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MichiBER

Erfahrungsbericht Fernstudium

Hallo,

im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.

 

Warum ein Fernstudium?

 

Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.

Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.

 

Meine Wenigkeit

 

Ich bin gelernter Mikrotechnologe und arbeite seit (Stand: Nov 2016) 9 Jahren in der gleichen Firma (Bereich: Nachrichtentechnik, Entwickeln optoelektronischer Bauelemente) als Fertigungsmitarbeiter (mittlerweile als Techniker). Ich habe es für richtig gehalten, die Hefte modulweise durchzuarbeiten. Also zuerst alle Hefte, die bspw. Mathe1 betreffen (dann ggf. die Klausur dazu schreiben) und dann alle Hefte von BWL durcharbeiten. Diese freiwilligen Einsendeaufgaben habe ich nur von den mir wichtigsten Themen gemacht. Diese waren die Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und Physik. Wenn ich diese Themen grundsätzlich verstehen würde, dann würde ich später die höheren Schwierigkeitsgrade ebenso verstehen. Das war mein Gedanke dahinter.

Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).

Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.

 

Motivation, wo bist du?

 

Es ist so schön, wenn man es geschafft hat ein weiteres Heft abgearbeitet zu haben. Umso schlimmer ist es, wenn wieder eine neue Lieferung voller Hefte kommt. Die den Heftstapel gefühlt exponentiell in die Höhe schnellen lässt.

Die Hefte selbst sind nicht wirklich gleichermaßen gut. Die einen sind gefüllt mit komplexen, undurchsichtigen Sätzen, die anderen weisen ganze Rechenfehler auf, auf die (laut Forum bei Study online) bereits vor Jahren von Studenten entdeckt, aber nachweislich noch nicht korrigiert wurden.

Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.

Es ist sehr faszinierend, dass man immer wieder Phasen erlebt, an denen man einfach nur unmotiviert und lustlos ist. Deshalb hatte ich mir das Lernen als einen Termin gemacht. Wenn ich lediglich sagen würde, täglich nach der Arbeit etwas zu lernen, dann (ich kenn mich) würde ich es ziemlich schleifen lassen. Deshalb hatte ich mir gesagt, dass ich um x-Uhr mit dem Lernen beginne. Das Ende ließ ich offen. Wenn es nicht so ganz gut lief, dann hatte ich schon nach einer Stunde aufgehört, wenn es sehr gut lief, dann wurden es auch schon mal 9 Stunden. (Essen nicht vergessen). Hinzufügen muss ich noch, dass ich im Schichtdienst gearbeitet hatte. In der Spätschicht konnte ich viel besser lernen als in der Frühschicht, da ich früh aufgestanden bin, von 9-13 Uhr gelernt hatte und dann (zum Entspannen lach) zur Arbeit gegangen bin. Man muss lernen, sich zu organisieren. Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen sind drei absolut wichtige Dinge, die man beherrschen muss. 

Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.

Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen ;)

 

Angebote der Uni

 

Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.

 

Die Module

 

Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.

Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.

Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 

 

Abschlussarbeit und Kolloquium

 

Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.

Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.

Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.

Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.

Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.

Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.

Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.

Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.

Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.

 

Unterm Strich

 

„Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte :)

Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.

 

MichiBER

done...mehr Worte braucht es nicht

Hey Leute,

 

heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  

 

Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen. :)

 

Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 

Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 

Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?

Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?

 

Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.

Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt. :(

 

Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main. :)

Prost!

 

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MichiBER

Das Ende ist nah

Hallo miteinander,

 

langsam wird's ernst. Übermorgen steht das Kolloquium an.:o
Ich habe das große Glück, dass mein Vorgesetzter gestern ein Meeting realisiert hatte, bei dem ich meine Präsentation vorführen sollte. Ich war tierisch nervös, da neben meinem Vorgesetzten noch einige weitere Ingenieure anwesend waren. Ich hatte an die 10 Zuschauer, welche von den verschiedenen vorgestellten Themenpunkten jeweils ihre Spezialgebiete hatten. Sei es die Statistik und deren Berechnung, sei es der Aufbau unserer Modulatoren, oder schlichtweg die Darstellung der Folien (überladen? informativ?).

Am Ende kam heraus: 18 Minuten reden mit anschließender 50 Minuten langer Diskussions- und Feedback- Runde. Wow! Vorweg: es war durchweg positiv. Es wurde diskutiert, was mich die Tutoren wahrscheinlich fragen werden. Da wir es nun durchgegangen sind, habe ich eine gewisse praxisnahe Vorbereitung auf den Ernstfall am Donnerstag. Das bedeutet aber nicht, dass ich ohne Nervösität in das Kolloquium übermorgen gehen werde. :15_yum:

Aber ich kann es wirklich jedem Nahe legen, seine Präsentation auf der Arbeit durchzugehen, wenn dies möglich ist. Das hat mir sehr geholfen.

 

Anreisen werde ich bereits morgen Nachmittag, da das Kolloquium am Donnerstag um 11 Uhr stattfindet und ich in Berlin nicht um 4 Uhr aufstehen möchte. Des Weiteren brauche ich mir dann keine Sorgen machen, falls sich der Zug verspätet oder ähnliches.

 

Wenn dann alles gut gegangen ist, dann werde ich am Donnerstag zu 13, 14 Uhr hier ein Bild mit einem Bierchen aus der DB-Lounge des Frankfurter (M) Hauptbahnhofs hochladen :4_joy:

Ich glaube es noch immer nicht, dass es nach 4,5 Jahren wirklich fast zu Ende ist. :2_grimacing:

 

Grüße aus Berlin,

MichiBER

MichiBER

Hallo nochmal! :D

 

Es ist wirklich endlich so weit. Die drei Exemplare der Bachelorarbeit sind heute angekommen. Über die Qualität kann man an sich wirklich nichts schlechtes berichten. Das Hardcover fühlt sich gut an, die Seiten sind gut geschnitten und eingeklebt. Höchstens die Bilder hätten etwas besser aussehen können. Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Meine größte Sorge ganz am Anfang war, wegen Fehlern seitens der Online-Druckerei in Zeitnot zu geraten. 

Ich hatte mich für druck-deine-diplomarbeit.de entschieden. 

 

Nach dem Check der drei Bücher - und dem Unterschreiben der eidesstattlichen Erklärung (habs fast vergessen!!!)- habe ich diese auch gleich verpackt und zur Post gebracht. 

Jetzt habe ich mich auf die Couch geschmissen und gönn mir ein Bier. ^^

 

Ich schreibe noch der WBH, dass ich es versandt habe. Dann bin ich mal gespannt, wie es weitergeht. 

Vor drei Monaten hätte ich gar nicht gedacht, dass es zeitlich so eng und nervlich so übel wird. 

 

*PROST* :D:D:D

 

PS: Ich habe einen 10,- € Gutschein (ab 100,- € Einkaufswert) von druck-deine-diplomarbeit.de. Bei Interesse einfach ne PN an mich. :)

 

 

BA.jpg

MichiBER

Hallo zusammen,

 

ich weiß gar nicht, ob irgendein Chef weiß, welchem Stress wir Fernstudenten uns da mehr oder minder freiwillig auf uns nehmen. 

 

Am Wochenende hatte ich die Fehler, die mir meine Ingenieure angekreuzt hatten, korrigiert. Besonders klasse finde ich es, dass sich der eine Kommilitone, trotz eigenem Stress wegen seiner eigenen Bachelorarbeit, die Zeit genommen hatte, meine Arbeit mal eben durchzulesen. Ihn wollte ich das durchlesen lassen, weil er nicht direkt vom Fach ist. Und siehe da: er hat da ein paar Dinger entdeckt, die ich auch korrigiert habe. Dabei ging es um Satzbildungen und bessere Synonyme für bestimmte Wörter.

Vor zwei Tagen, Montag, wollte ich die BA nach der Arbeit eigentlich nur mal kurz gänzlich durchlesen (nicht überfliegen!!!, obwohl ich den Text nicht mehr sehen kann). Aus dem "nur mal kurz" wurden mehrere Stunden. Hier und da hatten sich noch Kommata oder komische Wörter eingeschlichen. 

 

Und: ich habe mich getraut. Ich habe eine Online- Druckerei den Auftrag gegeben. Ich hoffe, dass ich da keinen Fehler gemacht habe. *hoff*

Gestern wurden die drei Exemplare gedruckt und per DPD versandt. Ich mag diesen Dienstleister, weil man online genau sehen kann, wo der Wagen gerade ist. Meine Freundin bleibt extra bei mir in der Wohnung, um das Paket anzunehmen, während ich auf der Arbeit bin. Ich möchte nicht, dass der Bote das Paket wieder mitnimmt. Bei der Post habe ich das gelbe Päckchen für knapp 2 € schon gekauft, worin die guten Teile transportiert werden sollen.

 

Ich hoffe, ich kann im nächsten Blogeintrag ein Foto beifügen, worin man eine gute Arbeit (von der Online- Druckerei) sehen kann.

 

Auf der Arbeit ist auch momentan viel los. Ich muss zu vielen "Baustellen" innerhalb der Firma rennen und an vielen Meetings teilnehmen. Und so wie es aussieht, bin ich in weniger als 5 Wochen in Wuxi, China. :D

 

Bis dann :)

 

 

MichiBER

Endspurt

Hallo Ihrs,

 

mittlerweile haben sich meine beiden Ingenieure meine aktuelle Fassung der Bachelorarbeit angeschaut und den roten Stift angesetzt.

Der eine Ingenieur hat wirklich intensiv nachgeschaut, alle Achtung. Ihm sind unter anderem unterschiedliche Schriftgrößen und Zeilenabstände aufgefallen. Diese sind wohl durch Fehler in der Formatierung gekommen. 

Für die Formeln verwende ich MathType. Und wenn ich danach weiterschreibe, dann ist die Schrift nicht mehr im Times New Roman, sondern im Calibri (oder so ähnlich ^^). Da muss man ja echt aufpassen. 

Und ein weiterer Fehler ist ihm aufgefallen, der sich durch die gesamte Bachelorarbeit hindurch zieht--> Ein EDFA steht für Erbium-Doped Fiber Amplifier (Faserverstärker). Und ich Scherzkeks habe überall anstelle EDFA das Akronym EFDA geschrieben 😂 😂 😂 😂

 

Ansonsten gab es nur hier und da Tipps für alternative Satzbildungen, oder Vorschläge für Synonyme. 

 

Ich kann es jedem nur raten, seine Arbeit sowohl von einem Fachmann, als auch von einem Fachfremden durchgehen zu lassen. Auf diese Weise wirst du auf Fehler oder unglückliche Formulierungen und Formatierungen hingewiesen. Ich selber habe diese Fehler schon gar nicht mehr gesehen. ich mache drei Kreuze, wenn die BA zur Post gebracht wurde. ^^

 

So, nur noch heute einmal Arbeiten und dann habe ich 4 Tage Zeit für die Korrektur der BA. Dem Tutor schicke ich vielleicht noch die Auswertung... mal schauen, ob ich dafür noch die Nerven hab. 

 

Frage:

Wenn im normalen Textfeld ein Formelzeichen steht, wie hier-->  "Die Messfähigkeit cg sagt aus, dass.." Dann ist das cg etwas nach unten gerückt durch Mathtype und die nächste Zeile beginnt minimalistisch tiefer als die normalen anderen Zeilen. Wird das als Fehler gewertet? Kann ich das so lassen? Soll ich dem Tutor das mitteilen, sodass er das evtl dann als Fehler ignoriert?

 

Bis demnächst :)

 

Grüße aus Berlin

Michael

MichiBER

Hallo zusamen,

 

für dieses Wochenende ist mal eine Situation entstanden, wie ich sie seit Monaten schon nicht mehr hatte.

Nach dem vielen Stress in den letzten Wochen wegen der Erstellung der Bachelorarbeit, der durch das Schreiben, der Literaturrecherche und dem hin-und-her-Gerenne wegen Fotos machen entstand, habe ich jetzt mal Ruhe. Ich wiederhole es jetzt noch einmal, weil es so schön und selten ist: Ruhe. ^^

Am 1. Oktober ist Abgabe der BA. Über dieses Wochenende schauen zwei Kollegen über meine BA und kontrollieren sie auf Rechtscreib- sowie Grammatikfehler. Sie überprüfen auch die Lesbarkeit und (nicht ganz unwichtig) auch, ob der technische Krams, den ich in der BA beschreibe, richtig ist. 

Einerseits hoffe ich, dass nicht allzu viel mit dem roten Stift versehen ist, aber andererseits freue ich mich immer über konstruktive Kritik (ich selbst bin auch ziemlich selbstkritisch). 

Dann heißt es "nur" noch ausdrucken, binden lassen und versenden. Ich glaubs noch immer nicht so recht, dass ich so weit bin :D

 

Seit Anfang des Monats bin ich als Techniker eingestellt. Eher als "Techniker plus" wie ich es gern bezeichne. Meine bisherigen Hauptaufgaben beschränkten sich auf Tätigkeiten, die eine angelernte Elektrofachkraft oder ein gelernter Techniker auch wahrnehmen kann: 

- Elektrische Überprüfung diverser Geräte und Maschinen,

- Kontrolle der Prüfplaketten auf Ablauf

- Kleinreparaturen

- Kalibrierorganisationen (Werte von Laser Sources, Power Sensoren und sonstige Multimeter aufnehmen, kalibrieren und in einer Exceltabelle dokumentieren)

 

Die ganz wichtigen Punkte hierbei sind, dass das alles in Gleitzeit, an einem Schreibtisch und in einem schön klimatisierten Büro geschieht (außer so mancher Herumlauferei wegen den Geräten natürlich). Mit meiner direkten Kollegin, die mich derzeit anlernt, komme ich super zurecht und sie meint, sehr zufrieden mit mir zu sein. :) (Lob hört man doch immer gern, nicht wahr? )

Nun (ab der kommenden Woche) soll ich erfahren, was das von mir beschriebene "plus" ausmacht. Ich soll mich mit einem der Ingenieure zusammensetzen und an einem Projekt mitwirken. Dies gehört nicht zur normalen Stellenbeschreibung eines Technikers.

Mein Vorgesetzter hatte bereits gemeint, dass meine Anzahl der Tätigkeiten mit dem Abschluss des Studiums weiter steigen wird. :) 

Am meisten freue ich mich schon auf die Dienstreisen nach China :D:D:D 

 

So, gleich gehe ich los zu einem Stammtischtreffen der Berliner und Brandenburger der WBH. 

 

Euch auch ein (mehr oder weniger realisierbares) erholsames Wochenende :)

 

Bis denne,

Michael

 

MichiBER

Hallo zusammen, 

 

momentan habe ich doch recht viel um die Ohren. Und zu einem großen Anteil bin ich selbst dafür verantwortlich. Scheinbar komme ich nach den vielen Jahren des Studiums ohne einen gewissen Druck gar nicht mehr zurecht 😂😂

 

Das Gute vorweg: Gestern konnte ich schon einmal meinen neuen Schreibtisch bewundern. Neuer PC und neues Telefon inklusive *uuuuhhh* *lach*. Heute habe ich (nach 9 Jahren Schichtdienst) meine letzte Spätschicht. Morgen und am 1.9. beginne ich jeweils um 10 Uhr und werde dann tüchtig in meine neuen Tätigkeitsfelder eingewiesen. 

Ich habe ein Bisschen Muffensausen, was die neue Stelle angeht. Die Stelle als Techniker ist ja gut und schön, aber für mich hat der Chef noch ein paar "ingenieurslastige Tätigkeiten" hinzugefügt. Was das beinhaltet? Mal schauen.

 

Für meine Bachelorarbeit sind echt schon 8 Wochen vorüber....4 weeks left. Und von den 4 Wochen muss ich ja eine ganze Woche einberechnen fürs Ausdrucken, Binden lassen und Versenden. Per Einschreiben ist doch das Beste, oder? Bei so einem wichtigen Inhalt würde ich es lieber sicher per Einschreiben machen.

Von der Bachelorarbeit fehlen noch Teile von der Durchführung und der Auswertung. So langsam wirds zeitlich eng.

 

Des Weiteren steht Anfang Oktober mein Umzug innerhalb Berlins bevor. So etwas geht ja auch nie stressfrei vonstatten.

 

Und zu guter Letzt muss ich gestehen, dass ich seit drei Wochen einen CAD-Kurs an der SGD mache. Für die neue Stelle muss ich den Umgang mit CAD können...bzw. ich möchte es dann können. Das erste Heft habe ich bereits durchgelesen und für die obligatorische Einsendeaufgabe gab's eine 1,0 hehe

 

So, nun muss ich schon los...muss noch den Mietvertrag von der neuen Wohnung unterschreiben. Meine Freundin, die mir sehr viel Last abnimmt, zieht leider noch nicht ein. Aber die Zeit wirds zeigen, wie es sich weiter entwickelt :)

 

Juti, das wars wieder mal von mir aus hier. 

 

Bis zum nächsten Mal. 


Michael

 

MichiBER

OMG !!! Fast durch

Hallo Leute,

 

heute stand die Präsentation zu dem Projekt an, an dem wir (3 Kommis und ich) in den letzten 12 Wochen zusammen gearbeitet hatten.

Ich bin so dermaßen froh, dass wir vor unserer eigentlichen Präsentation ein Mal die Gelegenheit hatten, eine Generalprobe (natürlich ohne den Tutor) durchzugehen.

Die ging (für mich persönlich, nur mein Part) völlig daneben. Ich war nervös, hatte keine Wörter gefunden und ich wusste nicht, worauf ich mich im Raum konzentrieren sollte, weil da ja kein Zuschauer saß. Aber wie heißt es doch gleich so schön? Wenn die Generalprobe schief geht, dann klappt es im Ernstfall. 

So auch hier.

Wir zogen unsere Präsentation vor den beiden Tutoren durch und waren sehr gespannt auf das Ergebnis. Nach der Präsentation gab es das Feedback mit den obligatorischen Verbesserungsvorschlägen seitens der Tutoren (die suchen ja manchmal echt die Nadel im Heuhaufen). Anschließend hieß es "warten" vor dem Raum. 

Nach wenigen Minuten die Erlösung: wir haben eine 1,3 erhalten 😁😁

Damit lässt es sich leben.

 

Danach habe ich es mir in der DB-Lounge in Frankfurt auch gleich bei Suppe, Apfelkuchen, Latte Macchiato und Apfelsaft gut gehen lassen hehe.

 

Die Bachelorarbeit ist auch im Gange. Am Montag gehe ich mit meinem betreuenden Tutor die Einleitung und die Grundlagen durch, die ich ihm vor einigen Tagen hab zukommen lassen. Bin ja mal gespannt, was dabei raus kommt.

 

"Nur" nor die Bachelorarbeit und das anschließende Kolloquium. Dann ist Ende. Geil.

MichiBER

Hallo ihrs,

 

ich habe in der letzten Woche erfahren, das meine diesjährige Lohnerhöhung 3,18 % beträgt. Naja, wo wenig Geld ist, da merkt man diese paar Prozent nicht wirklich auf dem Konto. 

Aber seitdem ich gestern ins Personalbüro gebeten wurde, ist mir die Lohnerhöhung total egal geworden. 

Denn ich habe erfahren, dass ich die neue Stelle bekommen werde!!! Die interne Bewerbung von vor einer Woche hat sich bezahlt gemacht!!! :thumbup:😄✌️

Man war beim Gespräch sehr angetan, dass man neben der normalen Arbeit noch ein Studium absolvieren kann. Und dann auch noch so gute Noten schreiben kann (ich hatte einige Notenbescheide an die Bewerbung mit angehangen). Als wichtig zu erwähnen fand ich, dass man das Fernstudium nicht als eine "Light-Version" eines "echten" Studiums ansehen dürfe. 

 

Es ändert sich so vieles.

  • Von Lohn auf ein festes Gehalt
  • Von Schichtarbeit auf Gleitzeit
  • Von permanentes Arbeiten im Reinraum zu einem neuen Schreibtisch im "Teppichland" 
  • Vom nur-in-Berlin-bleiben zu Dienstreisen nach Amerika und China (um dort Maschinen zu reparieren und Personal anzulernen)

 

Von meinem ursprünglichen Gehaltswunsch ist man mir kaum abgewichen. Wenn ich vom Mittelwert meines bisherigen Lohns ausgehe und das mit dem baldigen Gehalt vergleiche, dann mache ich ein Plus von 39 %. Da fallen mir die 3,18 % gar nicht auf hihi😁

Das Lustige ist ja, dass ich für den Monat August meinen Lohn + 3,18 % bekomme und ab dem 1.9. dann das Gehalt.

 

Dass ich erst ab dem 1.9. und nicht bereits am 1.8. die neue Stelle antrete, kommt mir sehr entgegen, da ich ja seit dem 1.7. an der Bachelorarbeit dran bin und in diesem und nächsten Monat wegen der Abschlussarbeit an ein paar Maschinen ran muss. Außerdem solle ich im August noch ein paar neue Kollegen anlernen, bevor ich gehe. 

Was mich auch noch glücklich gemacht hatte, war die Tatsache, dass sich die vielen neuen Kollegen aus dem Teppichland freuen, mit mir künftig zusammenzuarbeiten. :)

Oh man, das waren echt tolle Neuigkeiten zum Beginn des Wochenendes. Das Grinsen bekomme ich dieses Wochenende nicht weg hehe

 

Mit dieser Änderung des Geldeinganges kann ich mir ja überlegen, doch den Master anzuhängen, ohne extra dafür einen Kredit aufnehmen zu müssen. :D

 

MichiBER

Hey und hallo,

 

es ist echt faszinierend, wie viele Tage auf einmal vergangen sind, wenn man hier wieder online geht, um einen Blogeintrag zu schreiben ^^

 

Also, zunächst einmal die guten Nachrichten vorweg (ja, es gibt auch schlechte Neuigkeiten):

  • ich bin komplett Prüfungsfrei (auch keine Heimarbeiten mehr) *freu freu*
  • Für die Bachelorarbeit wurde alles genehmigt und bestätigt (mein Wunschtutor Kettner, mein Wunsch-Thema und meinen Wunsch-Starttermin, den 1.7.)
  • Und mir stehen auf der Arbeit zwei Ingenieure mit Rat und Tat bei Seite, um mich durch die Bachelorarbeit durchzuboxen :D

 

Das kleinere "Problemchen" ist die Tatsache, dass ich fast gar nicht einschätzen kann, was für einen Umfang an Informationen ich mir da für die Bachelorarbeit zusammensuchen muss. Ich war noch nie so der mal-schnell-Literaturrecherche-betreiben-und-alles-wichtige-herausschreiben-und-niedertippen-und-fertig-Typ.

Es sind einzelne Kapitel schon beschrieben, das Inhaltsverzeichnis ist auch schon erstellt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich es mir gar nicht vorstellen, wie ich die 12 Wochen Bearbeitungszeit effektiv füllen und nutzen kann. 

 

Das größere "Problemchen" ist doch wohl eher ein "Problem". Bislang hatte mich mein Chef zu 50 % finanziell unterstützt. Vor kurzem hatte ich mit ihm ein Personalgespräch, wie es nun weitergehen soll. Nach langem Hin und Her kam nun heraus, dass er mich bei meinen Wunsch, den Master noch zu machen, finanziell nicht unterstützen wird/kann.

So mal eben (alleinlebend) 475€ Mücken locker machen, fiele mir nicht wirklich leicht. Ich überlege schon, ob es da nicht einen "Studentenkredit" o.ä. gibt.

 

Es ist ja noch ein Weilchen hin (den Bachelor werde ich voraussichtlich im November schaffen), aber ich plane eigentlich gerne im Voraus.

 

Naja, als kleines Trostpflaster wurde mir seitens der Personalabteilung (inkl. Chef) nahegelegt, mich intern auf den Techniker zu bewerben, da es a) eine Möglichkeit ist, von meinem derzeitigen, eher öden Job weg zu kommen, b ) dort kann ich das neu erworbene Wissen eher einsetzen als bisher und c) ich wäre noch nicht so derbe eingespannt, sodass ich einen eventuellen Master womöglich nicht durchziehen könnte. 

 

Ach ja. Den Master würde ich auch an der Wilhelm Büchner machen, wo ich jetzt schon bin. Die Gründe sind, dass ich die Struktur der Hochschule kenne und ungern etwas Neues kennenlernen möchte. Zudem bekomme ich als Absolvent einen Rabatt von 10%, mir werden einige Klausuren anerkannt und zu guter Letzt werden dort zwei Master-Studiengänge angeboten, die mich interessieren. (Leider gibt es dort keinen technischen Master...das als einziges Manko) 

Die beiden Master-Studiengänge sind: Wirtschaftsingenieurwesen und Innovations- und Technologiemanagement.

 

So, da bin ich doch mal wieder gut etwas losgeworden :D

 

Bis dann :)

 

 

MichiBER

Ich glaub es noch nicht

Hallo meine Lieben,

 

es ist fast Mitte April, ich befinde mich gerade in der DB- Lounge von Frankfurt/M. und schlürfe ungeachtet der Uhrzeit mein Bierchen. 

Ich habe gerade meine allerletzte Klausur geschrieben!!! 

Meine letzte, ich fass es nicht. :D:D:D

 

Allein in diesem Monat habe ich mich mit dem Projekt befasst (schreiben der erforderlichen Dokumente), drei Hefte zu einer B- Aufgabe durchgelesen (inklusive der freiwilligen Einsendeaufgaben), die B- Aufgabe selbst auch erledigt und abgeschickt (wurde eine 1,3 *freufreufreu*) und nun habe ich meine letzte Klausur geschrieben. 

Der Monat ist ja noch nicht zu Ende. 

Morgen fahre ich für ein paar Tage nach Aachen (ich betone da gerne noch einmal, dass ich in Berlin wohne und weder Frankfurt, noch Aachen bei mir um die Ecke sind), um für das Projekt ein paar Dinge zusammenzubasteln. Und in anderthalb Wochen bin ich erneut los, um am Labor in Merseburg teilzunehmen (Dauer: 3 Tage, Di bis Do). 

Man o man. da gehen so viele Urlaubstage drauf. Aber wenn ich so sehe, was man in der Zeit so alles geschafft hat, dann überwiegt die Freude. Das Labor in Merseburg ist im Übrigen auch das letzte Labor überhaupt. 

Es fehlt mir nur noch eine einzige B- Aufgabe. 

Wenn dann im Juni das Projekt komplett erledigt ist, dann beginnt die Bachelorarbeit. Man, man, man. Nach etwas mehr als 4 Jahren; die Bachelorarbeit.... hell yes!!! :D

 

So, ich schlürf jetzt weiter an meinem Freude- Bier.

 

Gruß,

Michael

 

MichiBER

Es geht wieder weiter

Hallo meine Lieben,

 

es ist wieder ein Monat um, also muss wieder ein Update her.

 

Sollte ich in meinem letzten Blog möglicherweise irgendwie ein wenig pessimistisch oder gar demotiviert rübergekommen sein, so muss ich sagen... das habt ihr richtig erkannt ^^

Ich glaube, ich hatte mir beim Erstellen des Halbjahresplans so viel vorgenommen, sodass mein Kopf gleich auf *nö, is zu viel, fange erst gar nicht damit an* umgestellt hatte. 

Heute war der Projektstart :D

Ein Team hat sich sehr schnell gefunden und ich glaube, dass wir es gut schaffen werden. Auch wenn die gesamte Truppe ganz schön abhängig von einem Teammitglied sein wird, da sein Thema ziemlich speziell ist. Aber ich denke, dass wir trotzdem zufrieden aus dem Projekt rauskommen werden. :)

 

Ich habe jetzt mittlerweile nur noch 2 B- Aufgaben, 1 Klausur und 1 Labor vor mir.  Das glaube ich noch immer nicht so richtig, dass ich fast fertig bin. ^^

 

Eigentlich wollte ich die letzte Klausur am 4.6. schreiben, aber als ich während meiner 4-stündigen Bahnfahrt (insgesamt 5,5 Stunden pro Strecke fahren für ein 3-stündiges Treffen...) die pdf- Version des Heftes für die Klausur mal überflogen hatte, war ich total überrascht, dass so viel Redundanz vorhanden war. Von den 85 Seiten des neuen Heftes waren locker +50 Seiten Wiederholung der Themen, zu der ich die letzte Klausur vor einer Woche geschrieben habe. Also habe ich mich jetzt kurzfristig dazu entschlossen, die letzte Klausur nicht erst im Juni, sondern in 4 Wochen zu schreiben. Denn, so mein Gedankengang, jetzt bin ich noch voll in dieser Thematik drin und die beiden B-Aufgaben sind ganz andere Themenbereiche. Das würdet ihr doch auch machen, oder?

 

So, ich hocke hier noch in der DB- Lounge im Frankfurter Hbf und esse, was mir angeboten wird (für lau natürlich). Da schmeckt einem das 4- Euro- Sandwich doch richtig gut, wenn man es nicht bezahlen muss hihi

 

Liebe Grüße vom merklich besser gelaunten MichiBER :D

 

MichiBER

Hallo ihr Lieben,

 

es ist wieder Montag, ich bin irgendwie wieder voll im Stress, hab so viel zu tun. Drum dacht ich mir, mal wieder hier etwas zu schreiben ^^

 

Ich weiß nicht so wirklich wie ich es (be-)schreiben kann, wie ich mich momentan fühle. Es ist von allem etwas dabei:

 

Ich freue mich nämlich, dass ich weiß, dass ich dieses Jahr fertig werde. Positiv

Ich freue mich, dass ich allein im Januar 4 Prüfungsleistungen absolviert hab. Positiv

Eines der Heimarbeiten hatte es "nur" auf eine 2,7 gebracht (Fehlinterpretation von Teilaufgaben). Neutral

Ich habe bis Juni schon vier Termine geplant (Labor, Projektstart und Klausuren). Negativ, weil Stressfaktor.

Ich hab die Bahntickets schon geholt und für eine Unterkunft gesorgt. Negativ, weil Kostenfaktor.

Ich lasse mich momentan durch Kleinigkeiten ablenken und komme nicht zum Lernen. Positiv, weil Freunde einen raus holen. Negativ, wegen Nichtlernen.

 

So unterm Strich ist es für mich weder eindeutig positiv, noch eindeutig negativ. 

Ich habe es mir die Tage mal gutgehen lassen. Und nun fehlt mir irgendwie dieses "Klick", damit ich mich wieder intensiv an den Schreibtisch schmeiße, um zu lernen.

 

Juti, das war mal wieder ein Lebenszeichen von mir aus hier. :)

 

Bis demnächst

MichiBER

Letzter Beitrag des Jahres und ich sag "YES"!!

Hallo ihr Lieben,, 

 

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann kann ich sagen, dass ich nicht gerade untätig war:

  • 5 Klausuren
  • 5 B- Aufgaben (Heimarbeiten)
  • 1 Labor
  • 1 Bericht BPP (berufspraktische Phase)

Das heißt, dass ich jeden Monat etwas geschafft habe. 

Die letzte Note habe ich gerade vor wenigen Minuten erhalten: mit 100% eine 1,0  für eine B-Aufgabe, die ich heute Morgen um 1:00 abgeschickt hatte *juhuuu* Besser kann das Jahr nicht enden :thumbup:

Zudem warte ich noch auf 1 Klausur- Benotung. Also habe ich 2015 insgesamt dann sogar 6 Klausuren geschrieben :)

 

Was sind die Pläne für das neue Jahr?

Zu allererst muss ich die Uni sowie den Tutor weiterhin nerven. Bei einer Laboreingangsprüfung habe ich eine Frage, ohne die ich die Aufgabe nicht lösen kann. Geschrieben hatte ich dem Tutor bereits am 22.12.. Seitdem herrscht Stille. Die Heimarbeit wartet schon ganz ungeduldig auf meiner Festplatte. 
Das dazu gehörige Labor findet bereits im April statt (in Merseburg) und der nächste Termin ist erst wieder im Oktober (!!!). 

 

Am 27.2. schreibe ich meine vorletzte Klausur in Berlin.

Am 5.3. ist mein Projektstart.

Am 24.4. ist (hoffentlich) mein Labor in Merseburg. 

Am 4.6. schreibe ich meine allerletzte Klausur. (Dann sind nur noch eine handvoll Heimarbeiten übrig)

 

Wie sieht es bei Euch aus? ich weiß nicht, wie ich mich jetzt einschätzen kann. Bin ich im Schnitt im Vergleich zu Euch? :)

 

 

Ich wünsche Euch allen dann mal einen guten Rutsch ins neue Jahr !!! :D

 

 

 

 

MichiBER

Endspurt zum Jahresende

Guten Abend alle miteinander,

 

in genau 3 Wochen werde ich auf das Jahr 2015 zurückschauen und sagen können "Super Arbeit haste gemacht". Ich hoffe, Ihr könnt ebenso glücklich zurück blicken. Natürlich gab es auch einige Tiefs, aber die Hochs haben überwiegt. 

 

Nachdem ich am 28.11. die Klausur zu UFC geschrieben hatte, wollte ich danach noch unbedingt die dazu gehörige Heimarbeit erledigt haben. Dann ist das Modul auch fertig. Die zwei Hefte flutschten nur so in den Kopf. Also das sind doch mal Hefte gewesen, womit man etwas anfangen kann: gut erklärt und mit zahlreichen (korrekt gerechneten) Beispielen versehen. Warum können nicht alle Hefte so sein? :(

Die B-Aufgabe war dann überraschender Weise auch recht zügig durch. Und eine Note hab ich auch schon erhalten... ich bin "sehr" zufrieden damit ^^

 

Mein Hauptaugenmerk liegt dann für dieses Jahr bei dem Bericht für die berufspraktische Phase BPP. Eine grundlegende Struktur ist schon vorhanden und die Ings auf der Arbeit geben sich echt Mühe, mir vieles zu zeigen und zu erklären. 
Ich bin ja mal gespannt, ob es bis zum Abgabetermin (8.Januar) doch noch zu irgendeiner Art von Stress kommt. 

 

Ich habe in den letzten drei Stunden echt Probleme gehabt, ir-gend-was zu schreiben... die Begründung ist recht .. äh.. haarig :D

 

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MichiBER

Er ist wieder dahaaaa

Hallo, da bin ich mal wieder... fast einen Monat nach meinem letzten Beitrag. ^^

 

Am 28.11. hatte ich meine Klausur (UFC, Unternehmensführung und Controlling) geschrieben. Und die ist sogar richtig gut verlaufen :D 

Ursprünglich hatte ich für dieses Datum 2 Klausuren angemeldet, aber ich hatte gemerkt, dass ich für das Auswendiglern- Fach UFC einfach mehr Zeit benötige, als bei anderen Modulen, wo reine Logik abgefragt wird. 

Da ich zeitlich natürlich schon hinter der Stornierungsfrist war, durfte ich doch gleich noch 40€ berappen, um die Klausur zu stornieren. Nichtsdestotrotz hatte mir die Aufsicht am Samstag gesagt (ich schrieb um 11:30 Uhr), dass meine andere (eigentlich stornierte) Klausur für 9 Uhr dennoch da war.  -.- Typisch WBH, nur nicht zu schnell machen. 

 

Ich hatte lange Zeit ein Motivationsproblem... bis dann tatsächlich (wer hätte das gedacht ^^) ein Zeitproblem kam. Bedingt wurde Letzteres durch eine Erkältung, die mich eine Woche lang in Schach gehalten hatte mit einem direkt im Anschluss folgenden eingeklemmten Nerv im Nacken, der mich nicht gerade vor Freude in die Luft gehen ließ. :(

Aber wie gesagt, Die Klausur war zum Glück fair :)

 

Seit Sonntag bereite ich mich auf den Bericht der BPP (Berufspraktische Phase) vor (sammle Infos, mache erste "Versuche" bei Word). Lustigerweise ist genau in dieser Woche meine ingenieurin (wohl unerwartet ^^) im Urlaub... na super. Zum Glück irren in meiner Abteilung noch ein paar andere Ings umher. Hab mir einfach einen geschnappt und ausgefragt. *grins*

 

Nebenbei lese ich die Hefte zur Investition und Finanzierung. Wenn ich dann die Heimarbeit abgeschickt habe (noch dieses Jahr), dann habe ich das doofe Modul Unternehmensführung und Controlling abgeschlossen *juhu*

 

Also ich habe (wenn die Klausur und die eine Heimarbeit jetzt als abgehakt gewertet werden) für das nächste Jahr nur noch 2 Klausuren, 1 Labor und 7 Heimarbeiten. Endlich ein Ende in Sicht 

 

So, das war erst einmal ein gutes Update von mir aus hier :)

Grüße aus Berlin

MichiBER

Jahresende naht + zusätzlicher Stress

Zunächst einmal nen schönen Novemberstart Euch.

 

Jetzt kommt es unerwartet noch einmal richtig dicke.:ohmy:

 

Am 28.11. schreibe ich die beiden Klausuren LÜT und UFC (Leitungsgebundene Übertragung und Unternehmensführung/ Controlling) in Berlin, nachdem das Rep unten in der Uni ja abgesagt wurde. <_<

 

Mit einigen Kommis schreibe ich recht regelmäßig zwecks gegenseitiger Hilfestellung (nicht zu verwechseln mit "Lösungen austauschen") und auch zum Berichten, dass es woanders auch manchmal nicht sonderlich gut läuft. Man ist also nie so ganz alleine :)

 

Nun habe ich von einem Kommi das Angebot bekommen, mit ihm zusammen im Neujahr das Projekt zu machen. Ich finds super, da ich selber gar keinen Plan hatte, wie ich das sonst hätte bewerkstelligen können (Themafindung, Kommis finden, Durchführung).

Nun kommt die Kehrseite: eine Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt erfülle ich noch nicht. Ich muss den Bericht für die BPP (Berufspraktische Phase) noch machen. Also muss ich jetzt für zwei Klausuren lernen, zudem mich in diesem Monat zum BPP anmelden (Thema finden, Infos sammeln), Ende November die zwei Klausuren schreiben, im Dezember den BPP- Bericht schreiben. HALLELUJAH  :lol: Das wird sportlich <_<

 

Ach und ps, weil es ja nicht schon genug ist: Auf der Arbeit werde ich in den kommenden Tagen mit neuen Maschinen und Prozessen vertraut gemacht, um dort die Praktikabilität zu überprüfen und "mal eben schnell" einige Verbesserungsvorschläge einzubringen. 
 

Also das ist doch hier mal ein echtes Paradebeispiel fürs auf- die- Probe- stellen der Belastbarkeit von uns Fernstudenten. Wenn das später mal ein Chef nicht zu würdigen weiß, dann weiß ich auch nicht :thumbup:

Das sollte mal unser (Fernstudenten-) Motto werden: "Bis zur Grenze der Belastbarkeit und noch viel weiter":lol:

 

MichiBER

Ich brauche bitte einen Rat !!!

Just in diesem Moment habe ich eine erschreckende Mail von der WBH erhalten. 
Das Repetitorium am 17.11. ist abgesagt worden (mangels Teilnehmerzahl). 

Was mache ich jetzt??? :(

Eigentlich ist es so, dass ich nur wegen dem Repetitorium die Strapazen auf mich nehme. Ich habe 2 Urlaubstage gebucht, die Bahn-Fahrkarten gekauft, habe Kosten für die Unterkunft zu tätigen...vom Stress, die 650 km von Berlin da runter ins Dorf zu fahren, ganz zu schweigen. 

Das alles nur, damit ich vor der Klausur noch das Repetitorium wahrnehmen kann. 

Ich hatte solch einen Fall noch nie gehabt. 

Soll ich es jetzt durchziehen? Soll ich es stornieren (und es dann gleich in Berlin schreiben)? 
Allerdings bin ich ohne Rep einfach sehr verunsichert, seitdem ich ein Mal bei einer Klausur (ohne vorigem Rep) feststellen musste, dass ich vollkommen andere Themenschwerpunkte gelernt hatte. 

Für die Klausur sowie die Unterkunft entstehen bei Stornierung der Reise keine Kosten. Sogar 2 Urlaubstage bekomme ich wieder gutgeschrieben. Aber wie sieht es mit den Fahrkarten aus? Hab das auch noch nie stornieren müssen? 

Ich glaube, ich erkenne schon selber, dass ich es wohl stornieren werd.. aber ich wollt gern Eure Meinung dazu hören.

 

Ich danke Euch im Voraus

 

Gruß,

MichiBER

MichiBER

Fazit der neuen Lernmethode

Hallo,

ich habe es nun ein paar Tage lang durchgezogen, den zu lernenden Stoff zusammenzutragen, zu diktieren und ihn mir anschließend anzuhören. 

Mein Kurzfazit dazu lautet: Das hätte ich schon viel früher machen sollen!

 

Als große Negativpunkte Ich muss erwähnen, dass es einen ziemlichen Aufwand darstellt, den ganzen Text zunächst einmal so nieder zu tippen, sodass es für ein Diktat taugt. Die nächste Hürde war für mich das ordnungsmäßige Draufsprechen selbst. -_-

 

Allerdings überwiegen die positiven Aspekte. 
Durch das häufige Durchgehen des Stoffes (schreiben, sprechen, hören), habe ich mir den Inhalt innerhalb kürzester Zeit sehr gut einprägen können. Beim Hören des Aufgesprochenen habe ich sogar noch den abgelesenen Text vor dem inneren Auge gehabt. :D


Als persönlichen großen Pluspunkt kann ich als Schwerhöriger noch nennen, dass ich dadurch weiter an meiner Aussprache feilen konnte. Gerne verschlucke ich hin und wieder mal ein Wort, oder spreche es etwas undeutlich aus. Das hatte ich nun selber hören und es auch gleich verbessern können. :thumbup:


Auch das ruhige Sprechen konnte ich nachweislich antrainieren. 
Natürlich hatte ich mich hin und wieder beim Diktieren verlesen oder versprochen (mal ehrlich: lest ihr die Wörter gleich richtig und sprecht sie auch korrekt aus? --> intrinsische Verluste, Virtual Concatenation, Krümmungsverlustwinkel :lol:). Auf dem Band hatte man dann auch die sukzessive besser werdende Herangehensweise auf solche Problemchen bemerkt. Bei den ersten Versuchen hatte ich ein lauten Seufzer abgesetzt, mal konnte ich mich vor Lachen nicht halten (anstatt Concatenation hatte ich "Kannkacken" gesagt :lol:).
Später hatte ich bei Bemerken eines Versprechers kurz inne gehalten und den letzten Satz in Ruhe wiederholt (den fehlerhaften Satz konnte ich später dann schneiden).

Den größten Stress hatte ich allerdings mit der Software an sich:
Man kann sich sicherlich meine "Freude" über die Tatsache vorstellen, als ich meinen 15 minütigen Text aufgesagt hatte, irgendwo in der Mitte ein paar Sekunden herausschneiden wollte und dann anstatt "Herausschneiden" versehentlich "Löschen" gewählt hatte. Das Schlimmste war, dass der Schritt nicht rückgängig zu machen ist. (Meiner Meinung nach ist das ein dringend nachzuholendes Feature).

 

Schade, dass ich es erst jetzt einsetze, aber ich freue mich dennoch, mal was Neues ausprobiert zu haben.

Schönen Abend noch

 

Gruß,

MichiBER

MichiBER

Testen einer neuen Lernmethode

Langsam, aber stetig komme ich nach der längeren Krankheitsphase wieder rein in den Lernmodus. ^^

Vor einiger Zeit hatte ich hier auf fernstudium-infos.de etwas von pdf- Abspielern (oder so ähnlich) gelesen und kam dabei auf eine Idee.
Bislang bin ich so verfahren, nach dem Durchlesen der Hefte am PC eine Zusammenfassung/ Formelsammlung zu erstellen, die ich dann immer weiter ausbaue. Eben wegen dem Hinzufügen mache ich das nicht handschriftlich... ich mag's eher ordentlich B)

Hier, für die nächsten beiden Klausuren, habe ich mir überlegt, die Zusammenfassung auf eine App (Recordium) zu sprechen, um mir den Text später dann bspw in der Ubahn anzuhören.
Natürlich werde ich zudem noch eine Formelsammlung auch schriftlich für meine Klausur haben, aber mir gehts hierbei nur um die Vorbereitungsphase.

Ich kann jetzt meinen aktuellen Gedankengang, der sich daraus nun bildete, nicht kategorisieren: (ob es ein Problem, oder ob es normal ist)
Für die eine Klausur (UFC, Unternehmensführung und Controlling, vergleichbar mit BWL) muss man "lediglich" vieles auswendig lernen.
Für die andere Klausur (LÜT, Leitungsgebundene Übertragung) ist es m.E. 50:50. Zum Teil besteht es aus Verstehen von Zusammenhängen und zum Teil aus Berechnungen.
Soll ich LÜT komplett verfahren, wie bisher, oder es doch probieren? Wenn doch, wie? Soll ich (was ich jetzt ausprobiert hab) die Formeln so aufsagen?

Zum anderen habe ich bemerkt, dass es einen ziemlichen Aufwand darstellt, den zu diktierenden Text erst einmal hin zu schreiben; ganz zu Schweigen vom ordentlichen Vorlesen. Ich verhaspele mich gern mal beim Vorlesen.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

 

Gruß,

MichiBER

MichiBER

Irgendwie haben alle grad nen Hänger

Hallo zusammen,

an sich ist es natürlich nicht schön, wenn man liest und hört, dass andere nicht so recht vorankommen, aber hier tröstet es mich grad ein bissl, da ich selber in der gleichen Situation stecke.

Zwei Klausuren stehen Mitte November an. Für die eine fahre ich runter zur Uni in Pfungstadt, die andere schreibe ich eine Woche später Zuhause in Berlin.

Fast anderthalb Wochen lang hatte mich eine Erkältung fest im Griff, weshalb ich wirklich überhaupt nicht ans Lernen denken konnte.
Und seit heute geht's wieder. Allerdings hatte es mal was richtig schönes, nichts tun zu müssen, sondern alles zu tun, was Spaß macht (ok, abgesehen von den Daumen- großen Tabletten, die ich schlucken durfte... das war nicht gerade spaßig). Von diesem "hach, das Leben kann so schön sein" - Moment muss ich irgendwie wieder runter.
Ich muss zum Glück nichts Neues mehr lesen, sondern "nur noch" das bereits Gelesene verinnerlichen und die Übungsklausuren dazu durchgehen. Aber irgendwie will's noch nicht so.
Ich habe diese Woche Spätschicht. Da kann ich eigentlich immer ganz gut lernen (früh aufstehen, frühstücken und erholt lernen. Anschließend zur "Entspannung" zur Arbeit ;) )

Vor der Krankheitsphase gab es auf der Arbeit schön viele Umbaumaßnahmen. Die gesamte Abteilung wurde umgeräumt. Das war auch alles andere als entspannend.

Schönen Abend euch noch... ich habe noch drei Stunden Arbeit vor mir...

MichiBER

Von allem son bissl

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die neue Optik gefällt. Natürlich muss man sich zunächst dran gewöhnen, wo was liegt, aber auf dem ersten Blick ist es ganz Knorke ;)

Bei mir selbst ging es die letzten zwei Wochen ziemlich drunter und drüber.

Die Heimarbeit B-ATM01 (Steuerungstechnik) hab ich nach 11 Tagen benotet bekommen. Eine 1,3 *freu*
Somit ist mein derzeitiger Notendurchschnitt mittlerweile bei 2,34. Ich versuche, die 2,5 bis zum Abschluss nicht zu überbieten.

Ich habe es derweil sogar geschafft, endlich die beiden Hefte des trockenen Themas Management von Unternehmen und Finanzen (Controlling) UFC durchzuboxen. Ich schwöre, dass ich maximal 2x eingeschlafen bin dabei. ^^
Die zwei Hefte zur LÜT- Klausur (Leitungsgebundene Übertragung) sind ebenfalls durch. Zu beiden Klausuren, die ich mit einer Woche Abstand zueinander im November schreiben werde gehe ich so langsam die Übungsklausuren durch... zumindest theoretisch. Zum einen hemmt mich eine gewisse Unlust zu dem UFC- Thema (schlichtweg trocken und gar nicht mein Interessensgebiet) und zum anderen hatte mich die Beerdigung letzte Woche ziemlich zu schaffen gemacht, sodass ich ganze 6 Tage lang null, nichts, nada, niente etwas fürs Studium gemacht habe :(

Ich versuche, heute wieder den Anschluss zu bekommen.

MichiBER

Mit den Terminen ist das immer sone Sache

Ich hatte ursprünglich vor, für die letzten drei Klausuren immer runter nach Pfungstadt zu fahren, um an dem Rep teilnehmen zu können.

Ja, es ist verbunden mit Kosten (Bahn, Unterkunft, Rep, Verpflegung) und Aufwand (Urlaubstage), aber der Grundgedanke dabei war/ ist, dass ich nicht wieder während einer Klausur die Überraschung erleben wollte, andere Schwerpunkte als erwartet bei der Klausur vorzufinden.

Nach einigem Hin und Her dachte ich mir vorhin "Machs einfach, buch' einen Termin für Berlin und dann hast du es hinter dir".

Der Berliner Termin ist nämlich am 10.10. und der Pfungstadttermin Mitte November. Ich brauche nur noch 25 Seiten aus dem entsprechenden Heft und hätte bis zur Klausur am 10.10. noch 26 Tage Zeit. Eigentlich ausreichend.

Jetzt, wo ich die Klausur für Berlin buchen wollte, sehe ich, dass es ausgebucht ist... so ein Mist.

Ich habe mal die Uni angeschrieben. Vielleicht habe ich ja doch noch Glück und bekomme einen Platz für den Klausurtermin.

Es wäre ärgerlich, wenn nicht, da es (so bei mir jedenfalls) immer 3-6 Kommilitonen gibt, welche nicht zur Klausur erscheinen.

PS: ich warte noch immer ganz gebannt auf den Notenbescheid der Heimarbeit (eingesandt am 10.9.)... ich habs irgendwie mit der 10

:lol:

MichiBER

Ein weiterer Stein weg

Es ist doch immer wieder schön, wenn man sich etwas vornimmt, dafür sogar annehmbar motiviert ist, auch etwas Zeit hat und dann das: Man versteht den Kontext und überhaupt die gesamte Aufgabenstellung der Heimarbeit nicht.

So saß ich vor zwei Tagen da, schaute mir die Heimarbeit an, schaute auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fleißig voran schreitet, währenddessen ich selber das Blatt Papier schön weiß lasse. :(

Umso schöner ist es, wenn man unter Kommis nach dem tollen Motto "eine Hand wäscht die andere" geht. Ein Kommi konnte mir vorgestern Abend ein paar richtig gute Tipps geben.

Ich hatte dann auch bemerkt, dass ich mal wieder viiiiiel zu kompliziert gedacht hatte. Dabei war die Lösung (verhältnismäßig) simpel.

Das Ende vom Lied ist: Heute ist die Heimarbeit (Steuerungstechnik) raus und ich happy hihi :lol:

Bin ja mal gespannt, was ich dafür erhalte :)