungen zu schreiben. Das hat mir in meinem ersten Studium sehr gut geholfen und entspannt mich seltsamerweise ziemlich...    Ich warte jetzt erstmal das erste Semester ab, wie ich das so mit dem Lernen hinbekommen werde. Davon mach ich dann abhängig, ob ich nicht doch lieber meine Stundenanzahl auf Arbeit runterschraube. Jetzt habe ich erstmal bis 22.12. Zeit alles aufzuarbeiten, bis die nächste Vorlesung ansteht.   So das wars erstmal. Over and out. 

Mewchen

Mewchen



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